Thematischer Bereich

CER.UDE –
Energietransport, -Verteilung und -Speicherung

Der zunehmende Anteil an regenerativen und dezentralen Erzeugungsanlagen erfordert einen signifikanten Aus- und Umbau des deutschen und europäischen Verbundnetzes, damit die teils entfernt von den Verbrauchsschwerpunkten erzeugte elektrische Energie in die Ballungsräume übertragen werden kann.

Insbesondere die Anbindung und die in der Diskussion befindliche Vernetzung von Off-Shore Windparks erfordert verfeinerte und teils auch neue Methoden zur Auslegung der Höchstspannungsübertragungsanlagen, die vermehrt in der Form von Kabelanlagen ausgeführt werden müssen, damit eine Akzeptanz in den von dem bau der Anlagen betroffenen Gebieten erreicht werden kann.

Die Universität Duisburg-Essen stellt sich diesen Herausforderungen, in dem sie an der Entwicklung dieser Verfahren und der umweltverträglichen Auslegung mitwirkt.

Um auf Kundenseite in Zukunft mehr Informationen über den Verbrauch und den Strompreis zur verfügung stellen zu können, wird in den Verteilnetzebenen - Mittel- und Niederspannung - zunehmend Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) integriert werden, die das Netz zu einem „intelligenten“ Netz bis in die einzelnen Verbraucheranlagen herein erweitert.

Die Universität Duisburg-Essen arbeitet an Projekten mit, in denen in Modellregionen der flächenhaften Einsatz von IKT in der Verteilnetzebene erprobt wird.