Aktuelles

Neues an der UDE

Humboldt-Stipendiatin in der Chemie


Frauen zahlen den Preis für ein funktionierendes Familienleben

Weniger Lohn, weil „typisch Frau“?

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Drei neue Genderprofessuren für die UDE


Veranstaltungen an der UDE

Flexibilität und Charakter. Männlichkeit in Arbeit

Queer Lectures?!

Autonomes Frauen*referat: Wahl und Vollversammlung

Berufsorientierung für Geisteswissenschaftler/innen

Geschlechterungleichheiten in der sich wandelnden Arbeitswelt

Körper und Geschlecht im Fokus von Gesundheit und Medizin

Stip Stip Hurra!

Neu erschienen an der UDE

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Tagungsdokumentation "Ready for Dialogue"

Liebe – Annäherungen aus Geschlechterperspektive

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Neues an der UDE

Nano-Forschung gegen Krebs

Humboldt-Stipendiatin in der Chemie

Neue Strategien gegen Krebs finden – das möchte auch Prof. Dr. Xiao-Yu Hu von der Nanjing University. Mögliche Lösungen sucht die 35-jährige Chinesin auf der Nano-Ebene. Als Humboldt-Forschungsstipendiatin für erfahrene Wissenschaftler ist sie derzeit Gast bei Prof. Dr. Carsten Schmuck an der Fakultät für Chemie der UDE.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9503

Auswertung zum Gender Time Gap in Deutschland

Frauen zahlen den Preis für ein funktionierendes Familienleben

Immer mehr Frauen sind erwerbstätig, doch nach wie vor klafft bei Lohn und Arbeitszeit eine Lücke zwischen den Geschlechtern. Vor allem Mütter sind meist ausschließlich in Teilzeitjobs tätig. Mit durchschnittlich 30,1 Wochenstunden arbeiteten Frauen im Jahr 2015 hierzulande 8,2 Stunden kürzer als die Männer – und zahlen mit dieser sogenannten Gender Time Gap den Preis für ein funktionierendes Familienleben. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im Informationsportal Sozialpolitik aktuell veröffentlicht wurde.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9525

Neues Forschungsprojekt am IAQ

Weniger Lohn, weil „typisch Frau“?

Dass in „typischen Frauenberufen“ weniger verdient wird, ist häufig nicht gerechtfertigt. Darauf deuten erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) in Kooperation mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hin, das die „Blinden Flecken in der Ursachenanalyse des Gender Pay Gaps“ untersucht.
Bei den Analysen zur Bereinigung des Gender Pay Gaps wird berechnet, wie groß die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern ausfallen würde, wenn es zwischen Frauen und Männern am Arbeitsmarkt keine Unterschiede gäbe. Wenn also weibliche und männliche Beschäftigte vergleichbar wären hinsichtlich ihrer Qualifikationen, ihres ausgeübten Berufs, ihrer beruflichen Positionierung, ihrer Erwerbsverläufe und ihrer Arbeitszeiten. Grundsätzlich kommen diese Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass der bereinigte Gender Pay Gap für Deutschland kleiner ausfällt als der unbereinigte Lohnunterschied.
Allerdings wird häufig nur der bereinigte Gender Pay Gap als gleichstellungspolitisch relevant betrachtet - dies scheint problematisch, weil die herangezogen Vergleichsfaktoren selbst nicht frei von Diskriminierung sind.  Wenn Frauen deshalb weniger verdienen, weil sie häufiger in den schlechter bezahlten Berufen beschäftigt sind, muss dies nicht zwangsläufig legitim sein. Denn dies geht auf die gesellschaftliche Abwertung typisch weiblicher Tätigkeiten zurück, ist also eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, kritisieren die IAQ-Forscherinnen. Bislang ist die Relevanz solcher Erklärungsansätze jedoch noch nicht statistisch geprüft worden. Diese Forschungslücke versucht das aktuelle Forschungsprojekt zumindest teilweise zu schließen.
Weitere Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Ute Klammer, Tel. 0203/379-1827, ute.klammer@uni-due.de
Sarah Lillemeier, Tel. 0203/379-2411, sarah.lillemeier@uni-due.de

