Contilia Gruppe

April 2021

Erneut hieß es "Kamera an!" mit Doc Esser

Im März besuchte Dr. Heinz-Wilhelm Esser, besser bekannt als Doc Esser vom WDR-Gesundheitscheck, erneut das BodyGuard!Zentrum des Elisabeth Krankenhauses Essen. Dieses Mal drehte sich alles um das Thema "Kribbeln in den Fingern". Unter den wachsamen Augen der Spezialisten Jens Eißmann (Diplom-Sportlehrer und Experte für Bike fitting) und  Dr. Constantin Mayer (Sportorthopäde und Sportmediziner vom Lehrstuhl für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universität Duisburg/Essen) stieg Doc Esser auf das Fahrrad. Hier wurde ein genauer Blick auf die Sattel- und Lenkradeinstellung und damit verbunden die Handgelenkposition geworfen. Eine falsche Fahrradeinstellung kann langfristig zu Überlastungen und somit Beschwerden an den Handgelenken (z.B. Karpaltunnelsyndrom) führen.

Haben auch Sie Lust auf Tipps und Tricks für die richtige Einstellung Ihres Fahrrades bekommen? Dann schalten Sie ein, am Dienstag, den 26.04.2021 ab 21 Uhr im WDR wenn es heißt:
"Ab aufs Rad, aber richtig!" mit unseren Experten!

Oktober 2020

Sonderausgabe zum Thema "Knochenersatzmaterialien"

Univ.-Prof. Dr. med. Marcus Jäger, Spezialist für Endoprothetik und Biomaterialien sowie Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen,  fungiert im Frühjahr 2021 für die Zeitschrift International Journal of Molecular Sciences als Gastherausgeber zum Thema "Knochenersatzmaterialien". Die Ausgabe präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse und Zukunftsperspektiven in der Knochenersatzmaterialforschung.

Knochendefekte bleiben in der orthopädischen Chirurgie und in der Unfallchirurgie weiterhin eine Herausforderung. Typische Beispiele sind Knochenverlust durch gliedmaßenerhaltende Operationen des muskuloskelettalen Tumors, traumabedingte Knochenzerstörung oder Knochenverlust aufgrund implantatbedingter Komplikationen wie periprothetischer Lockerung oder Infektion. Darüber hinaus hat die Demografie in vielen Ländern der westlichen Welt einen Anstieg der Bevölkerung älterer Menschen gezeigt, was spezielle Behandlungskonzepte für den osteoporotischen Knochen erfordert. Knochenersatzmaterialien sind hier vielversprechende Kandidaten zur Überbrückung von Knochendefekten. Sie können als Gerüst für das lokale Gewebe dienen und die Knochenregeneration (Osteokonduktion) ermöglichen, die lokale Knochenbildung (Osteopromotion) fördern oder die Knochenregeneration (Osteoinduktion) induzieren. Hier bestimmen sowohl Zell-Material-Wechselwirkungen als auch Materialeigenschaften die weitere Heilung.

Daher wurden große Anstrengungen unternommen, um innovative Knochenersatzmaterialien zu entwerfen und herzustellen, die für die Knochenregeneration qualifiziert sind. Oberflächenmodifikationen, Nanotechnologie und In-Silico-Modelle bieten innovative Inputs. Es gibt Hinweise darauf, dass interdisziplinäre Ansätze, einschließlich der Kombination mit biologischen Substanzen wie Zytokinen, Wachstumsfaktoren oder Zelltherapeutika, die Anwendung bestehender Knochenersatzmaterialien revolutionieren werden.

Weiterführende Informationen zur Sonderausgabe sowie Einreichungsrichtlinien finden sie hier.

Contilia Gruppe

September 2020

Ausstrahlung der Laufanalyse mit Doc Esser

Unter dem Motto "Hüftschwung statt Hüft-OP" wurde in der aktuellen Folge (30.09.2020) der WDR-Sendung Doc Esser - Der Gesundheitscheck der Beitrag zur Laufanalyse des Fernseharztes Heinz Wilhelm Esser ausgestrahlt.

Den ganzen Beitrag von Doc Esser finden Sie hier.

Contilia Gruppe

Juni 2020

WDR Dreharbeiten - Laufanalyse mit Doc Esser

Für die nächste Staffel der WDR-Sendung Doc Esser - Der Gesundheitscheck hat das Team um Univ.-Prof. Dr. med. Marcus Jäger den Laufstil des Fernseharztes Heinz Wilhelm Esser analysiert.

Zur Bestimmung der Körperwerte und zur Abklärung der körperlichen Verfassung wurde Doc Esser zunächst gewogen und gemessen. Anschließend wurden an den Knie-, Hüft- und Fußgelenken Inertial Measurement Units (IMUs) geklebt, welche Bewegungssignale an einen Computer weiterleiten. Anhand des auf dem Computerbildschirm abgebildeten Avatars werden Berechnungen angestellt, die dem Expertenteam hilfreiche Informationen über Gelenkstellungen geben. Im Falle von Auffälligkeiten können in Zusammenarbeit mit Sportmedizinern, Kollegen des BodyGuard!Zentrums sowie den Mitarbeitern aus der Universität Duisburg/Essen Gelenkfehlstellungen untersucht und medizinisch behandelt werden.

