Aktuelles

Neues an der UDE

Erfolgreiche Absolventin bei Chance hoch 2

Programm zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses

Professorin Dr. Seyla Benhabib

Neue Studierendenpfarrerin an der UDE


Veranstaltungen an der UDE

Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin

Vätertreff an der UDE

Professuren auf Zeit – Vertretungsprofessur bis Tenure Track

Neu erschienen an der UDE

Gender-Report 2016

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Neues an der UDE

Förderprogramm für Jugendliche aus Familien ohne akademischen Bildungshintergrund

Erfolgreiche Absolventin bei Chance hoch 2

Als erste Teilnehmerin des Startjahrgangs von Chance hoch 2 hat Valentina Huber in der Regelstudienzeit von sechs Semestern ihre Bachelorprüfung im Studiengang Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen (UDE) erfolgreich bestanden.
Chance hoch 2 ist ein innovatives Förderprogramm für Jugendliche aus Familien ohne akademischen Bildungshintergrund. Sie werden von der Oberstufe bis zum Hochschulabschluss begleitet und unterstützt. In Workshops, Vorlesungen und Seminaren verbessern sie u.a. ihre Sprach-, Fach- und Lernkompetenz. Außerdem werden sie bei der Wahl des passenden Studienfachs beraten.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9721

Projekt IT&me

Neue Lernplattform für Frauen in der IT

Paluno, das Institut für Softwaretechnik an der UDE, entwickelt gemeinsam mit der Forschungseinheit für Gender und IT der Hochschule Heilbronn und der CampusLab GmbH eine IT-Lernplattform für Frauen. Die Lernplatform wird u.a. Frauen in IT-Berufen, die in Teilzeit, freiberuflich oder inzwischen fachfremd arbeiten, ermöglichen, sich weiterzubilden oder ihr Wissen dort auffrischen. Über den Wissenspool sollen die Frauen ganze Kurse, wie etwa „Techniken und Methoden der Digitalen Transformation“, absolvieren können, ebenso wie akut benötigtes Wissen abrufen. Zu den Lernfortschritten gibt die Plattform Rückmeldung, wertet Stärken und Schwächen aus, die dann die weiterführenden Inhalte bestimmen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9709

Hochschulinterne Nachwuchsförderung

Programm zur Förderung des exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses

Die UDE-interne Fördermaßnahme richtet sich an Wissenschaftler_innen, die eine akademische Laufbahn anstreben und deren Promotion in der Regel nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Gefördert wird die vorbereitende Forschung, die unmittelbar zu einer selbstständigen Formulierung und Beantragung eines Drittmittelprojektes führt. Beantragbar sind Personal-, Sach- und Reisekosten bis zu einer maximalen Gesamtsumme von 30.000,00 Euro zur Verausgabung in der Regel innerhalb eines Jahres. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, den 20. März.

Scientist in Residence 2016/17

Professorin Dr. Seyla Benhabib

Als "Scientist in Residence" hat das Rektorat im Wintersemester 2016/17 Prof. Dr. Seyla Benhabib von der Yale University nominiert. Prof. Dr. Seyla Benhabib ist Professorin für Politische Theorie und Philosophie und renommierte Expertin im Bereich der Forschung zu Migration und Globalisierung.
Im Zusammenhang mit ihrer Gastprofessur wird Prof. Dr. Seyla Benhabib auch das „Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung“ (InZentIM) der Universität Duisburg-Essen besuchen. Mit Seyla Benhabib wurde erstmals eine Frau als Scientist in Residence an die UDE berufen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/scientist/

Neue Studierendenpfarrerin an der UDE

Dr. Claudia Andrews wird neue Studierendenpfarrerin an der Universität Duisburg-Essen. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland hat die 45-jährige Theologin und Soziologin zum 1. Januar 2017 für acht Jahre auf die Stelle der Landespfarrerin für die Evangelische Studierendengemeinde Duisburg-Essen berufen.
Weitere Informationen: http://www.ekir.de/www/service/pm-claudia-andrews-neue-studierendenpfarrerin-27167.php

Veranstaltungen an der UDE

Gender-Kongress 2017

Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin

Im Medizinstudium haben Frauen in NRW einen deutlichen Vorsprung: Über 60 Prozent der Studierenden sind weiblich. Doch bei den Medizinprofessuren liegt der Frauenanteil nur bei 15,5 Prozent. Was sind die Ursachen dafür? Wie lassen sich die Karrierechancen von Frauen in der Hochschulmedizin verbessern? Mit diesen und weiteren Fragen rund um Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen wird sich der Gender-Kongress 2017 beschäftigen. Die Veranstalter_innen laden ein, sich über Hochschulentwicklungen, Gleichstellungsinstrumente und den "Gender Gap" in der Hochschulmedizin auszutauschen. Ziel ist es, Strategien zur Gleichstellung und für mehr Chancengerechtigkeit zu entwickeln.
Die Veranstaltung findet am 08. März 2017 von 10:00-16:30 Uhr im SANAA-Gebäude/Zeche Zollverein, Essen statt.
Weitere Informationen erscheinen hier in Kürze: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/no_cache/netzwerk-interaktiv/veranstaltungen/?month=3

Angebot des Elternservices

Vätertreff an der UDE

Immer mehr Väter nehmen ihre Rolle aktiv wahr. So auch an der UDE und am UK Essen. Dabei stellt sich auch für sie die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Beim nächsten Väter-Kinder-Treffen des UDE-Elternservice können sich im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks vernetzen sowie Anregungen und nützliche Informationen austauschen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur gemeinsamen Aktivität.
Das Treffen findet am Samstag, den 18. März, ab 10:00 Uhr in der Kindertagesstätte DU-E-Kids (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/campusaktuell.php?id=7159

