Information zu DiMento für Mentees

DiMento – Mentoring für Master- und Promotions-Studierende

DiMento wendet sich an Master- und Promotions-Studierende aller Fakultäten der Uni Duisburg-Essen, gern bereits im ersten oder zweiten Master-Semester (aber auch später) bzw. in der zweiten Hälfte der Promotion, die individuelle Strategien für den Übergang in den Beruf entwickeln wollen. Hierzu dient der Austausch mit berufserfahrenen Persönlichkeiten im angestrebten Berufsfeld (Mentoring), die Entwicklung und Erweiterung der persönlichen Kompetenzen, Potenziale und Softskills in Workshops und bei Themenabenden und der interkulturelle und interdisziplinäre Austausch sowie die Vernetzung in den Peergroups.

Die Hauptverantwortung für das Gelingen des Mentoring-Prozesses liegt bei den Mentees. Von ihnen wird erwartet, Fragen bzw. Themenwünsche für die Treffen mit den Mentorinnen/ Mentoren zu formulieren, die Treffen inhaltlich und organisatorisch vor- und nachzubereiten, ein Protokoll der Treffen anzufertigen und die Mentorin/den Mentor über ihre weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Als Mentorinnen und Mentoren werden berufsetablierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Verwaltung und Wissenschaft gesucht. Sie werden von der Koordinatorin gemeinsam mit den Mentees auf dem Hintergrund von deren Angaben und Zielvorstellungen in der Mentor*innen-Datenbank von DiMento recherchiert. Darüber hinaus werden bei besonders spezifischen Zielvorstellungen der Mentees neue Mentorinnen und Mentoren durch die Koordinatorin angefragt.

 

Programm

DiMento setzt sich aus vier Bausteinen zusammen:

Bausteine DiMenti

 

Mentoring

Mentorin und MenteeMentoring ist eine Austauschbeziehung zwischen einer berufserfahrenen Person (Mentorin/ Mentor) und einer weniger erfahrenen Person (Mentee). Innerhalb eines befristeten Zeitraumes und im Hinblick auf gemeinsam abgesprochene, individuelle Zielsetzungen wird die/ der Mentee auf dem Karriereweg begleitet und unterstützt.

Die Mentor*innen geben Handlungswissen zu informellen und impliziten Regeln, Strukturen und Prozessen des Berufsbereichs an die Mentees weiter. Mit fundierten Kenntnissen und praktischen Tipps tragen sie zur erfolgreichen Laufbahnentwicklung der Nachwuchskraft bei. Die teilnehmenden Mentees erhaten so Einblick in den Werdegang und den Berufsalltag der Mentorin oder des Mentors und dadurch Impulse für die eigene Entwicklung. Die Mentor*innen werden von der Koordinatorin gemeinsam mit den einzelnen Mentees in einem ausführlichen Zielentwicklungsgespräch recherchiert.

Mentees und Mentor*innen werden über Struktur, Rahmenbedingungen, ihre Rollen, Erwartungshaltungen der jeweils anderen Person, Möglichkeiten der Unterstützung, Themen für Treffen etc. durch die Koordinatorin im Zielentwicklungsgespräch, in der Auftaktveranstaltung und durch eine „Handreichung für Mentorinnen und Mentoren“ bzw. eine „Handreichung für Mentees“ vorbereitet.

Vernetzung in Peergroups, Netzwerkabenden & Themenabenden

Für die interne Vernetzung werden die Mentees in Peergroups von je 5 - 6 Teilnehmer*innen zusammengefasst. Die Peergroups werden bei der Auftaktveranstaltung gebildet und erhalten eine Strukturvorgabe und Anleitung. Danach organisieren sie sich selbst und treffen sich regelmäßig in ca. sechswöchigem Abstand. Arbeits- bzw. Gesprächsschwerpunkte stimmen die Teilnehmer*innen miteinander ab. Themen könnten z. B. sein: Erfahrungsaustausch zum Erstkontakt mit der Mentorin/ dem Mentor, Wünsche an das Programm, Etablierung von Themenabenden, wechselseitige Unterstützung bei der Definition des Berufsfeldes, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, etc.

Zusätzlich bieten Netzwerkabende den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit der gesamten Mentoring-Gruppe und der Koordinatorin über Fragen des Mentorings oder der Vernetzung auszutauschen. Eine Sonderform der Netzwerkabende sind die Themenabende. Hier erhalten die Mentees Input zu karriererelevanten Themen durch eingeladene Expert*innen, z.B. aus dem angestrebten Berufsfeld oder zum aktuellen Themenfeld. Die Koordinatorin spricht zu Beginn des Programmdurchgangs mit den Mentees mögliche Themenstellungen ab und leitet und organisiert Netzwerk- und Themenabende.

 

Rahmenveranstaltungen & Workshops

Fünf Veranstaltungen, an denen alle Mentees gemeinsam teilnehmen, bilden den Rahmen für den Programmdurchlauf: Zur Vorbereitung auf die Mentoring-Beziehung und die Teilnahme an den Peergroups sowie zum wechselseitigen Kennenlernen findet eine verpflichtende Auftaktveranstaltung statt. Den offiziellen Start des Programms bildet die Vernetzungsfeier – gemeinsam mit den Mentor*innen. Zur Halbzeit des Programmdurchlaufs überprüfen die Mentees ihre in der Auftaktveranstaltung gesetzten Ziele und Erwartungen an das Programm und die Mentoring-Beziehung. In der Abschlussveranstaltung bilanzieren sie den Gewinn des Programms für ihre eigene Entwicklung. Inn der abschließenden Vernetzungsfeier schließlich erhalten sie gemeinsam mit den Mentor*innen die Zertifikate bzw. Teilnahme-Bescheinigungen.

