DUEIT - Ausgabe 08

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Editorial

Die voranschreitende Digitalisierung des Wissenschaftsbetriebes ist eine Chance, hält aber auch viele Herausforderungen bereit. „Veränderungsmanagement“ ist hier das Stichwort. Jede Hochschule muss sich fragen, wie sie mit dem digitalen Wandel umgehen möchte: Wo wollen wir neue Wege gehen und welche Maßnahmen müssen wir ergreifen, um diese Wege sicher gangbar zu machen?
In dieser Ausgabe von DU IT finden Sie Beiträge, die diese Prozesse in den Blick nehmen.
Veränderung kann öffnen: Frei nach dem Motto „Alles Open oder was?“ teilen Forschende ihre Ergebnisse und Daten übers Web – ZIM und UB unterstützen Sie dabei. Veränderung hat Risiken: Im Interview erklärt der neue IT-Sicherheitsbeauftragte der UDE Dr. Marius Mertens, dass trotz digitaler Innovation die Datensicherheit immer eine entscheidende Rolle spielen muss. Veränderung schafft Ordnung: Die Testphase für ein Dokumentenmanagementsystem an der UDE hat begonnen; das System soll 2021 an den Start gehen. Veränderung bedeutet Konflikt: Das zeigen die vorerst gescheiterten DEAL-Verhandlungen mit dem Wissenschaftsverlag Elsevier. Veränderung verlangt Achtsamkeit: Auch im Zeitalter von Open Science muss die Qualität publizierter Forschung an erster Stelle stehen; deshalb gibt die UB Tipps, wie man Raubverlage erkennt und was es im Publikationsprozess zu beachten gilt.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihr
Albert Bilo
Vorsitzender des IKM-Vorstandes

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Ausgabe 08 - Weiterführende Informationen

Alles Open oder was?

WAS IST OPEN SCIENCE?

Hinter dem Begriff Open Science steckt die Idee, wissenschaftliche Prozesse über das Internet offen zugänglich zu machen. Dabei wird die Digitalisierung als Chance begriffen, nicht nur Informationen frei auszutauschen, sondern auch die weltweite Zusammenarbeit in der Wissenschaft zu fördern. So eröffnet Open Science Forschenden, aber auch Wirtschaft und Gesellschaft, neue Möglichkeiten, mit wissenschaftlichen Erkenntnissen umzugehen. Die Öffnung des Forschungsprozesses kann die Qualität und Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen verbessern, ihre Reproduzierbarkeit gewährleisten und Peer-Review-Prozesse erleichtern.

Das Konzept von Open Science setzt sich aus sechs Einzelaspekten zusammen, die jeweils Teilschritte und -ergebnisse des wissenschaftlichen Prozesses öffnen: Open Methodology (Dokumentation angewandter Methoden), Open Source (eigene Technologien zur Verfügung stellen und offene Technologie nutzen), Open Data (erzeugte Daten teilen), Open Access (Ergebnisse zugangsfrei publizieren), Open Peer Review (Transparente Qualitätssicherung durch die Community) und Open Educational Resources (freie Materialien fürs Lernen und Lehren).

Die Universität Duisburg-Essen nimmt an der Entwicklung hin zur offenen Wissenschaft aktiv teil. So hat sich die IKM-Kommission unter dem Vorsitz von Prof. Goedicke in den letzten beiden Sitzungen intensiv mit den Themen Open Access und Open Source befasst. Die Kommission begrüßt die freie Nutzung von Inhalten und Programmen, ist sich aber möglicher Nachteile und Hindernisse bewusst und bezieht diese in ihre Diskussionen mit ein.

Als zentrale Einrichtungen ihrer Hochschule sind besonders das ZIM und die UB in die Weiterentwicklung digitaler (Forschungs-) Prozesse eingebunden. So konnten vor allem in den Bereichen Open Access und Open Educational Resources Services etabliert werden, die die Forschungsleistung der UDE weltweit sichtbarer machen und die wissenschaftliche Arbeit vor Ort erleichtern.

OPEN ACCESS AN DER UDE

Open Access bezeichnet das Ziel, wissenschaftliche Informationen frei im Internet zugänglich zu machen, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können. Die Forschungsleistung der UDE wird durch Open-Access-Publikationen weltweit sichtbarer und verbessert somit die Platzierung in publikationsbasierten Rankings. Die DFG stellt in ihrem aktuellen Positionspapier „Förderung von Informationsinfrastrukturen für die Wissenschaft“, S. 30  dar: „Open Access zielt grundsätzlich auf die Verbesserung der Wissenschaftskommunikation und ist eine wissenschaftsadäquate Publikationsform im digitalen Zeitalter.“

Die UDE empfiehlt ihren Forschenden ausdrücklich, in Open Access-Zeitschriften zu veröffentlichen und hat dies auch in ihrer Open Access-Erklärung 2012 zum Ausdruck gebracht. Dementsprechend unterstützen UDE und UB Forschende mit einem Förderfonds dabei, ihre Arbeit im Open Access zugänglich zu machen. Darüber hinaus wird mit dem Projekt OGeSoMo auch die Open-Access-Publikation von Monografien und Sammelwerken in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften gefördert.

Außerdem bietet die UB ein umfangreiches Beratungsprogramm im Bereich der Publikationsunterstützung an: So wird in Bezug auf Publikationsmöglichkeiten, Lizenzierungen, aber auch im Hinblick auf Predatory Publishing informiert. Mit Open Journal Systems (OJS) bietet die UB eine Infrastruktur für Redaktions- und Begutachtungsprozesse für Open-Access-Zeitschriften an der UDE. Das Repositorium DuEPublico bietet UDE-Angehörigen die Möglichkeit, ihre Erst- und Zweitveröffentlichung im Open Access durchzuführen. Durch die anstehende Migration wird die OpenAIRE-Kompabilität ausgebaut – dann können Erstveröffentlichungen auch im Rahmen von EU-Projekten stattfinden.

OPEN EDUCATIONAL RESOURCES AN DER UDE

Open Educational Resources (OER) beziehen sich auf Lehr- und Lernmaterialien, die im Internet frei zugänglich sind: neben zielgerichtet für Lehr-Lernprozesse angefertigten Materialien sind damit auch Werkzeuge und Informationen gemeint, die für Lehr- und Lernzwecke bereitgestellt werden. Als Standard hat sich dabei die „Creative Commons“ (CC) – Lizenz herauskristallisiert. Sie beinhaltet ein abgestuftes System, mit dem sich vom Urheber eingeräumte Nutzungsarten einfach kommunizieren lassen. Eine Dozentin, die Lehrmaterialien erstellt hat, kann bestimmte Nutzungsarten für andere Lehrkräfte einräumen oder ausschließen. Die entsprechenden Lizenzen sind als Bausteine angelegt, die miteinander kombiniert werden können.

