CAMPUS:AKTUELL - Newsletter der Universität

4.2/2017

Aus dem Senat vom 7. April 2017

[18.04.2017] Eine Marathonsitzung wurde es diesmal nicht, dennoch hatte der Senat einiges auf den Weg zu bringen: So gab er unter anderem grünes Licht für verschiedene Ordnungen und stimmte der Mitgliederliste für den kommenden Hochschulrat zu. Auch die Exzellenzinitiative war ein Thema.

Berichte
Der Senatsvorsitzende Prof. Ulf Dittmer und Prorektor Prof. Thomas Spitzley wiesen auf den March for Science hin, an dem sich die UDE beteiligt:
https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9794

Die Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Isabell van Ackeren, informierte über den Netzwerktag E-Learning am 9. Mai im Glaspavillon. Es geht um neue Entwicklungen zu digitalem Lehren und Lernen. Außerdem werden die Preisträger/innen des Wettbewerbs „Scroll to future – Deine Ideen für e-gestütztes Studieren an der UDE“ präsentiert.
https://www.uni-due.de/e-learning/netzwerktag.php

Der neue Forschungsprorektor Prof. Jörg Schröder berichtete über die Antragsskizzen zu den Clustern, die für die Exzellenzinitiative eingereicht wurden. Die UDE bewirbt sich mit:
MaterialsChain Ruhr (MC-Ruhr): Von Grenzflächen zur Herstellung von Produkten – Prädiktive, skalenübergreifende Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (gemeinsam mit Dortmund und Bochum);
Q-FUN: Nichtgleichtgewichts-Quantendynamik in Festkörpersytemen: Dissipation überwinden, Kohärenz ausdehnen, smarte Manipulationen realisieren (gemeinsam mit Dortmund).
Beteiligt ist die UDE außerdem an drei weiteren Skizzen:
RESOLV (Ruhr-Explores Solvation) Verständnis und Design lösungsmittelabhängiger Prozesse;
Die Kraft der Tradition. Zwischen gesellschaftlicher Dynamik und kultureller Vielfalt;
Dateninteraktionen in den Naturwissenschaften: von Elementarteilchen zu lebenden Zellen.
Ob man einen Vollantrag einreichen darf, entscheidet sich am 28. September.

Anfragen
Auf Anfrage der studentischen Vertreter, warum man für eine politische Diskussionsveranstaltung mit ausgewählten Parteien keinen Raum bekommen habe, wies Kanzler Dr. Rainer Ambrosy auf die gesetzliche Regelung vor Wahlen hin: Es gebe eine strikte Neutralitätspflicht. Ausnahmslos alle Parteien müssten die Chance erhalten, ihre Position zu formulieren. Außerdem sei immer auch die Sicherheit von Zuhörern und Teilnehmern zu gewährleisten.

Zu anderen Problemen bei Raumbuchungen, die etwa Fachschaften beklagen, merkte Ambrosy an: „Oft gehen leider die Anfragen zu spät ein. Das Gebäudemanagement muss die Belegung aber langfristig planen. Und es gilt der Grundsatz: Die Lehre geht immer vor.“


Berufungen
Der Senat befürwortete einstimmig die Besetzung der Professuren für
Anglistik/Fachdidaktik, Fakultät für Geisteswissenschaften, sowie
Tumorpathologie, Medizinische Fakultät.

Mitglieder im Hochschulrat
In einer nichtöffentlichen Abstimmung bestätigte der Senat die Liste der Hochschulratsmitglieder, die das Auswahlgremium beschlossen hatte. Sie enthält die Namen der externen sowie internen Mitglieder, die dem Hochschulrat in seiner dritten Amtsperiode angehören sollen. Zu dieser Liste muss jetzt noch das Ministerium sein Einverständnis geben.

