Vorträge

Ehrfurcht vor dem Leben, was heißt das?
Pfarrer Steffen Hunder
Kreuzeskirche Essen
17.00 - 17.45 Uhr, Hörsaalzentrum an der Campuswiese (Raum S05 T00 B08)

Albert Schweitzer (1875-1965) lebte als "Urwalddoktor" in Afrika. Für ihn waren Pflanzen, Tiere und Menschen Gottes Geschöpfe, die geschützt werden müssen. Dafür hat er sein Leben lang gekämpft. 1962 wurde ihm dafür der Friedensnobelpreis verliehen. Jeder kann sich für die Ehrfurcht vor dem Leben einsetzen, das war seine feste Überzeugung: "Das Wenige, was du tun kannst ist viel, wenn du nur Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst, sei es Mensch, sei es irgendeine Kreatur."

Weitere Infos: www.unikids.de

17 Uhr
Achtung Raumänderung! Neuer Raum: Audimax A01
(Übertragung für Eltern ins Audimax A02)

Der Tall Zirā’a – Eine Siedlung im biblischen Ostjordanland: was Archäologen bei ihren Ausgrabungen wirklich finden
Tijmen Aukes
Biblisch-Archäologisches Institut Wuppertal

WiNa Theologie
Der Tall Zirā´a befindet sich im Norden Jordaniens – im Dreiländereck zwischen Jordanien, Syrien und Israel. Seit dem Jahr 2001 wird dieser über mehr als 4000 Jahre nahezu lückenlos besiedelte Hügel mit seinem regionalen Umfeld vom Biblisch-Archäologischen Institut Wuppertal (BAI) und dem Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes (DEI) erforscht. Da er  seit der Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. (frühe Bronzezeit) bis zur omayyadischen Epoche (7. und 8. Jh. n. Chr.) besiedelt war, bietet er die Möglichkeit, die Kulturgeschichte Palästinas beispielhaft zu erforschen. Der Vortrag soll einen Überblick über diese geben; gleichzeitig werden einzelne Lebensbereiche, etwa die spätbronze-/ eisenzeitliche Religion oder die Technikentwicklung im Handwerk, die zugleich besondere Forschungsschwerpunkte des BAI darstellen, schlaglichtartig vorgestellt.

18 Uhr (Teil 1), 19 Uhr (Teil 2)
R11 T00 D03

Kumpel Graumull unter Tage
Dipl.-Biol. Anika Schinköth
Abteilung Allgemeine Zoologie, Fakultät für Biologie und Geographie

WiNa Biologie
In kleinen Vorträgen werden unsere Forschungsobjekte, die Graumulle, und ihre Lebensweise vorgestellt. Graumulle sind Nagetiere aus Afrika und leben in Kolonien in selbst gegrabenen unterirdischen Tunneln. Diese Familiengruppen sind ähnlich organisiert wie Bienenvölker oder Ameisenstaaten. Es gibt in den Graumull-Familien nur ein Elternpaar, welches meist lebenslang zusammen bleibt. Seine Nachkommen, die anderen Koloniemitglieder, helfen beim Graben der Tunnel, bei der Nahrungsbeschaffung beim Nestbau und vor allem bei der Jungenaufzucht. Ganz im Gegensatz zu Ratten und Mäusen pflanzen sich aber die Geschwister auf Grund einer natürlichen Inzesthemmung untereinander nicht fort.
Wir berichten über interessante Forschungsergebnisse und stellen dabei verschiedene Versuche vor, die mit den Graumullen durchgeführt wurden. So wird den Zuhörern ein Einblick in die Welt der Verhaltensforschung gewährt.

18, 19, 20, 21 Uhr
Achtung Raumänderung! Neuer Raum: S05 R03 H20

Die EU und Schuldenkrise - Die Chronik eines schleichenden Bankrotts
Prof. Dr. Ansgar Belke
Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomik / Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Nach einer leichten Erholung der Weltwirtschaft werden jetzt die europäischen Staaten von der zweiten Welle der Finanzkrise erfasst. Nun kann sogar der Bankrott ganzer Länder nicht mehr ausgeschlossen werden. Doch wie konnte es dazu kommen, dass europäische Länder so unter Druck geraten?

18 Uhr
R11 T00 D01

Straßennamen und was sie uns erzählen
Prof. Dr. Karl-Dieter Bünting
Germanistik, Abteilung Linguistik
18.00 - 18.45 Uhr, Hörsaalzentrum an der Campuswiese (Raum S05 T00 B08)

Straßennamen können uns neugierig machen:

    * auf die Umgebung und Geschichte der Straße und der Stadt
    * auf Flüsse und Städte
    * auf berühmte Menschen
    * auf Pflanzen und Tiere
    * auf die Planeten

Und wer war eigentlich der Nikolaus?

Weitere Infos: www.unikids.de

18 Uhr
Achtung Raumänderung! Neuer Raum: Audimax A01
(Übertragung für Eltern ins Audimax A02)

Der universitäre Profilschwerpunkt „Urbane Systeme“ - eine Einführung
Britische Kultur- und Literaturwissenschaft, Prof. Dr. Jens Martin Gurr

Weitere Infos: www.uni-due.de/urbane-systeme
18 Uhr
R11 T00 D05

Wenn Pilates auf Bundesliga trifft. Gender-Rätsel in der Gesundheitsbildung
Institut für Berufs- und Weiterbildung, Dr. Michaela Harmeier

Harmeier
Die Gesundheitsbildung verfolgt das Ziel, Menschen dazu zu befähigen, die Kontrolle über die Einflussfaktoren von Gesundheit zu erhöhen und so die eigene Gesundheit zu verbessern. Verschiedenste Einrichtungen bieten Gesundheitsbildung an. Die wohl größte und bekannteste Einrichtung ist die Volkshochschule. Die Gesundheitsbildung an der VHS verzeichnet über die Jahre hinweg eine stark expandierende Zuwachsrate, die auf ein wachsendes Interesse an Gesundheitsfragen zurückzuführen ist. Im Programmbereich „Gesundheit“ finden sich beispielsweise Angebote im Bereich Gymnastik, Bewegung, Körpererfahrung, Autogenes Training, Yoga und Entspannung. An diesen Angeboten partizipieren Männer und Frauen in unterschiedlichem Umfang. Der Vortrag geht der Frage nach, auf welchen Ebenen die unterschiedliche Partizipation von Frauen und Männern an Themen der Gesundheitsbildung auffällt und welche Gründe für ein geschlechtsspezifisches Teilnahmeverhalten angeführt werden
.

