Willkommen beim Sonderforschungsbereich1242


Herzlich willkommen auf der Webseite unseres Sonderforschungsbereichs "Nichtgleichgewichtsdynamik kondensierter Materie in der Zeitdomäne"! 

Neugierig? Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des SFBs 1242 lassen sich gerne über die Schulter schauen und freuen sich über Interessierte, die einen Blick auf die aktuelle Forschung werfen wollen.

Auf dieser Webseite finden Sie Videos und unseren Podcast, die Ihnen die Nichtgleichgewichtsdynamik kondensierter Materie in der Zeitdomäne näherbringen. Auch live kann man uns Löcher in den Bauch fragen und spannende Experimente erleben. Mehr zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier.

Auf die Schnelle: Worum geht es?

Um „Kondensierte Materie“:
Damit sind alle festen Stoffe und Materialien gemeint, die es in unserer Welt gibt. Aber auch Flüssigkeiten werden dazugerechnet. Gase oder Plasmen gehören nicht dazu.

Um die „Zeitdomäne“:
Im Sonderforschungsbereich werden Methoden entwickelt, mit denen auch ultraschnelle Prozesse, wie in einem Zeitlupen-Film, beobachtet werden können. Kurze Zeitspannen können in der Physik auch spektroskopisch bestimmt werden. Man spricht dann von der „Frequenzdomäne“. Bei solchen indirekten Methoden können aber Details des Zeitverlaufs verloren gehen. Damit möglichst alle Einzelheiten des Zeitverlaufs abgebildet werden können, treiben wir die Entwicklung von Methoden in der Zeitdomäne voran.

Um „Nichtgleichgewichtsdynamik“:
Wird ein System, das sich zunächst in Ruhe befindet, einem kurzen Impuls ausgesetzt, so kann es in einen neuen, angeregten Zustand versetzt werden. Ein Golfball erhält durch den Schläger eine hohe Geschwindigkeit; eine Glocke wird in Schwingungen versetzt; ein Stoßdämpfer wird zusammengedrückt. Nach einiger Zeit kehrt das System wieder in einen stabilen Zustand zurück: Der Golfball ruht wieder, die Glocke ist ausgeschwungen, der Stoßdämpfer ist in die ursprüngliche Position zurückgekehrt. Die anfangs vorhandene Energie (Bewegungsenergie, Schwingungsenergie, Federspannungs-Energie) ist dabei in allen Fällen in Wärme umgewandelt worden. Aber was genau ist dazwischen passiert? Bei den genannten Beispielen kann das mit schnellen Kameras genau verfolgt werden. Aber bei angeregten Elektronen oder Schwingungen von Kristallen war dies bisher nicht möglich. Hier werden Methoden benötigt, die eine Zeitauflösung bis in den Bereich von 0,000 000 000 000 1 Sekunden ermöglichen. Diese werden im SFB 1242 weiterentwickelt.


Erfahren Sie mehr unter "SFB im Überblick" oder in unserem "Podcast 12:42".

Drei Tage intensiver Austausch Doktorand:innen-Retreat im Sauerland

[05.10.2020] Wissenschaft lebt nicht nur von der Forschung an sich – auch Kommunikation und Austausch sind ein fester Bestandteil. Weil gerade diese Aspekte unter der weltweiten Corona-Pandemie leiden, freute sich der SFB dennoch ein Doktorand:innen-Retreat unter größtmöglicher Sicherheit und Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand, Hyiene, Alltagsmasken) veranstalten zu können. 40 Doktorandinnen und Doktoranden begaben sich für drei Tage intensiven Austausch ins Sauerland. Neben Postersessions und wissenschaftlichen Vorträgen, gab es Fortbildungen zu Themen wie Konfliktmanagment, Verteidigung der Dissertation und Karriereplanung.

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S.U.N.I. - Die SommerUni für Natur- und Ingenieurwissenschaften Sommeruni in Corona-Zeiten

[12.08.2020] Die Corona-Pandemie stellt aktuell so einiges auf den Kopf – auch die Pläne für die alljährliche Sommeruni der Natur- und Ingenieurwissenschaften. So wurde in diesem Jahr die Veranstaltung selbst schon zu einem Experiment: Statt der jährlichen Live-Eröffnung vor wissenschaftlich interessierten Kindern und Jugendlichen, gab es einen Livestream. Aber auch der wurde gut angenommen, Axel Lorke und Nicolas Wöhrl konnten die Aufmerksamkeit aller Teilnehmenden mit unterschiedlichen, optischen Experimenten gewinnen und so die Themen des SFB1242 vermitteln. Wer nicht dabei sein konnte hat zu einem späteren Zeitpunkt noch mal die Gelegenheit: Das Video wird gerade geschnitten und danach veröffentlicht.

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Metall-Isolator-Materialien verstehen Die Wirkung des heißen Elektrons

[18.12.2019] Sehen kann man sie nicht wirklich, aber dennoch lässt sich der Energiefluss wie in einem Daumenkino verfolgen: Ein Physik-Team der UDE hat die Energieübertragung in einem Metall-Isolator-Material untersucht und die Ergebnisse im Fachmagazin Physical Review B veröffentlicht. Langfristig könnten sie dazu beitragen, das Wärmeproblem in der Mikroelektronik durch gezieltes Materialdesign zu lösen.

Die ganze Meldung findet sich hier.

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Videos

In unseren Videos können Sie die Welt der Nichtgleichgewichtsdynamik erkunden und Einblicke in unsere Forschung erhalten. Sowohl aktuelles aus der Wissenschaft, als auch Rückblicke auf unsere Veranstaltungen können Sie dort finden.

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Podcast

​Solange wir uns auf Wissenschaft und Experimente konzentrieren, können Sie was auf die Ohren kriegen. In unserem Podcast 12:42 erklären wir, worum es im SFB 1242 geht.​
 

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