Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Uni-Colleg über Geschwindigkeitsmessung

Radarfalle!

[19.10.2007] Einen roten Blitz auf der Autobahn hat fast jeder Autofahrer schon einmal gesehen. Die schwarzen, kameraähnlichen Geräte ? bekannt als Radarfalle ? messen die Geschwindigkeit von Fahrzeugen. Um die geht es im Vortrag des Uni-Colleg am Mittwoch, 24. Oktober, ab 19.30 Uhr im Hörsaal MD 162 am Campus Duisburg.

In seinem Vortrag im erklärt der Ingenieurwissenschaftler Professor Klaus Solbach, wie Geschwindigkeitsmessung funktioniert und führt in die Radartechnik ein. Dafür erklärt er zunächst das entsprechende physikalische Phänomen der „Doppler-Verschiebung“: Es sorgt bei bewegten Quellen von Schall- oder Lichtwellen für eine Verschiebung der Tonfrequenz oder der Licht-Wellenlänge beim Beobachter. So ist es auch der Fall bei der Reflexion von elektromagnetischen Wellen eines Radargeräts an einem bewegten Ziel, zum Beispiel einem Fahrzeug.
Diese Frequenzverschiebung des Echo-Signals kann im Radarempfänger gemessen und so die Geschwindigkeit bestimmt werden. Wie dieses Prinzip funktioniert, zeigt Professor Solbach mit Hilfe eines Mikrowellen-Radars, das die wesentlichen Elemente von Radarsystemen enthält: So kann man live beobachten, wie das Ausgangssignal des Radarempfängers die Bewegung eines Objekts erkennt und seine Geschwindigkeit bestimmt. Wie ein Radar getäuscht, gestört oder gar umgangen werden kann, ist auch Thema des Vortrags.

Redaktion: Julia Harzendorf, Tel. 0203/379-1489

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