Aktuelles

Neues an der UDE

Neue Leiterin am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

Wegweiser für Flüchtlinge

Mehr Väter (kurz) in Elternzeit

Professorin vom UK-Essen mit DKMS Wissenschaftspreis ausgezeichnet

UDE-Politikwissenschaftlerin für Konfliktforschung ausgezeichnet


Veranstaltungen an der UDE

ChanceMINT.NRW: Vom Traumstudium zum Traumjob – wie geht das?

Hardcore & Gender - Soziologische Einblicke in eine globale Subkultur

Verhandlungstechnik bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen

Antifeminismus als Scharnier zwischen extremer Rechter, Konservatismus und bürgerlichem Mainstream

CETE Summer School 2016

Überzeugend auftreten, frei sprechen und erfolgreich Redesituationen meistern

SommerUni der Natur- & Ingenieurwissenschaften


Neu erschienen an der UDE

Liebe – Annäherungen aus Geschlechterperspektive

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 37/2015

Intellektuelle Frauen

Neues an der UDE

Neue Leiterin am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)

Das IAQ steht ab April 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Ute Klammer als Geschäftsführender Direktorin. Sie wechselt damit gleichzeitig als Professorin von der Fakultät für Bildungswissenschaften zu den Gesellschaftswissenschaften der UDE. Die Wirtschaftswissenschaftlerin, die auch ein Studium in Philosophie, Germanistik und Pädagogik absolviert hat, ist seit 2004 Professorin für Politische Wissenschaften, insbesondere Sozialpolitik, und war von 2008 bis 2015 zudem Mitglied des Rektorats der UDE, wo sie als Prorektorin die Themenfelder Diversity Management und Internationales verantwortete. Themen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, der Europäischen Sozialpolitik und der Gender-Forschung sind ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte, insbesondere Fragen der Alterssicherung, der Familienpolitik, Armut und Einkommensverteilung und der sozialen Sicherung von Frauen liegen ihr am Herzen.
Ute Klammer berief u.a. 2008 das Bundesfamilienministerium in die Sachverständigenkommission zur Erstellung des ersten Gleichstellungsberichtes für Deutschland, deren Vorsitz sie 2010 übernahm. Am zweiten Gleichstellungsbericht ist sie gegenwärtig ebenfalls beteiligt.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9343

Eu-Projekt mit UDE-Team aus der Soziologie

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Die meisten Opfer von Menschenhändlern werden sexuell ausgebeutet, und das trifft mit 96 Prozent fast ausschließlich Frauen. Zu der Genderdimension von Menschenhandel hat die Europäische Kommission jetzt einen Bericht veröffentlicht, an dem Soziologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) mitgearbeitet haben.
In der EU gibt es keine einheitliche Linie, wie mit käuflicher Liebe umgegangen wird. In Deutschland und den Niederlanden etwa ist sie erlaubt. Aber lässt sich der Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung verringern, wenn man die legale Prostitution reguliert? Dies untersuchte ein internationales Team der Lancaster University und der UDE im Auftrag der Europäischen Kommission. Prof. Karen A. Shire, Dr. Birgit Apitzsch und Markus Tünte (UDE) schauten dabei besonders auf zwei Städte: Dortmund und Amsterdam.
Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen und können die englischsprachige Version des Berichts aufrufen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9336
 

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

Mit gleich drei Anträgen zur Erweiterung des Forschungsprofils bestehender Professuren war die Universität Duisburg-Essen (UDE) beim Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen erfolgreich. Damit ist die UDE NRW-weit die einzige Hochschule, die drei Professuren mit zusätzlichen 75.000 Euro pro Jahr für drei Jahre finanziert bekommt.
Die drei geförderten UDE-Professorinnen gehören alle dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an. Zwei von ihnen lehren und forschen an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Experimentelle Psychobiologie unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten sowie Prof. Dr. Anke Hinney, Molekulargenetik von Adipositas und Essstörungen unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten.
An der Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird künftig Prof. Dr. Nicole Krämer unterstützt mit der Ausrichtung Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation unter Einschluss von Genderperspektiven im Umgang mit neuen Technologien.
Für beide Fakultäten sind es die ersten Genderprofessuren. Die neue geschlechtsspezifische Ausrichtung bleibt für mindestens sechs Jahre bestehen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9221
https://www.uni-due.de/ekfg/neue_genderprofessuren.php

 

