SchuMaS - Schule macht stark!

​Die Universität Duisburg Essen arbeitet in der Initiative „Schule macht stark“ (SchuMaS) von Bund und Ländern mit. Ziel dieser Initiative ist es, die Bildungschancen von Kindern an Schulen in sozial benachteiligten Lagen systematisch zu verbessern. Insgesamt arbeiten 200 Schulen aus der Primar- und Sekundarstufe gemeinsam mit Bildungswissenschaftler*innen an forschungsbasierten praxistauglichen Maßnahmen. An dem begleitenden Forschungsverbund sind 13 Einrichtungen und Universitäten beteiligt. Eines der vier deutschlandweiten regionalen Cluster ist an der UDE am Interdiszipinären Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) angesiedelt.

Vier regionale SchuMaS-Zentren sorgen deutschlandweit für eine intensive Kooperation zwischen Wissenschaft und Schulpraxis. Die Beschäftigten der Regionalzentren arbeiten eng mit den Ländern sowie den Landesinstituten – z. B. Qualitätseinrichtungen und Schulaufsichtsbehörden – zusammen und begleiten, beraten und unterstützen die Schulen in regionalen Schulnetzwerken. Das regionale SchuMaS-Zentrum Duisburg-Essen betreut knapp 60 Schulen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Das IZfB wird die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Praxis, Bildungsadministration und Forschung koordinieren. Themen sind u. a. die Schulentwicklung und Führung sowie das außerschulische Lernen und die Vernetzung von Schule im sozialen Umfeld.

Neueste Meldungen

IC ScheF Das SchuMaS-Kartenset - Schulentwicklungskapazitäten identifizieren und stärken

Forschungsbefunde zeigen, dass die Stärkung der Selbstwirksamkeit bzw. das Empowerment der Lehrkräfte durch die Schulleitung zentrale Bedingungsfaktoren für die Entwicklung der Schulen sind (Klein, 2018).

Das Inhaltscluster ‚Schulentwicklung und Führung‘ hat ein Kartenset entwickelt, das Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische Personal an Schulen dabei unterstützen soll, eigene Stärken zu identifizieren und sich darüber hinaus vorhandener Schulentwicklungskapazitäten bewusst zu werden. Durch gezielte Fragen bieten die Karten die Möglichkeit zu reflektieren, welche Ressourcen bereits vorhanden sind. Dadurch soll ein Bewusstsein für die eigenen Stärken geschaffen werden, das es den schulischen Akteuren ermöglicht, optimistisch an Schulentwicklungsaufgaben heranzugehen.

Darüber hinaus sollen die Karten ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Kapazitäten neben zeitlichen und materiellen Ressourcen in der Schulentwicklung nutzbar gemacht werden können; somit sollen die Karten auch die Planungskompetenz der Akteure stärken.

RZ Duisburg-EssenRegionales SchuMaS-Zentrum Duisburg-Essen

Eine Besonderheit des SchuMas-Forschungsverbundes sind die vier regionalen SchuMaS-Zentren an den Standorte Berlin, Duisburg-Essen, Frankfurt am Main und Mannheim. Das regionale SchuMaS-Zentrum an der Universität Duisburg-Essen betreut insgesamt 59 Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I aus den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

 

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IC ScheFSchulentwicklung und Führung

Der Fokus im Cluster Schulentwicklung und Führung liegt auf der Stärkung der sogenannten Schulentwicklungskapazität der teilnehmenden Schulen, also der systematischen und nachhaltigen Entwicklung ihrer Visionen und Ziele, ihrer Strukturen und Prozesse („Kapazitäten ausbauen“) sowie der Reflexion der eigenen Organisationskultur einschließlich Normen, Werte und Haltungen („Schulkultur stärken“), unterstützt durch die Vorstellung von Methoden der transformationalen Führung („Führung neu denken“).

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IC ALSOAußerschulisches Lernen und Sozialraumorientierung

Um bestmögliche Lern- und Bildungschancen für alle Lernenden – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status – sicherzustellen, müssen Schulen ihre Quartiersorientierung stärken, Integrationsaufgaben übernehmen und das Lernen in formalen und non-formalen Bildungssettings verknüpfen. Dabei kommt es darauf an, Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien zu bündeln und ihnen niederschwellig zugänglich zu machen. In diesem Sinne versteht das Inhaltscluster Außerunterrichtliches Lernen und Sozialraumorientierung die Schulen als Vernetzungszentren.

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