Eu-Projekt mit UDE-Team aus der Soziologie

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Die meisten Opfer von Menschenhändlern werden sexuell ausgebeutet, und das trifft mit 96 Prozent fast ausschließlich Frauen. Zu der Genderdimension von Menschenhandel hat die Europäische Kommission jetzt einen Bericht veröffentlicht, an dem Soziologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) mitgearbeitet haben.
In der EU gibt es keine einheitliche Linie, wie mit käuflicher Liebe umgegangen wird. In Deutschland und den Niederlanden etwa ist sie erlaubt. Aber lässt sich der Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung verringern, wenn man die legale Prostitution reguliert? Dies untersuchte ein internationales Team der Lancaster University und der UDE im Auftrag der Europäischen Kommission. Prof. Karen A. Shire, Dr. Birgit Apitzsch und Markus Tünte (UDE) schauten dabei besonders auf zwei Städte: Dortmund und Amsterdam.
Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen und können die englischsprachige Version des Berichts aufrufen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9336
 

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

Mit gleich drei Anträgen zur Erweiterung des Forschungsprofils bestehender Professuren war die Universität Duisburg-Essen (UDE) beim Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen erfolgreich. Damit ist die UDE NRW-weit die einzige Hochschule, die drei Professuren mit zusätzlichen 75.000 Euro pro Jahr für drei Jahre finanziert bekommt.
Die drei geförderten UDE-Professorinnen gehören alle dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an. Zwei von ihnen lehren und forschen an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Experimentelle Psychobiologie unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten sowie Prof. Dr. Anke Hinney, Molekulargenetik von Adipositas und Essstörungen unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten.
An der Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird künftig Prof. Dr. Nicole Krämer unterstützt mit der Ausrichtung Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation unter Einschluss von Genderperspektiven im Umgang mit neuen Technologien.
Für beide Fakultäten sind es die ersten Genderprofessuren. Die neue geschlechtsspezifische Ausrichtung bleibt für mindestens sechs Jahre bestehen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9221
https://www.uni-due.de/ekfg/neue_genderprofessuren.php

 

Veranstaltungen an der UDE

Vortrag im Rahmen des Literaturwissenschaftlichen Kolloquiums

Flexibilität und Charakter. Männlichkeit in Arbeit

In der aktuellen kulturwissenschaftlichen Diskussion zum Thema Arbeit und Subjektivität bildet Richard Sennetts Der flexible Mensch einen häufigen Bezugspunkt für Thesen zum Zusammenhang zwischen der Deregulierung des Arbeitsmarktes und Schwierigkeiten der Subjektkonstitution. Beruht die These einer der Flexibilisierung geschuldeten Corrosion of Character, wie der Originaltitel lautet, auf der Voraussetzung einer narrativen Kohärenz männlicher Geschlechtsidentität? Handelt es sich hierbei um genau jene Formen von Kohärenz und Kontinuität, die Judith Butler als Struktur einer normativen Geschlechterkonstruktion analysiert hat? Welche Geschlechtermodelle werden in gegenwärtigen Diskursen über den Verlust stabiler Erwerbsbiographien aktualisiert?

Der Vortrag von PD Dr. Heide Volkening (Greifswald) findet statt am Mittwoch, den 16. November 2016, von 18:00-20:00 Uhr, in WST-C02.12 (Weststadttürme, Berliner Platz 6-8).
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/germanistik/litwiss/veranstaltungen_kolloquium.php

 

Was haben die Diversity-Dimensionen "sexuelle Identität" oder "Geschlechtsidentität" als Themen in der Lehre verloren?

Queer Lectures?!

Der Workshop gibt einen kurzer Überblick über über die Kerndimensionen der „Geschlechtsidentität“ und der „sexuellen Identität“ als Bestandteile eines ganzheitlichen Diversity-Ansatzes gegeben werden.Im Weiteren wird reflektiert, inwiefern diese Themenbereiche im Kontext von Arbeit und Wirtschaft bzw. Studium und Lehre eine Rolle spielen (könnten).Abschließend geht es darum, Ideen darüber auszutauschen, in welcher Weise diese Themen in der Lehre Berücksichtigung finden bzw. wie sie in den unterschiedlichen Disziplinen Eingang in die Lehre finden können.
Zur Teilnahme eingeladen sind:Mentor_innen, Lehrende, Professor_innen, Studentische Tutor_innen, Personen mit Beratungsaufgaben, Personen mit Führungsaufgaben. 
Der Workshop ist ein Bestandteil des Programms Prodiversität und wird ausgerichtet vom Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung. Er findet statt am Mittwoch, den 16. November 2016, von 13:00-16:00 Uhr im Gerhard-Mercator-Haus am Campus Duisburg.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/zfh/events/index.php?id=prodiversitaet&no_cache=1&tx_p2events_pi1%5Buid%5D=377

Autonomes Frauen*referat: Wahl und Vollversammlung

Am Donnerstag, den 17. November findet um 18:00 Uhr die Autonome Frauen-Vollversammlung statt.Wahlberechtigt sind alle eingeschriebenen weiblichen Studierenden der Universität Duisburg-Essen. Die Versammlung findet in Raum T01 S04 B34 statt.