OPEN SOURCE AN DER UDE

Software, deren Quelltext öffentlich und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann, wird als quelloffen (Open Source) bezeichnet. Die Nutzungsrechte werden hierbei unter bestimmten Voraussetzungen eingeräumt. Oft kann diese Software auch kostenfrei genutzt werden. Firmen bieten Basisfunktionalitäten kostenfrei an und bauen darauf ein Geschäftsmodell mit Softwarepflege, erweiterten Funktionen oder Support auf (häufig Freemium Modell genannt, als Mischung aus Free und Premium).

Das Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM) setzt insbesondere im Serverbereich Open Source Software ein; bietet aber auch Anwendungsprogramme an, die unter einer Open Source Lizenz stehen.
Linux als freies Betriebssystem bildet schon seit langem eine stabile Grundlage für die Erbringung unternehmenskritischer Aufgaben. Im E-Mailbereich kommen die Open Source Programme Postfix und Roundcube zum Einsatz, der Apache HTTP-Server stellt die Uni-Webseiten bereit.

Für die Nutzer direkt sichtbar ist jedoch die in den PC-Pools angebotene freie Software wie Libre-Office oder MikTeX. Informationen zur angebotenen Software in den PC-Pools finden Sie unter Softwarecenter.

Ist die Digitalisierung der Motor der Hochschulentwicklung?

Vom 12.-14. September 2018 fanden gleich zwei Tagungen zum Thema Digitalisierung an unserer Universität statt: Die Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e. V. (GMW) mit dem Titel „Digitalisierung: Motor der Hochschulentwicklung?“ und die elearn.nrw des Netzwerks E-Learning NRW mit dem Fokus auf „Bildungsgerechtigkeit in Zeiten der Digitalisierung“.

Bei der Eröffnung durch den Initiator der Tagungen Prof. Dr. Michael Kerres wurde zunächst ein Blick in die Vergangenheit unternommen, denn schon 2003 wurde die GMW-Tagung an der UDE durchgeführt.
Wie Michael Kerres feststellte, haben sich die Fragestellungen im Laufe der Jahre nicht grundlegend geändert: Wie kann Digitalisierung an Hochschulen gelingen und welche Herausforderungen und Potenziale bietet sie für die Lehre, aber auch für andere Bereiche der Hochschule? Die erste Keynote von Dr. Claudia Börner (Leiterin des Informations-, Medien-, und Kommunikationszentrums der BTU Cottbus-Senftenberg) behandelte genau diese Fragestellungen. Sie gab u. a. einen Überblick über die verschiedenen Bereiche der Hochschule, die sich mit Prozessen des digitalen Wandels beschäftigen und verwies auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen. In der zweiten Keynote fragte Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter (Universität Oldenburg): „Open Education im Mainstream? Digitalisierung und die Öffnung der Hochschulen“. Er zeigte auf, dass aufgrund der Digitalisierung der Zugang zu hochschulischer Bildung für neue Zielgruppen ermöglicht wird und stellte diese Entwicklungen in einen historischen Kontext.

In anschließenden Sessions wurden von verschiedenen Hochschulen Strategien zur Digitalisierung an Hochschulen, u. a. der UDE, sowie Good-Practice-Projekte vorgestellt, z. B. zur Gestaltung der Studieneingangsphase oder zum Einsatz bestimmter digitaler Medien, wie dem videobasierten Lernen und Inverted Classroom. Der erste Tag der GMW schloss mit einem Panel zum Thema „Nationale Infrastruktur für digitale Bildungsressourcen“ ab.

Bei Eröffnung der elearn.nrw. begrüßten Prof. Dr. Isabell van Ackeren (UDE, Prorektorin für Studium und Lehre), Ada Pellert (Rektorin der FernUniversität Hagen und Vorsitzende der Digitalen Hochschule NRW) sowie Dr. Barbara Getto (UDE, Leitung E-Learning NRW) die über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Thema Öffnung der Hochschulen durch Open Education (OE) zog sich als roter Faden durch beide Tagungen und wurde insbesondere in den Keynotes thematisiert. Prof. Dr. Marco Kalz (PH Heidelberg) behandelte die Hürden bei der Implementierung von OE in der Bildung und zeigte den Bedarf für weitere Forschungen auf, um die Effektivität und den Nutzen von OE zu belegen. Prof. Dr. Kerstin Mayrberger (Universität Hamburg) appellierte in ihrem Resümee, neben den Herausforderungen im Zusammenhang mit Open Education, die Potenziale und aktuell noch freie Gestaltbarkeit nicht zu versäumen. Prof. Dr. Klaus Tochtermann (Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft) erweiterte den Blick und zeigte auf, dass das Thema „Openness“ an Hochschulen ganzheitlich gedacht werden muss und sich die Bereiche „Open Education“, „Open Educational Resources“ und „Open Science“ bedingen.

Das Programm wurde von Workshops umrandet, bei denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagungen aktiv einbringen konnten. „Open Educational Resources“ und „E-Assessment“ bildeten dabei zwei Schwerpunktthemen.

Die UDE war in Form von Präsentationen und Vorträgen auf beiden Tagungen vertreten. So wurden Projekte aus dem Förderprogramm des Stifterverbands „DigiFellows“ oder das Verbundprojekt „Digitales Lehren und Lernen in der LehrerInnenbildung in NRW“ vorgestellt. Auch mit Themen, wie „OER“, „E-Assessment“, „H5P im Kontext der Hochschule“ oder „Kompetenzerwerb unterstützen mit Moodle“ war die UDE an Workshops beteiligt. Bei der Veranstaltung „E-Assessment in der Praxis“ wurden beispielsweise die PC-Halls in Essen
und ein Ausblick auf eine weitere PCHall am Duisburger Campus vorgestellt.

Das ZIM unterstützte die Tagungen u. a. durch technischen Support und Bereitstellung von medientechnischen Geräten. Auch wurden die Keynotes und Podiumsdiskussionen gestreamt. Weitere Informationen zu den Inhalten der Tagung finden Sie hier:

EIN STUDENTISCHES RESÜMEE

Aus studentischer Perspektive stellten sich trotz gutem Überblick über laufende Projekte im Bereich Digitalisierung folgende Fragen:

  • Warum wird eine Vielzahl an Projekten mit dem Ziel, interdisziplinär und nachhaltig zu sein, nur hochschul- oder institutionsintern entwickelt, sodass viel Potenzial nicht ausgeschöpft wird?
  • Warum investiert das Land viel Geld in die Digitalisierung von Hochschulen, jedoch nicht gleichzeitig in die Zentralisierung?
  • Warum sind bei Tagungen, die vor allem perspektivisch für die Verbesserung des Hochschulalltags von Studierenden stattfinden, jene kaum vertreten?

Interview mit dem Informationssicherheitsbeauftragten (CISO) der UDE Dr. Marius Mertens

WAS HEISST CISO UND WAS SIND IHRE AUFGABEN?

CISO ist die Abkürzung von „Chief Information Security Officer“. Wir leben in einer Zeit, in der wir immer abhängiger von einer funktionierenden IT-Infrastruktur werden. Diese zunehmende Abhängigkeit macht IT-Systeme gleichzeitig zu einem immer attraktiveren Ziel für Angreifer. Das Thema Informationssicherheit gewinnt darum mehr und mehr an Bedeutung, auch an Universitäten. Meine Aufgabe ist es, die Informationssicherheit an der UDE zu stärken. Dazu gehört insbesondere die Beratung zu sicherheitsrelevanten Aspekten bei der Konzeption und Nutzung von IT-Sytemen.

