MARS

Früher litten Gewässer europaweit unter massiver Verschmutzung und Versauerung. Heute ist die Situation regional sehr unterschiedlich. Während in Südeuropa das Wasser knapp ist, weil die Landwirtschaft immer intensiver wird und die Temperaturen steigen, haben Flüsse und Seen in Mitteleuropa eher mit überschüssigen Nährstoffen und einer Mixtur von Schadstoffen zu kämpfen. Sie gelangen etwa durch Dünger oder industrielle Quellen ins Wasser, rauben ihm den Sauerstoff und damit Leben. Wie sich das auf die biologische Vielfalt und ihre Umweltfunktionen auswirkt, untersucht das MARS Projekt » mehr

REFORM

Ziel dieses EU gefördertes Forschungsprojektes ist die Entwicklung von Richtlinien und Werkzeugen, um Renaturierungsmaßnahmen an Fließgewässern künftig erfolgreicher und kosteneffizienter zu gestalten und die nächsten Bewirtschaftungsplanungen im Rahmen der EG-Wasserrahmenrichtlinie zu unterstützen  » mehr

Räumliche und zeitliche Aspekte von Fließgewässer-Renaturierungen

Dieses Projekt versucht auf Grundlage einer wiederholten Beprobung von 25 renaturierten Gewässerabschnitten zwei wesentliche Fragen zur Renaturierung von Fließgewässern zu beantworten:
1.) Welche Auswirkungen haben Renaturierungsmaßnahmen auf die Hydromorphologie und Lebensgemeinschaften der Aue?
2.) Welche Zeiträume sind für eine Reaktion der Hydromorphologie und Lebensgemeinschaften von Gewässer und Aue notwendig?
Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit dem Senckenberg-Institut und wird von der DBU, der Kurt-Lange-Stiftung, der Sparkasse Gelnhausen und der Stiftung Hessischer Naturschutz gefördert.

Wiederansiedlung von Makrozoobenthosorganismen in Fließgewässern

In diesem vom LANUV NRW geförderten Projekt soll erstmals versucht werden ganze Makrozoobenthosgemeinschaften von einem Gewässersystem in ein anderes biotisch verarmtes Gewässersystem umzusiedeln. In mehreren Jahreszeiten werden hierzu Besiedlungssubstrate im Spendergewässer ausgebracht und diese nach erfolgter Besiedlung in das Empfängergewässer transferiert. Das Projekt wird von der Universität Oldenburg geleitet.

DESSIN

Im Rahmen des Projektes DESSIN soll aufgezeigt werden, in wie weit eine Bewertung der Ökosystemdienstleistungen helfen kann, Innovationen im Wassersektor zu fördern und zu implementieren. Dabei sollen Technologie-, Monitoring-, Simulations- und Managementansätze speziell für urbane Räume entwickelt werden. Kern des Projektes ist es, eine Richtlinie zu erstellen, die Veränderungen der Ökosystemdienstleistungen der urbanen Wasserkörper aufgrund von Neuerungen aufzeigen und bewerten kann. Schwerpunktmäßig werden Wasserqualität und Trockenheit in den folgenden Modellregionen betrachtet: Emscher, Hoffselva (Region Oslo), Westland (Niederlande), Athen (Griechenland) und Llobregat (Barcelona, Spanien) Projekt Webseite