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Publikation "Ambivalentes Differenzieren im Fluchtmigrationskontext: zur sozialpädagogischen Praxis mit jungen Geflüchteten"

Mörgen, Rebecca (2026): Ambivalentes Differenzieren im Fluchtmigrationskontext: Zur sozialpädagogischen Praxis mit jungen Geflüchteten. Zeitschrift für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung (ZeM), 4(2–2025), 133-149. https://doi.org/10.3224/zem.v4i2.04

Der Beitrag rekonstruiert auf Basis einer mehrjährigen ethnographischen Studie zu unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in der Schweiz, wie sich im Alltag institutioneller Betreuung ambivalente Differenz(ierungs)praktiken vollziehen. Aus einer intersektionalen und praxistheoretisch informierten Perspektive werden vier Dimensionen des ambivalenten Differenzierens herausgearbeitet: „die Differenzierung zwischen ‚unseren‘ und ‚anderen Kindern‘, zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Asylfürsorge, das Differenzieren auf der Grenze zwischen Kindeswohl und Integration, und damit einhergehende Anpassungen an hegemoniale Normvorstellungen“ (S. 145). Die empirischen Ergebnisse verweisen auf ungleichheitsreproduzierende (Macht-)Verhältnisse und bieten Impulse für eine kritisch-reflexive Analyse professionellen Handelns im Fluchtmigrationskontext.


Leitung der Arbeitsgruppe

Prof.in Dr.in Rebecca Mörgen

Sekretariat

Petra Beye

Adresse

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Bildungswissenschaften
Institut für Soziale Arbeit & Sozialpolitik
Universitätsstr. 2
45141 Essen

 



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