WAS HABEN SIE GEMACHT, BEVOR SIE CISO WURDEN?

Ich habe an der RUB Physik studiert, mich auf Teilchenphysik spezialisiert, in diesem Gebiet am Forschungszentrum Jülich meine Dissertation angefertigt und danach als Postdoc geforscht. An der UDE bin ich seit August 2013 und war bis April 2018 Netzwerkplaner im ZIM. Die Berücksichtigung von Aspekten der IT-Sicherheit spielt im Netzwerkbereich eine wichtige Rolle und war dementsprechend auch Bestandteil meiner Tätigkeit als Netzwerkplaner. Seit Mai 2018 bin ich CISO und die Informationssicherheit ist nun meine Hauptaufgabe.

WIE KANN ICH MICH ALS NORMALER NUTZER VOR ANGRIFFEN UND DATENVERLUST SCHÜTZEN?

In erster Linie: Durch Information. Die Angriffe auf Computer werden immer ausgefeilter und übliche Schutzmaßnahmen sind auch den Angreifern nach kurzer Zeit bekannt. Darum kann es keine Verhaltensweise geben, die allgemeingültig Sicherheit garantiert. So galt zum Beispiel lange Zeit, dass das bloße Betrachten einer Website oder das Öffnen einer PDF-Datei „sicher“ sind. Beides stimmt heutzutage nicht mehr.
Eine erste Anlaufstelle für aktuelle Informationen zum Thema IT-Sicherheit ist die Webseite IT-Sicherheit des ZIM. Getreu dem Motto „Es gibt zwei Arten von Daten: Gesicherte Daten und unwichtige Daten“ ist eine gewissenhafte Datensicherung mehr als nur empfehlenswert. Dazu gehört auch die Prüfung, ob sich die Daten aus der Sicherung wieder zurückspielen lassen.

WANN SOLLTE MAN SICH AN DEN CISO WENDEN UND WIE KANN MAN SIE ERREICHEN?

Bei Fragen zum Thema Informationssicherheit sollten Sie sich an den CISO wenden. Beispiele dafür sind Maßnahmen für den möglichst sicheren Betrieb eines Servers oder die Vorgehensweise beim Verlust eines Laptops mit Firmendaten. Wenn Sie sich nicht sicher sind: Tun Sie es einfach. Die beste Kontaktmöglichkeit ist per E-Mail an ciso@uni-due.de

WAS SIND DIE PLÄNE FÜR DIE NÄCHSTEN MONATE?

Die höchste Priorität hat der Aufbau der Arbeitsgruppe „IT-Sicherheit“, deren Mitglieder vom IKM-Vorstand berufen werden. In der Arbeitsgruppe werden sicherheitsrelevante Fragestellungen in den Fakultäten und anderen Einrichtungen identifiziert und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit erarbeitet.

Weiterer Ausbau der virtuellen Destop Infrastruktur des ZIM

Nach der erfolgreichen Einführung virtueller Desktops in den PC-Pools des ZIM und in der UB, werden diese nun flächendeckend auf allen öffentlichen Endgeräten im ZIM und in der UB genutzt.

Mit dem Start des Wintersemesters 2018/2019 sollen diese Desktops nun aber auch direkt vom eigenen Endgerät der Studierenden genutzt werden können. Die Nutzung von virtuellen Desktops ermöglicht es den Studierenden, den gleichen Arbeitsplatz wie in den PC-Pools auf ihren lokalen Endgeräten zu nutzen. Dies ist unabhängig von Arbeitsort und Endgerät und bedarf keiner zusätzlichen Installation von Software. Anwendungen wie SPSS, Ansys, Maxqda und viele andere stehen daher immer in aktueller Version sowohl innerhalb wie außerhalb der Universität zur Verfügung.

Die Installation und Pflege sowie die Konfiguration des Lizenzmanagements werden somit überflüssig. Für die Nutzung eignet sich nahezu jedes einfache Endgerät, so dass für die Studierenden die Anschaffung eines teuren Gerätes für die Nutzung der für das Studium notwendigen Software nicht mehr notwendig ist. Für eine ausreichende Bereitstellung werden eine adäquate Serverinfrastruktur aufgebaut und die entsprechenden Lizenzen beschafft. Geplant ist eine Bereitstellung von 200 virtuellen Desktops, die von den Studierenden gleichzeitig genutzt werden können.

Einführung eines Dokumentenmanagementsystems

Die Hochschulleitung hat den CIO Ende 2017 beauftragt, ein Vergabeverfahren für die Beschaffung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) in die Wege zu leiten. Vorausgegangen waren zwei Expertengespräche mit Vertretern von Universitäten, die bereits ein DMS im Einsatz haben. Ziel ist es zunächst, in der Pilotphase 2018 bis 2020 den Einsatz eines DMS zu erproben und anhand von sieben ausgewählten Anwendungsbereichen Erfahrungen zu sammeln, die in die Umsetzungsphase ab 2021 und den damit einhergehenden universitätsweiten Einsatz eines DMS einfließen sollen.

Als Anwendungsbereiche wurden identifiziert:

  • die Ablage von E-Rechnungen (papierlos),
  • die Organisation der Gremien,
  • die E-Personalakte (mit Fokus auf die Einstellung),
  • die Ablage von Zeugnissen (als Datei),
  • Drittmittelanträge als Teil einer späteren Drittmittelakte,
  • die Dekanatsverwaltung (E-Akte in den Dekanaten) und
  • die Arbeitssicherheit (Ablage von Gefährdungsbeurteilungen und anderen Dokumenten, Vorgängen und Akten).

In den nächsten Monaten wird es Informationsveranstaltungen und -materialien geben, die tiefergehend über die Pilotphase der DMS-Einführung berichten, angefangen am 2. Oktober mit einer Veranstaltung für das Netzwerk Sekretariate (UNS). Die Planung für die DMS Einführung obliegt dem Projektleiter Dr. Hendrik Friggemann (Leitung Universitätsarchiv), seinem Stellvertreter Dr. Hubert Klüpfel (Referent des CIO) und dem Projekteigner und CIO Ltd.-Bibl.-Dir. Albert Bilo. In einem Steuerungskreis, in dem Fakultäten und zentralen Einrichtungen, Verwaltung, Hochschulleitung und ZIM vertreten sind, werden die wesentlichen Projektentscheidungen getroffen. Die Anwenderseite ist in einem monatlich tagenden Anwenderkreis repräsentiert, in dem für jedes der oben genannten Pilot-Anwendungsgebiete eine Vertreterin oder ein Vertreter mitwirkt.

Das Vergabefahren konnte Ende September mit der Erteilung des Zuschlags an die Firma d.velop abgeschlossen werden, die das Produkt d.3 ECM entwickelt und vertreibt. ECM steht hier für Enterprise Content Management und d.3 für die drei digitalen Aufgaben und Module

  • "E-Akte" (rechtskonforme Ablage und Archivierung),
  • "E-Vorgang" (Workflow-Management) und
  • "E-Dokumente" (Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten).

