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Ionenstrahl-induzierte Materialmodifikationen

Das zentrale Thema des Verbundes ist die Veränderung von Materialien bei Bestrahlung mit hochenergetischen Ionen und deren in-situ bzw. on-line Charakterisierung. Bei der Wechselwirkung schneller, schwerer Ionen mit Materie wird die Energie des Projektils primär in das elektronische System eingetragen. Deren Dissipation erfolgt in einer Abfolge komplizierter Prozesse, deren Details sowohl von den Projektilparametern (Energie, Masse, Ladung) als auch von den Materialparametern des Targets abhängen. Die wissenschaftlichen Fragestellungen innerhalb des Verbundprojektes befassen sich mit der Aufklärung und der Nutzung der fundamentalen Prozesse dieser Ion-Festkörper-Wechselwirkung. Die Projekte untersuchen dabei die Materialveränderungen sowohl durch Analyse des Probenvolumens und der Oberfläche, als auch durch Analyse der emittierten Teilchenflüsse. Dazu soll der CRYRING mit einer Experimentierkammer instrumentiert werden, um dort zukünftig Experimente mit extrahierten Ionen aus dem Speicherring durchführen zu können und damit erstmalig das Potential der Maschine für die Materialphysik nutzbar zu machen.


Verbundpartner:

M. Schleberger (UDE, Koordinatorin)
Synergie-Effekte bei intensiver elektronischer Anregung

A. Wucher (UDE)
Massenspektrometrie zerstäubter Moleküle unter Beschuss mit hochenergetischen schweren Ionen

W. Ensinger (Technische Universität Darmstadt)
Hochenergieionen-induzierte Elektronen- und Röntgen-(X-ray)-Emission zur Analyse der Auswirkung von Schwerionenbestrahlung auf Beschleuniger- und Nano-Materialien (HI-EXE)

U. Glasmacher (Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg)
Ausbau von Experimentalplätzen zur spektroskopischen Analyse von schwerioneninduzierten Veränderung in kondensierter Materie, die unter extremen Drücken und Temperaturen während der Bestrahlung steht

We are a member of the MAT collaboration.