Wegweiser für Flüchtlinge

Kein Lebenslauf gleicht dem anderen: Zahlreiche Flüchtlinge, die täglich in Deutschland ankommen, haben eine Uni besucht oder möchten hier studieren. Doch zuerst gibt es viele Fragen. Grundlegende Informationen zu Angeboten und Ansprechpartnern der Universität Duisburg-Essen (UDE) liefert eine neue Webseite, die die UDE jetzt freigeschaltet hat.
Flüchtlinge können sich ab Oktober an der Uni individuell beraten lassen und als Gasthörer ausgewählte Veranstaltungen besuchen. Das entsprechende Vorlesungsprogramm ist nun auch online abrufbar unter http://www.uni-due.de/studierendensekretariat/gasthoerer.shtml. Zudem werden Ansprechpartner genannt, die dabei helfen, für jeden Lebensweg das passende Angebot zu finden.
Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/fluechtlinge

Untersuchung zum Elterngeld

Mehr Väter (kurz) in Elternzeit

Das Elterngeld wird weit überwiegend (75,1 Prozent) von Frauen in Anspruch genommen, aber immer mehr Männer beteiligen sich an der Betreuung der Kinder. So stieg ihr Anteil am Elterngeld von 17,7 Prozent beim Geburtsjahrgang 2008 auf inzwischen rund ein Viertel. Jeder dritte Vater geht dagegen in Elternzeit. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im Informationsportal Sozialpolitik aktuell veröffentlicht wurde.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9088

Professorin vom UK-Essen mit DKMS Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Für ihre bahnbrechende Beiträge zum besseren Verständnis der immunologischen Wirkungsmechanismen nach allogenen Stammzelltransplantationen wurde Prof. Dr. med. Katharina Fleischhauer auf dem diesjährigen Kongress der EBMT (European Society for Blood and Marrow Transplantation) in Valencia mit demDKMS-Wiisneschaftspreis ausgezeichnet. Fleischhauer ist Direktorin des Instituts für Zelltherapeutische Forschung am Universitätsklinikum Essen und gilt als international hoch angesehene Wissenschaftlerin und Spezialistin für die Immunbiologie von Stammzelltransplantationen. Durch ihre Erkenntnisse wurde eine verbesserte Auswahl von unverwandten Spendern für die Transplantation möglich.
Weitere Informationen: https://www.dkms.de/de/dkms-mechtild-harf-wissenschaftspreis-2016

UDE-Politikwissenschaftlerin für Konfliktforschung ausgezeichnet

Der Schrecken des 11. September 2001 brannte sich weltweit in das Gedächtnis ein. Für die USA begann mit diesem Datum aber auch eine neue Form der Kriegsführung. Wie diese sich entwickelt hat, thematisiert Dorte Hühnert vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE) in ihrer Masterarbeit und erhält dafür den renommierten Christiane-Rajewsky-Preis der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK).
Den mit 2.500 Euro dotierten Preis, der der Rechtsextremismusforscherin Prof. Christiane Rajewsky gewidmet ist, teilt sich Hühnert mit einer weiteren Gewinnerin.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9314

Veranstaltungen an der UDE

MINT-Studentinnen im Bachelorstudium für Karriereentwicklungsprogramm gesucht!

ChanceMINT.NRW: Vom Traumstudium zum Traumjob – wie geht das?

Das Karriereentwicklingsprogramm ChanceMINT.NRW ermöglicht ab Sommer 2016 erneut 20 Studentinnen aus ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen und der Informatik Einblicke in die berufliche Praxis. Durch verschiedene Theorie und Praxis verknüpfende Maßnahmen werden die Studentinnen auf einen gelingenden beruflichen Einstieg vorbereitet. Durch den Aufbau von Kontakten und Netzwerken mit potentiellen Arbeitgebern und (weiblichen) Rollenvorbildern erhalten sie erste berufspraktische Orientierungen, die Studienmotivation wird erhalten und gestärkt und somit werden prospektiv Studienabbrüche bzw. Studienplatzwechsel verringert. ChanceMINT.NRW ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums für Hochschul- und Qualitätsentwicklung und der Hochschule Ruhr-West. Eine Bewerbung ist möglich bis zum 08. Mai 2016.
Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie unter folgendem Link: www.uni-due.de/zfh/chancemint.

Vortrag

Hardcore & Gender - Soziologische Einblicke in eine globale Subkultur

Obwohl »Subkulturen« seit den 1940ern Jahren intensiv erforscht werden, wissen wir immer noch wenig über die Geschlechterarrangements in diesen Welten. Wie wird dort Geschlecht organisiert und verhandelt?
Marion Schulze (Universität Basel) geht dieser Frage am Beispiel von Hardcore(-punk) nach und greift hierzu auf die Ergebnisse einer siebenjährigen, multi-situierten und partizipierenden Feldforschung zurück. Zudem zeigt sie auf, welcher theoretischen und analytischen Werkzeuge es bedarf, um Geschlecht in Subkulturen angemessen zu untersuchen, und entwickelt hierzu einen theoretischen Rahmen für nachfolgende Forschungen.
Der Vortrag wird vom Autonomem Frauen*referat der Universität Duisburg-Essen veranstaltet.
11. Mai 2016, 19.00 Uhr, Ort: AZ Mülheim an der Ruhr (Auerstr.51; www.az-muelheim.de)