Weitere Infos: www.uni-due.de/ekfg

18 Uhr
S03 V00 E59

Festvortrag zum Alumni-Empfang
Prof. Dr. Jürgen Kluge, Vorsitzender des Vorstandes Franz Haniel & Cie. GmbH

18 Uhr
S07 S00 D07

Personalisierte Tumortherapie am Beispiel Lungenkrebs
Innere Klinik (Tumorforschung), Prof. Dr. Martin Schuler

18 Uhr
S03 V00 E33

Ein "Opfer" der Globalisierung? – Frankreichs Rolle in der Welt des 21. Jahrhunderts
Prof. Dr. Volker Steinkamp
Institut für Romanische Sprachen u. Literaturen
 
In seiner langen Geschichte hat Frankreich stets einen besonderen Platz in der Welt beansprucht. Als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats, Atommacht und Zentrum der Frankophonie ist Frankreich auch heute noch einer der wichtigsten Staaten der Welt. Und doch scheinen, auch in den Augen vieler Franzosen, Bedeutung und Einfluss des Landes (und seiner Kultur) im Zuge der Globalisierung immer weiter abzunehmen. Vor diesem Hintergrund versucht der Vortrag die Zuhörer zur gemeinsamen Diskussion über die Frage anzuregen, welche Rolle Frankreich (und damit auch Europa) in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts noch spielen kann.

19 Uhr
R11 T00 D01

Schlafende Tumorzellen bei Brustkrebs
Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Frau Prof. Dr. Sabine Kasimir-Bauer

18.30 Uhr
S03 V00 E33

19 Uhr
R11 T00 D01

Der Mond – das unbekannte Wesen
Prof. Dr. Udo Backhaus
Fakultät für Physik
19.00 - 19.45 Uhr, Hörsaalzentrum an der Campuswiese (Raum S05 T00 B08)

Der Mond umrundet die Erde einmal im Monat. Woher weiß man das? Kannst du es sogar selbst herausfinden? Wer die Bewegung und Gestalt des Mondes am Himmel beobachtet, kann vielen seiner Eigenschaften auf die Spur kommen. Man bemerkt, dass fast alle Bilder in Büchern oder auf Postkarten falsch oder gemogelt sind. Man sieht, dass die Sonne viel weiter entfernt ist als der Mond. Und man kann sich vorstellen, wie die Erde für einen Astronauten aussehen muss, der auf dem Mond gelandet ist.


Weitere Infos: www.unikids.de

19 Uhr
Achtung Raumänderung! Neuer Raum: Audimax A01
(Übertragung für Eltern ins Audimax A02)


Ab circa 21.00 Uhr: Mondbeobachtung mit bloßem Auge und Fernglas, unterstützt von Erläuterungen auf dem Dach des Parkhauses an der Universitätsstraße!

Die Stadt als Zentrum und Peripherie
Institut für Geographie, Prof. Dr. Hans-Werner Wehling, Prof. Dr. Klaus Wermker

19 Uhr
R11 T00 D05

Lymphdrüsenkrebs: Therapieüberwachung mittels PET
Hämatologie, Prof. Dr. Ulrich Dührsen

19 Uhr
S03 V00 E33

Von Ratten und Menschen. Das Krebsrisiko bei Männern und Frauen
Institut für Pathologie und Neuropathologie, Universitätsklinikum Essen, PD Dr. Andrea Kindler-Röhrborn

Tumorforschung
Krebs ist eine der führenden Todesursachen weltweit. Bösartige Tumoren gehören zu den „komplexen Erkrankungen“, Krankheiten bei deren Entstehung sowohl die genetische Veranlagung als auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Interessanterweise entstehen viele Tumorerkrankungen, die nicht die Geschlechtsorgane betreffen, überwiegend bei einem Geschlecht. In ihrem Vortrag spricht Dr. Kindler-Röhrborn über das individuelle Krebsrisiko, über die Faktoren, die es bedingen und warum es für viele Tumoren bei Männern und Frauen unterschiedlich ist. Im Anschluss steht sie für Einzelgespräche zur Verfügung.

Weitere Infos: www.uni-due.de/ekfg

19 Uhr
S03 V00 E59

Moderne Alchemie – Herstellung von Blut aus Stammzellen
Institut für Transfusionsmedizin, Prof. Dr. Peter Horn


19.30 Uhr
S03 V00 E33

Klimawandel und Luftqualität im Ballungsraum
Institut für Geographie, Angewandte Klimatologie, Prof. Dr. Wilhelm Kuttler

20 Uhr
R11 T00 D01

Das Spr@chtelefon: Sprachfragen ... und wie man sie beantwortet
Alexander Holste

Sprachtelefon
Selbstverständlich sollen Texte richtig sein. Aber mit dem Richtig, Auch-Richtig, Noch-Richtig und Falsch ist das manchmal gar nicht so einfach. Jeder gerät beim Sprechen, Hören, Schreiben oder Lesen irgendwann irgendwo mal ins Überlegen: Sind es mehrere Magnete oder Magneten? Was bedeutet das Wort Kommilitone genau? Heißt es: Eine Reihe Besucher war oder waren zu spät gekommen? Wie ist die Möglichkeitsform von ich sehe?
Wann gebraucht man das Wort würde? Am Sprachtelefon der Universität Duisburg-Essen beantworten wir täglich zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr Fragen zur deutschen Sprache – Fragen, die zeigen, wo die deutsche Sprache schwierig ist. Wir nehmen im Vortrag einige dieser typischen Zweifelsfälle der deutschen Sprache unter die Lupe und
geben Ihnen dabei einen Einblick in unsere Arbeit.

Weitere Infos: www.uni-due.de/sprachtelefon


20 Uhr
R11 T00 D01

Herzchirurgie des 21. Jahrhunderts
Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie, Prof. Dr. Heinz Günther Jakob


20 Uhr
S03 V00 E33

Nierentransplantation mit 30 – und jetzt?!
Essener Kolleg für Geschlechterforschung, Dipl. Soz.-Wiss. Helen Krieter

Helen Krieter
Die Nierentransplantation ist aus medizinischer Sicht die viel versprechendste Therapie bei endgültigem Nierenversagen und betrifft hauptsächlich die Generation 50+. Da Transplantierten unter 50 Jahren wissenschaftlich kaum Beachtung geschenkt wurde, widmete sich eine aktuelle Untersuchung dieser Gruppe. So erfahren Sie in dem Vortrag, wie Männer und Frauen zwischen 30 und 45 Jahren ihr Leben nach der Transplantation gestalten und mit welchen altersuntypischen Schwierigkeiten sie konfrontiert sind

Weitere Infos: www.uni-due.de/ekfg

20 Uhr
S03 V00 E59<-->

Forschung für die Allerkleinsten
Kinderheilkunde I, Dr. Ivo Bendix

20.30 Uhr
S03 V00 E33

Hilfe, die Parasiten kommen!
Prof. Dr. Bernd Sures, Institut für Biologie, Angewandte Zoologie/Hydrobiologie

Parasiten existieren als verborgene Mitbewohner in allen Lebewesen und beeinflussen ihr Leben, meist ohne dass die Wirte es bemerken. Nicht nur für die Evolution sind Parasiten von großer Bedeutung, sondern auch zunächst unerklärliches Verhalten kann oftmals auch durch einen Befall mit Parasiten erklärt werden. Viele Verhaltensweisen sind von Parasiten zu ihrem eigenen Vorteil gesteuert, die Wirte sind machtlos und bezahlen ihre abnormen Verhaltensweisen oft mit dem eigenen Tod. Doch nicht immer sind Parasiten nur schädlich, es mehren sich Hinweise darauf, dass es durchaus „gesund“ sein kann Parasiten im eigenen Körper zu haben.
Der allgemein verständliche Vortrag gibt einen kleinen Einblick in die verborgene Welt der Parasiten und erläutert anhand von Beispielen faszinierende Zusammenhänge.

