DUeIT - Ausgabe 13

Editorial

Lopez

Langsam aber sicher hält eine neue Normalität Einzug in den Alltag an der UDE. Das Sommersemester 2022 konnte zur großen Freude aller Beteiligten in Präsenz durchgeführt werden. Parallel gewinnen Digitalisierung und multimediales Arbeiten in allen Bereichen der Universität weiter an Relevanz. Wir als ZIM freuen uns, dass wir an dieser Stelle als starker Partner fungieren dürfen.
Unsere Mission ist es, die digitale Basis für die Exzellenz der Universität Duisburg-Essen zu schaffen. Diesen Weg beschreiten wir mit einem starken Netzwerk im Rücken und schaffen auf diese Weise wertvolle Synergien.
In der 13. Ausgabe der DU IT rücken wir deshalb verschiedene Kooperationen & Netzwerke in den Fokus.
Ob beim jährlichen E-Learning Netzwerktag (S. 6), beim AURORA-Treffen in Innsbruck (S. 16) oder der Vision-Veranstaltung, die das ZIM zum siebten Mal gemeinsam der magellan netzwerke GmbH durchgeführt hat (S. 12): Das ZIM bietet und nutzt Austauschmöglichkeiten mit Studierenden, Lehrenden und Forschenden der eigenen Universität gleichermaßen wie mit Partner-Hochschulen.
Als Mitglied der Digitalen Hochschule NRW (DH.NRW) arbeitet die UDE, und damit auch das ZIM und die UB, unter dem Leitgedanken „Innovation durch Kooperation“ eng mit 41 weiteren Universitäten und Hochschulen aus NRW sowie mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft zusammen. Mehr zur DH.NRW erfahren Sie auf S. 3 in der Informationsserie von Birgit Feldmann, Leiterin der Geschäftsstelle DH.NRW.
Im Rahmen der DH.NRW ist auch das Projekt Campus-App.nrw entstanden. Ziel ist es, das technische Gerüst für eine Campus-App zu entwickeln, die dann individualisiert von verschiedenen Hochschulen eingesetzt werden kann (S. 7).
Freuen Sie sich in dieser Ausgabe außerdem auf ein persönliches Interview mit Prof. Dr. Pedro José Marrón, Prorektor für Transfer, Innovation und Digitalisierung an der UDE, der uns einen Einblick in seine Pläne für das Vorantreiben der Digitalisierung an der UDE gewährt (S. 4).

Viel Spaß beim Lesen dieser und weiterer Highlights wünscht

Dr. Alejandra Lopez Vargas,
CIO und Leiterin im ZIM

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Aktuelle Ausgabe 08/2022

Redaktionsanschrift DUeIT Redaktion

Zentrum für
Informations- und Mediendienste der
Universität Duisburg-Essen,
Schützenbahn 70, 45127 Essen

dueit@uni-due.de

ZIM MISSION „Wir schaffen die digitale Basis für die Exzellenz der Universität Duisburg-Essen“

​​Zim Strategie-pyramide
ZIM Strategie-Pyramide
Das ZIM wurde 2005 als der zentrale IT-Dienstleister der UDE gegründet und bietet für Mitarbeitende, Studierende und Gäste über den Account der Universität ein breites Spektrum an IT- und Medien-Diensten an. Das ZIM verfolgt damit das Ziel, die Kernprozesse der Hochschule in Forschung, Studium und Lehre sowie die Verwaltungsprozesse optimal zu unterstützen.
Mit Einstellung der neuen CIO und ZIM-Leiterin Dr. Alejandra Lopez Vargas hat 2020 ein Prozess der Neuausrichtung und Profilschärfung begonnen, der die zusätzlich entstandenen Anforderungen in Hinblick auf die Digitalisierung sowie die Strebungen zur Exzellenzstrategie der UDE mitberücksichtigt.
Hierzu war es notwendig, das ZIM Dienstportfolio in Abstimmung mit den Fakultäten, Einrichtungen und IKM-Gremien aufzustellen. Die Ziel- und Aufgabenplanung ist insbesondere auf die Aspekte der

• Strebungen zur Exzellenzstrategie und des digitalen Transformationsprozesses der UDE,
• IT-Sicherheit und Datenschutz,
• Weiterentwicklung der digitalen Lehre,
Forschung und
• Anforderungen der Fakultäten einschließlich der Schnittstellen in der Aufgabenwahrnehmung ausgerichtet.

Teil des Prozesses war die Definition der ZIM Vision, der strategischen Ziele des ZIM sowie des ZIM Leitbildes. Die Verschriftlichung der Ergebnisse ist unter udue.de/zimVundS verfügbar.
Als weiterer Meilenstein befindet sich der neue ZIM Servicekatalog gegenwärtig in enger Abstimmung mit den Fakultäten und Einrichtungen. Das ZIM freut sich, den Servicekatalog in naher Zukunft zur Verfügung stellen zu können.
Um die aus der Ziel- und Aufgabenplanung resultierenden Aufgaben und Herausforderungen angehen zu können, müssen neue Strukturen in der Organisation und den Prozessen des ZIM geschaffen werden. Daher sind auch ein neuer Geschäftsverteilungsplan sowie eine neue Organisationsstruktur Teil der Ergebnisse, die das ZIM in der nächsten Ausgabe der DU@ IT vorstellen wird.

Dr. Alejandra Lopez Vargas,
CIO und Leiterin ZIM

Interview mit Herrn Prof. Dr. Pedro José Marrón, Prorektor für Transfer, Innovation und Digitalisierung

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Prof. Dr. Pedro José Marrón

Welche Aufgaben in Bezug auf die Digitalisierung haben Sie sich für Ihre ersten hundert Tage bzw. Ihre erste Zeit und die ersten Monate als Prorektor vorgenommen?