Neben den Rahmenveranstaltungen erhalten die Mentees die Möglichkeit, innerhalb des Programmzeitraums an drei Workshops zur Kompetenzerweiterung zum Bereich Karriereentwicklung teilzunehmen. Das Workshop-Programm ist thematisch differenziert, bezogen auf die Wünsche und Bedarfe der Zielgruppen des Mentoring-Programms. Die Teilnehmer*innen erhalten die Möglichkeit aus dem ABZ-Workshop-Programm nach Rücksprache mit der Programmkoordinatorin drei auf die eigene Karriereentwicklung passende Seminare auszuwählen. Eine Übersicht der angebotenen Seminare finden Sie hier.

 

Beratung und Betreuung durch die Koordinatorin

Um die Kompetenzen, Bedarfe und Wünsche der Mentee zu erfassen und angemessen zu entwickeln, bedarf es einer individualisierten Betreuung und Beratung, um eine gute individuelle Zielentwicklung und Wahrnehmung der Chancen, die das Mentoringprogramm bietet, zu gewährleisten.

Diese individualisierte Betreuung und Beratung erhalten die Mentees in drei Einzel-Gesprächen (Zielentwicklungsgespräch, Reflexionsgespräch, Fördergespräch) mit der Koordinatorin.
Zusätzliche Beratungstreffen können sich bei besonderen Fragestellungen, Bedarfen oder Schwierigkeiten von Seiten einer/eines Mentee ergeben.

Zertifikat

Nach erfolgreichem Programmabschluss erhält jede*r Mentee eine Teilnahmebescheinigung bzw. ein Teilnahmezertifikat (ein Zertifikat kann nur erhalten, wer an mind. 4 der 5 Rahmenveranstaltungen teilgenommen hat).

Gewinn

  • Kenntnisse über formale, informelle und implizite Strukturen, Prozesse, Kulturen und Regeln im Berufsfeld
  • Karriere-Planung und -Zielstrebigkeit: Konkrete Zielsetzungen für die Zeit des Mentorings im Kontakt zur Mentorin/ zum Mentor und in der Mentee-Peergroup
  • Forcierung berufslaufbahnorientierter Qualifikationen: Methoden-, Handlungs-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen für den weiteren Karriereweg
  • Weiterentwicklung strategischer Kompetenzen, einer optimierten Selbstpräsentation und Selbstorganisation
  • Vernetzung: Wissen und Strategien für den Zugang zu informellen und formellen Netzwerken, Aufbau eigener Netzwerke

Anmeldung, Fristen und Kosten

Im Herbst 2017 beginnt die Aufnahme in den nächsten Programm-Durchgang, dessen Laufzeit auf 12 Monate angelegt ist. Bewerbungsschluss ist der 29. Oktober 2017. Bewerben können sich Master- und Promotions-Studierende der Universität Duisburg-Essen, gerne schon im 1. und 2. Mastersemester bzw. in der zweiten Hälfte der Promotion. Voraussetzung der Bewerbung ist der Studierenden/ Promovierenden-Status an der Uni Duisburg-Essen zum Zeitpunkt der Auftaktveranstaltung im Februar 2018, d.h. auch Studierende, die im Laufe der DiMento-Programmlaufzeit das Studium beenden werden, dürfen weiter teilnehmen.

Es wird ein einmaliger Kostenbeitrag von 50,- € für die Teilnahme am Programm erhoben.
Die Aufnahme in DiMento erfolgt über eine Vorauswahl auf der Basis eines ausführlichen Auswahlgesprächs, das die Teilnahmemotivation, Ziele und Erwartungen an das Programm thematisiert. Neben den formalen und fachlichen Voraussetzungen müssen die Bewerber*innen eine hohe Motivation und ausreichende Zeitressourcen vorweisen können. Sie sollten an interdisziplinärer und interkultureller Zusammenarbeit interessiert sein und sich auf Themen und Arbeitsinhalte der anderen Teilnehmer*innen einlassen wollen.

Studierende mit Zuwanderungshintergrund, ‚Bildungsaufsteiger*innen‘, Studierende mit Kind(ern) oder zu pflegenden Angehörigen, behinderte oder chronisch erkrankte Studierende sowie LGBTIQ*-Studierende finden besondere Berücksichtigung bei der Auswahl zur Aufnahme ins Programm. Außerdem werden Studierende und Promovierende (in den kommenden Durchgang können bis max. 20% Promovierende aufgenommen werden) in Studiengängen, in denen ihre Geschlechtergruppe unterrepräsentiert ist (z.B. Studentinnen in den Ingenieurwissenschaften und Studenten in den Geistes- oder Bildungswissenschaften) sowie Studierende, die sich in Ihrer Freizeit Diversity-bezogenen engagieren, besonders berücksichtigt.

Bitte beachten Sie, dass alle DiMento-Veranstaltungen in deutscher Sprache stattfinden und wir eine aktive Mitarbeit der Teilnehmer*innen voraussetzen. Daher sind Sprachkenntnisse im Deutschen mindestens auf dem Niveau C1 erforderlich.

Folgende Bewerbungsunterlagen müssen eingereicht werden (bitte Email-Bewerbung):

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 29. Oktober 2017 an:

Mechthild Budde, Dipl. Päd. (Programm-Koordinatorin DiMento):
mechthild.budde@uni-due.de
Für Rückfragen erreichen Sie mich unter: Tel.: 0203/ 379 – 3746