Die Sprache des Populismus

Die Sprache des Populismus

Ziel des Forschungsprojektes Die Sprache und Rhetorik des Rechtspopulismus im Ländervergleich Deutschland, Niederlande und Flandern ist es, die Rhetorik und Sprache rechtspopulistischer Akteure in öffentlichen Medien und in internetbasierten Kommunikationsformaten in Deutschland, den Niederlanden und Flandern zu erfassen und mittels diskursanalytischer Zugänge systematisch zu untersuchen. Als Medien werden die Online-Formate wichtiger deutscher, niederländischer und flämischer Zeitungen/Zeitschriften, YouTube-Videos bzw. Mediatheken unterschiedlicher TV-Sender sowie Twitter- und Facebook-Profile ausgewählter rechtspopulistischer Akteure herangezogen. Als Textsorten werden insbesondere politische Reden, Interviews und Äußerungen linguistisch untersucht. Der Schwerpunkt liegt damit auf der gesprochenen Sprache und der Visualisierung der Akteure in Bildern und Videos.

Herausgearbeitet werden soll, wie sich die rechtspopulistischen Akteure selbst darstellen und durch welche sprachlichen und visuellen Merkmale sich ihre Selbstdarstellung auszeichnet. Im Ländervergleich zeigt sich, inwiefern die sprachlichen Merkmale identisch, ähnlich oder verschieden sind. Von zentralem Interesse sind darüber hinaus Deutungsmuster in Bezug auf Nation, Identität, kulturelle Vielfalt und Europa. Hierbei gilt es, länderübergreifende diskursprägende Entwicklungen und Deutungsmuster zu bestimmen, um schließlich die Frage zu klären, inwieweit sie auf das europäische Selbstverständnis und die auf kultureller Vielfalt beruhende europäische Idee einwirken.

Für das Projekt gibt es mittlerweile eine eigene Webseite, auf der die Arbeit des Projekts sukzessive dargestellt wird: Sprache des Populismus