Zahlen, Daten - Links
Das Datenmaterial ist aufgeteilt in folgende Kategorien:
Das Datenmaterial ist aufgeteilt in folgende Kategorien:
1. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland
Indikatoren, Zahlen und mögliche Ziele für die Chancengleichheit bietet der 1. Gleichstellungsatlas (pdf 7,2MB), herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Atlas bietet Daten und Statistiken zu Indikatoren wie beispielsweise Mandate in den Länderparlamenten, Hochschul- oder Juniorprofessuren oder Teilzeitbeschäftigung in Deutschland. Als visuelle Unterstützung dienen Karten und Tabellen. Die in dem Atlas erfassten Indikatoren – insgesamt sind es 30 - sind dabei den vier Kategorien Partizipation, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Einkommen sowie Lebenswelt zugeordnet.
Gender-Datenreport
Im kommentierten Datenreport des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Gleichstellung von Frauen und Männern wird vorhandenes Datenmaterial zur sozialen Lage und zur Lebensführung von Frauen und Männern zusammengetragen, ausgewertet und interpretiert. Der Blick wird nicht nur auf die Benachteiligungen von Frauen, sondern auch auf die von Männern gerichtet.
www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/root.html
Internationale Bildungsindikatoren 2011
2011 publizieren die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zum sechsten Mal die „Internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich“. Diese Veröffentlichung ist eine Ergänzung der OECD-Publikation „Education at a Glance“, die seit 1992 indikatorbasierte Informationen über die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der OECD-Staaten und ihrer Partnerländer fortschreibend darstellt. Die Publikation gibt Aufschluss über den allgemeinen Bildungsstand, die Bildungsverläufe und Bildungsausgaben in Deutschland. Die Daten sind differenziert nach Geschlecht. Deutlich wird hier: Die Generation der jüngeren Frauen (25-34 Jahre) hat deutlich höher qualifizierte Abschlüsse als jene der älteren (ab 55 Jahren) und als gleichaltrige Männer.
www.destatis.de/
Migrantinnen mit Hochschulabschluss in der BRD
Hochqualifizierte Frauen aus dem Ausland wollen in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau berufstätig sein, häufig sieht die Realität jedoch anders aus. Dies belegt eine Studie, die von der HU Berlin, der TU Hamburg-Harburg und der RWTH Aachen. Sie zeigt, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Migrantinnen mit ausländischen Bildungsabschlüssen bisher schwierig ist. Über die Gründe hierfür sowie entsprechende Handlungsempfehlungen können Sie hier nachlesen.
MINT-Berufe 2010 und 2011
Frauen konnten überdurchschnittlich am Beschäftigungswachstum in den MINT-Berufen partizipieren. Insgesamt fällt der Frauenanteil aber noch immer unterdurchschnittlich aus. Die Zahl der Frauen in MINT-Studienfächern nimmt zwar zu, ihr Anteil ist jedoch insgesamt immer noch sehr klein.
http://statistik.arbeitsagentur.de/
Beruf & Arbeitsmarkt in NRW
-Bericht zur Studie "Frauen zwischen Beruf und Familie. Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen 1997–2005"-
Der Bericht bietet eine umfangreiche statistische Analyse von Daten zur Entwicklung der Qualifikation, der Erwerbsbeteiligung und der Erwerbssituation von Frauen in Nordrhein-Westfalen differenziert nach Lebensphasen: Frauen bis 30 Jahre, Frauen in der Lebensmitte zwischen 30 und 50 Jahren sowie Frauen in der späteren Erwerbsphase. Ergänzt wird dies durch eine eigene Expertise zur Situation von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte, zu denen mehr als jede fünfte Einwohnerin unseres Landes gehört. Basis waren die Daten des Mikrozensus, der seit 2005 erstmalig auch Zahlen zu Personen mit Zuwanderungsgeschichte umfassend erhebt.
www.mgepa.nrw.de/pdf/frauen/Studie_frauen_beruf_familie.pdf
Gender-Datenreport Berlin
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlichen den ersten Gender Datenbericht für Berlin. Der Bericht stellt die wichtigsten Grundlagendaten zur Situation von Frauen und Männern in Berlin bereit.