Für weitere Fragen: Wahlausschuss des Autonomen Frauenreferats, Raum T02 S00 K05, Universitätsstraße 2, 45141 Essen, 0201/183-4148

 

Ein Angebot des ABZ und des Zentralen Praktikumsbüros der Fakultät für Geisteswissenschaften

Berufsorientierung für Geisteswissenschaftler/innen

Im Rahmen dieses Angebots erhalten Studierende der Geisteswissenschaften Einblick in verschiedene Bereiche, die für sie berufliche Relevanz haben. Sie erhalten Informationen zur Stellensuche im Inland, zur Stellenanalyse und zum Bewerbungsverfahren. Die Berufsorientierung setzt sich aus einem Blockseminar und Berufsfeldvorträgen, in denen Referenten_innen, ihren Beruf, ihre Branche und ihren Karriereweg vorstellen werden, zusammen.
Das Blockseminar findet am Samstag, den 19. November, von 10:00 bis 15:00 Uhr, in T02 S00 L46 am Campus Essen statt. Die Vortragstermine werden im Laufe des Wintersemesters bekannt gegeben.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/abz/career/berufsorientierung_geisteswissenschaftlerinnen.php

 

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Anne Busch-Heizmann

Geschlechterungleichheiten in der sich wandelnden Arbeitswelt

Prof. Dr. Anne Busch-Heizmann hat seit Anfang April 2016 an der Universität Duisburg-Essen die Netzwerkprofessur für Soziologie mit den Schwerpunkten Soziale Ungleichheit und Genderforschung, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, Institut für Soziologie, inne und ist seit Mitte des Jahres Mitglied im Essener Kolleg für Geschlechterforschung.
Der Vortrag findet am Mittwoch, den 23.11.2016 um 18:00 Uhr c.t. im Gerhard Mercator-Saal am Campus Duisburg statt.

Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW 2016

Körper und Geschlecht im Fokus von Gesundheit und Medizin

Die Forschungs- und Handlungsfelder hinsichtlich Körper, Gesundheit und Medizin sind eng miteinander verflochten und stellen nicht nur aus Sicht der interdisziplinären und selbstreflexiven Geschlechterforschung eine große Herausforderung dar. In vielfältigen Zugängen wird sich im Rahmen der Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW dieser Thematik genähert. Dabei stehen drei zentrale Fragen im Fokus: Welche Geschlechterordnungen und Konstruktionen von Geschlecht prägen das Forschungs- und Handlungsfeld der Gesundheitswissenschaften und Medizin? Welche Fragen greift die medizinische Forschung und Gesundheitsversorgung unter Genderaspekten auf? Was bedeuteten Körper, Gesundheit, Medizin für inter* oder trans* Menschen?
Die Tagung findet statt am Freitag, den 25. November 2016, von 9:00 bis 18:00 Uhr im Glaspavillion am Campus Essen.
Weitere Informationen: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/netzwerk-interaktiv/veranstaltungen/veranstaltungen-netzwerk-fgf/?month=11

Informationsveranstaltung: Wege zum Stipendium

Stip Stip Hurra!

Ein Stipendium zu bekommen ist nicht so schwer, wie die meisten denken. Aufgrund der Vielfältigkeit der Förderwerke und den damit verbundenen verschiedenen Ansprüchen gibt es für fast jede_n Studierende_n eine passende Stiftung.
Die Informationsveranstaltung findet statt am Mittwoch, den 07. Dezember, um 14:00 Uhr im Audimax (Gebäude LA) am Campus Duisburg.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/studium/foerderwerke.php

