Workshop zur „Institutionalisierung von Sorge

Am 16.01.2026 findet am Arbeitsbereich ein Workshop zur „Institutionalisierung von Sorge“ statt, in dem auf die zunehmende Involvierung von öffentlichen Einrichtungen in die Sorge um Kinder eingegangen wird. Folgende Beiträge sind geplant: 

  • Prof.in Dr. Helga Kelle der Universität Bielefeld zu "Maternal Care as an Object of Observation in Early Support Programmes" 
  • Prof.in Dr. Vicki Harman der University of Reading zu "How Mothers take Care in Prison Visiting Rooms"
  • Prof.in Dr. Cornelie Dietrich der Humboldt-Unversität zu Berlin zu "Care Organization in Elementary Schools. Initial Findings following an Interview Study with School Principals"  
  • Prof.in Dr. Friederike Schmidt der Universität Duisburg-Essen zu "Parentel Care Duties and the Care of Children in ECEC-Institutions (DFG-Projekt NEuSiK"  

Zum Workshop wird ein Schwerpunktheft in der Zeitschrift für Soziologie der Sozialisation und Erziehung (ZSE) erscheinen.

Prof.in Dr. Vicki Harman der University of Reading besucht den Arbeitsbereich vom 14.-16.01.2026

Vom 14.-16.01.2025 besucht uns die Soziologin Prof.in Dr. Vicki Harman der University of Reading. Im Fokus des Besuches stehen ihre Arbeiten  zu (Groß-)Mutterschaft. Am Donnerstag, den 15.01.2026 ist ein fachöffentlicher Vortrag im Rahmen des IZfB-Donnerstagskolloquiums geplant zu „‘You don’t want anything to happen to them on your watch’: Intensive Parenting and Grandmothers’ Roles, Practices and Emotions“. Am Freitag, den 16.01.26 nimmt Vicki Harman an unseren Workshop zur „Institutionalisierung von Sorge“ teil.

Ersti-Winterfeier am 18.12.2025 ab 16 Uhr

Die Tutor*innen des Modul 1 BA Erziehungswissenschaft laden auch dieses Jahr zur Ersti-Winterfeier am 18.12.2025 ein! Die Feier beginnt ab 16 Uhr im Gebäude S06 in den Räumen A31 und A26 (jeweils 1. Stock). Neben Glühwein, alkoholfreiem Punsch, frischen Waffeln, Musik, Basteleien und Häkel-Angeboten gibt es auch die Möglichkeit, sich am Schrottwichteln zu beteiligen. Gerne etwas mitbringen und gegen etwas Neues eintauschen!

Dr.in Francesca Vaghi zu Besuch

Vom 17.-28.11.2025 besucht Dr.in Francesca Vaghi von der Western Norway University of Applied Sciences den Arbeitsbereich „Allgemeine Erziehungswissenschaft mit Berücksichtigung von Gender und Pädagogischer Anthropologie“ am Institut für Berufs- und Weiterbildung (IBW). Frau Vaghi verfolgt einen Forschungsansatz, in dem Perspektiven von Kindern systematisch berücksichtigt werden. Wie dies möglich ist, warum eine solche Forschung notwendig ist und vor welche Herausforderungen Forschende dabei stehen, wird in den verschiedenen Veranstaltungen der Gastwissenschaftlerin Thema sein. Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen s. das eingeblendete Poster.

Keynote von Friederike Schmidt

Friederike Schmidt hält auf der Tagung der ÖFEB-Sektion "Allgemeine Erziehungswissenschaft" am 12.07. eine Keynote zum Thema "Pädagogisch-anthropologische Differenzierungen und Positionierungen. Perspektiven einer Reflexiven Pädagogischen Anthropologie". Im Vortrag greift sie Material des DFG-Projekts NEuSiK auf und geht unter Berücksichtigung von gender- und kindheitstheoretischen Zugängen der Verwobenheit von pädagogischen und anthropologischen Differenzierungen und Positionierungen nach
 

ZSE-Themenheft von Friederike Schmidt zu "Mädchenkulturelle Räume" veröffentlicht

Friederike Schmidt hat gemeinsam mit Alexandra König ein Themenheft zu "Mädchenkulturelle Räume" in der Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation (ZSE) herausgegeben. Weitere Informationen zum Heft finden Sie unter:

https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/zeitschriften/zeitschrift_fuer_soziologie_der_erziehung_und_sozialisation/aktuelle-ausgabe.html

Artikel von Friederike Schmidt zu "Kind(er) als Gegenstand von Fallstudien" erschienen

