Institut für Schulentwicklung

Herzlich Willkommen auf der Website des Instituts für Schulentwicklung!

Das ISE verfolgt zwei zentrale, eng miteinander verwobene Zielsetzungen: Erstens die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht durch wissenschaftliche Forschung und Expertise sowie zweitens die darauf bezogene systematische Verbesserung und forschungsorientierte Perspektivierung der Lehrkräftebildung über alle Phasen hinweg.

Im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklungsforschung fokussiert das Institut auf eine optimierte, lern- und entwicklungsförderliche Gestaltung – auch an den Übergängen der Bildungskarriere. Die Arbeiten analysieren das Berufsfeld von pädagogischen Professionellen in schulischen Kontexten aus einer multi- und interdisziplinären Perspektive.

Im Bereich der Lehrkräftebildungsforschung konzentriert sich das Institut auf:

  • Die Entwicklung innovativer Konzepte für die universitäre Erstausbildung

  • Die systematische Verzahnung der drei Phasen der Lehrkräftebildung

  • Die perspektivische Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsformaten

  • Die Professionalisierung für besondere Herausforderungen (z.B. Arbeit in sozial benachteiligten Lagen, sprachliche und kulturelle Teilhabe, Demokratiebildung, Digitalisierung)

  • Die empirische Erforschung von Professionalisierungsprozessen und deren Gelingensbedingungen

Den forschungsmethodischen Schwerpunkt bilden die empirische, methodisch breite Forschung und evidenzgestützte Analyse. Dabei werden Arbeiten auf verschiedenen Ebenen systematisch verbunden:

  • Ausbildungsebene: Adaptivität, Kohärenz und Wirksamkeit der verschiedenen Phasen der Lehrkräftebildung

  • Systemebene: Politische und administrative Gestaltung der Lehrkräftebildung und des Schulwesens, Bildungsmonitoring

  • Einzelschulebene: Organisationale und kollegiale Gestaltung, auch im sozialräumlichen Kontext

  • Unterrichtsebene: Lehr-Lern-Settings und ihre interaktionale Gestaltung

Das Institut adressiert dabei in seiner Forschung sowohl grundlegende Herausforderungen der Schulentwicklung und Lehrkräftebildung als auch neue Problemlagen, die sich aus sozialen Transformationen ergeben. Dazu gehören insbesondere: Der gelingende Umgang mit zunehmender Heterogenität und Inklusion, die Nutzung und Gestaltung von technologischen und digitalen Entwicklungen, die Vorbereitung von Lehrkräften auf multiprofessionelle Zusammenarbeit, die Entwicklung von Kompetenzen für die Arbeit in sozial benachteiligten Lagen.

Wissenschaftliche Forschung durch Theoriebildung, Konzeptentwicklung, inter- und intraorganisationale Prozessgestaltung sowie die Entwicklung und Evaluation von Interventionen tragen dazu bei, neue Gestaltungsoptionen sowohl für die Lehrkräftebildung als auch für den Kontext Schule und die Profession bereitzustellen und zu validieren.