Aktuelles

Besseres Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien

Besseres Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien
(c) ICAN/Dr. Hans Orthner

Spätestens im Jahr 2023 soll es marktreif sein: Anodenmaterial für Lithium-Ionen-Batterien, das zu leistungsfähigeren Energiespeichern führt. Das Material ist in den Laboren des Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) bereits erprobt worden. Seit dem 1. September fördert das Bundeswirtschaftsministerium die UDE mit fast 1,7 Mio. Euro, um den Herstellungsprozess in einem gemeinsamen Projekt mit Evonik weiterzuentwickeln und auf den Industriemaßstab zu übertragen.

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Flexible Leuchtelemente in 2D

Flexible Leuchtelemente in 2D
Andrzejewski et al., Advanced Optical Materials 2020, 2000694, Wiley-VCH

Würde man 80.000 von ihnen übereinanderlegen, wäre der Stapel nur so hoch wie ein flachliegendes Blatt Papier: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Kooperationspartner haben eine nur drei Atomlagen dünne Schicht aus Wolframdisulfid entwickelt, die leuchtet, flexibel ist und zudem stabil gegenüber äußeren Einflüssen. Mehrere Quadratzentimeter große Flächen davon wurden bereits in Bauelemente eingebettet, der Herstellungsprozess ist aber darüber hinaus skalierbar. Das Fachmagazin Advanced Optical Materials berichtet.

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Erste fachübergreifende Tagung

Erste fachübergreifende Tagung

Katalyse setzt zentrale Prozesse unseres gesamten Lebens auf der Erde in Gang — von der Enzymkatalyse bei Stoffwechselvorgängen in Lebewesen über die natürliche Photosynthese bis zur Erzeugung von Kunststoffen und umweltfreundlichen Energieträgern. Wie diese grundlegenden und gleichzeitig vielfältigen Prozesse der chemischen Katalyse genau ablaufen und wie ihre Prinzipien für eine nachhaltige Wertschöpfung nutzbar gemacht werden können, erforschen derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in vier Sonderforschungsbereichen (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

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  08.10.2020
Internationale Konferenz

Materialien für Laser-Additive Fertigung

Materialien für Laser-Additive Fertigung
© Wikipedia

Das Zusammenbringen der Bereiche Laser-Additive Fertigung und Materialwissenschaften ist Ziel der internationalen Konferenz „New Frontiers in Materials Design for Laser Additive Manufacturing“, die vom 25. bis 28. Mai 2021 im Hotel Schloss Montabaur stattfindet. Hochrangige Keynote Speaker werden aktuelle Entwicklungen vorstellen und diskutieren. Anmeldeschluss für die vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) organisierte Konferenz ist am 6. Dezember.

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Katalysatormaterial aus dem Laserlabor

Katalysatormaterial aus dem Laserlabor

Mehr Oberfläche heißt bei Katalysatoren oftmals mehr Aktivität. Und kaum etwas bietet mehr Oberfläche als Strukturen aus Nanopartikeln. Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben gezeigt, dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, katalytisch hochaktive Partikel per Laser herzustellen. Sie sind nicht nur hochrein, sondern schon bei niedrigen Temperaturen leistungsfähiger als ihre klassisch hergestellten Pendants – das haben Tests bei einem Industriepartner ergeben.

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Dr. Friedrich Seitz verstorben

Dr. Friedrich Seitz verstorben

Dr. Friedrich Seitz, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von CENIDE, ist verstorben.

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Verflochtene Katalysatoren

Verflochtene Katalysatoren

Sie sind unzertrennlich, aber nicht starr verbunden: Verzahnte Moleküle sind erst seit Kurzem bekannt und können etwa aussehen wie zwei verbundene Kettenglieder oder ein Ring an einer beidseits geschlossenen Achse. Chemiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben sie nun erstmals erfolgreich als kooperative Katalysatoren getestet. Gleich zwei renommierte Fachmagazine berichteten.

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Kunst und Wissenschaft kombinieren

Kunst und Wissenschaft kombinieren
© Martin Underberg (IUTA) / CENIDE

Seit 2016 veranstaltet das Drexel Nanomaterials Institute (USA) den Fotowettbewerb „NanoArtography“, der die künstlerische und ästhetische Seite der Nanowissenschaft ins Licht rücken möchte. Wer bis zum 30. September sein Werk einreicht, hat die Chance auf bis zu 700 US-Dollar Preisgeld.

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Maßgeschneiderte Winzlinge gegen den Krebs

Maßgeschneiderte Winzlinge gegen den Krebs
© Beilstein J. Nanotechnol. 2018, 9, 2684–2699

Ihre Nanopartikel aus Gold und Magnetit haben sie speziell für die Diagnose und Therapie von Tumoren entwickelt: Physiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Moskauer Kollegen werden am 15. September für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit ausgezeichnet.

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  01.09.2020
CENIDE Best Paper Award

Auf der Suche nach den Besten

Auf der Suche nach den Besten
Joshua Golde, Unsplash

Ruhm, Ehre und 500 Euro – das sind die Auszeichnungen, die jährlich mit dem CENIDE Best Paper Award einhergehen. Noch bis zum 27. September können herausragende Veröffentlichungen nominiert werden.