Neu erschienen an der UDE

Ausgabe 3/16 der Zeitschrift GENDER

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Rosa für Mädchen, blau für Jungen – was nach einem altbackenen Klischee klingt, ist auch heute eine verbreitete Einteilung in Köpfen und Kinderzimmern. Eine Essentialisierung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien wird bereits in der Kindheit durch visuelle Erkennungszeichen von Geschlecht verstärkt. Warum ist das (immer noch) so? Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welchen Einfluss haben die sich wandelnden Geschlechterverhältnisse und die Vervielfältigungen von Geschlecht auf Kindheit und Jugendphase? Und was bedeutet es für Kinder, Jugendliche oder Eltern, wenn sie sich nicht den heteronormativen Strukturen anpassen?
Fragen wie diesen widmet sich der Schwerpunkt in einer Zusammenführung von Gender- und Kindheits- bzw. Jugendforschung. Bettina Kleiner beschäftigt sich mittels narrativer Interviews den Erfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Jugendlichen im schulischen Alltag. Melanie Kubandt geht im Feld der Kindertageseinrichtungen der Frage nach, wie dort Doing-Gender-Prozesse ablaufen. Sophie Domann und Tanja Rusack rekonstruieren anhand von Gruppendiskussionen und narrativen Interviews mit Jugendlichen aus der Kinder- und Jugendhilfe deren Vorstellungen von Gender und Sexualität und die Rahmung durch pädagogische Angebote. Diese und die weiteren Beiträge geben einen Einblick in das Potenzial von Forschung zu Gender und Generation.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Die Beiträge des Journals Nr. 38 beschäftigen sich in einer Filmanalyse mit dem Zusammenhang zwischen Stadtraum und Geschlecht, diskutieren aus Sicht der theoretischen Philosophie das Verhältnis von Anerkennung und Liebe bei Fichte und Beauvoirs Gegenposition und untersuchen das Potenzial von Karriereplanung und Personalentwicklung bezogen auf Lehrbeauftragte. Einen Blick zurück auf ihre Wissenschaftslaufbahn wirft die Musikwissenschaftlerin Ute Büchter-Römer in einem Interview. Außerdem stellen sich die 13 neuen ProfessorInnen, deren Genderdenominationen über das „Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen“ gefördert werden, vor. Projektvorstellungen, Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen geben weitere Einblicke in aktuelle Forschung und Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-38_Netzwerk_FGF.pdf

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Eine neue Studie, an der EKfG-Mitglied Prof. Dr. Anke Hinney von der LVR-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters federführend beteiligt ist, hat erste Gene gefunden, die Magersucht begünstigen und gleichzeitig das Körpergewicht regeln. „Es stellte sich für uns sehr deutlich heraus, dass die Gene in einem der Bereiche fast ausschließlich das Körpergewicht bei Frauen beeinflussen. Und weil Frauen etwa zehnmal häufiger an der Essstörung Anorexia nervosa erkranken als Männer, ist dieses Ergebnis natürlich hochrelevant“, so Prof. Hinney. Die Wissenschaftlerin wurde unterstützt vom Landesprogramm für Geschlechtergerechte Hochschulen - Programmstrang Förderung von Denominationen in der Genderforschung.
Weitere Informationen: http://dx.doi.org/10.1038/MP.2016.71

Tagungsdokumentation "Ready for Dialogue"

Am 5. November 2015 trafen sich in Berlin rund 120 Vertreterinnen und Vertreter nationaler und europäischer Zusammenschlüsse, Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen, die sich für die Integration der Geschlechterdimension in Wissenschaft und Forschung einsetzen. Die internationale Fachtagung wurde vom Essener Kolleg für Geschlechterforschung und der Europäischen Partnerorganisation European Platform of Women Scientists (EPWS) initiiert. Zentraler Diskussionspunkt war der Vorschlag, einen neuen strategischen Dialog der zentralen Stakeholder des Wissenschaftssystems ins Leben zu rufen, um die Wissensebene und die Handlungsebene intensiver in Austausch zu bringen. Die schriftliche Dokumentation der Tagung jetzt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Bände stehen auf der www.ready-for-dialogue.de unter der Rubrik Tagungsdokumentation zum Download zur Verfügung.

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 23

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Welche Bedeutung haben Netzwerke sowohl für eine geschlechtergerechte Veränderung der Hochschullandschaft als auch für die Lebenspraxis von Akademikerinnen und die Formierung von Genderwissen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie „Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht”, die von Uta C. Schmidt und Beate Kortendiek herausgegeben wird. Unter den Schlagworten Netzwerkforschung, Netzwerkorganisation, Netzwerkwissen, Netzwerkfragen und Netzwerkpraxis wird Einblick in aktuelle Forschungsperspektiven, in das Erfahrungswissen von Netzwerkerinnen und in konkrete Vernetzungspraxen gegeben.
Zur Online-Version der Ausgabe gelangen Sie hier.