Überraschende Ergebnisse in der Schilddrüsenforschung

Verdrehte Welt bei kleinen Nagern

[26.11.2014] Ohne sie läuft nichts: Die Schilddrüse und ihre Hormone wirken in jeder Zelle und beeinflussen beispielsweise Stoffwechsel, Wachstum oder Herzfunktion. Das klappt nicht immer einwandfrei. Besonders wenn das Verhältnis zweier Hormone gestört ist, kommt es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden. Doch es geht auch anders: Forscher der Allgemeinen Zoologie der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Fritz-Lipmann-Instituts in Jena untersuchten den Ansell-Graumull (Fukomys anselli), ein afrikanisches, unterirdisch lebendes Nagetier. Er hat ein einzigartiges Hormonverhältnis, das – bei anderen Säugetieren – zu Entwicklungsstörungen führt. Die Nager sind allerdings kerngesund und werden bis zu 20 Jahre alt.

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Das Klima von Essen

Titelbild Das Klima von Essen

[13.02.2015] "Das Klima von Essen“ stellt einen zusammenfassenden Überblick über die klimatischen und lufthygienischen Verhältnisse einer für das Ruhrgebiet repräsentativen Großstadt dar. Hierzu wurden über ein Jahr lang Daten stationär sowie mobil im Essener Stadtgebiet erfasst. Über die Darstellung und Analyse des gegenwärtigen Essener Stadtklimas hinaus erfolgen Aussagen zur menschlichen Wärmebelastung während heißer Tage sowie die Bestimmung der turbulenten Wärme- und Kohlendioxidflüsse exemplarisch für Stadt und Umland. Mit Hilfe langjähriger Trendaussagen ließen sich darüber hinaus lufthygienische Verbesserungen, aber auch klimatische Veränderungen während der vergangenen Jahrzehnte nachweisen.
Aussagen zum zukünftigen Klima von Essen und seiner Region konnten auf der Basis numerischer Modellanalysen getroffen werden. Mit dem Buch „Das Klima von Essen“ beschließt die Abteilung Angewandte Klimatologie ihre fast 30- jährige Tätigkeit an der Universität Duisburg-Essen.

Humanbiologie - ein neues Buch auf dem Markt: aktuell, unkonventiell, informativ und verständlich.

Titelbild Lehrbuch Humanbiologie

[30.10.2014] Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt, wie wir Menschen eigentlich zu dem geworden sind, was wir heute sind? Woher kommen alle die Dinge, über die wir im Affenhaus lachen, die uns aber bei unseren Nächsten erschrecken? Warum lieben und warm töten wir? Was macht uns so einzigartig unter all den anderen Lebewesen und, sind wir eigentlich so einzigartig, wie manche Menschen gerne glauben würden? Was können wir von unseren nächsten Verwandten über uns selbst lernen, und können wir überhaupt etwas lernen? Wenn wir die Antworten kennen wollen, müssen wir uns mit der Evolutionsgeschichte der Linie beschäftigen, die zu uns und zu unseren Verwandten, den Menschenaffen, führt. Dies ist auch die Sichtweise, eine von mehreren, wie man den Begriff Humanbiologie verstehen kann und, die die Autoren, Universitätsprofessoren Hynek Burda und Peter Bayer aus der Fakultät für Biologie der Universität Duisburg-Essen und Jan Zrzavý aus der Südböhmischen Universität in ihrem neuen Buch "Humanbiologie", Ulmer Verlag, Stuttgart, vertreten.

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