Transregio 60 ist den Viren auf der Spur

Erfolge in der Hepatitis- und Aidsforschung

[06.07.2011] Mehr als 500 Millionen Menschen sind weltweit mit HIV oder den Hepatitisviren B und C infiziert. Forscher der UDE und aus Wuhan konnten nun entschlüsseln, wie Viren chronische Infektionen verursachen. Ein wichtiger Schritt, damit Impfstoffe und neue Therapien entwickelt werden können.
Seit 2009 untersucht der deutsch-chinesische Sonderforschungsbereich Transregio 60, wie es Viren gelingt, dem Abwehrmechanismus des Körpers zu entkommen. Nach nur anderhalb Jahren intensiver Studien geben die Virologen jetzt erste große Erfolge zur Bekämpfung von Hepatitis C und HIV bekannt.

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Wirkstoffe gegen Krebs und Stoffwechselerkrankungen

Mit Naturstoffen heilen

[28.06.2011] Neue Wirkstoffe zur Bekämpfung von Krebs und Stoffwechselerkrankungen auf der Basis von Naturstoffen zu entdecken, ist Ziel eines neuen Konsortiums aus Unternehmen, Forschungsinstituten und der Universität Duisburg-Essen (UDE). Das Gemeinschaftsprojekt ist einer der Gewinner des Wettbewerbs Bio.NRW und wird in den kommenden drei Jahren mit rund 3,6 Mio. Euro durch das Wissenschaftsministerium gefördert.

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Stärkung der biomedizinischen Strahlenforschung

Neues Graduiertenkolleg

[17.05.2011] Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet in der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) ein weiteres Graduiertenkolleg (GRK) ein. Mit dem neuen GRK („Molekulare Determinanten der zellulären Strahlenantwort und ihre Bedeutung für die Modulation der Strahlensensitivität“) verfügt die UDE jetzt über insgesamt sechs DFG-Graduiertenkollegs, drei davon im Bereich Biomedizin.

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BMBF gibt Startschuss für Zentren der Gesundheitsforschung

WTZ als idealer Partner

Medizinisches Forschungszentrum UK Essen
[18.04.2011] Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat grünes Licht für vier neue Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung gegeben. Das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) des Universitätsklinikums Essen gehört dabei einem der vier Neuen an: dem Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK). Mit ihnen soll das Wissen um die großen Volkskrankheiten gefördert werden. Der Bund stellt bis 2015 rund 300 Millionen Euro zur Verfügung, um die Zentren zu Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Leiden, Lungenerkrankungen und Krebs aufzubauen und zu etablieren.

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Ideale Voraussetzungen für klinisch orientierte Wissenschaftler

Ministerin weiht Medizinisches Forschungszentrum ein

Medizinisches Forschungszentrum UK Essen
[09.02.2011] Im Sommer 2009 gab es den ersten Spatenstich, jetzt hat NRW-Forschungsministerin Svenja Schulze den Neubau 'Medizinisches Forschungszentrum' eingeweiht: „Damit bekommt die medizinische Fakultät die dringend benötigten Räume für ihre klinische Forschung“, erklärte sie. Das für 30 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen erstellte, hochmoderne Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zu Klinikbauten wie der Medizinischen Klinik, der Kinderklinik und dem Westdeutschen Herzzentrum Essen. „Das Forschungszentrum in so kurzer Zeit fertigzustellen, war eine ganz herausragende Leistung“, freut sich der Kaufmännische Direktor des UK Essen Reinhold Keil.

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Fünf Millionen Euro vom Wissenschaftsministerium

Lebererkrankungen früher erkennen

[22.12.2010] Damit Lebererkrankungen künftig früher diagnostiziert und besser behandelt werden können, erhält das PROFILE Konsortium Ruhrgebiet, an dem auch Forscher der Medizinischen Fakultät der UDE beteiligt sind, fünf Mio. Euro vom NRW-Wissenschaftsministerium.

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UDE-Beitrag im Wissenschaftsmagazin NATURE GENETICS

Zwei neue Gene aufgespürt

[06.12.2010] Gesichtsveränderungen, wie nach außen abfallende Lidachsen, unterentwickelte Jochbögen, kleine fehlgebildete Ohren und ein kleines Kinn sind die auffälligsten Kennzeichen einer vererbbaren Erkrankung namens Franceschetti-Syndrom (Treacher Collins-Syndrom). Bislang führte man sie nur auf Veränderungen in einem bestimmten Gen, TCOF1, zurück.

