KONTAKT |  AKTUELLES  |  ZUR PERSON  |  LEHRE

Lehrbeauftragter

für Politische Wissenschaft

Lehre

Veranstaltungen:

 

Demokratietheorien (WS 2010/11)

Ort:        LK 051

Zeit:       Montags 1400-1600 hrs

 

 

Die politische Dynamik von Kollektivität und Kollektivierung (SS 2010)

Campus Duisburg,

Montags 18.00-20.00 Uhr,

LK 051

 

Theorien der Macht (SS 2010)

Campus Duisburg,

Dienstags 14.00-16.00 Uhr,

LK 051


Seminare:

 

Hauptseminar: Gesellschaft, Religion und Kapitalismus; Max Weber und die Moderne (WS 2009/10)
Campus Duisburg,
Montag 16.00-18.00 Uhr,
LK 051

Max Webe, einer der Gründer der sozialwissenschaftlichen interdisziplinären Forschung mit den Themenfelder Politik, Religion und Wirtschaftssystem, legt in seinem Hauptwerk „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ die Gründe und Phänomene des sich im Okzident entwickelten Kapitalismus und die kulturelle Basis von „Wirtschaft und Gesellschaft“ dar. Spätestens mit dem sich im ausgehenden Mittelalter etablierenden "okzidentalen Rationalismus" nimmt die sozioökonomische, kulturelle und politische Entwicklung des Abendlandes mit der Gründung eines spezifischen Sozial- und Wirtschaftssystems eine besondere Entwicklung – und führt zum heutigen Modell des Kapitalismus. Webers Interpretation der Entwicklung und der Erscheinungen dieses Kapitalismus – und dessen Determinanten – sind Thema des Seminars.

1. Veranstaltung 12. Oktober 2009

Hauptseminar : Begriff der Moderne (SS 2009)
Mo 14:00-16:00 Uhr
LK 051

Gegenstand dieses Seminars sind nicht Politische Theorien von Autoren, die der Moderne zugerechnet werden. Vielmehr soll gefragt werden, welcher Begriff von Moderne von ausgewählten prominenten Vertretern unterschiedlicher "Schulen" (Weber, Hayek, Habermas, Luhmann, Bauman oder Foucault) vorgestellt wird, d.h. es geht um das jeweils spezifische Verständnis von Moderne und die damit transportierte Zeitdiagnose. Anhand von den Gegenstand erschließenden Fragestellungen (In welcher Terminologie wird eine Diagnose der Moderne vorgenommen? Welche Kriterien verwendet der Autor, um zwischen Moderne und Vormoderne sowie ggf. Postmoderne zu unterscheiden? Welche Wertungen werden vorgenommen und welche Schlußfolgerungen gezogen? etc.) wird die Konturierung bestimmter politiktheoretischer Positionen vorangetrieben, die abschließend eine vergleichende Bilanzierung von Modere-Begriffen ermöglicht.

Hauptseminar: Grundzüge der politischen Anthropologie (SS 2009)
Do 14:00-16:00 Uhr
LK051

In dieser Veranstaltung werden Ansätze vorgestellt, die Antworten formulieren auf die allgemeine Frage: 'Der Mensch – ein politisches Tier?'. Besondere Beachtung finden zwei zusammenhängende Themenfelder: a. Versuche, eine unwandelbare 'Natur' des Menschen zu bestimmen; b. das Verhältnis von Politik und Religion im Zusammenhang von Macht und Herrschaft in traditionalen und modernen Gesellschaften.

Hauptseminar: Diagnosen der Moderne in der Politischen Theorie von Niklas Luhmann (WS 2008/09)
Zielgruppe: Dipl.-Sowi, Mag, Mag-NF, LA-Sowi, Dipl.-OAWI
Termin: Montag 14:00 - 16:00 wöch. ab 20.10.2008
Raum: LB 338

Kommentar:
Im Seminar wird auf dem Hintergrund einer Einführung in Grundbegrifflichkeiten der Systemtheorie nach dem spezifischen Verständnis der Moderne bei Niklas Luhmann gefragt: Worin sieht der Autor das entscheidende Kennzeichen der Moderne, welches Problem nimmt er mit seiner Diagnose in den Blick und welche Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ableiten?

Literatur:
Luhmann, Niklas, 2006: Einführung in die Systemtheorie, hg. v. Dirk Baecker, 3. Aufl. Heidelberg: Carl Auer.

Leistungsnachweis/Teilnahmevoraussetzung:
Referat/Thesenpapier, Essays, regelmäßige Teilnahme

Haupseminar: Politik und Psychoanalyse (SS 2008)
Zur Funktion der Metaphorik des Fremden
Zielgruppe: Dipl. Sowi, Dipl. NF, MA, MA NF, MA PrakSowi, SchwP Alltag und Kultur
Scheinvergabe: ja
Anforderung für I (Lehrerausbildung Sowi) Referat, Hausarbeit, rege Mitarbeit
Anforderung für II (ISS) Referat, Hausarbeit, rege Mitarbeit
Beschreibung: Fremdheit, so die Autoren der „Dialektik der Aufklärung“ (s.u.) verkörpere die Hoffnung auf einen dem Menschen innewohnenden unverlierbaren Rest an Freiheit und Differenz. Dennoch scheint das Prinzip des Fremden auch in der Moderne nichts von seinem Potential als Bedrohung, ja selbst als Metapher „des Bösen“ verloren zu haben. Volksgemeinschaften die gegen das Fremde konstruiert werden, fremde Ethnien die das Dämonische repräsentieren, die Permanenz des Antisemitismus und das Fremde in uns selbst sind immer noch Teile von politischen Prozessen und Phänomenen. Diese politischen Erscheinungen gilt es aus psychoanalytischer Perspektive zu beleuchten und deren Relevanz und Signifikanz für das Konzept eines republikanisch-demokratischen Gemeinwesens zu analysieren.
Seminarablauf wird auf der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Basisliteratur:
  • Theodor W. Adorno u. Max Horkheimer, Dialektik der Aufklärung, Frankfurt 1969
  • Alber Camus, Der Fremde, Reinbeck bei Hamburg 1961
  • Alber Camus, Der Fremde, Reinbeck bei Hamburg 1961
  • Sigmund Freud, Das Ich und das Es, Frankfurt 1992
  • Arno Gruen, Das Fremde in Uns, München 2002
  • Der Wahnsinn der Normalität, München 1987
  • Leo Löwenthal, Der Untergang der Dämonologien, Leipzig 1990

Termin: Montag, 16.00-18.00 Uhr
Ort: Campus Duisburg LB 338
Besondere Hinweise: Prüfungen und Referate in Englisch möglich.
1. Veranstaltung 7. April 2008

Politische Theorie und Ideengeschichte (WS 07/08)

Klassiker der politischen Theorie. Hannah Arendt: Ursprünge und Elemente totaler Herrschaft. (SS 2007)
Termine: Montags, 16:00 - 18:00 Uhr, Raum LB 338

Klassiker der politischen Theorie. Alexis de Tocqueville: Über die Demokratie in Amerika (WS 2006/7)
Termine: montags, 16:00 - 18:00 Uhr, Raum MB 245

Politisch theokratische Ideologien von islamischen Fundamentalisten (SS 2006)