DUEIT - Ausgabe 07

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Editorial

Wie kann die Transformation zu einer zukunftsfähigen digitalen Hochschule gelingen? Um diesen umfassenden Prozess zu begleiten, hat die UDE nun ihre „Strategie zur Digitalisierung in Studium und Lehre“ entwickelt, die in dieser neuen Ausgabe von DU IT vorgestellt wird.
Aspekte der Digitalisierung von Studium und Lehre, aber auch von Forschung wird in der vorliegenden Ausgabe vielfach thematisiert – sei es bei neuen Projekten zum Forschungsdatenmanagement an der UDE, bei der Förderung von Open Access in den buchaffinen Geisteswissenschaften oder beim Digitalisierungsservice für Sehbehinderte. Auch die Nutzung von Medien oder Lernräumen in der UB bis zur Gestaltung von Makerspaces in den Fakultäten oder den Seh- und Nutzungsgewohnheiten von Webseiten, die im Redesign der UDE-Webseite aufgegriffen werden, reihen sich sehr zeitgemäß in das Thema Digitalisierung ein. Selbst das gute alte Telefon auf den Schreibtischen wird digital. Die „Telefonie“ nutzt die Datennetze und IT-Technik der UDE. Die alte Anlage und Telefonverkabelung wird ersetzt. Flankiert wird diese Entwicklung von elementaren rechtlichen Aspekten – wie sie in der IT-Sicherheitsrichtlinie, der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung oder dem neuen UrhWissG formuliert werden.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihr
Albert Bilo
Vorsitzender des IKM-Vorstandes

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Ausgabe 07 - Weiterführende Informationen

STRATEGIE ZUR DIGITALISIERUNG IN STUDIUM UND LEHRE

Das Thema „Digitalisierung“ beschäftigt die Hochschulen bereits seit geraumer Zeit. Die Kernfrage dabei lautet: Wie soll eine (digitale) Hochschule der Zukunft aussehen – in Bezug auf Lehre, Struktur und Management? Damit eine möglichst flächendeckende und wirksame Implementierung von digitalen Medien gelingen kann, hat die Universität Duisburg-Essen für den Bereich Studium und Lehre bereits im Jahr 2014 eine E-Learning-Strategie erarbeitet. Die zentralen Einrichtungen der Universität, die sich mit dem Thema Digitalisierung und E-Learning beschäftigen, wurden dabei mit eingebunden und gebündelt: das Zentrum für Medien- und Informationsdienste (ZIM), das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB), das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung (ZHQE), die Universitätsbibliothek (UB) sowie das Learning Lab.
Nach einer erfolgreichen Startphase wurde die E-Learning-Strategie Ende 2017 zu einer „Strategie zur Digitalisierung in Studium und Lehre“ weiterentwickelt.

DAS „DING“ AUS DEM „INTERNET DER DINGE“

Die „IoT Werkstatt“ des Fachgebietes „Eingebettete Systeme der Informatik“ ermöglicht es Studierenden, eigene Ideen für intelligente Gegenstände zu entwickeln und praktisch umzusetzen – zunächst für Studierende der
Master-Studiengänge „Angewandte Informatik“ und „ISE Embedded Systems Engineering“. Die Öffnung für weitere Studiengänge, z. B. KOMEDIA, ist geplant. Dazu sollen auch Kurse angeboten werden.

Informationen finden Sie auf den Webseiten des Fachgebietes "Eingebettete Systeme der Informatik"

DIE UB HAT GEFRAGT – STUDIERENDE HABEN GEANTWORTET

Im April 2017 wollte die UB in einer Online-Umfrage von den Studierenden wissen, was sie gut macht und wo sich verbessern könnte.

An der UDE haben sich 3.451 Studierende beteiligt. Sie haben neben vorgegebenen Antwortmöglichkeiten auch 5.700 sog. „freie Antworten“ formuliert, die für die UB besonders aufschlussreich sind.

In den nächsten Wochen wird die UB im Rahmen ihrer sozialen Netzwerke (Blog, Facebook, Twitter) sowie einer Posterausstellung über weitere Ergebnisse der Online-Befragung und Serviceverbesserungen hieraus detaillierter informieren.

DIE NEUE CAMPUS-ÜBERGREIFENDE TELEFONIELÖSUNG

Noch aus Zeiten der Vorgänger-Universitäten stammen die beiden verschiedenen, bisher in der UDE eingesetzten Telefonanlagen. Divergente Strukturen über mehrere Standorte, veraltete Hardware und schlechte Wartbarkeit der Anlagen machten eine Erneuerung notwendig.

Die dreiteilige Bauphase begann im Oktober 2017 mit dem Aufbau der Anlage in einer virtuellen Serverumgebung. Der Austausch der Endgeräte erfolgt durch sogenannte Roll-Out-Teams, die von Büro zu Büro gehen und das alte Telefon gegen ein neues austauschen. Parallel dazu findet in den Verteilerräumen die Umstellung statt, sodass nur eine kurze Unterbrechung erfolgt.