Eine Rahmenvereinbarung mit dem Personalrat zum Einsatz des DMS steht kurz vor dem Abschluss. Diese wird den generellen Einsatz des DMS regeln und baut auf den Konzepten für Datenschutz und IT-Sicherheit auf, in denen zum Beispiel die Definition von Rollen und die Vergabe von Zugriffsrechten beschrieben sind. Leitlinie ist hierbei der Schutz der Daten und die Einhaltung der Rechte aller Beteiligten.

Wir werden in den nächsten beiden Jahren ausgiebig Erfahrungen mit d.3 sammeln und dann in enger Abstimmung mit der Hochschulleitung und den Gremien der Hochschule, Personalrat, Steuerungs- und Anwenderinnenkreis sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweite Phase ab 2021 planen.

Plagiatssoftware

„Die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis ist seit jeher ein hohes Gut, dem wir uns als Gemeinschaft der Lehrenden und Forschenden an der Universität Duisburg-Essen (UDE) verschrieben haben. Einen besonders hohen Stellenwert hat dabei die Vermittlung der Grundlagen guter wissenschaftlicher Praxis an Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs.

In Fällen, in denen sich für Prüferinnen und Prüfer an der UDE dennoch ein Plagiatsverdacht ergibt, gibt es ab sofort die Möglichkeit, die Software URKUND zur Überprüfung eines Anfangsverdachts einzusetzen. Der Zugang wird zentral von der Universität bereitgestellt. Einschlägige Hinweise u. a. zur Anwendung der Software, zur Freischaltung des Zugangs für Prüferinnen und Prüfer sowie zum Schutz personenbezogener
Daten und des Urheberrechts finden Sie in der Anwendungsrichtlinie, die Sie unter folgendem Link einsehen können: www.udue.de/385.

Bitte beachten Sie, dass der Einsatz der Software einer satzungsrechtlichen Verankerung bzw. einer konkreten Einwilligung der Person bedarf, deren Arbeit (in Teilen) geprüft werden soll. Die UDE hat vor diesem Hintergrund den folgenden Passus in ihre Rahmenprüfungsordnungen (RPO) aufgenommen: „Zur Feststellung der Täuschung kann sich die Prüferin oder der Prüfer bzw. der Prüfungsausschuss des Einsatzes einer entsprechenden Software oder sonstiger elektronischer Hilfsmittel bedienen. (§ 22 Abs. 4 S. 3 Bachelor-RPO sowie wortgleich § 21 Abs. 4 S. 3 Master-RPO) Freischalten lassen können Sie sich fortan über das Formular www.udue.de/plagsoft. Hierbei ist die Zustimmung der/des zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden erforderlich.“ (Schreiben des Rektors an die Dekanate vom 16.10.2018)

Schulungen zur Anwendung der Software werden am 5.11. von 14 bis 16 Uhr in Raum A-009 (PC-Hall, Altendorfer Straße 9) in Essen, am 19.11. als Webinar und am 3.12. von 10 bis 12 Uhr in Raum SG 135 (Geibelstraße 35) in Duisburg stattfinden. Die Schulungen finden auf Deutsch statt. Im Jahr 2019 wird es weitere Schulungen geben (auch in Englisch). Alle Informationen auch auf www.udue.de/pss

Eine FAQ-Liste zum Thema Plagiate ist in Planung, weitere Infos dazu finden Sie unter der Adresse https://www.uni-due.de/de/gute-wissenschaftliche-praxis/plagiate.

Sollten Sie weitere Fragen zur Software und deren Anwendung haben, so wenden Sie sich bitte an die E-Mail-Adresse plagiate-info@uni-due.de.

Umstellung der Telefonanlage

Gute Erreichbarkeit, höchstmögliche Verfügbarkeit und eine Integration in die bestehende Infrastruktur standen im Fokus einer 2015 gegründeten Projektgruppe zur Erneuerung der veralteten Telefonanlage der UDE. Drei Jahre später und nach über 7.200 getauschten Telefonen neigt sich das Projekt dem Ende entgegen.

„Der neue Klingelton ist nämlich der Hammer!“ – Dieses großartige Feedback nahm das Roll-Out-Team beim Wechsel eines Endgerätes entgegen. Dies, und die hohe Akzeptanz bei der Nutzung der neuen Geräte zeigen, dass sich der Wechsel für alle Beteiligten gelohnt hat. Und auch die Vereinheitlichung der internen  Rufnummern auf fünf Stellen wurde positiv aufgenommen.

Nach Definition der Anforderung und Ausschreibung begann die dreiteilige Rollout-Phase im Oktober 2017 und fand Ende Juni 2018 ihr planmäßiges Ende. Insgesamt wurden mehr als 7.200 Endgeräte durch Geräte vom Typ Alcatel-Lucent OmniPCX Enterprise ausgetauscht. Parallel zum Aufbau der neuen Anlage erfolgten vom 13.02.-30.05.2018 Schulungen an fast 200 Terminen an beiden Campus für alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie spezielle für Sekretariatsfunktionen. Schon im April wurde mit den Personalräten eine neue Dienstvereinbarung abgeschlossen. Im dritten Quartal wurden die Amtsköpfe umgestellt und der Austausch der DECT-Infrastruktur in Essen wird umgesetzt. Bis zum Ende des Jahres werden noch Restarbeiten vorgenommen; so ist geplant, die SIP-Anbindung der Universität umzustellen, die umgebenden Prozesse zu verstetigen sowie das Mitbestimmungsverfahren abzuschließen.

Rückblickend lässt sich jetzt schon sagen: der hohe Aufwand für die Umstellung hat sich gelohnt. Und – mit der neuen, einheitlichen Telefonanlage wächst die UDE ein weiteres Stück zusammen.

Informationen zur Telefonanlage finden Sie unter Telefonanlage.

MyUDE - V3.1

Zum Start des Wintersemesters 2018/2019 ist die Campus-App der UDE in Version 3.1 erschienen. Entwickelt und betrieben vom ZIM ist sie nun seit mehr als sechs Jahren ein hilfreicher Begleiter im Uni-Alltag.

In der neuen Version 3.1 hat das Thema „offline first“ die Feature-Liste dominiert. Um dies zu erreichen, wurde das komplette Backend sowie die Datenhaltung innerhalb der App überarbeitet. Durch diese Änderungen sind auch bei schlechtem oder keinem Netzempfang die meisten Informationen weiterhin zugänglich. Weiterhin wurde in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek die Integration des Katalogsystems Primo verbessert. Damit bietet myUDE nun eine zuverlässige und handliche Schnittstelle zum Bibliothekskonto.

Als drittes großes Thema hat sich das ZIM in Kooperation mit dem Sachgebiet Campusmanagement dem „digitalen Semesterticket“ angenommen. Die Prozesse wurden vereinfacht und die fehlerbehaftete Registrierung beim VRR ersetzt. Das Semesterticket ist nun direkt nach dem Login mit der Uni-Kennung abrufbar - auch offline.