Weitere Infos: www.uni-due.de/hydrobiologie

21 Uhr
R11T00D03

Die Schreibwerkstatt: Der Schreibprozess ... und wie man ihn gestalten kann
Dr. Ulrike Pospiech

Schreibwerkstatt
Jeder muss täglich etwas schreiben, der Schreibtisch ist ein für die meisten Arbeitsplätze charakteristisches Möbelstück, der Computer ein für viele auch in der Freizeit alltägliches Schreibinstrument. Schreiben nimmt im Studium wie im Beruf in unterschiedlicher Ausprägung viel Raum ein: Notizen, Exzerpte, E-Mails, Flyer, Berichte, Exposees, Paper, Pressemitteilungen, Broschüren, Einladungen, Protokolle ... – die zu bewältgenden Schreibaufgaben sind vielfältig.
Das Schreiben insbesondere größerer Texte ist für die meisten eine neue Herausforderung. Leicht ist ein Sachverhalt mündlich in Worte gefasst – dies auch zu Papier zu bringen ist zumeist mit deutlich wahrnehmbarer Schreib- und Formulierungsarbeit verbunden. Warum ist das so? Relativ klar ist, dass die meisten Texte nicht in einem Zug geschrieben werden. Ein Überblick über den Verlauf von Schreibprozessen hilft, die eigene Schreibkompetenz einzuschätzen und weiterzuentwickeln. Wer sich bereits vor dem Schreiben über die Anforderungen der Schreibaufgabe und charakteristische Stolperstellen informiert, wird seinen eigenen Weg zum Text (und damit zur angemessenen Formulierung!) in jedem Fall leichter finden. Dies soll im Vortrag gezeigt werden, indem wir typische Schreibstrategien ins Auge fassen und dabei die Angebote der Schreibwerkstatt vorstellen.

21 Uhr
R11 T00 D01

Übergewicht - Zu viel essen, zu wenig Bewegung oder sind es die Gene?
Psychiatrie und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters, Frau PD Dr. Anke Hinney

21 Uhr
S03 V00 E33

Urbane Schmutzfluten im alten London
Fakultät für Chemie, Prof. Dr. Hans-Curt Flemming
Britische Kultur- und Literaturwissenschaft, Prof. Dr. Jens Martin Gurr

21 Uhr
R11 T00 D05

Sucht
Pharmakologie, Dr. Maria Grandoch

21.30 Uhr
S03 V00 E33

Assoziationen und Erwartungen, die heilen: Wie funktioniert der Placeboeffekt?
Medizinische Psychologie, Prof. Dr. Manfred Schedlowski

22 Uhr
S03 V00 E33

Die gesunde Stadt
Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Dr. Susanne Moebus, Institut für Stadtplanung und Städtebau, Prof. Dr. Alexander J. Schmidt

22 Uhr
R11 T00 D05

Was ist ein psychisches Trauma?
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Dr. Sefik Tagay

22:30 Uhr
S03 V00 E33

Stadtlicht: Die Stadt bei Nacht
Institut für Stadtplanung und Städtebau, Prof. Dr. Alexander J. Schmidt

Urbane Systeme
Die Beleuchtung von Straßen und Plätzen hat einen signifikanten Bedeutungswandel erfahren. Das Augenmerk richtet sich vor allem darauf, mit Licht räumliche Qualitäten zu betonen, stadtstrukturelle Zusammenhänge herauszuarbeiten und dadurch Stadtidentität zu prägen, ohne die Themen Sicherheit und Orientierung aus dem Blickfeld zu verlieren. Doch viele Städte illuminieren ohne Konzept und zu bunt - vielfach wäre weniger Licht das bessere Licht. Der bildreiche Vortrag weist auf die Möglichkeiten des Lichts als städtebauliches Gestaltungselement hin und stellt Gestaltungsbausteine und Beispiele von urbanen Lichtkonzepten vor.

23 Uhr
R11 T00 D05

Zerebrale Plastizität und neurologische Funktionserholung im alternden Gehirn
Neurologie, Prof. Dr. Dirk M. Hermann

23 Uhr
S03 V00 E33

Das stärkste Magnetfeld an der Ruhr
Erwin L. Hahn-Institut, Dipl. Phys. Oliver Kraff

23.30 Uhr
S03 V00 E33

Lebendige Mathematik

18:00 Uhr: Vortrag in S03 V00 E71 von Prof. Dr. Georg Hein

Projektive Räume und faule Eier

Hat man ein Balkenwaage und 13 Eier, so kann man mit nur drei Wägungen herausfinden, welches Ei das faule ist, das heißt leichter oder schwerer als die anderen. Dabei spielt überrachenderweise ein projektiver Raum eine zentrale Rolle. Das hier vorgestellte Verfahren ist ein typisches Beispiel der Kodierungstheorie, die wir beispielsweise beim DAB-Radioempfang nutzen.


19:00 Uhr: Vortrag in S03 V00 E71 von Anke Steenpaß und Eva Wißing

Was erforscht ein Mathematikdidaktiker?

Was interessiert und woran arbeiten Mathematikdidaktiker? Mathematische Aufgaben und Lernumgebungen entwerfen, Unterricht weiterentwickeln, Lernstandserhebungen konzipieren und durchführen, und vieles mehr... Daneben besteht ein grundlegendes Ziel der Arbeitsgruppe EInmaL an der Universität Duisburg-Essen in Folgendem: Hier stehen die spezifischen mathematischen Lern- und Denkwege von Schülern und Schülerinnen im Vordergrund und nicht einfach das ``Abtesten'' festgelegter Kompetenzen. Im Vortrag wollen wir einen Einblick in unsere Arbeit und in die oftmals überraschenden kindlichen Denk- und Sichtweisen auf Mathematik geben. Dazu werden beispielhaft Ausschnitte aus mathematischen Gesprächen vorgestellt, die zeigen, wie Kinder mit Hilfe von Anschauungsmitteln mathematisch begründen und erklären.