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Weiterförderung des DFG-Graduiertenkollegs 1431

Wie wird die Erbinformation abgelesen?

[02.12.2010] „Hervorragende Arbeit – weiter so!“ lautet das Fazit der Gutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), als sie die bisherige Arbeit des Graduiertenkollegs „Transkriptionskontrolle, Chromatinstruktur und DNA-Reparatur in Entwicklung und Differenzierung“ (GRK 1431) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) zu bewerten hatten. Jetzt liegt der Förderbescheid für die kommenden viereinhalb Jahre vor.

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Bessere immunologische Behandlungsmöglichkeiten

Antikörper gegen Krebs

[12.11.2010] Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Vor allem bei älteren Menschen mit höherer Lebenserwartung haben die Tumorerkrankungen in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Behandelt werden Krebserkrankungen üblicherweise mit Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie. Dieses Arsenal konnte in den letzten Jahren erfolgreich erweitert werden mit der Einführung zielgerichteter Tumormedikamente, wie z.B. monoklonale Antikörper. Wesentlich dazu beigetragen haben die Behandlungsstudien am Westdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikums der Universität Duisburg-Essen.

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WTZ im Deutschen Konsortium für Krebsforschung

Mit vereinten Kräften gegen Krebs

[09.11.2010] Das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) am Universitätsklinikum der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist Partner im „Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung“. Das gab nun das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg übernimmt dabei die Funktion eines Kernzentrums, das mit exzellenten universitären Krebszentren an sieben Partnerstandorten kooperiert. Insgesamt hatten sich 17 Universitätskliniken als Partnerstandorte beworben.

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DFG richtet vier neue Forschergruppen ein

Themen reichen von der Heiligkeit in der Vormoderne bis zu Placebo- und Nocebo-Effekten

[11.10.2010] Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet vier neue Forschergruppen zur orts- und fächerübergreifenden Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Dies beschloss der Senat der DFG auf seiner Herbstsitzung in Bonn. In den neuen Verbünden sollen Forscherinnen und Forscher sich aktuellen und drängenden Fragestellungen in ihren Fächern widmen und neue Arbeitsansätze entwickeln.

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Neue Partnerschaft

Die Medizinische Fakultät hat eine Partnerschaft mit dem Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle geschlossen

[22.09.2010] Die Medizinische Fakultät hat, analog der Kooperation mit dem University of Pittsburgh Cancer Institute, eine Partnerschaft mit dem Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle geschlossen. „Das FHCRC ist eines der weltweit führenden Krebsforschungsinstitute. Drei Medizinnobelpreisträger sind derzeit am FHCRC tätig. Insbesondere im Bereich Stammzelltransplantation bei Leukämie oder anderen Bluterkrankungen hat das Institut wertvolle Pionierarbeit geleistet und gilt auch weiterhin als das bedeutendste Forschungsinstitut auf diesem Gebiet. Da Europas größtes Stammzelltransplantationsprogramm sich hier am Universitätsklinikum Essen befindet, ist diese Partnerschaft für beide Seiten außerordentlich nützlich.“, so Prof. Horn, Direktor der Instituts für Transfusionsmedizin, der diese Liaison maßgeblich mitinitiiert hat.
Bereits jetzt sind Wissenschaftler des UK Essen am FHCRC tätig. Zukünftig wird ein bilateraler Austausch es sowohl Wissenschaftlern aus Essen ermöglichen, in Seattle einen längeren Forschungsaufenthalt von bis zu etwa zwei Jahren zu absolvieren, als auch umgekehrt Mitarbeitern aus Seattle hier am Uniklinikum.

Neue Graduiertenschule BIOME startet am 5. Juli 2010

Biomedizinisches Netzwerk

[28.06.2010] Das gemeinsame disziplinübergreifende Lernen und Forschen steht im Mittelpunkt der neuen Graduiertenschule für Promovierende in der Medizin und Biologie an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Graduate School of Biomedical Science (kurz: BIOME) öffnet am 5. Juli offiziell ihre Pforten. (Beginn: 13 Uhr, Audimax am Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55). Als Gastredner konnte Nobelpreisträger Prof. Dr. Robert Huber gewonnen werden.