Erstmals hat das ZIM auch einen öffentlichen Beta-Test durchgeführt,, der bei den umfangreichen Änderungen vom Start weg zu einer hohen Stabilität geführt hat. Die ersten Planungen für die nächste Version (3.2) laufen an und greifen das Thema „Diversity“ auf. Erstmals wird dann die Campus-App in englischer Sprache nutzbar sein, und auch die barrierefreie Nutzung wird berücksichtigt. Beide Features ermöglichen bzw. erleichtern unseren ausländischen sowie unseren beeinträchtigten Studierenden die Nutzung von myUDE und somit das Studieren an unserer Universität.

Damit wird myUDE endgültig zur App für alle Studierenden der UDE!

Kein Deal in Sicht: Verhandlungen mit ELSEVIER voerst gescheitert

Ab dem 1. Januar 2019 haben Angehörige der UDE nur noch eingeschränkten Zugriff auf die Zeitschriften des Wissenschaftsverlages Elsevier. Grund dafür: die sogenannten DEAL-Verhandlungen zwischen dem Verlag und der von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eingesetzten DEAL-Projektgruppe wurden auf unbestimmte Zeit unterbrochen. Um den Verhandlungsdruck zu erhöhen, folgt die UDE dem Beispiel von rund 200 Wissenschaftseinrichtungen und verzichtet auf eine Lizenzverlängerung bei Elsevier.

STAND DER DINGE

Bereits seit 2016 bzw. 2017 laufen die DEAL-Verhandlungen der HRK mit den drei großen Wissenschaftsverlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley. Stellvertretend für die Allianz der Wissenschaftsorganisationen möchte die HRK erreichen, dass einzelne Wissenschaftseinrichtungen in ihrer Literaturbeschaffung finanziell entlastet werden. Weiteres Ziel ist es, den Zugang zu wissenschaftlicher Literatur für die Forschung zu verbessern und eine Open-Access-Komponente in die Lizenzverträge aufzunehmen.

Nun hat die DEAL-Projektgruppe die laufenden Verhandlungen mit Elsevier erneut unterbrochen. Prof. Dr. Hippler, Verhandlungsführer und Sprecher des DEAL-Lenkungsausschusses, gibt zu verstehen: „Die überhöhten Forderungen des Verlags Elsevier haben uns gezwungen, die Verhandlungen des Projekts DEAL der Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit dem Verlag zu unterbrechen.“ (Pressemitteilung der HRK vom 5. Juli 2018)

Damit rückt die ursprünglich für Juli 2018 geplante Einigung über die finanziellen Rahmenbedingungen für einen DEAL-Vertrag in weite Ferne. Auch eine Übergangsvereinbarung für Bibliotheken, die derzeit vertragslos sind, ist bis jetzt nicht zustande gekommen.

WIE GEHT ES WEITER?

Um in der Debatte um die Finanzierbarkeit von wissenschaftlicher Literatur Stellung zu beziehen und um die Verhandlungsposition der DEAL-Projektgruppe zu verbessern, hat die UDE ihren Ende 2018 auslaufenden Elsevier-Vertrag nicht verlängert. Sofern es nicht zu einer unerwarteten Einigung kommt, werden Elsevier-Zeitschriften an der UDE ab dem 1. Januar 2019 nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen. Konkret bedeutet das: Neue Artikel, die ab 2019 in einer der 150 von uns bisher abonnierten Zeitschriften erscheinen, können nicht mehr direkt abgerufen werden.

Der Zugriff auf Artikel, die bis einschließlich 2018 erschienen sind, bleibt aber bestehen. Es entfällt zudem der Zugriff auf ca. 2000 weitere Elsevier-Zeitschriften, die im Rahmen des bisherigen Vertrages zusätzlich zur Verfügung stehen ("Freedom Collection"), für die die UB aber keine Archivrechte besitzt.

Eine vollständige Liste der betroffenen Zeitschriftentitel finden Sie unter www.uni-due.de/ub/deal. Die Universitätsbibliothek wird Kompensationsmöglichkeiten für den Verlust des direkten Zugriffs schaffen. Informationen über entsprechende Dokumentlieferdienste werden rechtzeitig auf der o. g. zentralen Informationsseite bereitgestellt.

UND DIE VERHANDLUNGEN MIT SPRINGER NATURE UND WILEY?

Im HRK-Rundschreiben vom 27. Juli 2018 berichtet Prof. Dr. Hippler von konstruktiven Gesprächen mit Wiley und kündigt weitere Verhandlungen mit Springer Nature ab September an. Er bittet um Verständnis, dass aus dem laufenden Dialog nicht ausführlicher berichtet werden kann.

Für Wiley-Zeitschriften besteht an der UDE ein Mehrjahresvertrag bis Ende 2019. Dieser wird weiterlaufen, auch wenn es nicht zu einem DEAL-Vertrag kommt. Für die Zeitschriften von Springer Nature geht die Universitätsbibliothek derzeit davon aus, dass es eine Einigung bevorsteht und die Titel auch 2019 zur Verfügung stehen werden.

Kooperation Europaweit: Die UDE im AURORA-Netzwerk

Im Rahmen des europäischen Universitätsnetzwerkes Aurora arbeiten UB und ZIM mit Partnern in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen. So untersucht das Projekt „SDG Analysis: Bibliometrics of Relevance” die Aktivitäten der beteiligten Institutionen im Bereich der von der UN formulierten Sustainable Development Goals (SDG). Im Projekt „E-Assessment“ geht es um einen Erfahrungsaustausch und die Implementation der E-Assessment-Tools „JACK/UDE“ und „AlephQ/UAntwerpen“. Die Arbeitsgruppe „Open Educational Resources“ plant aktuell eine Webinar-Reihe, um über das Thema zu informieren und Hochschullehrende im Aurora-Netzwerks zu adressieren.

oder wo UDE-Forschende ihre Daten speichern - eine Umfrage Von der Vergänglichkeit von Festplatten

Der Weg zum Erfolg eines Forschungsprojektes ist gepflastert mit Daten. Sie sind das Ergebnis unzähliger Arbeitsstunden und Grundlage jeder neuen Erkenntnis. Deshalb sind Sorgfalt und Weitsicht im Umgang mit Forschungsdaten unerlässlich. Wie also gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heute mit ihren Daten um und wie kann Forschungsdatenmanagement zukünftig optimiert werden? Das Projekt UNEKE, angesiedelt an der UB und am Lehrstuhl für „Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien (ProCo)“, hat rund 300 Forschende an der UDE befragt und dabei herausgefunden: USB-Sticks und externe Festplatten sind als langfristige Speichermedien so beliebt wie ungeeignet.

In der UDE-weiten Umfrage gaben Forschende aller Fachbereiche an, welche Arten der Datenspeicherung sie in ihrem Arbeitsalltag nutzen: Die lokale Datenspeicherung auf dem eigenen Dienstrechner (67%) oder einer externen Festplatte (55%) ist noch vor der Nutzung von Instituts- oder Hochschulservern (42% und 37%) die verbreitetste Art Daten abzulegen.