20:00 Uhr: Vortrag in S03 V00 E71 von Prof. Dr. Ulrich Görtz

Sudoku und Mathematik

Hinter dem Zahlenrätsel Sudoku, das in den letzten Jahren Furore gemacht hat, verbirgt sich eine Menge Mathematik: Wie viele Sudokus gibt es? Wie viele Einträge muss man mindestens vorgeben, damit eine eindeutige Lösug garantiert ist? Tipps für Lösungsstrategien werden ebenfalls nicht zu kurz kommen. Mathematiker schreiben die Problemstellung beim Sudoku gerne etwas um, als ein Problem des Typs, "einen Graphen zu färben". Damit hat man zur weiteren Untersuchung die "Graphentheorie", eine umfangreiche mathematische Theorie, zur Verfügung, und es werden Beziehungen zu anderen interessanten Problemen wie etwa dem Vierfarbensatz sichtbar.


21:00 Uhr: Vortrag in S03 V00 E71 von Prof. Dr. Hans Niels Jahnke

Humboldt und die Mathematik - mit einem Blick auf PISA

Wilhelm von Humboldt hat 1814 die prägnante Formulierung geprägt, es sei die Aufgabe der Wissenschaft, "im Sichtbaren das Unsichtbare zu erkennen". Die Sentenz ist Ausdruck der in den damaligen intellektuellen Zirkeln Deutschlands herrschenden "hermeneutischen Wissenschaftsauffassung". Wissenschaft wird nicht vorrangig ihrer technischen Anwendungen wegen betrieben, sondern als ein Unternehmen zur Interpretation der geistigen und physischen Welt. Dementsprechend haben Humboldt und nach ihm ganze Generationen von Mathematikern vor allem der reinen Mathematik bildenden Wert zugesprochen. Wie Humboldt im Hinblick auf den Elementarunterricht sagte: "Selbst bei den Zahlen liebe ich nicht zu viele Anwendungen auf Carolinen, Ducaten."
Im zweiten Teil des Vortrags wird nach der Aktualität dieser Auffassungen gefragt. Können wir die heutigen Schülerinnen und Schüler für die Mathematik nur noch über Handys oder GPS gewinnen? Welche Rolle kann die Fähigkeit der Mathematik, im Sichtbaren das Unsichtbare zu erkennen, heute noch spielen? Was hat das mit PISA zu tun?

Ausstellungen und Filmvorführungen

Ausstellungen und Filmvorführungen

Köpfe der Ruhr - 200 Jahre Industriegeschichte und Strukturwandel im Ruhrgebiet
PD Dr. Dr. Georg W. Oesterdiekhoff

Der Beitrag berichtet über ein Forschungsprojekt, in dem 50 Biografien aus dem Ruhrgebiet ausgewertet worden sind. Diese Biografien reflektieren Industriegeschichte und Veränderung der Lebensverhältnisse im Revier in den letzten 200 Jahren. Sie zeigen anhand von Lebensschilderungen, wie die Menschen im Revier vor 50, 100, 150 oder 200 Jahren gelebt haben und wie sie den Umbau zur Industriegesellschaft erfahren und verstanden haben. Die Plakatwand liefert Auszüge über das Leben von Industriekapitänen wie Friedrich Harkort, Franz Haniel und Heinrich Ehrhardt, aber auch von Bergleuten und Arbeitern wie Hermann Enters und Johannes Patt.

17 – 24 Uhr
Großes Hörsaalzentrum

Ans Licht geholt - Illustrationen und Literatur zur 'Nacht'
Universitätsbibliothek

Bibliothek
Lesen Sie noch (Bücher)?
Wissenschaftlich arbeiten heißt forschen, lesen, verarbeiten, veröffentlichen. Bücher und Bibliotheken bilden auf kleinstem oder vergleichsweise kleinem Raum die Welt ab. Sie sind Speicher für die Wissenschaft und tradieren die menschliche Kreativität umfassend (G. Ruppelt). Die Universitätsbibliothek lädt zu einem Besuch der Räume ein, in denen sich auf 70.000 Meter Regalböden systematisch geordnet "Wissenschaft zum Anfassen" findet. Anlässlich der Nacht der Wissenschaftskultur öffnet die Bibliothek einige ihrer Bücher und thematisiert in einer kleinen Ausstellung das Motiv "Die Nacht".

Weitere Infos: www.uni-due.de/ub/wissenschaftskultur.shtml

17 – 24 Uhr
Universitätsbibliothek GW/GSW

Lernen durch "Be-greifen"
Elternservicebüro DU-E-Kids

Bei DU-E-Kids orientieren wir uns in der Arbeit an die Reggio-Pädagogik, ein pädagogisches Handlungskonzept, entwickelt seit Ende der 1960er Jahre in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia, insbesondere durch Loris Malaguzzi. Das Konzept verbindet und integriert  den Kenntnisstand der neuen Lern-, Entwicklungs- und Sozialisationsforschung. Bei DU-E-Kids sehen wir die Kinder als aktive Forscher und Entdecker. Jedes Kind bekommt die Möglichkeit, sich frei nach dem eigenen Rhythmus zu entwickeln. Schwerpunkt ist das forschende Lernen, Experimentieren und Beobachten. Alle Kinder werden unabhängig von ihrer körperlichen, geistigen, seelischen und kulturellen Herkunft gefördert. Unsere Ziele sind:

•    Stärkung der Sozialkompetenzen
•    Stärkung des Selbstvertrauens
•    Förderung der Selbstständigkeit
•    Vermittlung von lebenspraktischen Inhalten
•    Unterstützung der Sprachentwicklung

Lernen Sie uns und unsere Arbeit kennen, experimentieren Sie mit uns und versuchen Sie, die Welt aus Kinderaugen zu betrachten.

17 – 24 Uhr
Audimax

Uni engagiert – Gutes tun und Gutes lernen
Uniaktiv - Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung

Uniaktiv
UNIAKTIV setzt sich dafür ein, die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen sowie das gesellschaftliche Engagement von Studierenden zu fördern. Das 2005 gegründete Projekt baut Partnerschaften zwischen Universität und Zivilgesellschaft auf – zum Nutzen von Studierenden, Gesellschaft und Hochschule gleichermaßen. An der Universität Duisburg-Essen berät und begleitet das Team von UNIAKTIV Studierende und Hochschulangehörige bei der Entwicklung und Umsetzung von Engagementformen. Von 17 bis 23 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen sich im PIK (Pavillon für Information und Kommunikation) mitten auf dem Essener Campus über das Projekt zu informieren.. In einer Ausstellung erhalten die Besucher Einblicke in Ergebnisse, zukünftige Projekte, Partner und ngagementmöglichkeiten. Es werden Beispiele präsentiert, wie Studierende sich erfolgreich für Essen und Duisburg engagieren.