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Neues Forschungsprojekt

Warum essen manche Kinder zu viel?

[08.06.2010] „Hmm, jetzt eine Currywurst oder Schokolade... “ Essen kann Belohnung sein, aber auch Zwang und extremer Nervenkrieg. Viele Studien widmen sich dem Essverhalten, doch sie konzentrieren sich im Wesentlichen auf Erwachsene. Dabei bringt auch der Nachwuchs zu viele Pfunde auf die Waage. Wie wirken sich psychische Störungen und Stress auf das Körpergewicht von Jugendlichen aus? Dies wollen Wissenschaftler vom Uniklinikum der Universität Duisburg-Essen (UDE) herausfinden. Hierzu werden sie 500 14- bis 17-Jährige und ihre Eltern befragen.

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Der genetische Schlüssel zur besseren Therapie

Essener Forscher individualisieren die Behandlung von Hepatitis CDer genetische Schlüssel zur besseren Therapie

[27.05.2010] Neue Hoffnung für Menschen, die an Hepatitis C erkrankt sind: Die gezielte Unterdrückung eines Gens kann auch jenen Patienten helfen, die auf die üblichen Kombinationstherapien nicht ansprechen. Über 170 Millionen Menschen sind weltweit mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert und tragen die chronische Krankheit in sich. Während der Großteil davon auf die klassischen Kombinationstherapien mit Interferon-α und Ribavirin anspricht, zeigen die Mittel – je nach Virustyp – bei bis zu 50 Prozent der Patienten nicht die gewünschte Wirkung.

Forschungsstipendium für Krebsspezialisten

Bessere Lungenkrebsmedikamente

[24.03.2010] Dr. med. Daniel Christoph, Assistenzarzt im Uniklinikum der Universität Duisburg-Essen, hat jetzt das mit 80.000 Dollar dotierte Forschungsstipendium der Internationalen Lungenkrebsgesellschaft (International Association for the Study of Lung Cancer, IASLC) zugesprochen bekommen.

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Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf

Deutscher Krebspreis für Dermatologen

[26.02.2010] Für seine Untersuchungen zum schwarzen Hautkrebs erhält Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf von der Universität Duisburg-Essen (UDE) den Deutschen Krebspreis 2010 im Bereich „Klinischer Teil“. Er leitet seit 2008 die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Uniklinikum Essen.

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Wie Blut künstlich erzeugt wird

Essener Wissenschaftler sind dem Geheimnis der blutbildenden Stammzellen auf der Spur

[26.01.2010] Wir alle leben von dem roten Saft, der durch unsere Adern und Organe fließt. Doch wie entsteht Blut eigentlich? Welche Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle im Körper? Diesen Fragen geht eine Forschungsgruppe am Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Essen nach, die gerade von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für drei Jahre Fördermittel in Höhe von 365.000 Euro erhalten hat. Dr. Hannes Klump, Privatdozent Dr. Bernd Giebel vom Universitätsklinikum Essen und ihr chinesischer Kooperationspartner Dr. Bing Liu richten ihr Augenmerk dabei vor allem auf die Frage, was passieren muss, damit pluripotente Stammzellen, die sich in diverse Körperzellen verwandeln können, zu blutbildenden Stammzellen werden.

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Essener Forscher stellen Gentherapie auf sichere Füße

Mit Hilfe eines Virus soll eine seltene Bluterkrankung geheilt werden

[19.01.2010] Mit stolzen 1,3 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung drei Jahre lang ein Gemeinschaftsprojekt der Universitätskliniken Düsseldorf, Essen und Würzburg, mit dem eine Gentherapie für eine seltene Bluterkrankung entwickelt werden soll. 655.901 Euro dieser Fördersumme fließen nach Essen, wo Prof. Dr. Peter Horn am Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums die Sicherheit der Therapie, für die ein Foamy-Retrovirus verwendet wird, erforschen soll.

