Die Anteile von Frauen haben sich in den letzten 20 Jahren auf allen Qualifikationsstufen erhöht, wenn auch, gemessen an der Zahl der studierenden Frauen, sehr langsam. Die Entwicklung von 1992 bis 2009 wird auf der Grafik veranschaulicht. Zur Vergrößerung bitte auf das Bild klicken. Die Grafik stammt aus dem Bericht der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von 2011 zu Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung. Sie zeigt die Entwicklung der Frauenanteile bei den Studierenden, Abschlüssen, Promotionen, Habilitationen und Professuren.
Im Folgenden finden Sie Links zu Institutionen, die gleichstellungsrelevante Daten zusammentragen bzw. themenspezifische Statistiken.
Weitere Recherchemöglichkeiten
CEWS-Statistikportal Das Statistikportal des Kompetenzzentrums für Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) bietet einen schnellen Zugang zu den grundlegenden Statistiken über Frauen in Wissenschaft und Forschung. Das Portal enthält geschlechterspezifische Daten zu: Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industriellen Forschung, Gremien und Drittmittel sowie Deutschland im europäischen und internationalen Vergleich. Das Portal eignet sich gut für einen ersten Überblick über die Repräsentanz von Frauen in Wissenschaft und Forschung. http://www.gesis.org/cews/informationsangebote/statistiken/blaettern/
Chemiestudiengänge in Deutschland Die Gesellschaft Deutscher Chemiker erhebt jedes Jahr zum Stichtag 31.12. Angaben zu den Studierendenzahlen in den verschiedenen Studiengängen- und abschnitten. Darüber hinaus werden die Zahlen zu abgelegten Prüfungen, zur Studiendauer und zum Berufseinstieg ermittelt. Eine Auswertung nach Geschlecht finden Sie im Tabellenteil der Publikation auf den Seiten 19-66. www.gdch.de/ks/publikationen/statistik.htm
Expertenkommission Forschung und Innovation 2012 Die Expertenkommission Forschung und Innovation greift in ihrem Jahresgutachten 2012 wieder aktuelle Entwicklungen auf und stellt detaillierte Analysen zu Themenschwerpunkten der Forschungs- und Innovationspolitik vor. Genauer unter die Lupe genommen werden dort auch die Themenbereiche "Frauen in der Wissenschaft" sowie "Frauen und Arbeitsmarkt". Sie finden dort u.a. Daten zu z.B. den Entwicklung der FuE-Ausgaben der Hochschulen in Deutschland, Anteile der HochschulabsolventInnen im Vergleich zum OECD-Mittel u.v.m. http://www.stifterverband.de/statistik_und_analysen/wissenschaftsstatistik/efi/efi_jahresgutachten_2012.pdf
Frauen im Studium 1983 - 2004 Eine Langzeituntersuchung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu Frauen im Studium, die seit 1983 von der soziologischen Fakultät der Universität Konstanz umgesetzt wird. Die Langzeitstudie liefert einen umfassenden Überblick über die Situation und über die Wünsche von ca. 33.000 Studentinnen an Universitäten und Fachhochschulen und spricht Empfehlungen aus, um die Bedingungen von Frauen im Studium zu verbessern und ihre Chancengleichheit zu erhöhen. Die Studie kann auf den Seiten des BMBF kostenlos heruntergeladen werden: Frauen im Studium 1983 - 2004 (pdf, 1,3MB)
Führungspositionen in der Wissenschaft Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) hat im Dezember 2007 die "11. Fortschreibung des Datenmaterials zu Frauen in Führungspositionen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" veröffentlicht. Der Bericht zeigt erneut, dass der Trend der Vorjahre sich weiter fortsetzt: Der Anteil von Frauen an den verschiedenen Qualifikationsstufen und beruflichen Positionen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen steigt - zwar langsam, aber stetig. Der Übergang zur Promotion ist nach wie vor die größte Hürde beim Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere für Frauen: www.blk-bonn.de/papers/heft109.pdf (pdf, 550 KB)
Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK): 14. Fortschreibung "Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen" Herausgeberin ist die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern. Der Report zeigt die statistische Entwicklung der Frauenanteile in Studium und Forschung, in und außerhalb von Hochschulen seit dem Jahr 1992 auf: www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/%20GWK-Heft-16-Chancengleichheit.pdf
HIS - Hochul-Informations-System Das Hochschul-Informations-System (HIS) bietet ausführliche Auswertungen zu Themen wie Studienabbruch und Studiensituation. www.his.de
