Experimentelle Arbeitsweisen

In den vorangegangenen Förderphasen der nwu-essen wurden experimentelle Arbeitsweisen mit chemiedidaktischem Schwerpunkt (Kleingruppenarbeit mit Interaktionsboxen) und mit lehr-lernpsychologischem Schwerpunkt (Einzelarbeit an computerbasierten Lernumgebungen) gefördert. Die Ergebnisse dieser Projekte sollen nun zusammengeführt werden.

Thema: Förderung experimenteller Arbeitsweisen mit realen und computerbasierten Lernumgebungen

In einer experimentellen Interventionsstudie soll zunächst herausgefunden werden, welche Kombination realer und computerbasierter Lernumgebungen für experimentelle Arbeitsweisen besonders lernförderlich ist. Dazu bearbeiten Schülerinnen und Schülern aus nordrhein-westfälischen Gymnasien (2. Lernjahr Chemie) in Partnerarbeit zwei Lernumgebungen. Je eine dieser Lernumgebungen behandelt ein Thema aus der Physik, eine eines aus der Chemie. Beide Lernumgebungen liegen sowohl computerbasiert (CB) als auch als Interaktionsboxen (IB) vor.

So ergeben sich vier Förderprogramme (CB+IB; CB+CB; IB+CB; IB+IB) mit jeweils zwei Untergruppen (Chemie+Physik; Physik+Chemie). Die Bearbeitung der computerbasierten Lernumgebungen wird als Protokolldatei (logfile) und Audioaufnahme aufgezeichnet, bei der Bearbeitung der Interaktionsboxen werden Videotapes erstellt.

Um die Prozesse der Bearbeitung von computerbasierten und realen Lernumgebungen vergleichen zu können, werden die Auswertungsmethoden (Protokolldateien bzw. Prozessgrafiken) aufeinander abgestimmt.

Projektziele

Anhand der erhobenen Daten soll festgestellt werden, wie die verschiedenen Förderprogramme Teilkompetenzen experimentellen Arbeitens fördern, in welchem Zusammenhang die verschiedenen Teilkompetenzen stehen und welche Beziehungen zwischen den Teilkompetenzen und dem Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern bestehen.

Projektlaufzeit

  • 2010-2013

Finanzierung

  • DFG

Betreuer

  • Maik Walpuski & Elke Sumfleth

Dissertation

  • Meike Bergs