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Das Geheimnis der Telomere: Auf ihre Länge kommt es an

Essener Forscher haben die Chromosomen-Enden im Blick

[22.10.2009] Der diesjährige Nobelpreis für Medizin ging an drei Wissenschaftler aus den USA, die bahnbrechende Erkenntnisse zur Alterung und dem Absterben von Zellen erarbeitet haben. Die Professoren Blackburn, Greider und Szostak wurden für Ihre Telomer-Forschung ausgezeichnet, die unser Verständnis von den Vorgängen in der Zelle grundlegend erweitert hat und heute als Grundlage für weitere Studien dient.
Auch am Essener Universitätsklinikum zeigt die Telomer-Forschung neue Wege für die Behandlung von verschiedenartigen Krankheiten auf. Eine Forschungsgruppe in der Klinik für Hämatologie arbeitet mit den modernsten Methoden zur Messung der Telomerlänge. „Durch diese Messmethode können wir zuverlässig die Längen der Telomere bestimmen. Die Telomer-Länge gibt Auskunft über das tatsächliche biologische Alter der Menschen und kann so Aufschluss darüber geben, ob die Untersuchten zu bestimmten Erkrankungen neigen können“, erklärt Dr. Alexander Röth von der Klinik für Hämatologie am UK Essen.

 

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DFG-Förderung für die Herzinfarktforschung

Professor Gerd Heusch vom UK Essen erhält 800.000 Euro für 3 Jahre

[22.10.2009] Wenn durch den plötzlichen Verschluss eines Herzkranzgefässes der Blutfluss abgeschnürt und unterbrochen wird, kommt es zu einem Herzinfarkt. Doch nicht nur durch die fehlende Blutversorgung trägt das Herz Schäden davon: Auch wenn das Blut nach der Öffnung der Gefäße plötzlich wieder einschießt, können dadurch die Folgen des Infarktes deutlich verschlimmert werden.
Was genau im Herzen bei der Reperfusion, also der raschen Wiederherstellung der Durchblutung, geschieht, erforscht der Essener Pathophysiologe Prof. Dr. Dr. Gerd Heusch. Seine Studien werden ab sofort drei Jahre lang von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit mehr als 800.000 Euro gefördert. „Die Reperfusion ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist eine möglichst rasche Wiederherstellung der Durchblutung des Herzmuskels nach einem Infarkt unerlässlich, auf der anderen Seite verursacht aber gerade dieser wieder einschießende Blutfluss Probleme und kann die Größe des Herzinfarktes auch negativ beeinflussen“, erklärt Prof. Dr. Dr. Gerd Heusch, Direktor des Instituts für Pathophysiologie am Universitätsklinikum Essen.

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Sonderforschungsbereich Transregio 60

Grundlagen für virusspezifische Immuntherapien und Schutzimpfungen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem UK Essen jetzt den Sonderforschungsbereich (SFB) Transregio 60 „Interaktion von Viren mit Zellen des Immunsystems bei persistierenden Virusinfektionen: Grundlagen für Immuntherapie und Impfungen“ bewilligt. Unter Essener Leitung erforschen hier chinesische und deutsche Wissenschaftler, wie es Viren gelingt, den Abwehrmechanismen des Körpers zu entkommen. Diese „Störungen“ des Immunsystems – wie Mutationen, Blockaden lokaler angeborener Immunantworten und die Elimination von Immunzellen – sollen dabei genau charakterisiert werden. Für die erste Förderperiode mit einer Laufzeit von vier Jahren stellt die DFG hierfür 5,5 Mio. Euro bereit.

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Comprehensive Cancer Center für Region Rhein Ruhr

Deutsche Krebshilfe zeichnet Westdeutsches Tumorzentrum als Onkologisches Spitzenzentrum aus - Drei Mio. Euro Förderung

[02.04.09] Das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) am Universitätsklinikum Essen wurde heute im Rahmen einer Förderinitiative der Deutschen Krebshilfe als Onkologisches Spitzenzentrum ausgezeichnet. Es ist nun eines von elf sogenannten Comprehensive Cancer Centers, die über drei Jahre mit drei Mio. Euro von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden. Ausgewählt wurden sie von einem internationalen Gutachtergremium.