14. Karriereforum für promovierte Wissenschaftler_innen

Professuren auf Zeit – Vertretungsprofessur bis Tenure Track

Das Karriereforum bietet Postdocs und Habilitand_innen aller Fachrichtungen umfassende Informationen und intensiven Austausch mit ehemaligen Junior- und Vertretungsprofessor_innen. Im Rahmen der Veranstaltung sind auch Einzelberatungen und individuelle Bewerbungsunterlagenchecks möglich.
Das Karriereforum ist ein Angebot des ScienceCareerNet Ruhr (SCNR), einem hochschulübergreifenden Karriereförderungsprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund (Universitätsallianz Ruhr). Die Veranstaltung wird von der Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt der TU Dortmund koordiniert. Sie findet am Montag, den 10. April 2017, von 8:30 bis 17:00 Uhr, im Erich-Brost-Haus an der TU Dortmund statt.
Weitere Informationen: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/programm.html

Neu erschienen an der UDE

Schwerpunkt: Gender Gap in der Hochschulmedizin

Gender-Report 2016

Der dritte Gender-Report über die Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen ist erschienen. Den Schwerpunkt bildet eine aktuelle Studie zum "Gender Gap in der Hochschulmedizin": Warum sind nur 15,7 % Frauen Professorinnen an den Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten in Nordrhein-Westfalen? Der Report enthält außerdem die Fortschreibung geschlechterbezogener Daten für die 37 Hochschulen in Trägerschaft des Landes. Darüber hinaus werden Gleichstellungspraktiken an den Hochschulen in NRW dokumentiert, vor allem mit Blick auf das neue Hochschulgesetz (Gleichstellungsquote, Gremienbesetzung).
Hier gelangen Sie zur Online-Version: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-genderreport/download/Gender-Report_2016/Gender-Report_2016_f_web.pdf

GENDER-Sonderheft 4

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Die strikte Unterscheidung klar umrissener Geschlechtersphären scheint heute einer vergangenen Epoche anzugehören: Frauen haben sich Zugang zu Bildung, Erwerbsarbeit, Politik und Öffentlichkeit verschafft; gleichzeitig öffnen sich bislang als weiblich konnotierte Sphären von Familie und Sorgearbeit für Männer als Väter. Seltener werden jedoch die weiter bestehenden Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis und die noch immer strikte Trennung in genau zwei Geschlechter thematisiert.
Mit dem GENDER-Sonderheft werden Asymmetrien, Entgrenzungen und Neukonfigurationen im Verhältnis der gesellschaftlichen Sphären von Erwerbsarbeit und privater Lebensführung sowohl theoretisch als auch empirisch in den Blick genommen. Dabei werden Zuschreibungsprozesse, Geschlechterkonstruktionen und Ungleichheitseffekte entlang und quer zu Erwerbs- und Familiensphären analysiert sowie aktuelle Entwicklungstendenzen und Perspektiven diskutiert.

Ausgabe 3/16 der Zeitschrift GENDER

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Rosa für Mädchen, blau für Jungen – was nach einem altbackenen Klischee klingt, ist auch heute eine verbreitete Einteilung in Köpfen und Kinderzimmern. Eine Essentialisierung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien wird bereits in der Kindheit durch visuelle Erkennungszeichen von Geschlecht verstärkt. Warum ist das (immer noch) so? Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welchen Einfluss haben die sich wandelnden Geschlechterverhältnisse und die Vervielfältigungen von Geschlecht auf Kindheit und Jugendphase? Und was bedeutet es für Kinder, Jugendliche oder Eltern, wenn sie sich nicht den heteronormativen Strukturen anpassen?
Fragen wie diesen widmet sich der Schwerpunkt in einer Zusammenführung von Gender- und Kindheits- bzw. Jugendforschung. Bettina Kleiner beschäftigt sich mittels narrativer Interviews den Erfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Jugendlichen im schulischen Alltag. Melanie Kubandt geht im Feld der Kindertageseinrichtungen der Frage nach, wie dort Doing-Gender-Prozesse ablaufen. Sophie Domann und Tanja Rusack rekonstruieren anhand von Gruppendiskussionen und narrativen Interviews mit Jugendlichen aus der Kinder- und Jugendhilfe deren Vorstellungen von Gender und Sexualität und die Rahmung durch pädagogische Angebote. Diese und die weiteren Beiträge geben einen Einblick in das Potenzial von Forschung zu Gender und Generation.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Die Beiträge des Journals Nr. 38 beschäftigen sich in einer Filmanalyse mit dem Zusammenhang zwischen Stadtraum und Geschlecht, diskutieren aus Sicht der theoretischen Philosophie das Verhältnis von Anerkennung und Liebe bei Fichte und Beauvoirs Gegenposition und untersuchen das Potenzial von Karriereplanung und Personalentwicklung bezogen auf Lehrbeauftragte. Einen Blick zurück auf ihre Wissenschaftslaufbahn wirft die Musikwissenschaftlerin Ute Büchter-Römer in einem Interview. Außerdem stellen sich die 13 neuen ProfessorInnen, deren Genderdenominationen über das „Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen“ gefördert werden, vor. Projektvorstellungen, Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen geben weitere Einblicke in aktuelle Forschung und Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-38_Netzwerk_FGF.pdf