Weitere Infos: www.uniaktiv.org

17 – 23 Uhr
Pik

Die Initiativen Duisburg-Essen (IDE) stellen sich vor
Initiativen Duisburg-Essen (IDE)

IDE
Studentische Hochschulgruppen, Vereine und Initiativen sind das Herz einer Universität, denn sie engagieren sich in und für diese Organisation. Einige dieser Initiativen haben sich zu IDE zusammengeschlossen. Die Initiativen widmen sich spezifischen, interdisziplinären oder allgemeinen Themen; sie engagieren sich beispielsweise für wissenschaftliche Themenstellungen und deren Vernetzung mit der Praxis, Umwelt-und Nachhaltigkeitsthemen, soziale Projekte oder z.B. als studentischer Unternehmensberatungen. Einige Initiativen an der UDE möchten sich und einige ihrer Projekte mit Informationsmaterial und kleineren Mitmachaktionen vorstellen. Besonders diejenigen, die Interesse am Mitmachen in einer der Initiativen haben, haben so eine gute Gelegenheit mit den Engagierten hinter den Initiativen ins Gespräch zu kommen. 

Weitere Infos: www.uni-due.de/ide

17 – 24 Uhr
Großes Hörsaalzentrum

Die Universitätsallianz Metropole Ruhr stärkt Studium, Forschung und Lehre im Ruhrgebiet
Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR)

Die Universitätsallianz Metropoloe Ruhr wurde im März 2007 gegründet. Mit der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen haben sich die drei großen Hochschulen des Ruhrgebietes zusammengeschlossen, um ihre Kompetenzen und Stärken zu bündeln. Sie profilieren sich gemeinsam und bauen einander ergänzende Schwerpunkte in Forschung und Lehre aus. Gerne informieren wir über unsere Kooperationen und tauschen uns mit Ihnen an unserem Informationsstand aus.

Im Mensafoyer finden Sie zusätzlich zahlreich Infostände universitärer Einrichtungen wie dem Akademischen Beratungszentrum Studium und Beruf (ABZ) und dem Science Support Center (SSC) sowie Informationen des Studentenwerkes, der Essener und Duisburger Marketing-Gesellschaften und von RUHR.2010. Schauen Sie vorbei!

17 – 24 Uhr
Mensafoyer

JULES VERNE: Eine Reise durch Roman und Comic (BD)
Dr. Isabelle Vacher, Institut für Romanische Sprachen und Literaturen

Die Studierenden haben im Sommersemester das Werk "Le Tour du monde en 80 jours" von Jules Verne im Original gelesen. In der zweiten Semesterhälfte haben sie die Bande dessinée (BD) zum Werk gelesen und analysiert. Die zentrale Frage lautete: "Wie entsteht eine Adaption eines Romans als BD?" Das Ergebnis dazu ist in Form des Posters zu sehen.

17 – 24 Uhr
Großes Hörsaalzentrum

Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets – Filmvorführung mit Diskussion
Prof. Dr. Ronald Kurt,  Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Interkulturelles Verstehen
Foto: Ronald Kurt

Im Ruhrgebiet haben sich im Zusammenleben von mehreren Millionen Menschen mit unterschiedlicher kultureller Herkunft alltagspraktische Formen interkultureller Kommunikation gebildet. Insbesondere die Schulen des Ruhrgebiets sind Orte, in denen Interkulturalität praktisch gelebt wird. Hier setzt das kultursoziologische DFG-Forschungsprojekt “Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets” empirisch an, indem es Schülerinnen und Schüler als ‚Experten’ für interkulturelles Verstehen ernst nimmt.
Im Rahmen des am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen durchgeführten Projekts wurde auf der methodischen Basis von narrativen Interviews, Gruppendiskussionen und theatralen Improvisationen erforscht, mit welchen Problemlösungen Schülerinnen und Schüler des Ruhrgebiets auf kulturelle Verschiedenheit reagieren. Der in diesem Zusammenhang durchgeführte Workshop "SCHÜLER VERSTEHEN. Improvisationen über Interkultur" war ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. In der Nacht der Wissenschaftskultur am 24.09.2010 wird der begleitend zum Projekt entstandene Dokumentarfilm "Gemeinsam gleich und anders sein. Schüler improvisieren über Interkultur" zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Filmautor.

Weitere Infos: www.kwi-nrw.de/home/projekt-41.html

20 Uhr
S07 S00 D07

Stadt und Universität im Wandel der Zeit
Stadtentwicklungsbüro der Stadt Essen

Die Stadt Essen präsentiert mit einem filmischen Beitrag eindrucksvoll den Wandel des Bereichs von der Innenstadt in Richtung Universität bzw. Universitätsviertel und Krupp-Areal. Erleben Sie die Verwandlung des Areals aus der Perspektive gestern - heute - morgen.

17 – 24 Uhr
Achtung Raumänderung! Neuer Raum: Bibliothekssaal

Was ist Literatur? - Filmpräsentation in der Universitätsbibliothek
Studierende des Studiengangs Literatur und Medienpraxis

Genießen Sie eine kleine Filmpräsentation der Studierenden des Studiengangs Literatur und Medienpraxis an ausgefallenen Orten in der Bibliothek: Was ist  Literatur? Was ist Schrift im öffentlichen Raum? Von 17 bis 22 Uhr werden diese Fragen in der Fachbibliothek Geisteswissenschaften (R09/R11) beantwortet.

Weitere Infos: www.uni-due.de/ub/wissenschaftskultur.shtml

17 – 22 Uhr
Universitätsbibliothek GW/GSW

Info: Die Fachbibliothek Geisteswissenschaften am Campus Essen ist am 24.09.10 von 8 Uhr bis 24 Uhr geöffnet.

Die Fachbibliothek Mathematik, Naturwissenschaften, Technik (V 15) ist von 8.00 bis 22.00 Uhr geöffnet und bietet einen interessanten Blick auf die aktuelle Gestaltung des Lernortes Bibliothek.

Interaktive Exponate und Experimente

BIOTechnikum – Leben erforschen – Zukunft gestalten
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Biotechnikum
Was verbindet eine Haifischhaut und neue Materialien?
Wie sieht es in einer menschlichen Zelle aus? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die Initiative „BIOTechnikum. Leben erforschen – Zukunft gestalten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. In ihrer mobilen Erlebniswelt – einem zweistöckigen Truck – erwarten die Besucher Wissenschaft zum Anfassen sowie fundierte Informationen über die Forschung in der modernen Biotechnologie in Deutschland, ihre Anwendungen und Berufsfelder.