In den ersten Tagen geht es vor allem darum, eine Bestandsaufnahme zu machen, um zu wissen, wo der Schuh drückt. Was die Bedürfnisse von den verschiedenen Fakultäten, von den ZWE und von den Einrichtungen in der Verwaltung sind, um zu schauen, welche Themen angesprochen werden und wo wir Hand anlegen müssen.

Es gibt Bereiche und Projekte, die wir im laufenden Betrieb übernommen haben, wie das Forschungsinformationssystem - das FIS - oder RDS. Solche Themen muss man auf jeden Fall auch mitbedienen, weil diese nicht brach liegen dürfen.

Was wir auch als wichtiges Thema haben, ist die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie. Die Strategie, die jetzt an der UDE vorhanden ist, ist ein bisschen älter und muss dringend erneuert werden. Das nutzen wir, um neue Strategien und neue Gedanken reinzubringen, die natürlich nicht nur in den ersten hundert Tagen oder in den ersten Monaten gemacht werden dürfen und können, das ist absolut unmöglich. Die aber in den nächsten Monaten und Jahren hoffentlich zum Thema werden.

weitere Fragen:
Welche Digitalisierungs-Themen werden aus Ihrer bisherigen Erfahrung heraus die nächsten Jahre die Themenfelder „Studium und Lehre“, „Forschung“ und „Verwaltung“ an den Hochschulen prägen?
Das Prorektorat ist für Transfer, Innovation und Digitalisierung zuständig. D. h. uns ist in Bezug auf Digitalisierung wichtig, dass wir uns nicht nur mit Forschung, Studium und Lehre, sondern auch mit Transferaktivitäten und natürlich auch mit der Verwaltung beschäftigen. Alle diese vier Bereiche müssen wir mit dem Prorektorat bedienen.
Und ich denke, was in Zukunft auf jeden Fall eine Rolle spielen wird, ist in der Forschung das Thema Forschungsdatenmanagement. Das ist auch für die Exzellenzstrategie der Universität sehr wichtig. Das ist natürlich auch verknüpft mit den Aufgaben der Wissenschaftler in Bezug auf Forschung.
Dann haben wir den Bereich Studium und Lehre. Vor allem wegen Corona mussten wir alle digitaler arbeiten. Es gibt einige Themen, die man dort vorantreiben kann. Vor allem die elektronischen Inhalte: Wie kann man diese Inhalte gut und effizient übermitteln, vor allem in Richtung hybride Lehre. Nicht alle können oder wollen aus verschiedenen Gründen in Präsenz anwesend sein, das ist auch ein Thema, was demnächst wichtig wird.
In Bezug auf Transfer, wenn man in Richtung Ausgründungen denkt, ist die Welt in letzter Zeit immer digitaler geworden. Das heißt, die digitalen Kompetenzen müssen ausgebaut werden. Auch bei den Unternehmen, auch bei den Kollegen oder Mitarbeitern, die irgendwann mal eine Ausgründung machen. Diese digitale Kompetenz wird auch eine sehr wichtige Rolle spielen.
Und in der Verwaltung gibt es genug Gesetze und Änderungen, die jetzt vorangetrieben werden. Vor allem von der Politik, in Richtung Digitalisierung der Verwaltungsprozesse und auch Digitalisierung der Verwaltung allgemein. Wie arbeiten wir als Universität, als Institution, als kleine Firma, wenn man so will, mehr auf eine digitale Art und Weise. Wie können wir diese Prozesse effizienter gestalten, sodass es allen zugutekommt, nicht nur den Studierenden, sondern auch den Mitarbeitern.
Welche Veränderungen der letzten Jahre finden Sie persönlich am spannendsten?
Es gibt viele Veränderungen, die ich super spannend finde. Aber vor allem die Miniaturisierung der Geräte, die man hat.
Heutzutage hat man überall informatische Systeme, irgendwelche digitalen Systeme, man hat das ganze Internet in der Tasche, wenn man so möchte. Und das ist sehr spannend gewesen, vor 15 Jahren gab es keine iPhones. Heute hat jeder nicht nur ein iPhone, sondern ist ständig im Internet unterwegs und ständig verbunden.
Die Welt ist viel kleiner geworden und das ist natürlich sehr spannend. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass alles digital oder digitaler geworden ist, sondern auch, dass die Leistung der einzelnen Geräte viel stärker geworden ist. Wenn man darüber nachdenkt, dass sich nach Moore’s Law alle 18 Monate die Kapazität und die Leistung der Rechner verdoppeln, dann kann man sich ausrechnen, dass das, was vor 20-25 Jahren ungefähr 5 Jahre Zeit gebraucht hat, um irgendetwas zu berechnen, jetzt in 20 Sekunden gemacht werden kann. Ohne, dass man irgendetwas geändert hat. Das ist Wahnsinn und das sind solche Sachen, die viele neue Anwendungen erlauben und die KI sehr weit voranbringen.
Plus die ganzen fundamentalen Änderungen, die es in diesem Bereich gegeben hat.
Und eine Sache für die Zukunft, die ich sehr spannend finde: Es gibt einige Wissenschaftler, vor allem die Leute, die das Internet erfunden haben, Vint Cerf z. B, die arbeiten jetzt in Hinblick auf Überlegungen, wie dass wir irgendwann mal auf den Mars müssen. Die arbeiten an einem Interplanetary Internet Protocol. Das liegt aber sehr weit in der Zukunft und das sind Themen, die mich nicht nur interessieren, sondern die ich auch mit Freude sehe, weil das bedeutet, dass alles viel näher rückt, viel effizienter wird und man kann einiges mehr machen als vor ein paar Jahren.
Wie lesen Sie in der Regel Ihre E-Mails, mobil oder ortsfest?
Normalerweise lese ich sie am Rechner, wenn ich am Rechner bin. Wenn ich unterwegs bin, dann lese ich sie mobil, aber ich antworte immer am Rechner.
Ich mag es nicht, mit zwei Fingern zu tippen, das kann ich nicht, da kann ich viel besser eine normale Tastatur bedienen. Das geht schneller, alles andere ist nicht so effizient.
Neigen Sie persönlich eher zu Apple oder Windows bzw. Android? Wie kam es zu dieser Präferenz?
Ich benutze normalerweise Linux bei mir auf dem Rechner und natürlich ein Android Telefon. Ich bin jemand, der die Sachen gerne in die Hand nimmt.
Ich bin Informatiker und deshalb bin ich nicht so glücklich, wenn Apple für mich entscheidet, was das Einzige ist, was man machen darf. Es ist vom Design her sehr schön, aber ich habe es lieber, wenn ich die Sachen selber in der Hand habe. Selbst wenn ich mehr machen muss und vielleicht ein bisschen mehr tippen muss, finde ich das auf jeden Fall besser.
Auch die Kommandozeile gefällt mir viel besser und es ist viel effizienter an manchen Stellen als andere Anwendungen, die eine schöne Oberfläche haben, aber mit denen man vielleicht nicht so schnell arbeiten kann. Also Linux und natürlich auch Android.
Wie kann die Universität aus Ihrer Sicht und Erfahrung den mit der Digitalen Transformation verbundenen Bedenken und Ängsten sinnvoll begegnen?
Das ist eine schwierige und eine sehr wichtige Frage. Ich glaube, woran man vor allem denken sollte, ist, dass die Menschen im Vordergrund und im Fokus stehen.
Wenn wir Informatik und Digitalisierung machen, einfach weil wir es können und weil es gemacht werden muss, ist es nicht so schön. Es ist besser, wenn man Digitalisierung nutzt, weil es einen Nutzen für die Menschen hat und weil es irgendetwas verbessert in der Welt. Nicht, weil etwas per se effizienter oder schneller werden soll. Ich finde es sehr wichtig, dass die Menschen im Vordergrund stehen. Und wenn neue Sachen eingeführt werden, dann muss man alle mitnehmen. Man muss mit den Leuten reden, man muss schauen, dass alle Statusgruppen mit involviert werden. Dass sie wissen warum, was man davon hat. Das ist ein Prozess, der ein bisschen länger braucht, der aber wichtig ist, um die Bedenken, die es unter Umständen geben könnte, aus dem Weg zu räumen und zu schauen, dass die Leute auch mitmachen. Nicht nur weil es gesetzlich oder vom Vorgesetzten so vorgesehen ist, sondern weil sie auch etwas davon haben. Wenn wir das schaffen, dann glaube ich schon, dass die Bedenken, die es unter Umständen geben könnte, auch weg sind.
Das Interview führten Dr. Hubert Klüpfel und Jana Dornemann am 25.05.2022