Wahlen
Der Rektor kann Universitätsprofessor/innen besondere Leistungsbezüge sowie Forschungs- und Lehrzulagen gewähren. Dabei möchte er sich von einer Vertrauenskommission beraten lassen. Dieser gehören für die kommenden drei Jahre an:
Prof. Dr. Marc Levine
Prof. Dr. Antje Mahayn
Prof. Dr. Eckart Hasselbrink
Prof. Dr. Ulrike Hass
Prof. Dr. Rotraud Coriand

In drei Kommissionen waren Nachwahlen erforderlich: So verstärkt Prof. Dr. Esther Winther die Kommission für Entwicklungsplanung und Finanzen; Prof. Dr. Alexandra Pontzen bringt sich in die Kommission zur Qualitätsverbesserung in Studium und Lehre ein, und Prof. Dr. Michael Beißwenger gehört der Kommission für Informations-, Kommunikations- und Medientechnik an.

Auch das Kuratorium der Duisburg-Essener Universitäts-Stiftung ist wieder komplett: Der Senat benannte hierfür Prof. Dr. Andrés Kecskeméthy und Dr. Wolfgang Meyer-Zaika.

Sonderhochschulverträge mit dem Land
1,66 Millionen Euro jährlich erhält die UDE zusätzlich vom Land, um die Arbeitsforschung im Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) zu stärken sowie ein Institut für Sozioökonomie in den Gesellschaftswissenschaften (IFSÖK) aufzubauen. Hierfür wird die Uni zwei Sonderverträge mit dem Wissenschaftsministerium schließen, denen der Senat zustimmte. Das Geld wird in Personal- und Sachmittel fließen.

Änderung der Fakultätsrahmenordnung
Unter anderem weil sich Vorschriften im Hochschulgesetz geändert haben, musste die Fakultätsrahmenordnung angepasst werden. Der Senat stimmte der Überarbeitung zu.

Änderung der Einschreibungsordnung
Diese ist aus drei Gründen erforderlich: Durch die Novelle des Hochschulstatistikgesetzes muss die Uni zusätzliche personenbezogene Daten bei der Einschreibung erheben. Die Verkehrsbetriebe haben das smartphonebasierte Ticket eingeführt; es löst das bisherige Semesterticket ab, das auf dem Chip im Studierendenausweis integriert war. Und Teilnehmende an einem weiterbildenden Studium müssen einen besonderen Gasthörerbeitrag leisten.
Die Abstimmung zur Gesamtordnung wurde auf Antrag der Studierendenvertreter vertagt. Sie sehen das Smartphone-Ticket kritisch und möchten u.a. die Gespräche zwischen AStA und den Verkehrsbetrieben abwarten.

Neufassung der Rahmenprüfungsordnungen für Bachelor- und Masterstudiengänge
Schon mehrfach war der Senat damit befasst. Die intensiven Diskussionen werden in der kommenden Senatssitzung fortgesetzt.

Berufungsleitfaden
Er ist als Unterstützung für alle gedacht, die in Berufungsverfahren mitarbeiten. Er nennt Beispiele, wie ein möglichst reibungsloser Ablauf gelingen kann; er behandelt typische Stolpersteine und Herausforderungen, beispielsweise wann ein Kommissionsmitglied befangen sein könnte. „Dieser Leitfaden ist arbeitserleichternd“, erklärte Prorektor Spitzley und betonte, dass es sich um ein dynamisches Werk handele.
Der Senat setzte sich mit einzelnen Punkten auseinander und nahm den Leitfaden schließlich zustimmend zur Kenntnis.

Richtlinien für die Erteilung und Vergütung von Lehraufträgen
Diese waren schon im Senat vom 13.Januar ein Thema (https://www.uni-due.de/de/campusaktuell.php?id=7126)
Die Arbeitsgruppe hatte zur aktuellen Sitzung letzte Fragen geklärt und die Ergänzungen eingearbeitet. Der Senat diskutierte verschiedenen Formulierungen und gab dann sein Okay.

Audit familiengerechte Hochschule
Seit 2010 nimmt die UDE erfolgreich am Audit familiengerechte Hochschule teil, damit sich Beruf/Studium und Familie besser vereinbaren lassen. Die kommissarische Gleichstellungsbeauftragte Ingrid Fitzek berichtete über den Stand des Verfahrens und die Gespräche, die mit dem Auditor geführt wurden. Die UDE wird Zielvereinbarungen treffen, in denen die familienfreundlichen Maßnahmen festgeschrieben sind. Den Entwurf hierzu befürwortete der Senat.