Weitere Infos: www.biotechnikum.eu

17 – 24 Uhr
Außengelände P2

Lebendige Mathematik
Prof. Dr. Gabor Wiese
Fakultät für Mathematik

Lebendige Mathematik

Mathematik ist lebendig, fesselt und fasziniert. Davon möchte die Fakultät für Mathematik Sie überzeugen. Neben Vorträgen (jeweils zur vollen Stunde) über interessante Themen aus der Mathematik sind Sie während des ganzen Abends eingeladen, selbst zu entdecken, wie viele mathematische Strukturen in scheinbar einfachen Objekten stecken. Auch wer gerne seine Fähigkeiten beim Knobeln, Tüfteln, Basteln und Puzzeln austesten möchte, wird seine wahre Freude haben und mit etwas Glück sogar einen Preis gewinnen.

17 – 24 Uhr

Programm (ab 17 Uhr im Großen Hörsaalzentrum)

Mathematik zum Anfassen
Organisator: Ralf Wambach

Platonische Körper basteln (zum Mitnehmen!)
Kaleidozyklen basteln (zum Mitnehmen!)
Puzzles, zwei- und dreidimensional
Schätzspiele
Knobleien
Türme von Hanoi
... und wir kriechen natürlich durch ein Loch, das wir in eine Postkarte schneiden!!!


Schlaue Füchse: Mathematik in Alltagsgegenständen
Organisatorin: Dr. Claudia Böttinger

Dominosteine
Bierdeckel
Möbiusbänder
Marienkäfer

Alle Teilnehmer an "Mathematik zum Anfassen" und "Schlaue Füchse" können an stündlichen Verlosungen mathematischer Preise teilnehmen.

Die (un)sichtbaren Seiten – Ein Blick hinter die Kulissen
Universitätsbibliothek

Im Rahmen von Führungen durch die Fachbibliothek Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wird ein Blick hinter die Kulissen, in Magazine, Schatzkammer, Arbeitsbereiche und in die handfeste Technik digitaler Bibliotheken gewährt.
Treffpunkt: Foyer der Fachbibliothek Geisteswissenschaften (R09/R11), Teilnehmerzahl jeweils bis zu 10 Personen, Dauer zirka 45 Minuten

18 Uhr, 21 Uhr
Universitätsbibliothek GW/GSW

Herausforderung Metropole: Wie wollen wir in Zukunft leben?
Profilschwerpunkt Urbane Systeme

Weltweit leben gegenwärtig mehr als 50% aller Menschen in Städten; UN-Studien gehen davon aus, dass dieser Anteil bis 2025 auf zwei Drittel steigen wird. Dabei sind Städte als die größten künstlichen, von Menschen geschaffenen Gebilde einerseits mit Recht als die größte menschliche Kulturleistung beschrieben worden; und als Lebensraum gewinnen sie in vielen Regionen der Welt an Attraktivität. Andererseits jedoch entwickeln sich urbane Regionen global gesehen zunehmend problematisch. So stellen sich die zentralen Probleme heutiger und künftiger Gesellschaften insbesondere in Ballungsräumen: Klimawandel, Energiekrise und CO2-Ausstoß, zunehmende Mobilität, Wandel der Arbeitsformen, soziale Konfliktpotentiale, Konflikte im Zusammenleben verschiedener Kulturen, Auswirkungen großer Siedlungsdichte und gesellschaftlichen Wandels auf menschliches Zusammenleben, oder auch die gesundheitlichen Auswirkungen von Umweltbedingungen. Im Profilschwerpunkt "Urbane Systeme" arbeiten WissenschaftlerInnen aus zehn Fakultäten interdisziplinär an diesen und anderen zentralen Themen der Stadt- und Metropolenforschung. In verschiedenen Kurzvorträgen, Filmeinspielungen und Ausstellungsstücken werden im Rahmen der Wissenschaftsnacht ausgewählte Aspekte dieser Forschung präsentiert.

17 – 24 Uhr
Großes Hörsaalzentrum

Vulkanische Eifel
Dr. Jörg Reuther
Fakultät Biologie und Geographie, Abteilung für Geologie

Wer kennt die Eifel nicht? Grüne Wiesen und dichte Wälder, Hügel die zum Wandern einladen und eine Vielzahl großer Seen an deren Ufer man wunderbar entspannen kann. Aber begeben wir uns einen kurzen, zumindest für geologische Verhältnisse, Sprung zurück in der Zeit. Grüne Wiesen, dichte Wälder, Hügel die unsere Vorfahren vielleicht eher zum jagen als zum wandern einluden. Plötzlich werden die Tiere unruhig, ein leises Grummeln ist zu hören, dann wieder Ruhe. Der Boden fängt an zu Beben und wie aus dem Nichts explodiert ein nahe gelegenes Tal. Gewaltige Mengen an Gesteinsbrocken, Asche, Staub und Wasser werden in die Luft geschleudert und bedecken in kürzester Zeit die umgebende Landschaft. Gegen dieses Ereignis gleicht die Aschewolke des Eyjafjalla auf Island eher einem Wölkchen denn einer Aschewolke. Aber zum Glück sind die Vulkane in der Eifel ja längst erloschen…oder? Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Tektonik und postvulkanischen Erscheinungen in der Eifel. Was das ist? Nun, die Tektonik beinhaltet den Aufbau der Erdkruste, mit all ihren Brüchen, Versätzen und Faltungen, die hier zum Teil auf die vulkanische Geschichte der Eifel zurückzuführen sind. Als postvulkanische Erscheinungen werden all diese Phänomene bezeichnet, die heute in der Eifel u.a. als Gasaustritte, Thermalquellen und Geysire zu beobachten sind und deutlich zeigen, dass es im Untergrund nicht so ruhig ist wie es an der Oberfläche scheint. Nehmen sie aktiv an unseren gas- und wasserchemischen Untersuchungsmethoden teil. Wenn Sie ihre eigenen Wasserproben mitbringen können Sie diese selbst analysieren. Beobachten sie einen kleinen Vulkan bei seiner Eruption oder fertigen sie Thermographieaufnahmen von Thermalquellen im Modell an.

17 – 24 Uhr
Achtung Raumänderung! Neuer Raum: S05 T03 B-Gang

Ausgewählte aktuelle Forschungsgebiete zum Ausprobieren, Mitmachen und Informieren, präsentiert durch die Medizinische Fakultät

•    Der Weg des Blutes – der Blutspendedienst des Universitätsklinikums stellt sich vor
•    Gute Gene – schlechte Gene (Chancen und Gefahren der Gentechnik und Gentherapie)
•    Modulation von Wirtszellenfunktionen zur Behandlung viraler und bakterieller Infektionen (Präsentation des Graduiertenkollegs 1045)
•    Haarausfall, Akne und Menstruationsstörungen – das polyzystische Ovarsyndrom
•    Humanes Papillomavirus (HPV) – Krebs verhindern durch Virusbekämpfung
•    Eierstockkrebs – bestimmen die Gene den Verlauf der Erkrankung?
•    Wie Tumorzellen ihr Gesicht verändern
•    Schwangerschaftsvergiftungen – Macht mein Kind mich krank?
•    Das stärkste Magnetfeld an der Ruhr
•    Assistive Technologie und ihre Rolle in der Altersversorgung von älteren Menschen mit Behinderung
•    Hühnerembryonen – ein gemeinsames Forschungsprojekt der Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie und des Instituts für Physiologische Chemie
•    Die Stiftung Universitätsmedizin stellt sich vor

17 – 24 Uhr
Großes Hörsaalzentrum

Echtzeit Luftüberwachung auf dem Universitätscampus
Dr. Andreas-Bent Barlag
Institut für Geographie, Angewandte Klimatologie

WiNa Klimatologie
Mit dem mobilen Umweltlabor der Abteilung Angewandte Klimatologie wird auf dem Universitätscampus Essen präsentiert, wie Luftproben bezogen auf Feinstäube, Ozon oder auch Stickoxide aktuell gemessen und wissenschaftlich analysiert werden können. Der Ansprechpartner wird vor Ort Erläuterungen dazu geben.

