Aktuelles

Neues an der UDE

Weniger Lohn, weil „typisch Frau“?

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

Wegweiser für Flüchtlinge

Professorin vom UK-Essen mit DKMS Wissenschaftspreis ausgezeichnet


Veranstaltungen an der UDE

Was leisten Sekretärinnen? – Zur (Nicht-)Anerkennung weiblicher Assistenzarbeit

Aspire Afternoon 2016

Bedeutung von Netzwerken für die Wissenschaft

mentoring³ für Nachwuchswissenschaftlerinnen

SommerUni der Natur- & Ingenieurwissenschaften

Väter-Kinder-Treffen


Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Tagungsdokumentation "Ready for Dialogue"

Liebe – Annäherungen aus Geschlechterperspektive

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Neues an der UDE

Neues Forschungsprojekt am IAQ

Weniger Lohn, weil „typisch Frau“?

Dass in „typischen Frauenberufen“ weniger verdient wird, ist häufig nicht gerechtfertigt. Darauf deuten erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) in Kooperation mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hin, das die „Blinden Flecken in der Ursachenanalyse des Gender Pay Gaps“ untersucht.
Bei den Analysen zur Bereinigung des Gender Pay Gaps wird berechnet, wie groß die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern ausfallen würde, wenn es zwischen Frauen und Männern am Arbeitsmarkt keine Unterschiede gäbe. Wenn also weibliche und männliche Beschäftigte vergleichbar wären hinsichtlich ihrer Qualifikationen, ihres ausgeübten Berufs, ihrer beruflichen Positionierung, ihrer Erwerbsverläufe und ihrer Arbeitszeiten. Grundsätzlich kommen diese Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass der bereinigte Gender Pay Gap für Deutschland kleiner ausfällt als der unbereinigte Lohnunterschied.
Allerdings wird häufig nur der bereinigte Gender Pay Gap als gleichstellungspolitisch relevant betrachtet - dies scheint problematisch, weil die herangezogen Vergleichsfaktoren selbst nicht frei von Diskriminierung sind.  Wenn Frauen deshalb weniger verdienen, weil sie häufiger in den schlechter bezahlten Berufen beschäftigt sind, muss dies nicht zwangsläufig legitim sein. Denn dies geht auf die gesellschaftliche Abwertung typisch weiblicher Tätigkeiten zurück, ist also eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, kritisieren die IAQ-Forscherinnen. Bislang ist die Relevanz solcher Erklärungsansätze jedoch noch nicht statistisch geprüft worden. Diese Forschungslücke versucht das aktuelle Forschungsprojekt zumindest teilweise zu schließen.
Weitere Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Ute Klammer, Tel. 0203/379-1827, ute.klammer@uni-due.de
Sarah Lillemeier, Tel. 0203/379-2411, sarah.lillemeier@uni-due.de

Eu-Projekt mit UDE-Team aus der Soziologie

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Die meisten Opfer von Menschenhändlern werden sexuell ausgebeutet, und das trifft mit 96 Prozent fast ausschließlich Frauen. Zu der Genderdimension von Menschenhandel hat die Europäische Kommission jetzt einen Bericht veröffentlicht, an dem Soziologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) mitgearbeitet haben.
In der EU gibt es keine einheitliche Linie, wie mit käuflicher Liebe umgegangen wird. In Deutschland und den Niederlanden etwa ist sie erlaubt. Aber lässt sich der Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung verringern, wenn man die legale Prostitution reguliert? Dies untersuchte ein internationales Team der Lancaster University und der UDE im Auftrag der Europäischen Kommission. Prof. Karen A. Shire, Dr. Birgit Apitzsch und Markus Tünte (UDE) schauten dabei besonders auf zwei Städte: Dortmund und Amsterdam.
Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen und können die englischsprachige Version des Berichts aufrufen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9336
 

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

Mit gleich drei Anträgen zur Erweiterung des Forschungsprofils bestehender Professuren war die Universität Duisburg-Essen (UDE) beim Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen erfolgreich. Damit ist die UDE NRW-weit die einzige Hochschule, die drei Professuren mit zusätzlichen 75.000 Euro pro Jahr für drei Jahre finanziert bekommt.
Die drei geförderten UDE-Professorinnen gehören alle dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an. Zwei von ihnen lehren und forschen an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Experimentelle Psychobiologie unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten sowie Prof. Dr. Anke Hinney, Molekulargenetik von Adipositas und Essstörungen unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten.
An der Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird künftig Prof. Dr. Nicole Krämer unterstützt mit der Ausrichtung Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation unter Einschluss von Genderperspektiven im Umgang mit neuen Technologien.
Für beide Fakultäten sind es die ersten Genderprofessuren. Die neue geschlechtsspezifische Ausrichtung bleibt für mindestens sechs Jahre bestehen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9221
https://www.uni-due.de/ekfg/neue_genderprofessuren.php