-> zur Videoaufzeichnung des Interviews

Wissenswertes

Neuerungen in der PC-Hall

Die PC-Halls Altendorfer Straße und R11 T08 C98 können nun über einen in der Medien-Ausleihe befindlichen Transponder betreten werden. Dies dient zur Absicherung, so dass Dozierende auch ohne Personal vor Ort die Räume für Ihre Prüfungen öffnen können. Weitere Informationen und Planungen von elektronischen Prüfungen in den PC-Halls erhalten Sie über pc-hall@uni-due.de
 

Elektronische Prüfungen und Lehre in der PC-Hall

Die PC-Hall R11 T08 C98 steht wieder für elektronische Prüfungen und Lehre zur Verfügung. Damit stehen bis zu 196 Plätze bereit. Der Standort Altendorfer Straße bietet außerdem in zwei Räumen Platz für 69 bzw. 150 Studierende, um an elektronisch gestützter Lehre und Prüfungen teilzunehmen.
 

Neue PTC Creo Lizenz

Das ZIM stellt den Mitarbeitenden und Studierenden kostenfrei die Software PTC Creo zur Verfügung. Bei Creo handelt es sich um eine 3D-Software zur Erstellung von Designs am Computer. Für PTC Creo steht nun eine neue Lizenz bereit. Zur Nutzung muss der Lizenzserver einmalig geändert werden. Eine Anleitung dazu finden Sie unter bit.ly/3QJMW0a
 

Neuer Think-Cell Schlüssel verfügbar

Mitarbeitende und Studierende haben im Rahmen von Forschung, Studium und Lehre die Möglichkeit, kostenfrei mit Think-Cell zu arbeiten. Bei Think-Cell handelt es sich um ein Add-in für Microsoft PowerPoint, mit dem professionelle Charts, wie z. B. Balken- oder Gantt-Diagramme mit Excel und Powerpoint erstellt werden können.
Der neue ThinkCell Schlüssel steht auf folgender Webseite bereit:
udue.de/thinkcell
 

Hochschulzulassung als Beispiel einer (Inter-)nationalen Herausforderung

Hochschulzulassung-1

Die Universität Duisburg-Essen tritt im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) konsortialführend derzeit in zwei wesentlichen Initiativen in Erscheinung. Sie organisiert u. a. mit anderen NRW-Hochschulen das Weiterentwicklungsvorhaben HISinOne-CM.NRW, um die IT-Unterstützung des Student-Life-Cycles (via Campusmanagementsysteme) für kommende Herausforderungen ausweiten zu können.

Doch nicht alle Themen können ausschließlich NRW-intern bearbeitet werden; letztendlich haben wir Hochschulen teilweise national aber auch international dieselben Herausforderungen zum Umgang mit Studieninteressierten und Studierenden.

...



