23. März 2026Kick-off-Veranstaltung und konstituierende Sitzung des Lenkungskreises

Am 23. März 2026 fand der Kick-off des UA Ruhr-Verbundprojekts DaZFlexPro statt. Vor dem Hintergrund wachsender sprachlicher und kultureller Vielfalt – insbesondere in Nordrhein-Westfalen – sowie zunehmend vielfältiger Studienbiografien im Lehramtsstudium setzt DaZFlexPro auf eine flexiblere Gestaltung der Professionalisierung angehender Lehrkräfte.

In der digital durchgeführten Veranstaltung tauschten sich rund 30 Kolleg*innen und Studierende aus dem Projektkontext der beteiligten Universitäten über die zentralen Projektziele und -inhalte aus und nahmen gemeinsam die nächsten Schritte im Verbundvorhaben in den Blick.

Die Projektleitungen der UA Ruhr-Universitäten, Prof. Dr. Stefan Rumann (Universität Duisburg-Essen, UDE; Konsortialführung), Prof. Dr. Kornelia Freitag (Ruhr-Universität Bochum, RUB) und Prof. Dr. Wiebke Möhring (TU Dortmund, TUDO) betonten in ihren Grußworten die Bedeutung des Projekts, insbesondere für die Metropole Ruhr, sowie die besondere Stärke der langjährigen Erfahrungen in der wissenschaftlichen und operativen Zusammenarbeit in der UA Ruhr. Darauf aufbauend gab der Projektsprecher Prof. Dr. Tobias Schroedler (UDE) eine kurze Einführung in die Projektstruktur, bevor die drei zentralen Handlungsfelder vorgestellt wurden. DaZFlexPro verbindet strukturelle Veränderungen mit der Entwicklung neuer inhaltlicher Schwerpunkte und trägt damit der bildungspolitisch hohen Bedeutung der Professionalisierung im Bereich Sprachbildung Rechnung.

Anschließend an die Kick-off-Veranstaltung fand die konstituierende Sitzung des Lenkungskreises statt. Diese knüpfte inhaltlich an die vorgestellten Projektziele und geplanten Arbeitsschritte an und legte die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Verbund. Dabei wurden zentrale Schnittstellen im Projektverlauf identifiziert und wesentliche Entscheidungsgrundlagen festgelegt. Hierzu zählen insbesondere die Ergebnisse der jährlichen Evaluation durch das Qualitätsmanagement sowie Rückmeldungen verschiedener Stakeholder, darunter Critical Friends, Bildungsadministration und -praxis. Eine besondere Rolle nehmen die Studierenden ein. Ihre Perspektiven, auch als studentische Vertretungslehrkräfte an Schulen, werden gezielt in das Projekt eingebunden. Ziel ist es, Studienstrukturen unter Berücksichtigung einer passgenauen Theorie-Praxis-Verzahnung konsequent auch im Sinne unterschiedlicher studentischer Bedarfe zu flexibilisieren und diese langfristig strukturell zu verankern.