Wissenschaftler

Fakultät für Biologie
Aquatische Ökologie
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 Publikationen

 

Promotionsthema: Bio-geochemische Triebkräfte der Veretilung von Wasserpflanzen

Was wissen wir über den Einfluss bio-geochemischer Faktoren auf die Verbreitung von Wasserpflanzen?

Das Projekt began mit der Suche nach einer Lösung für die Monokulturen von Elodea nuttallii (Planch.) im Baldeneysee (Essen; Deutschland). Es wurde vorgeschlagen, E. nuttallii an bestimmten Stellen des Sees zu entfernen (auszubaggern). Danach wurden das Wachstum von E. nuttallii und die Auswirkungen und Veränderungen auf die Makroinvertebraten-Gemeinschaften im Laufe der Zeit verfolgt. Leider begann das Wachstum von E. nuttallii im Jahr 2019 spät in der Saison, was die Planung erschwerte.

Desweiteren konzentriert sich die Forschung neben der Lösung für die Monokulturen bestimmter Arten weniger auf die Verbreitung der Pflanzen sondern mehr auf die der Makroinvertebraten. Studien, die versuchen wichtige bio-geochemische Faktoren mit Hilfe multivariater Statistiken zu umgehen, zeigen sehr unterschiedliche Ergebnisse und es fehlt ein allgemeines Konzept. Als konsistenteste Faktoren werden daher Trübung, Salzgehalt und Nährstoffe (N und P) genannt. Es ist jedoch nicht so, dass diese Faktoren die gesamte Makrophytenverteilung erklären. Auf der Grundlage von Datensätzen werden verschiedene Modelle und Ideen getestet, um herauszufinden, welche Faktoren und Ansätze die Makrophytenverteilung am besten erklären.

Schließlich sind statistische Methoden oft nicht das Lieblingsfach von Ökologen/Biologen/Chemikern. Die meisten Berechnungen und Methoden sind ohne mathematischen Hintergrund oft schwer zu interpretieren. Gegenwärtig habe ich einige R-Funktionen entwickelt, die einfach zu verstehen und leicht in R zu implementieren sind. Die Idee dahinter ist, dass der Benutzer anhand der bereitgestellten Literatur einfach zurückverfolgen kann, wie diese R-Funktionen arbeiten. Dadurch sind die Ergebnisse leicht zu interpretieren und Nuancen können erkannt werden.