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Gasphasensynthese funktionaler Nanomaterialien

Gasphasensynthese funktionaler Nanomaterialien
© Sascha Apazeller, CENIDE/IVG

Die verschiedenen Zeitzonen werden bei der Reihenfolge der Vorträge berücksichtigt: Das diesjährige „Internationale Symposium zur Gasphasensynthese funktionaler Nanomaterialien“ vom 6. bis zum 9. Oktober findet im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern online statt. Doch wie gewohnt sind hochkarätige Keynote Speaker dabei, mehr als 100 Teilnehmende werden zu der vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) organisierten Veranstaltung erwartet. Anmeldeschluss ist am 14. September, die Teilnahme ist kostenfrei.

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Eine Prise Nanosilber

Eine Prise Nanosilber
© Gökce, CENIDE/UDE

Lüftungsgitter in Flugzeugkabinen, Serienbauteile in Autos und neuerdings auch Mascara-Bürsten: Die Industrie nutzt bereits seit einigen Jahren 3D-Drucker auf Laserbasis, wenn es auf Präzision und gute mechanische Eigenschaften ankommt. Allerdings sind die Geräte teuer, groß und drucken nur weiß. Für zu Hause gibt es neuerdings Tischgeräte, aber die wiederum können nur schwarz drucken – bis jetzt. Ein Team vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat jetzt Farbe ins Spiel gebracht.

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Corona im Alltag der Wissenschaft

Corona im Alltag der Wissenschaft
© RiG

Maske unter der Schutzbrille, das Büro schon von der Kollegin besetzt, kaum Austausch auf dem Flur: Wie meistern Forschende in Deutschland die derzeitige Krisensituation? Für authentische Einblicke startete das Research in Germany (RiG)-Team vor kurzem eine Online-Aktion unter dem Hashtag #MyNewCoronaLife.

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Chemiker im Heisenberg-Programm

Chemiker im Heisenberg-Programm
© V. Unkovic, © B. Gökce

Neue Materialien entwickeln: Juniorprofessor Dr. Michael Giese macht das genauso wie Privatdozent Dr. Bilal Gökce – aber ganz unterschiedlich. Für ihre herausragenden Forschungen werden die beiden Chemiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ins Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen.

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Vom Detailverständnis zum Industriemaßstab

Vom Detailverständnis zum Industriemaßstab
(c) Samer Suleiman, IVG/CENIDE

Viele Materialien offenbaren neue, vielversprechende Eigenschaften, wenn man sie nanostrukturiert, sie also aus winzigen Partikeln aufbaut. Ein Weg dazu ist die Sprayflammensynthese, mit der sich eine große Vielfalt von Materialien herstellen lässt. Das im Labor bereits etablierte Verfahren reif für den industriellen Maßstab zu machen, ist ein Ziel des Schwerpunktprogramms (SPP) 1980 unter der Koordination des Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Programm für weitere drei Jahre mit rund 7,5 Mio. Euro.

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Forschen in Moskau

Forschen in Moskau
© privat

Es gibt Projekte, die lassen sich nicht im Videochat umsetzen. Dr. Peter Fjodorow, Laser-Physiker der Universität Duisburg-Essen (UDE), forscht ab September für ein Jahr in Moskau bei einem weltweit renommierten Experten. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) finanziert seine Stelle über das PRIME-Programm*.

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  20.08.2020
Energieumwandlung

Herausforderungen bei der Entwicklung von Elektrokatalysatoren

Herausforderungen bei der Entwicklung von Elektrokatalysatoren
© RUB, Marquard

Leistungsfähige Katalysatoren sind für die Energieumwandlung entscheidend. Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schaffen es derzeit aber selten in die Praxis. Was sich ändern müsste, um effiziente, stabile und selektive Katalysatoren für die industrielle Anwendung zu entwickeln, beschreiben Prof. Dr. Corina Andronescu vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) sowie Kollegen vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und der Ruhr-Universität Bochum in einem Übersichtsartikel. Er ist am 30. Juni 2020 online in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ erschienen.

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C. Schulz neuer stellvertretender Direktor

C. Schulz neuer stellvertretender Direktor
© IVG

Prof. Dr. Christof Schulz (Fakultät für Ingenieurwissenschaften) ist neuer stellvertretender wissenschaftlicher Direktor von CENIDE – dazu wählte ihn der Vorstand in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag.

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Erfolgreiche Bilanz

Erfolgreiche Bilanz

Winzige Polymer-Becher, die einmal Ölrückstände aus Wasser entfernen könnten oder die Herstellung hochwertiger Katalysatormaterialien in nur einem Schritt – spannende wissenschaftliche Einblicke bietet die neue Sonderausgabe „Nanowissenschaften“, die anlässlich des Forschungsberichts der Universität Duisburg-Essen erschienen ist.

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Ranzoomen bis auf ein halbes Mü

Ranzoomen bis auf ein halbes Mü
© UDE/Andreas Reichert

Scherzfrage: Was machen Physiker den lieben langen Tag? Sie messen! Die Forschungsgruppe von CENIDE-Mitglied Prof. Dr. Marika Schleberger hat nun ein besonderes Gerät angeschafft, mit dem sie noch besser als zuvor 2D-Materialien charakterisieren kann. Dieses so genannte konfokale Raman-Mikroskop liefert hochaufgelöste Bilder, in denen Informationen aus Raman-, Photolumineszenzspektroskopie und der Rastersondenmikroskopie miteinander kombiniert werden. So lassen sich die Struktur und die elektronischen Eigenschaften von Graphen und anderen Wundermaterialien genau bestimmen.

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