Als Vision gilt es eine echte Neuorientierung im Sinne des OZG umzusetzen und in partnerschaftlicher Gemeinschaftsaufgabe aller Beteiligten (Hochschulen, Schulen, Stiftung für Hochschulzulassung, Schüler:innen, Studierenden und viele mehr) den Zugang zur Hochschulbildung vorrangig aus Sicht der Nutzer:innen zu modellieren, zu implementieren und schlussendlich zu transformieren. Dabei muss deutlich die Vereinfachung der Verwaltungsprozesse des Bildungszugangs in dem Vordergrund gerückt werden, um eine spannende und erzählenswerte Bildungsreise zu etablieren.

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Security und Cloud als wichtigste Trends in der Hochschul-IT

Gb-in Zahlen
Die IT der Hochschulen in Deutschland wird getrieben von den beiden Top-Trends Cloud und Sicherheit. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Vereins „Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e. V.“ (ZKI). Daneben sind auch mobiles Arbeiten und Digitalisierung weiterhin wichtige Themen. Die Umfrageergebnisse finden Sie hier:
bit.ly/3zNwFkO

Das ZIM begreift den digitalen Umbruch im Lehr-, Lern-, Forschungs- und Arbeitsumfeld als Chance und verbessert seine digitalen Services kontinuierlich. Angebote im E-Learning ermöglichen die Durchführung von digitalen Klausuren. Bisher haben an der UDE 160.000 Teilnehmer:innen solche digitalen Klausuren absolviert.

Auch Videokonferenzen sind dank Zoom und BBB kein Problem, insgesamt wurden bereits 300.000 Zoom-Meetings an der UDE abgehalten.

Bei der Sicherheit wurden u. a. rund 1.600 Identverfahren für Nutzerzertifikate durchgeführt. Das erhöht die Sicherheit im E-Mail und Dokumentenverkehr.

Auch die Medientechnik wurde ertüchtigt: 310 Seminarräume und Hörsäle sind modern ausgestattet. Das ermöglicht Aufzeichnungen und Live-Streaming ebenso wie multimediale Vorlesungen vor Ort.

Was ist eigentlich die DH.NRW?

Birgit-feldmann
Birgit Feldmann
Dh-nrw

Formal gesehen ist die DH.NRW eine Kooperationsgemeinschaft von 42 Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen aus NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW). Seit ihrer Gründung vor ca. 6 Jahren verfolgt die DH.NRW das Ziel der kooperativen Weiterentwicklung von Digitalisierungsprozessen und der Beförderung der Digitalisierung in der Wissenschaft mit hochschulübergreifenden Maßnahmen. Die DH.NRW umfasst alle drei in Nordrhein-Westfalen bestehenden Hochschularten: Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaft und Kunst- und Musikhochschulen. So gesehen sind alle Hochschulangehörigen der Mitgliedshochschulen auch Teil der DH.NRW.

Die hochschultypübergreifende Kooperation ist auch ein Alleinstellungsmerkmal der DH.NRW im Vergleich zu anderen Landesinitiativen. Das Land NRW und die Hochschulen setzen mit der DH.NRW ein klares Zeichen für die Gestaltung der digitalen Transformation durch eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung in den dazu geeigneten Bereichen.

Die DH.NRW umfasst vier Handlungsfelder: Drei konstitutive Handlungsfelder von Hochschulen, nämlich Studium & Lehre, Forschung/ Kunst und Administration, sowie, als Querschnittsaufgabe, das Handlungsfeld Digitale Infrastruktur auf Grund ihrer fundamentalen Bedeutung und verbindenden Funktion.
 

WLAN-Modernisierung an der UDE schreitet voran

Die sukzessive Erneuerung des WLAN an den Campus in Duisburg und Essen geht weiter voran. Das letzte Jahr hat das ZIM genutzt, um mehrere Gebäude aufzurüsten und u. a. die lange ausstehende Umrüstung in der Hauptbibliothek in Duisburg (Gebäude LK) durchzuführen.

So wurden im November das Verwaltungsgebäude LG auf dem Campus Duisburg auf allen Etagen mit modernem WLAN ausgestattet und das WLAN im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss der Hauptbibliothek in Duisburg (LK) modernisiert.

Zudem hat das ZIM die vorlesungsfreie Zeit genutzt, um das U-Café im Gebäude LA mit modernem WLAN auszustatten. Auch die anderen Bereiche im Gebäude LA inkl. des großen Hörsaals wurden modernisiert. Im B- und M-Bereich ist die Modernisierung weitestgehend abgeschlossen.

Auch am Campus Essen wurde kräftig modernisiert und auf allen vier Etagen des Gebäudes S03S das WLAN umgerüstet. Ebenso wurde im Gebäude R12R das WLAN auf allen Etagen (0-7) erneuert.

WLAN-Modernisierung in der UB abgeschlossen
In den folgenden Monaten wurden weitere Umrüstungen im Gebäude LK der UB vorgenommen. ->weiter im vollständigen Artikel

Modernisierung weit fortgeschritten
Im Rahmen der WLAN-Modernisierungsarbeiten wurden am Campus Duisburg über 95 sowie am Campus Essen 59 Access-Points mit dem modernen Standard WiFi 6 (WLAN-AX) verbaut. ->weiter im vollständigen Artikel

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Veranstaltungen

Plagstop.NRW

Start der dialogorientierten Workshop-Reihe zu Plagiaten und Plagiatsprävention.

Im Rahmen des Verbundprojekts PlagStop.nrw werden Hochschulen in NRW zum Diskurs zu Plagiatserkennungssoftware, Entstehung von Plagiaten und Plagiatsprävention eingeladen.
 

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6. E-Learning Netzwerktag

Ein vielfältiges Programm erwartete die knapp 100 Teilnehmenden des 6. E-Learning-Netzwerktages der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 9. März 2022, moderiert von der E-Learning-Koordinatorin Marianne Wefelnberg.