Insgesamt werden mehr als 7.000 Endgeräte ausgetauscht sowie 14 Serversysteme und 35 Media-Gateways aufgestellt – damit ist die Telefonie in der Universität wieder auf einem zukunftsfähigen, aktuellen Stand gebracht.

Intern ändern sich die Rufnummern. Für externe Anrufe bleibt aber alles beim Alten.
Die Rufnummern für interne Anrufe werden künftig fünfstellig. Die 9 kommt dafür für Duisburg und die 3 für Essen dazu. Möchten sie z. B. unseren e-Point in Essen anrufen, haben sie früher die 4444 gewählt. Sobald
sie ihr neues Telefon am Arbeitsplatz stehen haben, müssen sie die 3 davor wählen. Die neue Telefonnummer lautet somit 34444.

Auf Basis des § 45a des Urheberrechtsgesetzes und in Zusammenarbeit mit Verlagen bietet die UB den  Service an, Studientexte oder auch ganze Bücher in ein gewünschtes Dateiformat umzuwandeln. So wird EPUB als dynamisches Dateiformat angeboten, um die Schriftgröße auf das gewünschte Maß zu vergrößern und dabei noch einen Fließtext zu gewährleisten, oder es werden Texte in ein spezielles Wordformat konvertiert, das die Weiterverarbeitung mit Screenreadern wie JAWS für blinde Studierende ermöglicht.

In den Zweigbibliotheken GW/GSW und LK steht jeweils ein PC mit dem Programm JAWS zur Verfügung, um eine Nutzung oder auch Recherche in den Räumen der UB zu ermöglichen.

mehr zuLITERATUR IST WICHTIG IM STUDIUM....

Mit dem Projekt „Digitale Hochschulbrücke westliches Ruhrgebiet I Niederrhein [bridge]“ entsteht ein regionales Netzwerk zwischen den Hochschulen Niederrhein (HSNR), Rhein-Waal (HSRW), Ruhr West (HRW) und der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die überschaubare Zahl der Kooperationspartner und die räumliche Nähe
bieten die Chance, gemeinsam die Herausforderungen der Digitalisierung anzugehen.

mehr zu[BRIDGE]

„Forschungsdatenmanagement“ (FDM) umfasst alle Maßnahmen, die sicherstellen, dass Forschungsdaten nutzbar sind und bleiben. Darüber hinaus ermöglicht FDM, dass Daten während ihres gesamten Lebenszyklus
von der Entstehung bis zur Publikation und Nachnutzung bewusst gestaltet werden können. Dies bedarf umfassender Unterstützung sowohl in technischen als auch organisatorischen Belangen, wie z. B. Speicher-Konzepten, Beratungen zu Datenschutz und Urheberrecht, Datenpublikation und virtuellen Forschungsumgebungen.

Die UB und das ZIM stellen sich gemeinsam der Aufgabe, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UDE im Bereich FDM bestmöglich zu unterstützen, indem sie organisatorische und technische Dienstleistungen nutzerorientiert entwickeln und umsetzen.

mehr zuFORSCHUNGSDATENMANAGEMENT AN DER...

MEHR OPEN ACCESS – OGeSoMo!

Die Veränderungen im Publikationswesen im Zuge der Digitalisierung der Wissenschaftswelt werden in der UDE speziell für die Geistes- und Sozialwissenschaften in den Blick genommen und aktiv mitgestaltet.

Über das BMBF-geförderte Projekt OGeSoMo1 steigt die UB allerdings auch in die anwendungsbezogene Forschung ein und wird – gemeinsam mit Prof. Beißwenger aus der Germanistik – quantitativ sowie qualitativ eruieren, wie sich das wissenschaftliche Publikationswesen bei zunehmender Digitalisierung verändert.

NEUE INFORMATIONSSICHERHEITSRICHTLINIE

Der IKM-Vorstand hat im letzten Jahr intensiv eine vom ZIM eingebrachte Richtlinie zur Informationssicherheit diskutiert und dem Rektorat empfohlen.

Dieser Empfehlung hat sich das Rektorat angeschlossen, und mit Veröffentlichung im Verkündungsblatt der UDE am 21.12.2017 ist diese in Kraft getreten. Die Richtlinie legt die Zuständigkeiten, Verantwortungsstrukturen,
Aufgabenzuordnungen und die Zusammenarbeit der Beteiligten im hochschulweiten Sicherheitsprozess fest.

Richtlinie für die Informationssicherheit an der Universität Duisburg-Essen [PDF]

Herausgepickt

Ausprobiert

  • Erster Laserbeamer im S05 T00 B08 seit dem Wintersemester 17/18 im Einsatz

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