Vorträge Dr. Philip Iser
2026
[angenommen, Arbeitstitel] »Zusammenhänge müssen nicht wirklich bestehen, aber ohne sie würde alles zerfallen«. Zur kategorialen Differenzierung ›narrativer Mehrsträngigkeit‹. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums Ästhetische Horizonte (24.11.2026). an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
[angenommen, Arbeitstitel] »Wir sind so sehr abgeschnitten von Deutschland«. Über die Grenzen der Kohärenz in Klaus Manns »Der Vulkan« (1939). Vortrag im Rahmen des Workshops »Literarische Kohärenz. Geschichten – Größen – Grammatiken« (04.–06.11.2026) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Schuld zwischen juristischem Verfahren und gesellschaftlicher Debatte. Zur Bedeutung des NSU-Prozesses in Kathrin Rögglas »Laufendes Verfahren« und Annegret Liepolds »Unter Grund«. Vortrag im Rahmen des Workshops »Recht und Literatur. Literatur als Seismograph für rechtliche Entwicklungen und Bedürfnisse der Gegenwart« (23.–26.09.2026) in Saint-Malo.
Krieg und Gegenwart. Narratologische Überlegungen zu einem Verhältnis in Edlef Köppens »Heeresbericht« und Theodor Pliviers »Stalingrad« (1943/44). Gemeinsamer Vortrag mit Lea Iser im Rahmen der Tagung »Gegenwart//Krieg//Literatur« (9.–11.07.2026) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
(wegen Krankheit abgesagt) Leerstellen als konstitutives Merkmal mehrsträngigen Erzählens. Vortrag im Rahmen der Tagung »Leerstelle transkulturell. Theoriegeschichte und Methodenvielfalt« (21–22.05.2026) an der Universität zu Köln.
Alles verkürzt? Überlegungen zur (Un-)Möglichkeit der Paraphrasierung mehrsträngiger Erzählungen. Vortrag im Rahmen der Tagung »Die Kunst der Paraphrase« (10.–11.04.2026) an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
2025
»Wir wollen einfach sehen, was in diesem Land geschieht, und wo kann man es deutlicher sehen als in den Gerichtssälen dieses Landes«. Gegenwart und Gegenwärtigkeit des NSU-Prozesses in Kathrin Rögglas »Laufendes Verfahren« (2023). Vortrag im Rahmen der Tagung »Reflexionen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur« (24.–25.10.2025) an der Universität Ljubljana.
Mehrsträngigkeit im Dialog. Karl Gutzkows »Die Ritter vom Geiste« (1850/51). Vortrag im Rahmen des Panels »Reihe und Stimme im Dialog«, 28. Germanistentag in Braunschweig.
Der Faden der Ariadne. Zum Zusammenhang zwischen mehrsträngigem Erzählen, Dialogizität und der narrativen Darstellung von Netzwerken. Vortrag im Rahmen des Panels »Das Netzwerk als Erzählmodell«, 28. Germanistentag in Braunschweig.
Die Ungleichzeitigkeit des Dystopischen. Zur Ästhetik und Konsequenz negativen Zukunftsdenkens in Artur Landsbergers »Berlin ohne Juden« (1925). Vortrag im Rahmen des Workshops »Zukunftsdenken und Zukunftsästhetik in literarischen, kulturellen und medialen Diskursen der Moderne (1880–1950)« (13.–15.02.2025) an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
2024
»Wenn ich wie du dächte, würde ich mich umbringen.« Kontrapunktisches Erzählen und politische Gegensätze bei Wolfgang Koeppen. Vortrag im Rahmen der Braunschweiger Nachwuchsvortragsreihe zum Thema »Anti vs. Contra« (06.06.2024) an der Technischen Universität Braunschweig.
Narrative Zeitgenossenschaft. Überlegungen zu den medialen Voraussetzungen implizierter Simultaneität in der Erzählliteratur. Vortrag im Rahmen des Workshops »Zeit|Ordnung revisited. Simultaneität und Gleichzeitigkeit in der Literatur und anderen Medien« (21.02.2024) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
2023
Jahresbücher als Geschichtsgattung der Gegenwart? Gemeinsamer Vortrag mit Johannes Ullmaier im Rahmen der Tagung »Gattung und Gegenwart« (22.–24.06.2023) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Kann ein Roman ›Gegenwart‹ erzählen? Zum Verhältnis von narrativer Struktur und Gegenwartserfahrung. Vortrag im Rahmen des Workshops »Erfahrung – Überlieferung – Kritik. Zugriffe auf Gegenwart in der Literatur und anderen Medien« (12.–13.05.2023) an der Universität Wien.
Literarische Panoramen zwischen Überbreite und Übersicht. Zur Narratologie der Mehrsträngigkeit in epischen Epochenbildern (Gutzkow, Döblin). Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Tagung „Alles im Blick. Phänomene des Panoramatischen“ (29.–30.03.2023) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
2022
»Der Verfasser geht mit sich zu Rate«. Metareflexionen in Alfred Döblins »November 1918« zwischen Transparenz und Opazität. Vortrag im Rahmen des Workshops »Opake Medien. Störung und Metakommentar als medienübergreifende Verfahren« (21.07.2022) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
»Chronotopos des Nebeneinanders«? Zum Nutzen der Raumtheorie für die Analyse mehrsträngiger Erzählwerke. Vortrag im Rahmen des Workshops »Die Theorie des Chronotopos aus interdisziplinärer Perspektive« (12.07.2022) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.