Veranstaltungsangebot für Professorinnen

Verhandlungstechnik bei Berufungs- und Bleibeverhandlungen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen sich an der Hochschule zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, schwierige Verhandlungen zu führen. Das gilt insbesondere, aber nicht nur, für Berufungs- und Bleibeverhandlungen, die nicht zuletzt durch die Einführung der W-Besoldung und die gewachsene Handlungsautonomie der Hochschulen komplexer geworden sind. Umso wichtiger ist es, dass auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich auf diese Verhandlungssituationen gründlich vorbereiten. Dazu gehört einerseits, die eigenen Verdienste und Fähigkeiten überzeugend darstellen zu können, und andererseits, mit den Grundlagen professioneller Verhandlungsführung vertraut zu sein. Nur so können sie ihre eigene Disposition und die ihrer Verhandlungspartner an der Hochschule richtig einschätzen und Verhandlungen auch über Konfliktsituationen hinweg zu einem optimalen Ergebnis führen.
In diesem Seminar werden Verhandlungsstrategien speziell für Berufungs- und Bleibeverhandlungen und die methodischen Werkzeuge für erfolgreiche Verhandlungen in enger Verzahnung vermittelt. Anhand von Beispielen, individuellen Übungen und Rollenspielen wird im Seminar die Möglichkeit gegeben, wirkungsvolle Instrumente zur erfolgreichen Verhandlungsführung praxisorientiert kennenzulernen.
Die Veranstaltung wird vom Sachgebiet Personal- und Organisationsentwicklung der UDE angeboten und von Frau RA Dr. Juliane Lorenz, Justitiarin für Hochschul- und Beamtenrecht im DHV durchführt.
Veranstaltungstermin ist der 23. und 24. Mai 2016.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://sisonline.uni-due.de/default.aspx?act=det&pid=551111783&kid=-822773121

Vortrag

Antifeminismus als Scharnier zwischen extremer Rechter, Konservatismus und bürgerlichem Mainstream

In dem Vortrag von Christiane Ritter (Antifaschistisches Bildungsforum Rheinland) wird der organisierte Antifeminismus unter die Lupe genommen. Denn im Kampf gegen einen angeblichen „Genderismus“ oder eine befürchtete „Frühsexualisierung“ sind Allianzen entstanden, die vom konservativen Feuilleton über christlich-fundamentalistische Gruppierungen und die AfD bis zur Neonazi-Szene reichen.
Der Vortrag wird vom Autonomem Frauen*referat der Universität Duisburg-Essen veranstaltet.
31. Mai 2016, 18:00 Uhr, Campus Essen (Der Raum wird noch bekannt gegeben.)


 

 

 

Trainingsprogramm für Frauen

Überzeugend auftreten, frei sprechen und erfolgreich Redesituationen meistern

Wenn zwei das gleiche sagen, ist es noch lange nicht dasselbe. Gerade an Frauen in der Hochschullandschaft werden oftmals enorme Anforderungen gestellt. Zum einen wird eine hohe fachliche Kompetenz vorausgesetzt und zum anderen kommt den kommunikativen Fähigkeiten eine entscheidende Bedeutung zu. Frauen verfügen über alle rhetorischen Mittel, die für einen Erfolg in Studium und Beruf wichtig sind; sie müssen diese Potenziale lediglich entdecken, aktivieren und pflegen, um souverän und überzeugend aufzutreten. Sprache, Körpersprache sowie Überzeugungskraft zählen ebenso dazu wie wirkungsvolles Argumentieren, ein effektiver Umgang mit männlichen Dominanzstrategien oder Schlagfertigkeitstechniken. Auch der richtige Umgang mit Lampenfieber kann helfen, schwierige Redesituationen zu meistern.
Es gibt viele Gründe, warum Frauen zunächst unter sich sein wollen, wenn sie neue Kommunikationsstrategien für einen selbstsicheren Auftritt ausprobieren wollen. Daher richtet sich die Veranstaltung speziell an diese Zielgruppe.
Das Seminar wird vom Institut für Optionale Studien (Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz (E1)) angeboten, und findet an 2 Terminen statt: Fr. 10.06.2016 und Sa 18.06.2016, jeweils 10:00-17:00 Uhr.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Research in Technology Education: Methods, Skills and Approaches