Die eigenen Daten sind damit jederzeit für den Forschenden verfügbar, allerdings können sie so – wie von über die Hälfte der Forscher gewünscht – weniger leicht mit Kollegen ausgetauscht werden. Hier zeichnet sich eine Lücke zwischen Bedarfen und passenden Angeboten ab. Nicht-öffentliche Cloud-Dienste wie sciebo können mit 34% diesen Bedarf insbesondere für den Austausch mit externen Kooperationspartnern noch nicht decken.

Das teilen von Forschungsdaten scheitert allerdings nicht in erster Linie an technischen Hürden, sondern viel mehr an der Unsicherheit der Forschenden, ergab die wissenschaftliche Begleitstudie des Lehrstuhls für Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien. „Zwar haben viele Forschende erkannt, dass das Teilen von Daten mit vielen Chancen verbunden ist, allerdings herrscht auch große Unsicherheit darüber, was mit Daten nach der Freigabe passiert. Die meisten Forschende befürchten, dass die Daten von potentiellen Konkurrenten für eigene Publikationen genutzt werden, oder dass Sie mit der Freigabe ihr Alleinstellungsmerkmal als Experten aufgeben“, sagt Doktorand Konstantin Wilms, der die Auswertung betreut hat. Viel wichtiger allerdings stellt sich die Frage, ob Forschungsdaten langfristig auf externen Festplatten gut aufgehoben sind – denn die Lebenszeit eines durchschnittlichen Datenträgers beträgt nur fünf Jahre. Die Vorgaben der Guten wissenschaftliche Praxis sehen vor, Forschungsdaten mindestens zehn Jahre vorzuhalten. Dies betrifft laut Angaben der Forschenden 60 bis 70% ihrer Daten – bevorzugter Ablageort ist laut Umfrage die wenig geeignete externe Festplatte.

Erst recht kritisch wird es, wenn es um langfristige Archivierung geht: Obwohl Forschende 40 bis 50% ihrer Daten über 25 Jahre aufbewahren möchten, verwenden sie in der Mehrheit hierzu völlig ungeeignete Speicherorte. Datenzentren und Repositorien, die eine langfristige Verfügbarkeit und Wiederauffindbarkeit der Daten analog zu etablierten Einrichtungen für Publikationen gewährleisten, werden nur von weniger als 5% der Forschenden genutzt.

Die Umfrage ergab außerdem, dass Forschende beim Speichern ihrer Daten lieber ihrer eigenen Ordnung folgen und Möglichkeiten einer strukturierteren Verwaltung wenig Aufmerksamkeit schenken. Doch Forschungsdaten, die ohne System gespeichert werden, sind später auch schlechter weiterzuverwenden. Abhilfe schafft hier die Vergabe von Metadaten, die durch Kennzeichnung und Dokumentation der vorhandenen Informationen ihre Wiederauffindbarkeit und Verwendbarkeit garantieren. Immerhin erfassen 68% der Forschenden Metadaten, aber nur 3% verwenden dazu allgemeine Standards. UNEKE-Projektkoordinatorin Dr. Stephanie Rehwald sieht in den Umfrageergebnissen einen klaren Arbeitsauftrag: „Forschende brauchen Beratungsangebote, die sie bei der nachhaltigen Sicherung ihrer Forschungsdaten unterstützen."

ab sofort in die Hochschulbibliographie eingebunden Bunter Donat für mehr Transparenz: ALTMETRIC-BADGE

Wer wissenschaftliche Literatur im Internet sucht, stößt früher oder später auf einen bunten Donut: den  Altmetric-Badge. Dieses Tool ermöglicht es, die Rezeption einer Publikation im Web zu erfassen. Klassische bibliometrische Indikatoren zur Bestimmung des Impacts einer Publikation basieren auf einfachen Zitationszahlen; Zugriffsstatistiken nach Counterstatistikstandard belegen rein zahlenmäßig, wie oft auf eine Webseite zugegriffen wurde. Beide Methoden lassen die Aufmerksamkeit, die eine wissenschaftliche Arbeit im Internet bekommt, außen vor. Hier setzen Altmetriken an: Wie der Name bereits verrät, bieten Altmetriken einen alternativen Blickwinkel. Der Altmetric-Donut verrät mit Hilfe eines Farbschemas, wo und wie häufig wissenschaftliche Publikationen im Netz Erwähnung finden – zum Beispiel auf Nachrichtenseiten, in wissenschaftlichen Blogs, Policy Papers oder in den sozialen Medien.

Gleichzeitig gibt der Donut Aufschluss darüber, wo auf der Welt ein Paper besonders häufig diskutiert wird und welche Personengruppen sich besonders rege beteiligen. Landet der Text auf einer deutschen Nachrichtenseite oder auf einer internationalen? Findet ein Austausch über die Publikation ausschließlich zwischen Wissenschaftlern statt oder ist auch die breite Öffentlichkeit interessiert?

Altmetrics machen es demnach möglich, den Weg einer Publikation im Anschluss an deren Veröffentlichung nachzuvollziehen und neue Zusammenhänge aufzudecken. Ähnlich wie andere bibliometrische Verfahren liefern auch Altmetrics einen individuellen Zahlenindikator. Dieser Altmetrics-Score zeigt auf einen Blick, wie hoch die Resonanz für eine Publikation im Internet ist und macht Publikationen untereinander vergleichbar. Ein Qualitätsindikator ist der Score allerdings nicht.

Wie nützlich der Altmetric-Donut sein kann, zeigt sich derzeit im Projekt OGeSoMo (zur Förderung von Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Monografien): Im Rahmen des UB-Projekts werden Nutzungsund Zugriffszahlen von Buchpublikationen ermittelt, die parallel oder zeitversetzt im Open Access frei zugänglich sind. Zur Vervollständigung der Zugriffszahlen, die über die Verlagsseiten und andere Plattformen anfallen, werden jetzt auch alternative Metriken in diese Analyse einbezogen.

