Herzlichen Glückwunsch.

2013 wurde die UDE zehn Jahre alt. Kein Grund zu feiern? Doch!

Zehn (symbolische) Kerzen brennen auf der Geburtstagstorte der Universität. Zum ersten Mal also zweistellig, aber mal ehrlich: eigentlich noch kein Alter für eine Uni. Andere bringen es spielend auf Dreistelliges. Um dies zu erreichen, braucht es den Mantel der Geschichte und einen langen Atem.

Trotzdem hat die UDE guten Grund zu feiern. Denn was sie auszeichnet, sind die Menschen, die hier studieren, lehren und arbeiten und dass sie sich nach einem schwierigen Start die Dynamik des Aufbruchs erhalten hat. Was mit einem gesetzlichen Kraftakt am 1. Januar 2003 begann, entwickelte sich – in historischen Dimensionen betrachtet – in kürzester Zeit zu einem Schwergewicht: Die UDE wird bundesweit wahrgenommen.

Nicht nur hinsichtlich der Größe gehört unsere Universität mit ihren 39.000 Studierenden zu den zehn größten Unis bundesweit. Ist sie deshalb gleich eine Massenuni? Ja – und nein. Denn sie wirkt nicht so. Den Campus gibt es nicht, vielmehr hat sich die UDE mittlerweile im ganzen Stadtgebiet von Duisburg und Essen breit gemacht. Viel Grün zwischen den Gebäuden macht vielfach den 70er Jahre-Baustil wett. Und: Anonym ist es hier schon gar nicht. Besser als anderwo studiert man dank des individuellen Betreuungssystems, das die Uni 2009 flächendeckend eingeführt hat.

Auch die Forscherinnen und Forscher sind mit Herzblut dabei. Sie nutzten 2003 die Gunst der Stunde und vernetzten sich campusübergreifend zu Clustern mit großer Ausstrahlung. Sei es in der Nanotechnologie, der Medizinischen Biotechnologie oder den Urbanen Systemen: Die Drittmittel verdoppelten sich in den letzten drei Jahren und bereichern die Forschungsagenda vielfach.

Dies alles gilt es ganzjährig zu bejubeln: mit Ausstellungen, Festkonzerten, Partys, Diskussionsforen, langen Wissenschaftsnächten, offenen Türen, Märkten, Kinderuni-Jubiläum, Tagungen, Festvorträgen und vielem mehr. An einzelnen Programmpunkten wird noch gefeilt. Höhepunkte sind ein Philharmonischer Festabend, ein Festakt zum Dies academicus, eine UDE-Sonderbeilage in der ZEIT sowie ein Jubiläumsband mit vielen persönlichen Ein- und Ausblicken.