Weitere Infos: www.uni-due.de/klimatologie

17 – 23 Uhr
Außengelände

Der Fuß - Einblicke in die Beschaffenheit des Fußes und seiner Funktion
Prof. E.M. Hennig, Ann-Kathrin Hömme
Biomechaniklabor, Sport- und Bewegungswissenschaften

Besucher der "Nacht der Wissenschaft" können mit Hilfe eines 3D-Laserscanners und einer Druckverteilungsplattform mehr über Ihre Füße erfahren.

17 – 24 Uhr
Universitätsbibliothek GW/GSW  (Lesesaal ohne Aufsicht)

Mc Gurk-Effekt
Prof. Dr. Arnold Langenmayr, Institut für Psychologie

Der Mc Gurk-Effekts beschreibt eine audiovisuelle Täuschung, die als Meilenstein in der Wahrnehmungspsychologie gilt. Als McGurk-Effekt bezeichnet man die Beeinflussung der Wahrnehmung eines akustischen Sprachsignals durch die gleichzeitige Beobachtung einer Lippenbewegung bzw. unbewusstes Lippenlesen. Bei Prof. Dr. Langenmayrs Vorführungen können die Besucher selbst zur Versuchsperson werden.

18 Uhr, 20 Uhr
Universitätsbibliothek GW/GSW (Lesesaal mit Aufsicht)

Polyanna-Effekt
Prof. Dr. Arnold Langenmayr, Institut für Psychologie

Wer erinnert sich nicht lieber an positive als an negative Ereignisse? In der Psychologie nennt man das Polyanna-Effekt. Prof. Dr. Langenmayr erklärt den Besuchern der Nacht der Wissenschaftskultur dieses Phänomen und zeigt dazu Experimente.

19 Uhr, 21 Uhr
Universitätsbibliothek GW/GSW (Lesesaal mit Aufsicht)

Feuer und Flammen - Elemente von Kultur
Fakultät für Chemie, Prof. Dr. Matthias Epple

Chemie
Die Chemie bildet die Grundlage vieler technischer Prozesse und auch des Lebens auf unserer Erde. Schon seit Tausenden von Jahren faszinieren Verbrennungsvorgänge die Phantasie der Menschen. Empedokles (5. Jahrhundert v. Chr.) ordnete das Feuer den vier Elementen zu. Die wissenschaftliche Untersuchung von Verbrennungsvorgängen ist dagegen erst wenige hundert Jahre alt. Kulturelle und chemische Aspekte von Verbrennungsvorgängen werden in einer Experimentalvorlesung mit musikalischer Begleitung vorgestellt.

Weitere Infos: www.uni-due.de/chemie/ak_epple

20.30 Uhr, 22 Uhr, 23.30 Uhr
Audimax A02

 

Der „Bionautilus“ der forschenden Pharmaunternehmen: Eine interaktive 3D-Animation durch den menschlichen Körper
Verband der forschenden Pharmaunternehmen

Bionautlius
Die Welt ist voller Entdeckungen. Aber nichts ist so geheimnisvoll und spannend, wie der Mensch. Im „Bionautilus“ der forschenden Pharma-Unternehmen erwartet den Besucher eine spektakuläre Reise in den menschlichen Körper und die Zukunft der Medizin.

Im Inneren des U-Boots begibt sich der Besucher auf eine Jagd nach erkrankten Zellen. Durch eine fünfminütige 3-D Animation auf mehreren Bildschirmen wird die Illusion einer Reise durch den menschlichen Körper projiziert. Es gilt den Simulator während der Reise über einen Joystick zu navigieren: dies reicht vom "Beschießen" von Krankheitserregern mit medizinischen Wirkstoffen bis zu einem "Wirkstoff-Tetris", bei dem der Reisende die richtige Kombination finden soll.
 
Gesicht und Zeit des Spielers werden auf einem Außenbildschirm live übertragen und anschließend in eine Highscore-Liste eingetragen. Für all diejenigen, die sich eine Erinnerung an die „Reise“ mit nach Hause nehmen möchten, steht eine Fotowand bereit, über welche der Oberkörper des Besuchers in einen Astronautenanzug eingefügt und als Give-Away ausgedruckt werden kann.

Der „Bionautilus“ ist Teil der Informationskampagne „Forschung ist die beste Medizin.“ Im Rahmen der Kampagne informiert der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland (vfa) über die unverzichtbare Rolle der Pharmaforschung bei der Heilung und Linderung von Krankheiten sowie ihren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität durch innovative Medikamente.

Weitere Infos: www.die-forschenden-pharma-unternehmen.de

17 – 24 Uhr
Mensafoyer

Einblick in die moderne Unterrichtsforschung
Zentrum für empirische Bildungsforschung, Dr. Silke Klos

Warum schneiden die deutschen Schülerinnen und Schüler im europäischen Vergleich vergleichsweise schlecht ab? An der Universität Duisburg-Essen (UDE) wird hierzu die dringend benötigte Grundlagenforschung geleistet. Vertreter der Erziehungswissenschaft, der Fachdidaktiken sowie der Lehr-Lernpsychologie arbeiten an der Beantwortung entsprechender Forschungsfragen, und die UDE hat diese Forschung zu einem Schwerpunkt der eigenen Entwicklung gemacht. Unter dem Dach des hierfür gegründeten Zentrums für empirische Bildungsforschung (ZeB) werden die Arbeitsgruppen der Universität gebündelt, die empirische Forschung in schulischen und außerschulischen Einrichtungen des Bildungssystems betreiben. Neben dem Bereich Schule werden auch zahlreiche Forschungsvorhaben im Bereich der Weiterbildung von Erwachsenen und dem Bereich Lernen mit neuen Medien durchgeführt. An unserem Stand werden einige der aktuellen Projekte vorgestellt. Die Besucher haben die Möglichkeit, die an der UDE entwickelten Experimentierboxen, die sich in zahlreichen naturwissenschaftlichen Studien bewährt haben, selbstständig auszuprobieren. Auf den ausgestellten Postern erhalten sie einen Eindruck davon, mit Hilfe welcher Methoden Unterrichtsforschung in der Praxis durchgeführt wird. Des Weiteren werden Unterrichtsmaterialien für den „Naturwissenschaftlichen Unterricht", die im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit der Schering-Stiftung entwickelt worden sind, vorgestellt. Aus dem Bereich der Weiterbildung von Erwachsenen wird ein  aktuelles Poster mit dem Titel The Effect of Teachers' Evaluations On Students' Educational Opportunities - An Ignored Inequality? gezeigt.