Weitere Informationen finden Sie unter Projekt OGeSoMo.

wie Sie "Predatory Publishers" erkennen Keine Chance für Raubverlage

Die Veröffentlichung und die Nutzung wissenschaftlicher Literatur sind Eckpfeiler eines funktionierenden Wissenschaftsbetriebes. Allerdings kann der Publikationsprozess für Forschende mitunter herausfordernd sein; so kam dem Thema „Predatory Publishing“ im vergangenen Sommer vermehrt mediale Aufmerksam zu.
Bei den sogenannten „Predatory Journals“ handelt es sich um Zeitschriften, die Forschende zur Veröffentlichung von Beiträgen gegen Zahlung einer Publikationsgebühr auffordern. Obwohl teilweise Gebühren für Peer-Review-Verfahren erhoben werden, verzichten diese Verlage häufig ganz auf redaktionelle Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

Forschende sollten deshalb eine Zeitschrift gründlich prüfen, bevor Sie eine Veröffentlichung in Erwägung ziehen. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat zu diesem Thema folgenden Fragenkatalog veröffentlicht, der das Erkennen von unseriösen Zeitschriften vereinfachen soll (Quelle: FAQs zum Thema „predatory publishing“):

  • Kennen Sie oder Ihre Kolleginnen und Kollegen die Zeitschrift?
    Haben Sie in der Vergangenheit Artikel in der Zeitschrift gelesen?
    Können Sie die aktuellsten Artikel in der Zeitschrift einfach finden?
  • Können Sie den Verlag einfach identifizieren und kontaktieren?
    Wird der Verlagsname deutlich auf der Homepage der Zeitschrift angegeben?
    Können Sie den Verlag per Telefon, E-Mail oder Post kontaktieren?
  • Macht die Zeitschrift klare Angaben zu ihrem Peer-Review-Verfahren?
  • Werden die Artikel in Datenbanken indiziert, die Sie selber nutzen?
  • Ist klar, welche Kosten anfallen werden?
    Erläutert die Webseite der Zeitschrift, wofür Zahlungen anfallen und wann diese in Rechnung gestellt werden?
  • Erkennen Sie das Editorial Board?
    Haben Sie von den Mitgliedern des Editorial Boards schon einmal gehört?
    Geben die Mitglieder des Boards die Tätigkeit für die Zeitschrift auf ihren eigenen Webseiten an?

Wenn Sie einen Großteil dieser Fragen mit „Nein“ beantworten, sollten Sie eine Veröffentlichung überdenken.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auch unter https://thinkchecksubmit.org/.

Oder wenden Sie sich an die Expertinnen und Experten der UB.
Kontakt: Katrin Falkenstein-Feldhoff,
katrin.falkenstein-feldhoff@uni-due.de.

Neuanschaffungen der ZIM-Servicezentrale - "Legamaster 65" Interaktiver Touchmonitor

Um den Kundinnen und Kunden der ZIM-Servicezentrale flexiblere Möglichkeiten zu geben, Präsentationen, Webkonferenzen oder interaktive Lehrvorträge flexibel und repräsentativ durchzuführen, wurden für die Campus Duisburg und Essen zwei interaktive, mobile Touchmonitorsysteme von Legamaster angeschafft. Das maßgeschneiderte System, welches erstmalig für Deutschland in dieser Konfiguration zusammengestellt wurde, spiegelt die Wünsche der Kundinnen und Kunden sowie die Ideen der ZIM-Servicezentrale-Essen wieder.

Im November 2016 wurden die beiden Systeme in die ZIM-Servicezentrale-Essen geliefert, um alle Funktionen umfangreich testen zu können. Die beiden 65 Zoll Präsentationssysteme von Legamaster, die dank rollbarem Flightcase schnell und einfach zu transportieren sind, fanden sofort großen Anklang innerhalb der UDE. Die Monitore, die mit einem austauschbaren internen PC, DVD-Player und USB-Hub ausgestattet sind, können zur Unterstützung der Vorlesung, als interaktive Präsentationsfläche mit Berührungskennung für Finger oder Eingabestifte sowie als eine Life-Size Videokonferenz eingesetzt werden. Außerdem sind sie sowohl WLAN- als auch Bluetooth fähig und können sich bei Bedarf über ein 30 m langes LAN-Kabel zusammenschalten lassen, um eine aktuelle Präsentation simultan wiederzugeben. Mit Hilfe von Miracast ist es sowohl den Dozierenden als auch den Studierenden möglich, den Bildschirminhalt eines anderen Gerätes zu übertragen, falls das eingesetzte Endgerät dies unterstützt.

Als besonders effektiv erweist sich die Nutzung des Legamaster Monitorsystems für etwaige Prüfungen. Während sonst unzählige Portfolios oder Plakate erstellt werden mussten, ist es nun möglich, Präsentationen interaktiv und flexibel zu gestalten und auf einem der großen Monitore darstellen zu können. Anschlüsse für externe Quellen (Notebooks, HD-Kameras, usw.) sowie eine externe Soundbar und eine Full-HD Webkamera mit Weitwinkelfeld sind ebenfalls vorhanden. Die Präsentationssysteme werden über einen integrierten Lift aus ihrem Gehäuse gefahren, was praktischerweise nur die Arbeit einer Person beansprucht.
Als Stromversorgung reicht eine 230 V Steckdose. Der Transport zwischen Duisburg und Essen kann gegebenenfalls über den Fahrdienst der Universität erfolgen.

Informationen zu Ausleihgeräten finden Sie unter Ausleihe von medientechnischen Geräten.

WLAN-Ausbau

Kontinuierlich wird das WLAN der UDE durch das ZIM ausgebaut. Im Rahmen von Baumaßnahmen wird das WLAN modernisiert oder durch einzelne Maßnahmen die Abdeckung gesteigert.

In 2018 konnten so im gesamten B-Bereich auf dem Duisburger Campus eine moderne Infrastruktur eingebracht werden. Auf dem Essener Campus wurde neben UB-Bereichen, z. B. in V15 R01, auch Seminarräume und Hörsäle, z. B. in S05, im KWI und in „Der Brücke“ neue Access-Points installiert. Insgesamt sind es nun über 1600 Access-Points die über die SSID eduroam genutzt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum WLAN-Ausbau.

DSGVO (Datenschutz)

Die Datenschutzgrundverordnung hat im Mai für viel Aufregung gesorgt. Glücklicherweise hat sich diese inzwischen wieder etwas gelegt und nach und nach stellt sich Routine ein. Die drei Aufgaben: Information der betroffenen Personen bei Erhebung personenbezogener Daten, Dokumentation der Verarbeitung personenbezogener Daten (Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten), Auskunft bei Vorkommnissen wie (umfangreicher) Verlust oder Diebstahl personenbezogener Daten an die betroffenen Personen und die Meldebehörden bleiben uns jedoch auf Dauer erhalten. Verantwortlich für die Umsetzung sind diejenigen, die über „Mittel und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten entscheiden“ also i. a. die Leitungsebene. Dennoch sind natürlich weitere Personen mit den o. g. Aufgaben betraut. Die Unterstützung der Verantwortlichen und mit der Umsetzung Befassten wurde weiter ausgebaut. Koordinationstreffen finden im halbjährlichen Rhythmus statt (zuletzt am 29. Oktober als Multipoint - Videokonferenz) und in Gremien und Netzwerk wird regelmäßig informiert (z. B. im Oktober das Netzwerk Sekretariate und die Verwaltungsleitung).

Sie können Fragen jederzeit gerne an
Hubert Klüpfel unter 0203 379 3613 oder an
hubert.kluepfel@uni-due.de richten.

