Gruppenfoto vom Konsortium des EFRE-Projekts "RehaToGo"
Gruppenfoto des Konsortiums

EFRE-Projekt

RehaToGo

Ansprechpartner: 
Univ.-Prof. Dr. med Marcus Jäger, Dr. rer. medic. Alina Rühlemann
 

Die qualitative und quantitative Beurteilung der menschlichen Motorik ist in der Medizin unerlässlich, um u.a. Pathologien zu erkennen, mögliche Therapien präzise zu planen, Hilfsmittel geeignet auszuwählen sowie den Gesundungsprozess effizient zu begleiten. Während in führenden Behandlungszentren die Ganganalyse als objektives Messinstrument zur Evaluation und klinischen Bewertung der Fortbewegung bereits erfolgreich eingesetzt wird, ist diese Technologie für die meisten stationären Einrichtungen und Praxen unerschwinglich und deren Einsatz bislang räumlich an ein entsprechend ausgestattetes Ganglabor gebunden. Verlässt der Patient eine Behandlungseinrichtung, wird er für den Behandler „unsichtbar“. Mit dem Projekt RehaToGo soll erstmalig ermöglicht werden, dass Patienten komplexe motorische Messmöglichkeiten ins häusliche Umfeld mitnehmen und sowohl im unmittelbaren Feedback als auch in telemedizinischer Rückkopplung mit den Behandlern ambulant Übungsbehandlungen durchführen.

In dem Projekt sollen völlig neue Technologie der Bewegungsmessung der Extremitäten mittels RFID -Funketiketten (sogenannte „Tags“) entwickelt und in die Alltagskleidungen integriert werden. Mittels miniaturisierter Lesegeräte können die Informationen aufgezeichnet und verarbeitet werden. In diesem Teilprojekt sollen aus den mobilen Messdaten geeignete gesundheitsrelevante Diagnosen und Maßnahmenempfehlungen in der Behandlung muskuloskelettaler Erkrankungen entwickelt werden. Im Fokus steht hierbei die orthopädische Datenerhebung für arthrotische Veränderungen und künstlichen Gelenkersatz.

 

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