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Dem Fundament des Lebens auf der Spur

Essener Wissenschaftler forschen zu blutbildenden Stammzellen

[09.02.09] Mit über 200.000 Euro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt das Projekt von Wissenschaftlern des Essener Uni-Instituts für Transfusionsmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Horn. Ihr langfristiges Ziel: Eine neue Quelle für blutbildende Stammzellen finden, ohne dabei die ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen zu nutzen. Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen – beispielsweise schweren Defekten des Immunsystems oder Anämien – könnten künftig damit geheilt werden.

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Sport gegen das Vergessen

Über eine Million Euro für Alzheimer-Studie – Krankheitsverlauf hinauszögern

[16.02.09] Immer mehr Menschen leiden unter Alzheimer, Tendenz steigend: Das ist die Kehrseite unserer älter werdenden Gesellschaft. Schätzungen sprechen von voraussichtlich rund sieben Millionen Betroffen im Jahre 2020 - allein in Europa. Eine Herausforderung für Medizin und Gesellschaft, denn Patienten und auch ihre Angehörigen leiden sehr stark unter der Erkrankung; sie benötigen Hilfen. Welche Bedeutung in diesem Zusammenhang dem Sport zukommen könnte, dieser Fragen gehen nun Wissenschaftler unter Leitung des Essener Psychiaters Prof. Jens Wiltfang genauer nach. Ihre bundesweit angelegte Studie „Sport&COG“ wird dabei mit 1,1 Millionen Euro vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert – im Rahmes des Leuchtturmprojektes Demenz.

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Internationales Stipendium für Krebsforschung

Für eine bessere, zielgerichtete Tumortherapie

[09.02.09] Ein mit 12.000 Euro dotiertes Forschungsstipendium hat Dr. Stefan Kasper aus der Uni-Tumorklinik von der Central European Society for Anticancer Drug Research (CESAR) erhalten. Der Nachwuchswissenschaftler beschäftigt sich -  unter Leitung von Professor Martin Schuler - mit Veränderungen von Wachstumsfaktorsignalen. Diese treten bei Krebserkrankungen auf. Im Fokus seines Interesses stehen dabei so genannte Rezeptor-Tyrosinkinasen, die häufig bei Tumorerkrankungen mutiert und damit überaktiviert sind.

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Prävention und Therapie

400.000.- € für Krebsforschung

[02.02.09] Mehr als 45.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs im Mund, Rachen, Kehlkopf- oder Lungenbereich: Das entspricht rund 20 Prozent aller bösartigen Tumore. Leider haben diese Patienten nach wie vor keine gute Prognose: Nach fünf Jahren leben nur noch 50 Prozent der an Mund- oder Rachen-Krebs Erkrankten. Von denjenigen mit bösartigen Tumoren in der Lunge sind es sogar nur 15 Prozent. „Es ist daher wichtig, gerade hier neue Therapie-, aber auch Diagnosemöglichkeiten zu erforschen“, betont Privatdozent Dr. Sven Brandau, Leiter der Forschungsabteilung der Essener HNO-Klinik. Und genau hierfür wurden dem Klinikum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt rund 400.000.- Euro für zunächst drei Jahre zur Verfügung gestellt.

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Studie:

Kein Zusammenhang zwischen Mobilfunk und der Bildung von Augenkrebs

[14.01.09] Wissenschaftler der Medizinischen Fakultäten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Duisburg-Essen haben in einer Studie keine Belege für einen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Mobilfunkgeräten (Handys) und der Entstehung von Augenkrebs finden können. In die bisher weltweit größte Studie zu dieser Fragestellung waren etwa 460 Patienten und ungefähr 1150 Kontrollteilnehmer nach ihrer Handynutzung befragt worden. „Wir konnten statistisch keinen Zusammenhang zwischen Augenkrebs und der Handynutzung von bis zu 10 Jahren feststellen“, sagte Professor Andreas Stang vom Institut für Klinische Epidemiologie. Professor Karl-Heinz Jöckel vom Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Essen ergänzt: „ Damit konnten wir das auffällige Ergebnis einer früheren, deutlich kleineren Studie nicht bestätigen“. Die Wissenschaftler haben die Studienergebnisse gerade in der anerkannten Fachzeitschrift „Journal of the National Cancer Institute“ (USA) veröffentlicht.

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