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Landesweiter Kick-Off des Projektes IDM.NRW

Am 17. Februar 2022 fand der landesweite Kick-Off für das Projekt Föderiertes Identity Management.nrw (IDM.nrw) statt. Ziel des Kick-Offs waren die Vermittlung des Projektziels sowie das Wecken von Interesse bei den Kick-Off-Teilnehmenden.
 

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Vision Future Net

Am 17.05.2022 fand die diesjährige Vision-Veranstaltung des ZIM unter dem Titel „Vision Future Net“ statt. Mit der nunmehr siebten Veranstaltung, die das ZIM jedes Jahr gemeinsam mit der magellan netzwerke GmbH ausrichtet, hat sich die Vision fest in der Hochschullandschaft etabliert.

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Extended Reality Learning

Am 17. März traf sich erneut die AG Extended Reality Learning, um sich unter dem Oberbegriff der Extended Reality (XR) über Augmented- (AR), Mixed- und Virtual-Reality(-VR)-Technologien im Bildungsbereich auszutauschen.

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The Spirit of Aurora

Vom 10. bis 12. Mai 2022 fand das jährliche Treffen der Aurora Universitäten in Innsbruck statt. Aurora ist ein Netzwerk aus neun europäischen Universitäten.
 

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Arbeitskreis WEB des ZKI

Am 10.03.2022 tagte der Arbeitskreis Web des ZKI virtuell an der UDE. Über 60 Teilnehmer:innen aus dem ganzen Bundesgebiet tauschten sich über aktuelle Themen aus den Gebieten App und Web aus.
 

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Eine für alle(s) - UDE leitet Campus-App.NRW

Campus-app
Foto: UDE / Martin Nigl
Prüfungsergebnisse, Semesterticket, Speiseplan: Das und vieles mehr lässt sich mit der App myUDE abrufen. Vor zehn Jahren hat die UDE diesen Smartphone-Service für Studierende gestartet – als eine der ersten Unis bundesweit.

Ihre große Erfahrung bringt sie nun federführend in das Projekt Campus-App.nrw ein. Mit drei Partnern entwickelt die UDE eine flexible App-Struktur, die andere Hochschulen im Land für ihre Bedarfe anpassen können. Das NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt das Vorhaben bis Ende 2023 mit 1,25 Millionen Euro.

Wer heute studiert, möchte sich wichtige Informationen nicht mühsam über die Uni-Webseiten zusammensuchen. „Die jetzige Generation ist mit dem Smartphone groß geworden. Sie findet es normal, sich darüber zu organisieren. Das kann heißen, auf den Stundenplan zu schauen, sich zur Prüfung anzumelden, ein ausgeliehenes Buch zu verlängern oder den Studi-Ausweis digital vorzuzeigen“, sagt Guido Kerkewitz.
Der IT-Manager vom Zentrum für Informations- und Mediendienste (ZIM) hat 2012 mit seinem Team nicht nur myUDE entwickelt. Er leitet auch das Projekt zur landesweiten Studi-App, an dem die Universitäten Bonn und Siegen sowie die Hochschule Ruhr-West mitwirken.*

Was an der UDE selbstverständlich ist, wünschen sich andere Einrichtungen ebenso. „Oft haben sie jedoch nicht die Ressourcen, um erstens selbst einen Service zu etablieren, der alle fürs Studium relevanten Dienste bündelt, und zweitens ihn anschließend laufend zu erweitern“, ergänzt Entwickler Fabian Strachanski (UDE).

In den kommenden Monaten werden die vier Projektpartner deshalb ein anpassbares App-System schaffen und an den Pilothochschulen umsetzen. Auch rechtliche Fragen gilt es zu klären, ein Betriebskonzept zu erstellen. „Jede Hochschule wird eine individuelle Campus-App erhalten. Die Eigenentwicklung erhöht die IT-Sicherheit, da die jeweiligen Daten und Schnittstellen dort verbleiben, wo sie generiert wurden“, so Kerkewitz. 17 Einrichtungen haben bereits Interesse bekundet. An der UDE nutzen übrigens über 80 Prozent aller Studierenden die Campus-App auf ihrem Handy. Am häufigsten aufgerufen werden der Speiseplan, der Stundenplan, die Notenübersicht und das Semesterticket.

* Unterstützung kommt auch von DH.NRW.
In diesem Verbund verfolgen 42 Hochschulen und das Wissenschaftsministerium des Landes das Thema digitale Transformation.

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FOXIT Editor Pro löst Adobe Acrobat DC ab

Im November letzten Jahres wurde der an der UDE eingesetzte PDF Editor Adobe Acrobat Pro durch den Foxit Editor Pro abgelöst.

Anlass für den Umstieg auf Foxit waren u. a. der auslaufende Rahmenvertrag mit Adobe, steigende Lizenzgebühren sowie eine zwingende personalisierte Anmeldung aller Nutzenden. An das Nachfolgeprodukt zur Bearbeitung von PDFs wurden einige Anforderungen gestellt, u. a. die Funktionsfähigkeit von digitalen Signaturen sowie die barrierefreie Gestaltungsmöglichkeit von Dokumenten. All diese Bedingungen erfüllt der Foxit Editor Pro. Zudem trägt die bekannte Menübandstruktur von MS Office zur intuitiven Nutzung bei.

Nach einer erfolgreichen Testphase von Foxit durch Mitarbeitende der Verwaltung und der UB stellt das ZIM die Software allen Mitarbeitenden sowie Studierenden zur Verfügung. Die Nutzung von Foxit ist auch über VDI (Virtual Desktop Infrastructure) möglich.

VDI

Das ZIM stellt mit der Virtual Desktop Infrastructure (VDI) den Zugriff über einen „virtuellen“ Desktop auf einen vollständigen Windows 10 Computer zur Verfügung.