www.statistik-berlin-brandenburg.de/gender/kapitel/Kapiteluebersicht.htm
Gender Index: Landkreise & kreisfreie Städte
Wo ist die Gleichstellung der Geschlechter relativ weit fortgeschritten, welche Regionen haben Nachholbedarf? Das Web-Portal gender-index liefert Zahlen und Grafiken, die für jeden deutschen Landkreis und jede kreisfreie Stadt zeigen, wo Frauen und Männer bei den Schlüsselthemen Beruf, Ausbildung und politische Partizipation stehen. Das neue Angebot hat die Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) aufgebaut. Kernstück ist eine Deutschlandkarte, über die sich mit wenigen Klicks für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt ermitteln lässt, ob die Berufs- und Bildungs-Situation von Frauen und Männern ähnlich ist, oder nicht. Dazu wurden 19 Indikatoren aus verschiedenen amtlichen Statistiken geschlechtsspezifisch ausgewertet.
www.gender-index.de/
Genderranking deutscher Großstädte
Die Kommunalpolitik ist eine wichtige Ebene der Partizipation und gilt als Sprungbrett für politische Karrieren, etwa auf Landes- oder Bundesebene. Im Auftrag der Heinrich Böll Stiftung führten WissenschaftlerInnen der FernUni Hagen 2008 und 2010 eine Analyse der Frauenanteile bei Ratsmandaten und kommunalpolitischen Führungspositionen durch. Die Ergebnisse: Der Nachholbedarf in deutschen Großstädten ist groß. Siegerin ist die Stadt Frankfurt am Main. Die Städte der UDE bewegen sich im unteren Drittel: Essen befindet sich auf Platz 61, Duisburg sogar auf dem drittletzten Platz 77. Schlusslicht ist das niedersächsische Salzgitter.
www.boell.de/presse/presse-pressemitteilung-zweites-genderranking-deutsche-grossstaedte-9462.html
Gleichstellungsgrundsätze der Bundesländer
Wie ist der Gleichstellungsgrundsatz in Bayern verankert? Welche Formulierung wurde in Berlin gefunden? Einen Überblick über die Gleichstellungsgrundsätze, das Datum ihres Inkrafttretens sowie den jeweiligen Wortlaut in den Landesverfassungen hat das GenderKompetenzZentrum zu Berlin zusammengestellt: www.genderkompetenz.info
Arbeitsmarkt 2010
Die neue Broschüre der Bundesagentur für Arbeit beleuchtet rückblickend bis zum Jahr 2010 die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der Erwerbstätigkeit, speziell der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, und verdeutlicht mit einem europäischen Vergleich die Lage von Frauen und Männern am deutschen Arbeitsmarkt. Quelle: CEWS
"Equal pay day": Internetportal
Zum ersten Equal Pay Day Deutschland wurde ein Internetportal ins Leben gerufen. Der Equal Pay Day ist ein internationaler Aktionstag für Entgeltgleichheit von Männern und Frauen. Unter www.equalpayday.de werden Hintergründe des Equal Pay Day sowie Ursachen und Auswirkungen der Lohnungleichheit zusammengefasst. Darüber hinaus finden Sie Tipps für erfolgreiche Gehaltsverhandlungen sowie interessante Veranstaltungstermine.
Führungskräfte in deutschen Unternehmen - Daten des Mikrozensus 2011
2010 erreichte der Anteil weiblicher Führungskräfte einen neuen Höchststand von knapp 28%. Datengrundlage des statistischen Bundesamtes sind Daten des Mikrozensus. Vor allem jüngere Frauen unter 40 haben eine Führungsposition inne (etwa 38% versus rund 22%). Auch in kleineren Betrieben unter 50 Beschäftigten sind Frauen in den Leitungspositionen stärker verteten (rund 35%), sehr viel schwächer in größeren Betrieben (knapp 17%). Quelle: CEWS-Newsletter
Führungspositionen, Vorstände & Aufsichtsräte
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Vorstände und Aufsichtsräte von großen Unternehmen in Deutschland in Bezug auf den Anteil ihrer weiblichen Mitglieder untersucht. Das Ergebnis: Die Vorstände der 200 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland sind nach wie vor in Männerhand. Unter den insgesamt 833 Vorstandsmitgliedern befinden sich gerade einmal 21 Frauen - das entspricht einem Anteil von etwa 2,5 Prozent. In den Top-100-Unternehmen liegt der Frauenanteil sogar unter einem Prozent.
