Personen im Historischen Institut: Prof. Dr. Frank Becker
Geisteswissenschaften/Historisches Institut
45117 Essen
Funktionen
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Studienberatung, Fachberater für Geschichte
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Universitätsprofessor/in, Geschichte
Aktuelle Veranstaltungen
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SoSe 2026
- Theorieseminar: Geschichtsschreibung und Klimakrise
- Kolloquium Neuere und Neueste Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte/Kulturgeschichte d
- Profilübung Neueste Geschichte, ab 3 Fachsemester ( 2 Gruppen)
- E3 - GeiWi_Geschi - Geschichtsschreibung und Klimakrise - Cr. 2-5
- Praxisübung Berufsfeld (2 Gruppen)
- Hauptseminar Neueste Geschichte (3 Gruppen)
Vergangene Veranstaltungen (max. 10)
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WiSe 2025
- Vorlesung Neuere und Neueste Zeit: Nationalsozialismus und Faschismus: Von der Zerstörung der Demokratie zum Weltkrieg
- Quellenübung Neueste Zeit (3./4. Fachsemester): Eine Familie im Ersten Weltkrieg
- Hauptseminar Neueste Zeit (4 Gruppen)
- Profilübung (ab 3. Fachsemester) ( 3 Gruppen) Neuzeit
- E3 - GeiWi_Geschi - Nationalsozialismus und Faschismus - Von der Zerstörung der Demokratie zum Weltkrieg - Cr. 3-3
- Theorieseminar Neueste Zeit - Russland als politische Idee des 19. Jahrhunderts
- Einführungsmodul (1. Fachsemester) - 8 Gruppen
- Kolloquium Neuere und Neueste Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte/Kulturgeschichte des Ökonomischen
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SoSe 2025
Die folgenden Publikationen sind in der Online-Universitätsbibliographie der Universität Duisburg-Essen verzeichnet. Weitere Informationen finden Sie gegebenenfalls auch auf den persönlichen Webseiten der Person.
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Mitglied im Fakultätsrat der Fakultät für Geisteswissenschaften
Mitglied in der Senatskommission QVK
Herausgeber der Schriftenreihe "Kontingenzgeschichten" im Campus Verlag, Frankfurt a. M./New York (mit Stefan Brakensiek und Benjamin Scheller)
Assoziiertes Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs 2291 "Gegenwart/Literatur. Geschichte, Theorie und Praxeologie eines Verhältnisses" an der Universität Bonn
Forschungsschwerpunkte
Politische Kulturforschung
Krieg und Gesellschaft
Theoretisch-methodische Fragen
Nationalidee – Religion – Kultur
Politisch-soziale Beobachtungen von Ambiguität und Interkulturalität
Körperkultur und Sport
Industriearbeit und Zukunftshandeln
Wissenschaftlicher Werdegang
Frank Becker, Univ.-Prof. Dr. phil., lehrt seit 2011 Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Duisburg-Essen. Er studierte die Fächer Geschichte, Germanistik, Philosophie und Pädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er 1989 das Erste Staatsexamen ablegte. 1992 folgte die Promotion in Münster, 1998 die Habilitation. Für die Habilitationsschrift erhielt er den Werner-Hahlweg-Preis (Zweiter Preis) und den Nachwuchs-Forschungspreis der Universität Münster. Anschließend lehrte er an mehreren deutschen Universitäten, aber auch in Schweden und Österreich; 2003 war er Gastwissenschaftler am Deutschen Historischen Institut London. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Amerikanismus und Moderne, die Sozialgeschichte des Krieges, Theorie- und Methodenfragen, die Verknüpfung von Nationalismus, Kultur und Religion, die Körper- und Sportgeschichte sowie die Geschichte der Industriearbeit im Hinblick auf das Management von Arbeitsenergie. Von 2013 bis 2023 gehörte er zum Leitungsgremium des DFG-Graduiertenkollegs 1919 „Vorsorge, Voraussicht, Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln“. Seit 2019 ist er Mitglied der DFG-Forschungsgruppe 2600 „Ambiguität und Unterscheidung. Historisch-kulturelle Dynamiken“ an der Universität Duisburg-Essen.