Studierenden, Lehrenden, Forschenden sowie Mitarbeitenden ist es damit möglich, räumlich ungebunden und mit jedem Endgerät auf alle vom ZIM bereitgestellten Softwarepakete zugreifen. Das Softwarecenter wurde in Zusammenarbeit mit dem Competence Cluster Virtual Systems (CVIS) entwickelt.

Vorteile der VDI sind u. a. der Zugriff auf Arbeitsressourcen unabhängig von der eigenen Ausstattung, die Sicherung der Daten auf zentralen Speichern der Hochschule und die unkomplizierte temporäre Aktivierung von benötigten Programmen.

Alle öffentlichen und nicht-öffentlichen PC-Pools des ZIM sowie der Bibliothek sind mit virtuellen Desktops ausgestattet. Darüber hinaus haben Studierende mithilfe der kostenfreien Software VMware Horizon Client die Möglichkeit, über ihre privaten Desktop- und Mobilgeräte den virtuellen PC zu nutzen.
 

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Angehört und Ausprobiert

ESCAPE-Der Cyberkrimi-Podcast der Universität Mannheim
Die Universität Mannheim hat einen Podcast zum Thema IT-Sicherheit erstellt. Unter dem Titel „ESCAPE – der Cyberkrimi-Podcast“ wird über mehrere Folgen ein fiktiver Hackerangriff auf die Universität als spannendes Hörspiel dargeboten. Dabei werden relevante IT-Sicherheitstthemen, wie sichere Passwörter und Phishing, näher betrachtet.

Auch für Angehörige der UDE ist der Fall interessant. Hier geht es zum Podcast: uni-mannheim.de/informationssicherheit/podcast.

Opensource Werkzeug Ansible
Ansible ist ein Tool zur einfachen IT-System-Konfiguration. Es wird Open-Source entwickelt und ist ein Werkzeug zur Orchestrierung und Konfiguration von Computern. Es kann zur Softwareverteilung und Konfiguration genutzt werden, genauso sind aber einzelne Ad-Hoc Kommandos möglich.

Im ZIM findet bereits ein geschäftsbereichsübergreifender Austausch zu diesem Thema statt. Bei Interesse am Austausch zum Thema "Ansible" können Sie gern mit Sascha Sczyrba und Sebastian Rohkämper in Kontakt treten.

Zoom-Vertrag verlängert

Das ZIM hat seinen Nutzungsvertrag mit Zoom, einem Anbieter für Videokonferenzen, verlängert. Dabei ist das ZIM dem Rahmenvertrag beigetreten, den der Verein zur Förderung eines Deutsches Forschungsnetzes e.V. (DFN) mit der Deutschen Telekom als Vertragspartner ausgehandelt hat.

Großer Vorteil des Vertrags ist die Implementierung von Zoom X, welches im Laufe des Jahres zur Verfügung stehen soll. Durch das Speichern von Meeting-Daten der Teilnehmenden auf Servern in Deutschland erreicht Zoom X einen verbesserten Datenschutz. In die USA wird lediglich eine pseudonymisierte E-Mail-Adresse zum Start einer Besprechung gesendet.

Zoom steht an der UDE seit April 2020 für die Nutzung in Lehre und Forschung sowie für die Verwaltung zur Verfügung.

Datensicherung.NRW - Die Zukunft der Datensicherung an NRW-Hochschulen

Die Universitäten in NRW sind bereits seit langer Zeit in einem gemeinsamen Projekt zur Datensicherung miteinander verbunden. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist der Aufbau eines NRW-weiten vereinheitlichten Backup-Dienstes auf Basis einer einheitlichen Softwareplattform.

Seit März 2022 ist mit der Backup-Software „Commvault Backup & Recovery“ ein weiterer Meilenstein in der aktiven Umsetzung erreicht.

Massnahmen und Ziele der neuen Datensicherungssysteme
Kernziele des Projektes sind die Bündelung von Infrastruktur-Komponenten auf Dienstleistungszentren, die Vereinheitlichung der Betriebs-, Support- und Schulungskonzepte sowie die Nutzung von Synergie-Effekten, da alle teilnehmenden Hochschulen die gleiche Software-Technologie verwenden werden.
->weiter im vollständigen Artikel

Neue Backup-Software in der Umsetzung
Innerhalb des Konsortiums des DH.NRW-Projektes, in dem insgesamt 29 Hochschulen beteiligt sind, übernimmt das ZIM der UDE die Rolle als eines von wenigen Backup-Dienstleistungszentren. Dienstleistungsnehmer des ZIM sind die Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr, die Hochschule Ruhr-West sowie die Folkwang-Universität der Künste.
Das nächste Ziel, dass das ZIM in seiner Rolle als Dienstleistungszentrum gemeinsam mit seinen Dienstleistungsnehmern verfolgt, ist die Umstellung auf die Backup-Software „Commvault Backup & Recovery“. Diese wird das an der UDE bisher eingesetzte IBM-Spectrum Projekt (ehemals TSM) ablösen.
->weiter im vollständigen Artikel

Umstellungsphase an der UDE
Im Rahmen des Umstellungsprozesses wird die Installation eines neuen Backup-Clients für Commvault auf den Endgeräten benötigt. Das betrifft auch alle an der UDE genutzten Endgeräte. Die Bereitstellung der Clients erfolgt zentral, begleitend werden entsprechende Installations-Anleitungen bereitgestellt.
->weiter im vollständigen Artikel

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eScience - up-to-date

Escience

HPC.NRW verlängert
Die DH.NRW hat das Projekt "Nordrhein-Westfälisches Kompetenznetzwerk für Hochleistungsrechnen" (HPC.NRW) bis Ende März 2023 verlängert. Dadurch kann das Team „Wissenschaftliches Rechnen“ weiterhin auf ein umfangreiches Paket geförderter Ressourcen zurückgreifen. ->weiter im vollständigen Artikel

Verstärkung im Admin-Bereich
Die Betreuung von HPC-Systemen, wie z. B. der magnitUDE, unterscheiden sich in einigen Punkten von der klassischen Administration von Einzelservern. ->weiter im vollständigen Artikel

Next HPC@UDE
In 2021 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Förderung eines neuen Hochleitsungsrechner (HPC3) an der UDE bewilligt. ->weiter im vollständigen Artikel

HPC-Sprechstunde
Das Team „Wissenschaftliches Rechnen“ aus dem Bereich eScience hat als neues Beratungsangebot die offene HPC-Sprechstunde eingerichtet. ->weiter im vollständigen Artikel

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Aktuelle Termine

HPC-Sprechstunde (online):
donnerstags 10:00-11:00 Uhr in allen geraden Kalenderwochen

udue.de/hpcsprechstunde (via ZOOM)

Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, abonnieren Sie die eScience Mailing-Liste unter udue.de/esciencemail.
 

