Prof. Sebastian Freytag
Foto:Bettina Engel-Albustin
Professor Sebastian Freytag
Professur für Malerei
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Kontakt: |
Publikationen
Monografische Publikationen
| 2019 | „Res Publica“, hrsg. von Georg Elben, Skulpturenmuseum im Glaskasten Marl, Marl |
| 2015 | „WerkSteinWerk“, hrsg. von Sandra Dichtl, Dortmunder Kunstverein, Verlag für moderne Kunst, Nürnberg |
| 2013 | „shiftwork“, SSZ Sued, Köln |
| 2010 | „Irrwege“, Schloss Ringenberg, Hamminkeln |
| 2009 | „Serial Imagery / Echo“, hrsg. von Friederike Wappler, Ruhr-Universität Bochum, Extra Verlag, Berlin |
Monografische Publikationen mit KONSORTIUM
| 2021 | „Trialog“, hrsg. vom Kunstverein Ludwigsburg, Ludwigsburg |
| 2020 | „Triumvirat“, hrsg. von Christoph Kohl, DISTANZ Verlag, Berlin |
| 2014 | „Korridor“, hrsg. von Kunst am Moltkeplatz, Essen |
| 2011 | „Konsortium 2004–2010“, hrsg. von KONSORTIUM, Extra Verlag, Berlin |
| 2011 | „Underground/Overground“, hrsg. von KONSORTIUM, Düsseldorf |
| 2010 | „Mastercopy“, hrsg. vom Pori Art Museum, Pori |
| 2009 | „Mastercopy“, hrsg. von Reinhard Spieler und Esko Nummelin, Kerber Verlag, Bönen |
| 2008 | „Plus / Minus“, hrsg. von KONSORTIUM, Düsseldorf |
| 2007 | „Poleposition“, hrsg. von KONSORTIUM, Düsseldorf |
| 2005 | „Breuer, Freytag, Kämmerling, Münch“, hrsg. von KONSORTIUM, Extra Verlag, Berlin |
Publikationen kuratorische Projekten
| 2023 | „Wandgebunden“, hrsg. von Georg Elben und Sebastian Freytag, Skulpturenmuseum im Glaskasten Marl, Marl |
| 2016 | „Dystotal“, hrsg. von Andreas Beitin, Esther Boehle und Esko Nummelin, Koenig Books, Köln/London |
| 2007 | „Secondary Structures“, hrsg. von KIT – Kunst im Tunnel / Kunsthalle Düsseldorf, Düsseldorf |
| 2007 | „Whiteout“, hrsg. von KONSORTIUM, Düsseldorf |
| 2005 | „Autopilot“, hrsg. von KONSORTIUM und 701 e. V., Düsseldorf |
Publikationen Lehre
| 2022 | „Gasthaus – ein interdisziplinäres Ausstellungsprojekt“, hrsg. von Sebastian Freytag, Tessa Knapp, Johanna Schwarz und Christian Freudenberger, Siegen |
| 2022 | „Public Painting – Malerei und Handlung“, hrsg. von Sebastian Freytag und Anne Röhl, Siegen |
Biographie
geboren 1978 in Hannover, lebt und arbeitet in Köln.
Von 1998 bis 2005 studierte Sebastian Freytag Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und von 2000 bis 2005 Philosophie und Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 2005 schloss er sein Kunststudium als Meisterschüler ab. Im selben Jahr beendete er das Studium der Philosophie und Kunstgeschichte mit einer Magisterarbeit zum Thema „Wittgensteins Begriff der Familienähnlichkeit in der Theorie der Kunst“.
Freytags künstlerische Praxis und Forschung sind geprägt von kunsthistorischen Referenzsystemen und umfassen sowohl autonome Werke als auch ortsspezifische Arbeiten. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Skulpturenmuseum Marl (2019), Justin Art House Museum, Melbourne (2016), Kunstverein Dortmund (2014), Cindy Rucker Gallery, New York (2013), Museum van Bommel van Dam (2012), Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (2011), in der Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum (2009) und der RMIT Gallery, Melbourne (2009) gezeigt.
2009 erschien eine erste Publikation, herausgegeben von der Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum; 2015 folgte die Monografie „WerkSteinWerk“ im Verlag für moderne Kunst, Nürnberg.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Arbeiten im öffentlichen Raum. Dazu zählen Projekte wie „Rauschen“ am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld und „Res Publica“ (2018/19) mit dem Skulpturenmuseum Marl. Permanente Wandarbeiten entstanden unter anderem für das Finanzamt Herne (2011) und das Södersjukhuset in Stockholm (2017). 2022 realisierte Freytag mit „re-surface“ ein digital erfahrbares Werk, das sich mit der fotografischen Replikation einer Wandarbeit von Günter Fruhtrunk in Düsseldorf auseinandersetzt.
Werke von Sebastian Freytag befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Landes Nordrhein-Westfalen, des Museum Folkwang, des Märkischen Museums und der Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum.
Neben seiner individuellen künstlerischen Praxis arbeitet Freytag seit 2004 im Künstlerkollektiv KONSORTIUM. Gemeinsam mit zwei Künstlerkollegen betrieb er bis 2010 einen Projektraum in Düsseldorf und kuratierte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, darunter „Secondary Structures“, KIT – Kunst im Tunnel/Kunsthalle Düsseldorf (2007), „Gold“, Sydney College of the Arts (2009), „Dystotal“, Pori Art Museum (2014) und Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen (2016), sowie „Future / Memory“ im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt Kaunas (2022).
Mit KONSORTIUM entstanden zahlreiche Ausstellungen und Installationen, darunter „Eurostyle“, The Suburban, Chicago (2009), „Mastercopy“, Pori Art Museum (2010), „Spaceinvader“, KARST, Plymouth (2012), „Golden Dream Construction“, House of Art, České Budějovice (2013), „Stellen nicht aus“, Städtische Galerie Wolfsburg (2015), „Triumvirat“, Märkisches Museum Witten (2019), und „Trialog“, Kunstverein Ludwigsburg (2021). KONSORTIUM war zudem auf der 10. Kaunas Biennale (2015) sowie in Gruppenausstellungen unter anderem im ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe (2008), Museum Folkwang (2008), Museum Morsbroich, Leverkusen (2010/2022), und Marta Herford (2018) vertreten.
Seit 2018 ist Sebastian Freytag in der künstlerischen Lehre tätig, unter anderem an der Kunstakademie Münster, der Hochschule Düsseldorf und der Universität Siegen. Seit dem Wintersemester 2022/23 hatte er eine Vertretungsprofessur für Malerei an der Universität Duisburg-Essen inne. **Seit 2026 ist Sebastian Freytag Professor für Malerei an der Universität Duisburg-Essen.**
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