ECSM

Im Oktober war es wieder so weit: Der durch die EU 2012 ins Leben gerufene European Cyber Security Month fand dieses mal als Zusammenarbeit der Universitäten Duisburg-Essen und Bochum statt. Durch Aktionen und Veranstaltungen soll ein Verständnis für IT-Sicherheit geschaffen und darüber informiert werden, wie jede/r einzelne zu mehr Sicherheit beitragen kann.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZIM haben bei Planung und Betrieb der IT der Universität Ihre Sicherheit immer im Blick. Mit den Aktionen und Veranstaltungen geben sie ihre Erfahrungen an Sie weiter und tragen zu mehr Sicherheit im täglichen Umgang mit der IT, dem Internet und den Diensten des ZIM bei. Natürlich ist Sicherheit in der Informationstechnik auch außerhalb des European Cyber Security Month ein wichtiges Thema. Sie finden auf den Webseiten IT-Sicherheit Informationen zu Verschlüsselung, Datensicherungen und Schadsoftware. Die goldenen Regeln fassen zusammen, wie jede/r persönlich zu mehr IT-Sicherheit beitragen kann.

Veranstaltungen finden im November z. B. zu „Hochschulforschung im Visier ausländischer Nachrichtendienste“ statt. Dabei wird auf deren Ziele und Methoden eingegangen, wie zum Beispiel die Anwerbung und Ausspähung von Mitarbeitern über soziale Netzwerke und Spear-Phishing-Attacken.

Ein weiteres Thema ist „Hacken für Jedermann – IT-Sicherheit einmal anders“. Der Referent Tobias Schrödel ist „Deutschlands erster IT-Comedian“ – so schrieb die Zeitschrift CHIP: er erklärt technische Systemlücken und Zusammenhänge für jeden verständlich und lässt dabei auch den Spaß nicht zu kurz kommen.

Informationen zu ECSM und den Veranstaltungen (teilweise mit den Folien der Vorträge) finden Sie auf der Seite ECSM - European Cyber Security Month.

Relaunch der UDE-Website

Auf Beschluss der Hochschulleitung wird der Webauftritt der UDE einer Auffrischung unterzogen. Begleitet und koordiniert wird dieser Relaunch vom Ressort Presse (Stabsstelle des Rektorats). Ziel ist vor allem ein zeitgemäßes responsives Design, das den aktuellen Seh- und Nutzungsgewohnheiten entspricht. Einen ersten Eindruck bietet die Seite www.wi.wiwi.uni-due.de, die bereits im neuen Design erscheint.

In den nächsten Monaten werden weitere Vorbereitungen getroffen, so dass die Seiten der UDE Ende des laufenden Semesters im neuen Aussehen erscheinen werden. Die bestehenden Inhalte werden dabei übernommen und der Aufwand für die Nutzerinnen und Nutzer so gering wie möglich gehalten.

Im Verlaufe der nächsten Monate werden in den IKM-Arbeitskreisen und vom Ressort Presse weitere Informationen zum Relaunch des Designs des Webauftritts erfolgen.

Neuer IKM-Vorstand

Der IKM Vorstand koordiniert die Aktivitäten der UDE in den Bereichen Information, Kommunikation und Medien. Ihm gehören z. B. die Direktoren der Universitätsbibliothek und des Zentrum für Informations- und Mediendienste an. Sein Vorsitzender ist der CIO der Hochschule.

Die Amtszeit des jetzigen IKM-Vorstands endet im Herbst 2018. Allerdings hat das Rektorat beschlossen, den jetzigen CIO Albert Bilo zu bitten, das Amt bis zum Frühjahr nächsten Jahres weiterzuführen. Dann wird sowohl ein neuer IKM-Vorstand als auch ein neuer CIO seine Arbeit aufnehmen.

Wer im IKM-Vorstand ist, ist in der Organisationsregelung für den IKM-Bereich festgelegt. Neben den genannten sind dies eine Vertreterin des Centers for Computational Science and Simulation und weitere vom Rektorat auf Vorschlag des IKM-Vorstand berufene Mitglieder.

Entwickelt

ZIM-HPC-HUB - EINFACH, SKALIERBAR, FLEXIBEL

Seit Anfang 2018 ergänzt der neue Dienst ZIM HPC Hub das Angebot im Bereich Serversysteme. Diese flexible Alternative zum Betrieb eigener Systeme stellt in den zentralen Serverräumen auf Basis virtueller Server Rechenleistung und Speicher-Ressourcen bereit. Die kostenintensive eigene Betreuung entfällt.
Weitere Vorteile sind u. a. der skalierbare Plattenplatz, die Ausfallsicherheit und die Datensicherheit durch ein zentrales Backup.

Weitere Informationen finden Sie unter ZIM HPC HUB

ORCID

Keine Verwechslungsgefahr: ORCID (Open Researcher and Contributor ID) ist eine international anerkannte ID für Forschende, die Publikationen eindeutig mit einer Person verbindet. Die Universität Duisburg-Essen ist jetzt ORCID-Mitglied – so können wir Sie bei der Pflege Ihres ORCID-Profils und Ihrer persönlichen Publikationsliste automatisiert unterstützen.

Ein ORCID-Profil kann neben der ID den Namen (in allen Varianten), die institutionelle Zugehörigkeit, den beruflichen Werdegang und die Forschungsleistungen und Publikationen einer Person zusammenführen. Über die Sichtbarkeit dieser Angaben in seinem/ihrem Profil entscheidet der/die Forschende selbst!
Mehr Infos unter: www.udue.de/orcid

Herausgepickt

Im Online Kurs DataEDUcation lernen Studierende den Umgang mit statistischen Informationen – ganz einfach von Zuhause aus. Wozu kann man statistische Informationen nutzen, wo findet man sie, wie bewertet man sie?
Der Einstieg: www.uni-due.de/dataedu/

Schulungen zur Anwendung von Plagiats-Software finden am 5.11. in Essen und am 19.11. in Duisburg, statt. www.udue.de/pss

Weitere Kurstermine und Ankündigungen sind wie immer auf unseren Kursseiten zu finden.

In der 6. Kabinettausstellung nachts [naχts] in den Räumen der Universitätsbibliothek Essen werden Arbeiten gezeigt, die im Rahmen des Kurses Siebdruck entstanden sind. Nähere Informationen unter www.uni-due.de/ub/ausstell/schaufenster.shtml

„Save-the-Date“, der 4. E-Learning-Netzwerktag wird am 28. März 2019 am Campus Essen stattfinden.

Nachgeschlagen

WEG FREI FÜR OPEN ACCESS

Die internationale Open Access Week fand in diesem Jahr zum 10. Mal statt. Sie bietet Forschenden die Gelegenheit, sich über die Vorteile von Open Access zu informieren und sich mit Kolleginnen und Kollegen über ihre Erfahrungen auszutauschen.
Bibliotheken spielen eine führende Rolle bei der Förderung von Open Access weltweit. Die drei Universitätsbibliotheken Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen haben sich auch in diesem Jahr mit gemeinsamen Aktionen an der Open Access Week vom 22.-28.10.2018 beteiligt: die UB Duisburg-Essen hat mit Posterausstellungen an beiden Campus und täglichen Blogbeiträgen und Tweets über verschiedene Themen informiert: ORCID, Creative Commons, Zweitveröffentlichungen, Universitätsbibliographie und ganz aktuell: „Predatory Publishing“.

Alle Blogbeiträge können Sie auch nachlesen in unserem BibBlog.