Gender Equity for Mathematics and Science

AutorIn
Fennema, Elizabeth

Jahr
2002

Untertitel
Invited Faculty Presentation

Typ der Publikation
Other

Schlagworte
Mathematik, Didaktik

Datum des letzten Aufrufs
9.11.2007

Abstract
Der ausgewählte Text kann als ein Einblick in die Arbeit von Elizabeth Fennema betrachtet werden. Elizabeth Fennema beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, warum der Rückstand im mathematischen Lernen und die negative Einstellung zur Mathematik Frauen daran hindern, Gleichberechtigung mit den Männern zu erreichen. Mathematik wird als "critical filter" für den erfolgreichen Einstieg in viele - gut/besser bezahlte - Berufe betrachtet. Aber nicht nur die ökonomische Sicherung spielt für Fennema eine wichtige Rolle. Sie betont darüber hinaus den Stellenwert, den die Mathematik in unserer Kultur hat: „Mathematics is a unique product of human culture. Permitting females to understand this culture is important both for their own appreciation of the beauty of mathematics and the transmission of this culture to further generations.“ Frauen wurden lange Zeit daran gehindert, sich an diesem kulturellen Prozess zu beteiligen. So hat sich eine Fachkultur herausgebildet, in der kommunikative und kooperative Arbeitsformen wenig Raum haben. Diese männlich geprägte Fachkultur trägt wieder dazu bei, dass Frauen sich mit Mathematik häufig nicht identifizieren können und deshalb – trotz formal gleicher Zugangsmöglichkeiten – seltener als Männer mathematikbezogene Ausbildungen wählen.

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