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Forschungsprofil

Biofilme können als Reservoir und Schutzraum für pathogene Mikroorganismen fungieren. Hier können sie überdauern und sich unter Umständen sogar vermehren. Dies stellt eine wichtige Kontaminationsquelle für Wasser dar. In der Forschungssgruppe „Pathogene in Biofilmen" wird untersucht, wie Pathogene in Biofilmen nachgewiesen werden können. Dabei kommen sowohl klassisch-mikrobiologische als auch molekularbiologische Verfahren (FISH, PCR-basierte Methoden) zur Anwendung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Analytik von Pathogenen, die in einen nicht-kultivierbaren Zustand übergegangen sind. Dabei geht es vor allem darum, unter welchen Bedingungen sie wieder kultivierbar und auch infektiös werden können. 
Ziele der Forschungsarbeiten sind:

  1. genauere Methoden zum sicheren Nachweis von Pathogenen in Biofilmen zu finden,
  2. die Mechanismen aufzuklären, die der Einnistung und Persistenz von Pathogenen in Biofilmen zu Grunde liegen,
  3. Pathogene in Biofilmen wirksam zu inaktivieren,
  4. Strategien zur effektiven Kontrolle von Wasserkontaminationen durch Pathogene aus Biofilmen zu entwickeln.