Im Anschluss an die Laufbandanalyse wurde noch einen TMG-Test  (Tensiomyographie) vorgenommen. Durch Stromreize kann hier der Wiederstand der Muskulatur gemessen werden. Die Analyse mittels TMG erlaubt Rückschlüsse über den Trainingszustand, Erschöpfung oder sogar Verletzungen.

Ende September / Anfang Oktober wird die Sendung ausgestrahlt, einen genauen Termin wird es zwei Wochen zuvor geben.

Den ganzen Beitrag zu den Dreharbeiten von Doc Esser finden Sie hier.

Juni 2020

Orthopädie im Schloss 2020

Auch in diesem Jahr wurde mit der 5. Auflage von „Orthopädie im Schloss“  das Symposium als Fortbildungs- und Kommunikationsplattform für niedergelassene Kollegen und Krankenhausärzte angeboten.

Die Veranstaltung fand am 13. Juni 2020, unter besonderer Berücksichtigung der vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln, im Schloss Hugenpoet in Essen statt.

In diesem Jahr standen Kinder und Jugendliche im Fokus des Symposiums!
Innerhalb der Orthopädie und Unfallchirurgie erfordert dieses Patientenkollektiv eine besondere Expertise. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen!
Namenhafte nationale und internationale Experten referierten in vier Themenblöcken über profunde Kenntnisse und Herausforderungen normaler und pathologischer Entwicklungen sowie komplexe Krankheitsbilder. Sie gaben Antworten auf häufige Fragen und diskutierten diese mit den Teilnehmern. Dabei wurde deutlich, dass kaum ein anderer Bereich innerhalb des Faches so stark interdisziplinär ausgerichtet ist wie die Kinderorthopädie und -traumatologie. 

Weiterführende Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer und der Webpräsenz der Contilia Gruppe

Deckblatt RehaBoard Workshop

Februar 2020

Workshop "Digitalisierung in der Rehabilitation"

Unter dem Titel "Digitalisierung in der Rehabilitation - Wie Computer und Mensch zusammenarbeiten können" fand am 10.03.2020 der RehaBoard Workshop in der MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr statt.

Im RehaBoard entwickeln Spezialisten aus Neurologie, Orthopädie, Physiotherapie und Orthomechanik erstmals neue interdisziplinäre ganzheitliche Behandlungsaspekte ​für die personalisierte Therapiesteuerung bei Gangstörungen nach Schlaganfall zusammen mit einer computergestützten Assistenzumgebung  . 

Durch das RehaBoard-Projekt sollen innovative, auf den Patienten zugeschnittene „Multi“-Therapien personalisiert gestaltet und aus den daraus resultierenden Therapieerfolgen die Teilhabe der Patienten am gesellschaftlichen Leben insgesamt verbessert werden.

Im Rahmen des Workshops wurden neben dem Potential von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen in der Medizin u.a. Themen wie die digitale Bewegungsanalytik, die Systematisierung der Rehabilitation durch Scores sowie neue Therapieansätze präsentiert und mit den Teilnehmern diskutiert.

Das RehaBoard-Projekt hat sich als einer von neun Gewinner des Leitmarktwettbewerbs "LifeSciences.NRW 2016" innerhalb -von 51 eingereichten Verbundanträgen durchgesetzt. Es wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert. Es gewann 2019 den Asklepios Award.

Mehr über den Workshop erfahren sie im Programmflyer.

Darstellung eines Postes des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Oktober 2019

EU-Projekt "RehaToGo"

Der Lehrstuhl für Orthopädie und Unfallchirurgie ist mit dem Projekt "RehaToGo - Mobiles Messsystem zur Rückkopplung von Alltagsbewegungen für optimierte stationäre Therapieentscheidungen bei gangmotorischen Störungen" einer von zwölf Gewinnern des Leitmarktwettbewerbs "Gesundheit.NRW". Seit dem 01.10.2019 werden in diesem Projekt neue mobile Messsysteme bei gangmotorischen Störungen interdisziplinär erforscht und entwickelt.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Urkunde des Asklepios Awards

August 2019

Asklepios Award für Forschungsprojekt "RehaBoard"

Der Asklepios Award 2019 in der Kategorie ‚Innovation‘ ging in diesem Jahr an das Forschungsprojekt "RehaBoard". In diesem Projekt werden - unter Beteiligung des Lehrstuhls für Mechanik und Robotik - seit zwei Jahren neue interdisziplinäre ganzheitliche Behandlungsaspekte für die personalisierte Therapiesteuerung bei Gangstörungen nach Schlaganfall erforscht, mit dem Ziel evidenzbasiert wenig erfolgversprechende und kostenintensive Therapiemaßnahmen zu vermeiden und auf den Patienten zugeschnittene „Multi“-Therapien personalisiert zu gestalten. Der Asklepios Award würdigt diesen innovationen Ansatz zur Verbesserung des Therapieerfolges bei Schlaganfallpatienten.

Weiterführende Informationen zum Projekt RehaBoard finden Sie hier.

Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier.