Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat umfangreiche Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern initiiert.

 

Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards

Die Kernpunkte der forschungsorientierten Gleichstellungsstandards sind eine Selbstverpflichtung der Universitäten und außeruniversitärer Einrichtungen sich

1. durchgängig,

2. transparent,

3. wettbewerbsfähig und

4. kompetent
für Gleichstellung einzusetzen.

In Zukunft soll die Förderung von Anträgen auch davon abhängig gemacht werden, ob Forschungseinrichtungen sich an die Gleichstellungsstandards halten bzw. sich an diese annähern.

Mehr Infos: www.dfg.de/chancengleichheit

==> UDE-Stellungnahme zu den Gleichstellungsstandards der DFG

 

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Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 1. Juli 2009 den "Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" gestartet. Mit diesem Online-Informationssystem will die DFG die Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Forschung fördern.

Hier finden Nutzerinnen und Nutzer eine nach verschiedenen Schlagworten durchsuchbare Beispielsammlung von qualitätsgesicherten Chancengleichheitsmaßnahmen aus der Wissenschaft. Damit ist eine systematische, nach Qualitätsaspekten ausgewählte Sammlung von Beispielen aus der Praxis für die Praxis gelungen.

Über dieses Angebot lassen die in Deutschland bekannten Chancengleichheitsmaßnahmen, ihre Wirkungsweisen und Rahmenbedingungen erschließen.
Link. http://www.instrumentenkasten.dfg.de/

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Maßnahmenpaket der DFG zur Startförderung

Durch eine sogenannte "Startförderung" möchte die DFG jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

  • zu selbstständigen Forschungsanträgen ermutigen und
  • durch geeignete Maßnahmen ihre Fähigkeit zur erfolgreichen Antragstellung ausbauen.

Zielgruppe sind:

Personen in der Qualifizierungsphase; RückkehrerInnen z. B. nach Industrie- oder Familienphasen, NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Ausland die für eine Karriere in Deutschland (zurück)gewonnen werden sollen.

Das Maßnahmenpaket umfasst:

  • die Möglichkeit, einen Antrag auf Projektförderung als DFG-Erstantrag zu kennzeichnen, bei dessen Begutachtung projektspezifische Publikationen nicht zwingend erforderlich sind,
  • DFG-Karrieretage,
  • Nachwuchsakademien, und
  • pauschale Mittel für die Anschubförderung in den koordinierten Programmen, um frisch Promovierten Anreize für eine übergangslose Weiterqualifizierung und einen Verbleib in der Wissenschaft zu geben.

Mehr Infos zum Paket erhalten Sie hier.

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Koordinierte Maßnahmen im Rahmen von Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs

Um die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere und damit auch strukturell die Karrierechancen von Frauen im Wissenschaftssystem zu verbessern, wurden für Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs folgende Maßnahmen entwickelt:

  • finanzielle oder persönliche Ausgleichsleistungen im Falle eines familiär bedingten (Teil-)Ausfalls der Teilprojektleitung oder des wissenschaftlichen Personals in den Sonderforschungsbereichen
  • Besondere Regelungen für StipendiatInnen mit Kindern in Graduiertenkollegs: Zahlung einer Kinderzulage für Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Als miteinander kombinierbare Unterstützung stehen zudem die Verlängerung des maximalen Förderzeitraums oder die Finanzierung nachgewiesener Kinderbetreuungskosten (max. in der Höhe von 12 Stipendienmonaten) zur Verfügung.

Mehr Infos finden Sie hier.

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Die „Eigene Stelle“ – ein DFG-Förderinstrument im Spiegel der Statistik

Promoviert, hoch qualifiziert und forschungswillig – aber noch nicht fest an einer Forschungseinrichtung
angestellt: Das sind die typischen Charakteristika der Antragstellenden auf eine „Eigene Stelle“.
Zielgruppe dieses DFG-Förderinstruments sind der wissenschaftliche Nachwuchs, Rückkehrerinnen
und Rückkehrer aus der Industrie oder dem Ausland, aber auch Forschende, die nach der Eltern- oder
Familienzeit gezielt wieder in das deutsche Wissenschaftssystem einsteigen wollen.
Der vorliegende Infobrief bietet einige Statistiken zur Eigenen Stelle und beleuchtet das statistische
Profil der das Instrument nutzenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ein besonderes
Augenmerk gilt hierbei der Geschlechter- und Altersverteilung der Geförderten.

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Förderstatistik: Chancengleichheit

2002 hat die DFG die Frage der Gleichstellung von Männern und Frauen in ihrer Satzung verankert. Gleichzeitig wurde ein entsprechendes Berichtssystem aufgebaut. Es ist unter diesem Link zu finden: www.dfg.de/dfg_profil/evaluation_statistik/index.html

Förder-Ranking der DFG 2009

Das "Förder-Ranking 2009" ist die fünfte Ranking-Studie der DFG. Der Bericht gibt auf breiter Datenbasis und mit Analysen Auskunft darüber, wie viele Fördergelder die deutschen Hochschulen in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Quellen einwarben. Erstmalig wird auch die Frage der Beteiligung von Männern und Frauen am DFG-Förderhandeln beleuchtet (S. 24 f.). Den Bericht finden Sie hier.

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Anteile der DFG GutachterInnen nach Alter, Herkunft und Geschlecht

Sie entscheiden über Zu- oder Absagen der Anträge, die an die DFG gestellt werden und gelten daher als das "Herzstück" der DFG-Förderpraxis: Die Gutachterinnen und Gutachter bewerten die Anträge nach wissenschaftlicher "Exzellenz, Relevanz und Originalität". Die aktuellen Analysen der DFG zeigen die demografischen Merkmale der in den Jahren 2005 bis 2007 von der DFG eingesetzten Gutachterinnen und Gutachter auf sowie die Häufigkeit ihres Einsatzes. Ein besonderes Augenmerk gilt der Einbeziehung von Gutachterinnen.
Mehr Infos finden Sie hier.

Qualität statt Quantität: Wider der Publikationsflut

Unter dem Motto „Qualität statt Quantität“ will die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Pflöcke der Publikationsflut in der Wissenschaft Einhalt gebieten. Neue Regelungen für Publikationsangaben in Förderanträgen und Abschlussberichten gelten für Anträge die vom 1. Juli 2010 eingereicht werden:  Wenige, besonders aussagekräftige Publikationen dürfen als Referenz genannt werden. So soll die immer größere Bedeutung von Publikationsverzeichnissen und numerischen Indikatoren verringert werden.  Zugleich soll die eigentliche Beschreibung des Forschungsprojekts mehr Gewicht erhalten.
Mehr Infos finden Sie hier.

Studie: Wissenschaftlerinnen in der DFG 2005-2008

In der Studie der Universität Konstanz werden auf Grundlage der Förderdaten die Antragsaktivität und der Antragserfolg von Wissenschaftlerinnen bei der DFG untersucht. Ein Ergebnis ist, dass der Frauenanteil bei Antragstellung bei 16% liegt, Einzelanträge werden von Forscherinnen deutlich verhaltener genutzt, die Förderchancen von Wissenschaftlerinnen sind niedriger. Ein Grund hierfür sind unterschiedliche Förderquoten in den einzelnen Fachbereichen. (Quelle: CEWS-Journal, Nr. 76, S. 11)

==> Studie „Wissenschaftlerinnen in der DFG 2005 bis 2008“ (pdf, 898 KB)

==> Vorläufer-Studie „Wissenschaftlerinnen in der DFG 1991-2004 – Förderprogramme, Förderchancen und Funktionen“

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