Escience-kooperation

Ausbildung im ZIM

Nachwuchsförderung und Ausbildung haben einen hohen Stellenwert im ZIM. Jedes Jahr bietet das ZIM zwei bis drei Ausbildungsstellen zum Fachinformatiker (m/w/d) an. Aktuell beschäftigt das ZIM sechs Auszubildende, darunter zwei weibliche und vier männliche Kolleg:innen. Zwei Auszubildende haben ihre Ausbildung im Juni erfolgreich abgeschlossen.

Ab August starten drei neue Kollegen ihre Ausbildung im ZIM. Bis zum Sommer letzten Jahres hat das ZIM ausschließlich Fachinformatiker:innen für Systemintegration ausgebildet. Nun wurde das Angebot erweitert und das ZIM freut sich über den ersten Auszubildenden der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Auch zukünftig werden Ausbildungsplätze in diesem Fachbereich angeboten.

Die beiden Ausbildungsberufe fußen auf derselben technischen Basis und unterscheiden sich im Verlauf der Ausbildung in ihrer Spezialisierung. Die Fachrichtung Systemintegration ist vor allem auf hardwarenahe Aufgaben wie Laptopreparaturen und Softwareinstallationen sowie auf die zentrale Verwaltung des Netzwerks ausgerichtet. Die Fachrichtung Anwendungsentwicklung hingegen fokussiert sich auf aktiv genutzte Anwendungen wie Apps oder Webseiten.

Mit seinem Ausbildungsangebot zielt das ZIM auf eine vielseitige sowie gleichermaßen tiefgehende Qualifikation der Auszubildenden ab. Zu diesem Zweck ist seit Sommer 2017 ein neuer Ausbildungsrahmenplan im Einsatz, der gemeinsam mit den Geschäftsbereichen entwickelt wurde. Der neue Plan stellt die Integration der verschiedenen Geschäftsbereiche mehr in den Fokus.

Die dreijährige Ausbildung ist in sechs Blöcke zu je sechs Monaten geteilt und startet im Geschäftsbereich Kundenservice. Danach wechseln die Auszubildenden durch die anderen Geschäftsbereiche und profitieren so von der Fachexpertise der Kolleg:innen. Neben Alltagsaufgaben wird in jedem Halbjahr auch ein Praxisprojekt entwickelt, umgesetzt und anschließend präsentiert. Damit wenden die Auszubildenden das Erlernte nicht nur praktisch an, sie trainieren auch regelmäßig für den praktischen Teil ihrer Abschlussprüfung.

Zusätzlich zur Arbeit in den Geschäftsbereichen werden die Auszubildenden im Lauf der drei Jahre in den Bereichen Linux, Microsoft, Netzwerktechnik sowie Webprogrammierung und -entwicklung geschult. Daneben besuchen sie natürlich regelmäßig die Berufsschule.

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Nach der Ausbildung wird jeder/jedem Auszubildenden die Möglichkeit geboten, zunächst für 12 Monate im ZIM zu bleiben. So haben Fachbereiche und Berufseinsteiger gleichermaßen genügend Zeit sich kennenzulernen und festzustellen, ob sie sich eine langfristige Zusammenarbeit vorstellen können

Interessant für die UDE-Mitarbeiter:innen der Verwaltung Jetzt erweiterter Zugriff auf juristische Volltexte

Konnte zunächst die juristische Datenbank Juris um den Zugriff auf Volltexte des Zusatzmoduls Hochschulen mit Kommentaren, Büchern und Zeitschriften u. a. aus den Verlagen C.F. Müller, Erich Schmidt und Dr. Otto Schmidt erweitert werden, besteht seit 2021 auch der Zugriff auf das Hochschulmodul von Beck-Online mit Inhalten aus einem breiten Spektrum an Rechtsgebieten. Seit dem Anfang 2022 können Angehörige der UDE darüber hinaus auf die Datenbank Wolters Kluwer Online zugreifen. Sie enthält neben Rechtsvorschriften und Rechtsprechung eine Auswahl von Zeitschriften und zahlreiche Bücher insbesondere aus den Verlagen Carl Heymanns, Luchterhand und Werner.
 

Open Educational Resources Innovative Hochschullehre an der UDE

Oer

Mit ihrer im Februar dieses Jahres verabschiedeten Policy zu Open Educational Resources (OER) bietet die UDE einen konkreten Handlungsrahmen für Lehrende, die ihr Lehrmaterial zur Nachnutzung freigeben möchten. Das Rektorat stellt dazu Mittel in Höhe von 70.000 Euro zur Verfügung, um im Zeitraum 2022 bis 2023 OER-Vorhaben von Lehrenden der UDE zu unterstützen. Lehrende können für die Überführung bereits erstellter Bildungsmaterialien in OER Fördermittel in einer Höhe von bis zu 3.500 Euro beantragen, um Personalkosten für Hilfskräfte zu decken. Die Universitätsbibliothek (UB) berät Interessierte mit eigens konzipierten Online-Schulungen, aber auch ganz individuell.