CETE Summer School 2016

The CETE Summer School is a junior conference for young academics founded by the DAAD. It offers the opportunity of professional exchange and networking as well as workshops of methodological approaches in the research field of technology and engineering education.
The CETE Summer School wants to connect cross-national as well as interdisciplinary researchers and young academics for an exchange. It opens up a research-oriented forum for the accounted research potential still growing number of junior scientists who deal with technology and engineering education and its benefit and impact.
The event takes place from 20-22 June 2016.
Further Information: http://www.cete-net.com/events/summer-school-2016/

SommerUni der Natur- & Ingenieurwissenschaften

Was hat Magie mit Magnetismus zu tun? Können Planeten im Labor entstehen? Und wie viele Unendlichkeiten gibt es eigentlich?
Dies sind nur einige der Fragen, mit den sich Jugendliche ab 15 Jahren im Rahmen der SommerUni der Natur- und Ingenieurwissenschaften auseinandersetzen können. Mit spannenden Experimenten und ungewöhnlichen Exkursionen bietet die S.U.N.I. ein einmaliges Forum für die gezielte Studienwahlorientierung.
Der überwiegende Teil der Veranstaltung ist geschlechtergetrennt. Für Schülerinnen und Schüler stehen jeweils 60 Plätze zur Verfügung.
Die S.U.N.I. findet vom 15.-19. August am Campus Duisburg statt.
Anmeldung und weitere Informationen: https://www.uni-due.de/suni/

Neu erschienen an der UDE

Ausgabe 1/16 der Zeitschrift GENDER

Liebe – Annäherungen aus Geschlechterperspektive

Liebe – ein Gefühl, das unmittelbar in die alltägliche Lebenswelt eingebunden ist, bildet den aktuellen Schwerpunkt der GENDER. Die Beiträge vermitteln eine multidisziplinäre Perspektive auf das Phänomen ‚Liebe‘, das immer innerhalb von gesellschaftlichen Machtverhältnissen verortet werden muss. Über den Einblick in verschiedene (Forschungs-)Felder der Liebe kann deren spezifische Verflechtung mit Geschlecht aufgezeigt werden. Monika Götsch untersucht die Erzählungen von Jugendlichen über Liebe und legt dar, wie diese eine patriarchale Form der Liebe ausdrücken. Mit dem Bundestag verweist Sabina Schutter auf einen ungewöhnlichen Ort für Auseinandersetzung um die Liebe und zeigt über die Analyse von Bundestagsdebatten, wie Liebe implizit in Gesetze eingeschrieben wird. In diesen und weiteren Schwerpunktbeiträgen beschäftigen sich die Autorinnen theoretisch und empirisch damit, wie Menschen empfinden, fühlen und handeln, wenn sie lieben.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 23

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Welche Bedeutung haben Netzwerke sowohl für eine geschlechtergerechte Veränderung der Hochschullandschaft als auch für die Lebenspraxis von Akademikerinnen und die Formierung von Genderwissen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie „Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht”, die von Uta C. Schmidt und Beate Kortendiek herausgegeben wird. Unter den Schlagworten Netzwerkforschung, Netzwerkorganisation, Netzwerkwissen, Netzwerkfragen und Netzwerkpraxis wird Einblick in aktuelle Forschungsperspektiven, in das Erfahrungswissen von Netzwerkerinnen und in konkrete Vernetzungspraxen gegeben.
Zur Online-Version der Ausgabe gelangen Sie hier.

Gender Sonderheft 3

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Das Sonderheft versammelt unterschiedlichste Beiträge der 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender e. V., welche die Dynamiken, Auseinandersetzungen, Konflikte und Kämpfe, die sich um Geschlechterkonstruktionen und Geschlechter(un)ordnungen ereignen, in den Blick genommen hat. Dabei steht der Plural sowohl für die Fülle historischer und zeitgenössischer Bewegungen als auch für die Vielfalt der theoretischen, disziplinären, methodischen und empirischen Auseinandersetzungen mit Veränderbarkeit und Veränderungen. Gegenstand des Sonderhefts sind somit Bewegung/en in ihrer Vieldeutigkeit; verschiedene ‚Bewegungen‘ stehen hier als politische Stellungnahmen und soziale Praxen im Zentrum.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 37/2015

Den Schwerpunkt des Journals Nr. 37 bilden Beiträge zu Rollenbildern in der TV-Werbung für Kinder, zu den Zusammenhängen zwischen Behinderung, Geschlecht und sozialer Lage und zur Vergabe öffentlicher Aufträge als Weg zur Förderung von Gleichstellung in Unternehmen. Darüber hinaus setzt sich Doris Freer in ihrem Aufsatz anlässlich des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Anne Schlüter kritisch mit Frauenforschung im Spannungsfeld von Theorie und Praxis auseinander. Projektvorstellungen, Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen geben wie immer einen umfangreichen und vielfältigen Einblick in aktuelle Forschung, Vernetzung und Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-37_Netzwerk-FGF.pdf