Der Beitrag von Friederike Schmidt und Marc Schulz zu „Kind(er) als Gegenstand von Fallstudien" ist nun veröffentlicht. Ausgehend von der Spezifik pädagogischer Blickarbeit befasst sich der Text mit dem Verhältnis von Fallarbeit und der jeweils eingenommenen erkenntnisspezifischen Position der Fallarbeitenden/Fallforschendne. Der Beitrag ist in der aktuellen Auflage der Herausgabe „Methoden der Kindheitsforschung“ (Friederike Heinzel) erschienen. Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/55303-methoden-der-kindheitsforschung.html

26.5.2025: In der Reihe 'Eingriffe und Perspektiven' ist das neue Themenheft zu 'Autorität und Autoritarismus' erschienen

Der Band nimmt – angesichts der zunehmenden Bedeutung autoritären Denkens in politischer Praxis und öffentlichen Diskursen – die Entstehung und Reproduktion autoritärer, antidemokratischer Gesellschafts- und Charakterstrukturen aus pädagogischer Perspektive in den Blick. Der Beitrag von Pädagogik an der Genese autoritärer Charaktere ist zu analysieren und der Kritik zu unterziehen, um emanzipative Potenziale in pädagogischen Prozessen freizulegen und anzuregen. Dazu gilt es auch eine Verhältnisbestimmung von sachlich begründeter Autorität und den Umschlag in Autoritarismus zu vermessen.

26.5.2025: Der Tagungsband 'Entschleiern – Verstehen – Initiieren – Eingreifen. Zur Bedeutung des Materialismuskonzepts für die Pädagogik heute' ist erschienen.

Der Band ist das Ergebnis einer Tagung, die in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Anfang 2023 an der UDE stattgefunden hat.

Pädagogik, die nicht im Modus eines ‚naiven politischen Systembezugs‘ verharren möchte, ist auf die Reflexion der gesellschaftlichen Funktion von Erziehung und Bildung verwiesen sowie auf die Entlarvung herrschender ideologischer Konzepte. Ebenso gilt es einen pädagogischen Gedankengang zu entwickeln, der trotz der Übermacht der Verhältnisse Handlungsoptionen andenkt sowie individuelle und kollektive Emanzipationsprozesse anbahnt. Die von Hans-Jochen Gamm seit den 1970er Jahren ausgearbeitete kritisch-materialistische Pädagogik bietet hierzu ein umfangreiches Arsenal an Theorieelementen, Analysen und Entwürfen, deren Erklärungspotenzial und Aktualität in diesem Band beleuchtet werden.

20.05.2025  Vortrag von Anneli Haase zum Thema „Geschlechterperformativität in der Offenen Mädchen*arbeit“

Am 20.05 hält Anneli Haase an der Technischen Hochschule in Köln im Rahmen der „Ausgezeichnet“-Reihe einen Vortrag über ihre ausgezeichnete, ethnografische Forschung im Rahmen der Masterarbeit zum Thema Geschlechterperformativität in der Offenen Mädchen*arbeit. Der Vortrag findet zwischen 17.30-19.00 statt.

https://www.th-koeln.de/hochschule/bruecken-oder-brueche-kinderperspektiven-auf-ein-transitionsmodell-von-der-kita-in-die-grundschule_92409.php


 

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch, 05. Mai 2025

Am 5. Mai wird an der TH Köln (Ubierring 48) der Film „Sisterqueens“ gezeigt. Der Film ist eine Langzeitdokumentation über drei junge feministische Rapperinnen. Über 4 Jahre begleitet Regisseurin Clara Stella Hüneke Jamila (9), Rachel (11) und Faseeha (12) als Teil des gleichnamigen Rapkollektivs SISTERQUEENS auf ihrem Weg vom Mädchenzentrum im Berliner Wedding auf die große Bühne.
Der Abend beginnt um 18 Uhr und wird von Anneli Haase ethnografisch kommentiert, wie auch von einer Fachkraft der offenen Mädchen*arbeit.
Mit der Produzentin wird danach in der Runde ein Gespräch stattfinden.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Mehr Infos:
https://www.th-koeln.de/hochschule/sisterqueens_124261.php


 

Posterpräsentation

Das Projekt NEuSiK nimmt am Tag der Bildungsforschung 2025 vom IZfB mit einem Poster teil. Die IZfB-Veranstaltung findet am 18.02.2025 (Dienstag) von 10-15 Uhr im Glaspavillon der UDE (R12 S00 H12) statt.

Archiv der Meldungen:

2024

2023