REM

Zentrallabor für Rasterelektronenmikroskopie

Das Zentrum für Rasterelektronenmikroskopie wurde 2005 durch die Zusammenlegung von zwei vorhandenen Geräten und einem neu beantragten Gerät gegründet. Es steht allen Angehörigen der Universität Duisburg-Essen als Service-Einrichtung zur Verfügung, wobei die Betriebskosten auf einer Stundenbasis auf die Nutzer umgelegt werden. Die kompetente Betreuung und Durchführung der Experimente ist durch einen hauptamtlich tätigen Ingenieur gesichert. Besondere Anwendung wird das Zentrallabor in den interdisziplinären Projekten des Zentrums für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU) finden.

 

Projekte - Aktuelle Anwendungen

  • Untersuchung von biologischen Proben
  • Strukturen von Biomaterialien und Implantaten
  • Untersuchung von Katalysatoren
  • Temperaturinduzierte Phasenumwandlungen von Festkörpern
  • Mikrostruktur von Werkstoffen und Transportphänomene
  • Gefrierverhalten von Wasser und Transport von Wasser zu Eis bei tiefen Temperaturen
  • Untersuchung der Wasseraufnahme von Wandstoffen
  • Untersuchung von Ultrafeinstäuben
  • Charakterisierung von Einzelpartikeln in Umweltaerosolen
  • Wechselwirkungen von Zellen mit ihrer Umgebung, z.B. in Biofilmen
  • Wechselwirkung von Metallen, Metalloiden und ihren organischen Derivaten mit lebenden Zellen
  • Untersuchungen an Eis und dotierten Eisoberflächen
  • Kritisch-Punkt-Trockner: Baltec CPD 030
  • Gefriertrocknungsanlage: Christ Alpha 2-4 LSC

Instrumentelle Ausstattung

  • Metallbedampfungsanlage: EMITECH Turbo Evaporator K950,
  • Beschichtungsanlage: EMITECH Carbon Coating K250 für K550,
  • Bedampfungsanlage: EMITECH Automatic Coater K550,
  • Ionenstrahlätzanlage: Gatan Precision Ion Polishing System Model 681,
  • Mikrotom: Leica Ultracut UCT,
  • Trimmer: Leica EM TRIM,
  • Mikroskop: Leica Laborlux 12 POL
  • Schleif-Poliermaschine: ATM-Saphir 520/530
  • Kritisch-Punkt-Trockner: Baltec CPD 030
  • Gefriertrocknungsanlage: Christ Alpha 2-4 LSC

Ausstattung

ESEM Quanta 400 FEG

Esem 2a
Abb.: Das Environmental Scanning Electron Microscope erlaubt die Untersuchung von Proben auch im Niedervakuum (d.h. ohne die Notwendigkeit zur vorhergehenden Trocknung). Damit sind auch Zellen und Gewebe direkt analysierbar. Für in-situ-Untersuchungen stehen Heiz- und Kühltische zur Verfügung.Mit dem Environmental Scanning Electron Microscope (ESEM) lassen sich einige Vorteile zum normalen SEM zeigen. Nicht leitende, verschmutzte, feuchte und fette Proben werden in den meisten Fällen ohne präparativen Aufwand (entwässern, trocknen, beschichten, bedampfen) direkt und mit gleicher Hochauflösung analysiert wie vorbehandelte Proben mit herkömmlichen Rasterelektronenmikroskopen. Das ESEM kann durch Heizen, Kühlen, Flüssigkeitszugabe, usw. die Einflüsse auf die Probe direkt dynamisch untersuchen.

DSM 962

Dsm 2a
Abb.: Das digitale Rasterelektronenmikroskop DSM 962 ermöglicht schnell und auf einfache Weise Erkenntnisse über die Zusammensetzung und Morphologie von Oberflächen der Proben bis weit in den Sub-Mikrometerbereich hinein zu gewinnen. Mit dem DSM 962 sind Oberflächenanalysen sowohl von Makrostrukturen als auch von Mikrostrukturen möglich.

LEO S420

Leo 2a
Abb.: Das LEICA S420 ist ein rechnergesteuertes Rasterelektronenmikroskop, bei dem alle Abläufe mit Hilfe der Maus und über die Tastatur gesteuert werden. Das LEO S420 besitzt eine große Schärfentiefe, wodurch man aus rauhen Flächen plastisch wirkende Bilder erhält.