Studierende

In der Physik sind die Anteile der weiblichen Studierenden tendenziell gestiegen. 1997 waren rund 17% der Physikstudierenden Frauen, im Jahr 1999 überstieg der Anteil erstmals die 20%-Marke und lag 2010 und 2011 bei rund 23%. In 2012 lag der Studentinnenanteil erstmals bei einem Viertel (25%). Auch bei diesen Zahlen handelt es sich um zusammengefasste Werte sämtlicher Studiengänge dieser Fakultät, also Diplom, Lehramt und die 2007 eingeführten Abschlüsse Bachelor/Master. Bei der Interpretation der Daten ist zu beachten, dass tendenziell der Anteil der Lehramtsstudentinnen höher ist als bei den „Diplomerinnen". Dies wird im Abschnitt „Abschlüsse" deutlich. Wie sich der Trend in den Bachelor und Masterstudiengängen entwickelt, bleibt abzuwarten. Die Graphik zeigt die Entwicklung der Studentinnenanteile in der Fakultät. Zur vergrößerten Ansicht bitte auf das Bild klicken.

Abschlüsse

Die Grafik zeigt eine differenzierte Betrachtung der Frauenanteile nach Abschlussart. Auf den ersten Blick wird bereits deutlich, dass der Anteil der Frauen beim Studienabschluss Lehramt höher liegt, als beim Diplom (bis auf das Jahr 2002). So lag der Anteil der Lehramtsabsolventinnen im Jahr 2000 bei etwa 41%, beim Diplom hingegen nur bei 6%. Im Jahr 2007 haben sich die Männer- und Frauenanteile nahezu angeglichen, 2009 lagen sie wieder deutlich auseinander, im Jahr 2010 näherten sie sich wieder an. In der Betrachtung des Gesamtzeitraums werden große Schwankungen deutlich, so dass nicht von einem allgemeinen Trend gesprochen werden kann - außer, dass die Diplomstudiengänge auslaufen und es in Zukunft nur noch die Abschlüsse Bachelor und Master geben wird. Die Graphik zeigt die Entwicklung der Absolventinnenanteile in der Fakultät. Zur vergrößerten Ansicht bitte auf das Bild klicken.

Promotionen

Der Anteil der abgeschlossenen Promotionen von Frauen schwankte im Zeitraum 1997 bis 2012 - von keiner abgeschlossenen Promotion hin zu einem Anteil von 44% im Jahr 2011. 2012 war der Anteil wieder niedriger (26%). Bei der Betrachtung der PromovendInnenanteile ist zu beachten, dass es sich um kleine Fallzahlen handelt. Drastische Veränderungen in den Anteilswerten nach oben und nach unten können daher auf Zufallsschwankungen zurückgeführt werden. Es promovierten pro Jahr etwa zwischen neun und 15 Personen im Fach Physik.

Wie hoch ist der durchschnittliche Frauenanteil? Für die UDE ist der Zeitraum ab 2003 von Relevanz, da hier die Universitäten-Gesamthochschulen Duisburg und Essen fusionierten und daher erst ab diesem Zeitraum von einer Hochschule gesprochen werden kann. Die Gesamtanzahl der Promotionen lag hier zwischen 13 und 25. Der durchschnittliche Frauenanteil beträgt 17%. Die Graphik zeigt die Entwicklung der Promovendinnenanteile in der Fakultät. Zur vergrößerten Ansicht bitte auf das Bild klicken.