Hochschulen auf einen Blick 2011 In der Broschüre des Statistischen Bundesamtes werden die wichtigsten nationalen Kennzahlen zu Hochschulzugang, AbsolventInnen, Personalstruktur und Betreuung, überregionaler Attraktivität sowie finanzieller Ausstattung der Hochschulen im Hinblick auf Berechnungsverfahren, Aussagekraft und zentrale Ergebnisse kommentiert und visualisiert. (Quelle: CEWS)
Hochschulranking NRW - Chancengleichheit für Frauen Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, NRW stellt die Leistungsbilanz der Hochschulen Nordrhein-Westfalens in der Chancengleichheit in einem Hochschulranking vor. Chancengleichheit wird hier durch den Indikator "Frauenanteile an den Professuren" ausgedrückt. Die Daten sind nach Hochschulen sowie nach Fächern/Fächergruppen aufgeschlüsselt. www.wissenschaft.nrw.de
Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten (CEWS) - fünfte Fortschreibung Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS erstellt seit 2003 in einem zweijährigen Rhythmus ein bundesweites Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten mit dem Ziel, die Leistungen von Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern nach quantitativen Indikatoren zu vergleichen. Das Ranking beruht auf quantitativen Daten. Bewertet werden die Hochschulen (darunter auch die Universität Duisburg-Essen) und Länder in den Bereichen Studierende, Promotionen, Habilitationen; wissenschaftliches und künstlerisches Personal und Professuren. Berücksichtigt werden auch Veränderungen im Zeitverlauf. www.gesis.org/download/fileadmin/cews/www/download/cews-publik16.pdf
HRK: Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen Die Publikation der Hochschulrektorenkonferenzgibt gibt einen statistischen Überblick über die quantitative Entwicklung der Studienstruktur Bachelor/Master. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Studiengänge, Studierende und Absolventen. Auch stehen Daten zum Komplex Geschlecht und nationale Herkunft zur verfügung. Die Zahlen basieren auf den Online-Angaben der Hochschulen im Hochschulkompass und auf den Daten des Statistischen Bundesamtes. Sommersemester 2009 Wintersemester 2009/2010
Internationale Bildungsindikatoren 2011 2011 publizieren die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zum sechsten Mal die „Internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich“. Diese Veröffentlichung ist eine Ergänzung der OECD-Publikation „Education at a Glance“, die seit 1992 indikatorbasierte Informationen über die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der OECD-Staaten und ihrer Partnerländer fortschreibend darstellt. Die Publikation gibt Aufschluss über den allgemeinen Bildungsstand, die Bildungsverläufe und Bildungsausgaben in Deutschland. Die Daten sind differenziert nach Geschlecht. Deutlich wird hier: Die Generation der jüngeren Frauen (25-34 Jahre) hat deutlich höher qualifizierte Abschlüsse als jene der älteren (ab 55 Jahren) und als gleichaltrige Männer. http://www.destatis.de/
Migrantinnen mit Hochschulabschluss in der BRD Hochqualifizierte Frauen aus dem Ausland wollen in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau berufstätig sein, häufig sieht die Realität jedoch anders aus. Dies belegt eine Studie, die von der HU Berlin, der TU Hamburg-Harburg und der RWTH Aachen. Sie zeigt, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Migrantinnen mit ausländischen Bildungsabschlüssen bisher schwierig ist. Über die Gründe hierfür sowie entsprechende Handlungsempfehlungen können Sie hier nachlesen.
Professorinnenanteil an deutschen Hochschulen 2009 Die Zahl der Professorinnen hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt und erreichte 2009 mit rund 7.300 einen neuen Höchststand. Die Anteile variieren stark nach Fächergruppe: Sprach- und Kulturwissenschaften (32%), Kunst, Kunstwissenschaft (28%), Ingenieurwissenschaften (9%), Mathematik & Naturwissenschaften (12%). Quelle: CEWS-Journal, Nr. 76, S. 25.
Professorinnenprogramm: Liste der besetzten Lehrstühle Ziel des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder ist die Unterstützung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen. Hier finden Sie eine Liste der finanzierten Projekte: www.dlr.de/pt/desktopdefault.aspx/tabid-5786/9411_read-18137