Zu finden sind die geteilten OER im lokalen OER-Repository, welches über den Dokumenten- und Publikationsserver DuEPublico zugänglich ist. Auch das Landesportal ORCA.nrw, welches im September 2021 in Betrieb genommen wurde, verfügt über ein stetig wachsendes Angebot. In der Rubrik Open UDE der Lernplattform Moodle oder auch dem für die Lehrer:innenbildung aufgesetzten bundesweiten Portal digiLL sind ebenfalls OER zur freien Nachnutzung zu finden.

Informieren Sie sich weiter zu OER an der UDE oder zu den Rahmenbedingungen für eine Förderung. Das Antragsgremium zur Förderung von OER-Vorhaben berät Sie bei Fragen zur Antragsstellung und unterstützt Sie im weiteren Verlauf Ihrer Projektförderung. Ein Kollegium aus UB, ZIM, ZHQE und ZLB freut sich auf Ihre Anfragen.

Barrierefreie Moodle-Kursräume

Eine barrierearme Strukturierung und Gestaltung von Moodle-Kursräumen vermeidet, dass Nutzer:innen Lehr- und Lerninhalte nicht oder nur mit erheblichem Kompensationsaufwand finden und verwenden können. Das Moode-Kompetenzzentrum der UDE hat einen Kurs mit Hinweisen zur "Gestaltung barrierearmer Moodle-Kursräume" erstellt und unter CC-BY-SA 4.0 veröffentlicht.

Die Inhalte des Kurses lassen sich zu einem großen Teil auch auf die Gestaltung von Webseiten und die Erstellung von Lehr-/Lernmaterialien übertragen. Der Kurs ist auf der UDE-eigenen Moodle-Instanz unter der Rubrik "Open UDE" veröffentlicht und kann dort nach einer Registrierung auch von Gästen aufgerufen werden: bit.ly/3PjHOy
 

Ein Gemeinschaftsprojekt der NRW-HochschulenDigitale Langzeitarchivierung LZA.NRW

Universitätsarchiv
Das Universitätsarchiv
Mit den Aktivitäten der Hochschulen, die aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen im Bereich der digitalen Transformation (Online-Zugangsgesetz, E-Government-Gesetz NRW) notwendig geworden sind, ergeben sich viele neue Herausforderungen für die Hochschularchive.

Bislang bei der Digitalisierung wenig im Fokus, sorgen sie als Gedächtnisinstitutionen ihrer Träger auch im Zeitalter von Bits & Bytes dafür, dass die Quellen zur Gesellschafts-, Bildungs-, Wissenschafts- und Hochschulgeschichte nicht dem digitalen Vergessen anheimfallen. Rechtliche Grundlage ihrer Arbeit ist das Archivgesetz NRW. Der zunehmende Einsatz von Fachverfahren, Portalverbünden und Dokumentenmanagementsystemen insbesondere auf den Feldern des Campus- und Studierendenmanagements, der Personalverwaltung und im Drittmittelbereich macht ihre frühzeitige Einbindung bei der Konzeption und Umsetzung erforderlich, um die Voraussetzungen zur digitalen Überlieferungssicherung zu schaffen.

Ziel des Projektes
Das Projekt LZA.NRW wurde unter Federführung des Universitätsarchivs der UDE initiiert. Ziel des auf zwei Jahre befristeten Vorhabens mit Beginn am 01.10.2022 ist es, die technischen Schnittstellen für die Aussonderung und den Ingestprozess von archivwürdigen Studierendenunterlagen und -daten sowie von Personalunterlagen und -daten zu entwickeln. ->weiter im vollständigen Artikel

Digitale Langzeitarchivierung mit dem digitalen Archiv NRW
Als Digitale Langzeitarchivierungslösung werden die NRW-Hochschulen auf die Infrastruktur DiPS.kommunal (Digital Preservation Solution) zurückgreifen. ->weiter im vollständigen Artikel

Ausblick
Das Projekt LZA.NRW bildet den „Einstieg“ der Hochschulen in die digitale Transformation auf dem Feld des von ihnen eigenverantwortlich wahrzunehmenden Archivierungsauftrags. ->weiter im vollständigen Artikel

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Darüber freuen wir uns sehr

Das ZIM setzt sich jeden Tag dafür ein, den bestmöglichen Service für Studierende, Lehrende, Forschende sowie die Verwaltung in allen informations- und medientechnischen Bereichen an der UDE zu bieten. Das ist nur durch den Einsatz jedes/jeder einzelnen Mitarbeitenden möglich.

In den letzten Wochen hat das ZIM viel positive Rückmeldung für seine Dienste erhalten. Über diese Anerkennung freuen wir uns sehr und möchten diese teilen:
• Ein ZIM-Mitarbeiter wurde auf dem Weg zum Campus an seiner Arbeitsjacke mit ZIM-Logo erkannt und freundlich angesprochen. Die Worte "Guten Job gemacht in den letzten Monaten" haben ihm und dem gesamten ZIM eine große Freude bereitet.
• Ein Mitarbeiter des Instituts für Ostasienwissenschaften der UDE bedankte sich in einer Mail an die ZIM-Leitung für die freundliche und kompetente Hilfe der Mitarbeitenden an der telefonischen Hotline. Er fühlte sich „gut und zuvorkommend beraten“ und hält dies „für ein großes Plus der Universität“.
• In der Senatssitzung wurde ein großes Lob an das ZIM dafür ausgesprochen, dass die Medientechnologie in Duisburg rechtzeitig eingerichtet wurde und einwandfrei funktionierte.
• Die ehemalige Prorektorin für Studium und Lehre an der UDE, Prof. Dr. Isabell van Ackeren, bedankte sich mit einer Grußkarte für die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und betonte, wie wichtig der Aufgabenbereich des ZIM für die UDE ist.