Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Offener Diskussionsprozess

Zur Zukunft der Romanistik

[29.05.2008] Die Universität Duisburg-Essen, die drittgrößte Universität des Landes, stellt sich den Herausforderungen, die durch den zunehmenden Wettbewerb entstehen.

Derzeit wird seitens des Rektorats geprüft, wie Ressourcen gebündelt werden können, um vorhandene Exzellenzen in Forschung und Lehre weiter ausbauen zu können. Dies ist auch deshalb notwendig, weil die Mittelzuweisungen des Landes in zunehmendem Maße davon abhängig gemacht werden, wie gut bestimmte Leistungsparameter erfüllt werden, zum Beispiel die Absolventen- und Promovendenquote oder die Forschungsleistung anhand der Drittmitteleinwerbung.

Das neue Rektorat führt deshalb Perspektiv-Gespräche mit Fächern, in denen Optimierungsbedarf besteht, so auch in der Romanistik (Französisch und Spanisch). Zur Diskussion steht hier, ob eine Professur für Französische Sprachwissenschaft wieder besetzt werden kann. Im Rahmen dieser Strukturüberlegungen wurden allerdings noch keine Entscheidungen getroffen.

Mit den Geisteswissenschaftlern wurde vereinbart, unter diesen Rahmenbedingungen ein tragfähiges Zukunfts-Konzept vorzulegen. Das Rektorat geht davon aus, dass es auch in Zukunft ein romanistisches Lehr- und Forschungsangebot an der UDE geben wird, allerdings in veränderter Form.

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

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