www.diw.de
Der Women-on-Board-Index (WoB) der Initiative FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte ist das erste Ranking von börsennotierten Unternehmen auf der Basis des Frauenanteils in der Führungsspitze. Grundlage ist eine Befragung der 160 im DAX, MDAX, SDAX und TecDAX notierten Unternehmen.
www.fidar.de/Index-Aufsichtsraete.93.0.html
Vergleich Ost- und Westdeutschland
In den neuen Bundesländern sind Frauen deutlich häufiger in Führungspositionen vertreten als im Westen Deutschlands, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Bei Führungskräften in der Privatwirtschaft stieg der Frauenanteil seit dem Jahr 2000 um drei Prozentpunkte und lag 2007 bei 24 Prozent in Gesamtdeutschland, in Ostdeutschland bei 29 Prozent. Im öffentlichen Dienst verzeichnet das IAB einen noch höheren Anstieg: Um vier Prozentpunkte auf 33 Prozent in Gesamtdeutschland und um sechs Prozentpunkte auf 45 Prozent in Ostdeutschland. Quelle: CEWS-Newsletter
http://doku.iab.de/kurzber/2011/kb0311.pdf
Mehr Informationen zum Thema "Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft" finden Sie auch hier:
www.hoppenstedt.de/xist4c/web/Frauen-im-Management_id_567_.htm
Gender Pay Gap / Verdienstunterschiede
Die Löhne von jungen Frauen und Männern divergieren - je nach der Region in der sie leben, ob auf dem Land oder in der Stadt. Dies zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Die Ergebnisse: Erfreulich ist, dass seit 1975 der Unterschied zwischen Frauen- und Männerlöhnen sowohl auf dem Land als auch in den Städten deutlich zurückgegangen ist. Jedoch ist die geschlechtsspezifische Lohnlücke dabei in den ländlichen Gebieten konstant 10 Prozentpunkte höher geblieben als in den Großstädten. Untersucht wurde die Lohnentwicklung in Westdeutschland bei gering und mittel qualifizierten Männern und Frauen im Alter von 25 bis 34 Jahren Die IAB-Studie steht im Internet unter
http://doku.iab.de/kurzber/2009/kb2209.pdf
Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen war in Deutschland im Jahr 2011 um 23 % niedriger als der von Männern. Damit hat sich der unbereinigte Gender Pay Gap im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert: www.destatis.de Zwischen Akademikerinnen und Akademikern ist der Unterschied sehr groß, je nach Abschluss variieren die Differenzen in den Bruttolöhnen um die 1000 Euro: www.boeckler.de In Führungspositionen der Privatwirtschaft liegt der Verdienstunterschied sogar bei rund 30%: www.diw.de
Lohnspiegel.de
Das Projekt LohnSpiegel erhebt und analysiert die Einkommens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in Deutschland. Eine Online-Umfrage auf der Internetseite des Projektes zeigt geschlechtsspezifische Lohnunterschiede bei Führungskräften mit Hochschulabschluss auf.
www.boeckler.de/pdf/pm_ta_2011_02_28.pdf
IAB InfoPool "Gender und Arbeitsmarkt"
Der IABInfoPool "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veroeffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Müttern, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede sowie Arbeitsmarktpolitik fuer Frauen.
www.iab.de/infoplattform/gender
ISA - Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt
Das Informationssystem "Studienwahl und Arbeitsmarkt" der Universität Duisburg-Essen bietet Informationen über alle Studienfächer. Die Statistiken sind auch geschlechtsspezifisch zu betrachten.
www.uni-essen.de/isa
Niedriglohnbeschäftigung 2008
Die Zahl der der von Niedriglöhnen betroffenen Beschäftigten ist seit Mitte der 1990er Jahre gestiegen. Dies belegen aktuelle Forschungsergebnisse des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Der Umfang der Niedriglohnbeschäftigung liegt in Deutschland im internationalen Vergleich auf hohem Niveau. Eine Niedriglohnbeschäftigung liegt vor, wenn das Gehalt einer Person unter zwei Dritteln des mittleren Stundenlohn liegt. Überproportional von Niedriglöhnen betroffen sind vor allem Beschäftigte in Minijobs, aber auch unter 25-Jährige, befristet Beschäftigte, gering Qualifizierte, Ausländer/innen und Frauen, wie die Graphik zeigt. Den ausführlichen Bericht von Thorsten Kalina und Claudia Weinkopf (IAQ) finden Sie hier.