Fein geschliffen

Der Industriemechaniker

Ausbildungsinhalte:

Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, in denen Sie u. a. lernen werden, manuell und mit modernen computergesteuerten Maschinen Präzisionswerkstücke aus Metallen und Kunststoffen herzustellen und elektromechanische und pneumatische Bauteile zusammenzubauen. Das sind wichtige Voraussetzungen, um wesentliche Teile für die Versuchsaufbauten in unseren Forschungsbereichen herzustellen und in Betrieb zu setzen.

Die praktische Ausbildung findet hauptsächlich in der Feinmechanischen Werkstatt statt. In der Ausbildung muss man erst einmal das richtige Gefühl für die Metallbearbeitung bekommen und dazu bestimmte Bearbeitungstechniken wie Feilen, Sägen, Meißeln, Gewindeschneiden und maßgenaues Reiben per Hand so lange üben, bis die Ergebnisse zufriedenstellend sind. Nach diesem schweißtreibenden Einstieg lernt man viele andere Bearbeitungsarten und die Arbeit an Dreh- und Fräsmaschinen und das Erstellen von Programmen für ganz moderne numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen. Dann geht es an den Aufbau von Pneumatikschaltungen, den Ein- und Aufbau der Teile und Baugruppen und das spannende In-Betrieb-Nehmen der selbst gebauten Anlagen.

Der Berufsschulunterrricht findet als Blockunterricht (zwei Wochen am Stück) am Berufskolleg der Stadt Essen in Essen-West statt und wird durch theoretischen Unterricht in der Ausbildungsstätte ergänzt.

Ausbildungsbeginn:

1. August eines jeden Jahres

Bewerbungsfrist:

31. Oktober des Vorjahres

Ausbildungsvoraussetzungen:

Voraussetzung für die Berufsausbildung zur Industriemechanikerin/zum Industriemechaniker ist die Fachoberschulreife und die Begeisterung für z. B. Dampfmaschinen, Kugellager und alles andere, was sich mechanisch bewegt.

Angaben über die Bewerbungsunterlagen oder den Ansprechpartner entnehmen Sie bitte dem Informationsflyer.

Perspektiven:

Industriemechanikerinnen und -mechaniker werden zur Herstellung und Instandhaltung von Geräten und Systemen gesucht, z. B. in den Bereichen Bürotechnik, Foto-/Filmtechnik, medizinische und optische Gerätetechnik, in Entwicklungswerkstätten, an Montageplätzen und im Kundenservice.

Wer vom Lernen noch nicht genug hat, kann sich auch zur Technikerin/zum Techniker weiterbilden oder die Meisterprüfung ablegen.