Mensafoyer
17 - 24 Uhr

Workshops

Französisch richtig sprechen
M.A. Julia Richter
Institut für Romanische Sprachen und Literaturen

WiNa Romanistik
Habe ich einen 'Akzent', und worin besteht er genau? Wie kann an Ausspracheschwierigkeiten gearbeitet werden? Dazu werden Theorie der Artikulation und Hör- und Ausspracheübungen verbunden.
Der Kurs richtet sich an Frankophile, die sich für die Aussprache des Französischen interessieren, aber auch angehende Französischlernende können teilnehmen: Das Niveau in der Fremdsprache ist weniger entscheidend als die Bereitschaft, ein 'offenes Ohr' und 'kein Blatt vor dem Mund' zu haben.

19 Uhr, 21 Uhr
Achtung Raumänderung! Neuer Raum: R13 V00 H40

Goedenavond, goedenacht! Niederländisch lernen in 90 Minuten
Gabriele Boorsma M.A
Abteilung für Niederländische Sprache und Kultur

Niederländisch ist in Deutschland kein Pionierfach mehr und als kleine Fremdsprache  immer beliebter.  Auch die Universität Duisburg-Essen bietet das Fach Niederländische Sprache und Kultur für Ihre Studierenden an.
In diesem Workshop sollen den Teilnehmern anhand von Sprachübungen, Liedern, Lern- und Rollenspielen spielerisch die Grundlagen der niederländischen Sprache vermittelt werden. Dabei wird den Teilnehmern bewusst gemacht: Wer  Niederländisch lernt, fängt nicht bei Null an. Die enge sprachliche Verwandtschaft verschafft dem Lerner einen leichten Zugang zur Sprache. Dieses Vorwissen soll im Schnellkurs genutzt werden, damit beim nächsten Einkauf, Besuch oder Urlaub einfache Wünsche und Redewendungen in der Nachbarsprache bewältigt werden können.

Weitere Infos: www.uni-due.de/niederlandistik

17 Uhr, 19 Uhr, 21 Uhr
Universitätsbibliothek (Gruppenarbeitsraum BC)

Uni Engagiert - Gutes tun und Gutes lernen
Uniaktiv – Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung

Wie können Zivilgesellschaft und Hochschule miteinander kooperieren- und das zum gesamtgesellschaftlichen Nutzen? Mit dieser Fragstellung setzt sich UNIAKTIV, das „Zentrum für gesellschaftliches Lernen und soziale Verantwortung“, während der Nacht der Wissenschaftskultur auseinander. Im Rahmen eines einstündigen Workshops stellen Mitarbeiter von UNIAKTIV die Arbeitsmethoden vor und diskutieren mit den Teilnehmern Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Einrichtungen, Vereinen und engagierten Bürgern.

19 Uhr
Pik

Musik, Theater und Show

Eröffnung der Nacht der Wissenschaftskultur
durch Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke (Rektor der Universität Duisburg-Essen) und Rudolf Jelinek (1. Bürgermeister der Stadt Essen), anschließend Evergreens mit dem Unichor Essen.

19 Uhr
Festzelt

Kulturcafé in der BRÜCKE
Musik und Theater in der BRÜCKE, Evangelische Studierendengemeinde Essen

18 – 23 Uhr
Die Brücke

Volks- und Kunstlieder der Türkei und des Balkans von NEFES

Nefes
NEFES sind ein Chor und ein Orchester aus Studenten, Dozenten, Alumni der Universität Duisburg-Essen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, einen musikalischen Beitrag zum sozialen Leben an der Universität  zu leisten. In der Nacht der Wissenschaftskultur möchten wir einen Einblick in unsere musikalischen Aktivitäten geben und die Chance nutzen, neue Stimmen und Instrumentalisten für unsere Gemeinschaft zu gewinnen.

Weitere Infos: www.myspace.com/chornefes

20 Uhr
Festzelt

„Zu viele Eier sind gar nicht gesund!“ – Das Frühstücksei und andere Szenen einer Ehe von Loriot
gespielt von Germanistik-Studierenden der UDE

21 Uhr
S03 V00 E59

"Uni meets Gesellschaftstanz"
Hochschulsport, Cornel Müller

Drei Paare (3 Männer und 3 Frauen) geben einen kleinen Überblick über die verschiedenen Tänze, die in den Gesellschafts- und Salsakursen beim HSP erlernt werden können.

21 Uhr
Großes Hörsaalzentrum

Hip Hop
Hochschulsport, Tatdat Pham

21 Uhr
Großes Hörsaalzentrum

Rock-Musik mit Mindful

Mindful
Die Rockband aus Oberhausen schickt ihre Zuhörer auf eine Reise durch mehr als 40 Jahre Musikgeschichte mit Songs von den 60-ern bis heute.

22.30 Uhr
Festzelt

Night-Wash – die Kult-Comedy Show


NightWash ist die Stand-Up Comedy Show von Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser und jungen Nachwuchstalenten. Bei der Special-Veranstaltung in Essen mit dabei: Onkel Fisch (Moderation), David Werker, Jens Heinrich Claassen & Abdelkarim.

mehr: www.nightwash.de

22 Uhr
Großes Hörsaalzentrum< ><-->

Musik mit Ballroom Rockets

Ballroomrockets
Zum Repertoire der Ballroom Rockets gehören bekannte und weniger bekannte Rock´n´Roll Hits von Elvis bis Chuck Berry, Blues und Rhythm and Blues von Willie Dixon bis Freddy King. Im Fokus der Band stehen aber vor allem auch die Schätze der Rockabilly-Ära.
Schon fast in Vergessenheit geratene Titel von Künstlern wie Johnny Horten und Jack Earls werden von den Ballroom Rockets wieder belebt und wie damals energiegeladen auf die Bühne gebracht. Was die Show der Band zum Erlebnis macht, ist zum einen die professionelle Performance der Musiker und noch wichtiger die Leidenschaft und der Spaß an der Musik, die auf der Bühne und davor spürbar sind.

20.30 Uhr
Festzelt

Move your brain! Disconacht im KKC
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

22 Uhr
KKC