Veröffentlichungen
Die aktuelle und vollständige Publikationsliste von Frank Becker als PDF. (Stand: 05.01.2026)
Lehrveranstaltungen
Die Liste mit den Lehrveranstaltungen der letzten Semester von Frank Becker als PDF. (Stand Januar 2026)
Forschungsprojekte
DFG-Projekt: "Arbeit und Erschöpfung. Umgangsweisen und Lösungsstrategien in Bundesrepublik und DDR von der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre"
Leitung: Prof. Dr. Frank Becker
Laufzeit: seit 2026
Das Projekt verknüpft sich mit zwei Habilitationsprojekten am Lehrstuhl: Zum einen mit den Forschungen von Dr. Anna Michaelis zur Geschichte der Wellness-Bewegung von den 1970er Jahren bis zur Jahrtausendwende im deutsch-amerikanischen Vergleich; zum anderen mit der Untersuchung von Dr. Helge-Fabien Hertz "Spiegel der Gesellschaft? Das Kinderkurwesen in Deutschland zwischen Fürsorge und Gewalt (ca. 1871-1990)".
DFG-Graduiertenkolleg "Vorsorge, Voraussicht und Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln"
Wie kann Kontingenz durch Handeln bewältigt werden, und wie denken Menschen über das Verhältnis zwischen gegenwärtigem Denken und Handeln und ihrer unsicheren (oder auch sicher geglaubten) Zukunft? Mit der historischen Dimension dieser höchst aktuellen Fragen beschäftigen sich die Historiker an der Universität Duisburg-Essen im Forschungsschwerpunkt „Vorsorge, Voraussicht und Vorhersage: Kontingenzbewältigung durch Zukunftshandeln“. Die beteiligten Historikerinnen und Historiker hinterfragen und erweitern damit theoretische Überlegungen, die von einem prinzipiell neuen Verhältnis zur Kontingenz als einem der Charakteristika der Moderne ausgehen. Das Novum des Zugangs liegt darin, die Ebene der Analyse von den Zukunftsvorstellungen auf die Ebene der aktiven Haltungen zu verlagern, die die Akteure zur Zukunft einnehmen und auf die Handlungsoptionen, die diese aktiven Haltungen ermöglichen. Sie werden kulturvergleichend und epochenübergreifend untersucht, um so nicht zuletzt signifikante Beiträge zum gegenwärtigen Modernediskurs zu leisten. In dieser Perspektive werden im Graduiertenkolleg in einer Reihe von Promotionsvorhaben – entsprechend den Forschungsschwerpunkten am Historischen Institut in Essen – die Kulturen der griechisch-römischen Antike, des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europas sowie die globalisierte Welt seit dem 18. Jahrhundert behandelt.
DFG-Forschungsgruppe "Ambiguität und Unterscheidung. Historisch-kulturelle Dynamiken"
Was geschieht, wenn Phänomene uneindeutig sind und sich nicht klar einordnen lassen? Wie gehen Personen, Gruppen und Gesellschaften mit Situationen um, in denen die Unterscheidungen, mit denen sie gewöhnlich operieren, auf ambige Phänomene stoßen? Wie ist es zu erklären, dass Ordnungsversuche durch vermeintlich klare Unterscheidungen so häufig gerade jene Uneindeutigkeiten produzieren, derer sie hatten Herr werden sollen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die seit Anfang 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forschungsgruppe 2600 „Ambiguität und Unterscheidung. Historisch-kulturelle Dynamiken.“
Forschungsnetzwerk "Die Zukunft des 20. Jahrhunderts"
Leitung: Prof. Dr. Lucian Hölscher, Ruhr-Universität Bochum
Forschungsplattform "Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets"
Leitung: Prof. Dr. Stefan Berger, Ruhr-Universität Bochum













Frank Becker, Ralf Schäfer (Hg.): Die Spiele gehen weiter. Profile und Perspektiven der Sportgeschichte. Frankfurt/M 2014