 

Wegweiser für Flüchtlinge

Kein Lebenslauf gleicht dem anderen: Zahlreiche Flüchtlinge, die täglich in Deutschland ankommen, haben eine Uni besucht oder möchten hier studieren. Doch zuerst gibt es viele Fragen. Grundlegende Informationen zu Angeboten und Ansprechpartnern der Universität Duisburg-Essen (UDE) liefert eine neue Webseite, die die UDE jetzt freigeschaltet hat.
Flüchtlinge können sich ab Oktober an der Uni individuell beraten lassen und als Gasthörer ausgewählte Veranstaltungen besuchen. Das entsprechende Vorlesungsprogramm ist nun auch online abrufbar unter http://www.uni-due.de/studierendensekretariat/gasthoerer.shtml. Zudem werden Ansprechpartner genannt, die dabei helfen, für jeden Lebensweg das passende Angebot zu finden.
Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/fluechtlinge

Professorin vom UK-Essen mit DKMS Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Für ihre bahnbrechende Beiträge zum besseren Verständnis der immunologischen Wirkungsmechanismen nach allogenen Stammzelltransplantationen wurde Prof. Dr. med. Katharina Fleischhauer auf dem diesjährigen Kongress der EBMT (European Society for Blood and Marrow Transplantation) in Valencia mit demDKMS-Wiisneschaftspreis ausgezeichnet. Fleischhauer ist Direktorin des Instituts für Zelltherapeutische Forschung am Universitätsklinikum Essen und gilt als international hoch angesehene Wissenschaftlerin und Spezialistin für die Immunbiologie von Stammzelltransplantationen. Durch ihre Erkenntnisse wurde eine verbesserte Auswahl von unverwandten Spendern für die Transplantation möglich.
Weitere Informationen: https://www.dkms.de/de/dkms-mechtild-harf-wissenschaftspreis-2016

Veranstaltungen an der UDE

Vortrag im Rahmen des Soziologischen Kolloquium

Was leisten Sekretärinnen? – Zur (Nicht-)Anerkennung weiblicher Assistenzarbeit

Lange Zeit schien das Berufsbild einer Sekretärin als persönliche Assistenz des Vorgesetzten, oder auch als ‚Vorzimmerdame’, treffend bestimmt. Aktuell verlangen strukturelle Veränderungen aber eine Neubewertung der Arbeit von Sekretärinnen. Bereichssekretariate als neue Form der Arbeitsorganisation und der Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologie verändern nachhaltig den Tätigkeitsbereich. Auf dieser Basis stellt sich die Frage nach Leistungsbewertung für diese niedrig eingruppierten Angestellten neu. Konsequent stabil bleibt jedoch, dass diese Assistenztätigkeiten mit einer fast lückenlosen Ausschließlichkeit weiterhin von Frauen ausgeführt werden. Im Vortrag präsentiert Jule Westerheide ihr Promotionsverhaben zum Wandel der Sekretariatsarbeit, zur Anerkennung und zum Arbeitsbewusstsein von Sekretärinnen.
Der Vortrag findet statt im Rahmen des Soziologischen Kollquiums am 13. Juli, 18.15 Uhr in LK 051 am Campus Duisburg.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/soziologie/soziologisches_kolloquium.php

Going for leading positions - push through the glass ceiling

Aspire Afternoon 2016

Are there unseen barriers which make it more difficult for females to enter top leading positions? Are there elegant ways to overcome the glass ceiling? These and other questions will be addressed by our guest, Dr. Stefanie Kiefer from the Fonds der Chemischen Industrie. She will talk about individual ways reaching a leading position within the academic field and about positiv or negativ factors and mechanism which might influence career development of young female scientists. After the lecture we invite everyone to participate in a discussion about equal career opportunities for women and men. Dr. Ingid Lotz-Ahrens, former Vice-Rector of the University of Duisburg-Essen, will introduce into the topic and lead the discussion.
This event is organized by two graduate schools: the GRK1093 "Supramolecular Chemistry on Proteins" of the Faculty of Chemistry and GRK 1739 "Molecular determinants of the cellular radiation response and their potential for response modulation" of the Faculty of Medicine.
The event takes place on July 19th, 16.15 -  18.30 at T01 S04 B34 (Senatssitzungssaal, Campus Essen).

Sommerabend für Postdocs der UA Ruhr

Bedeutung von Netzwerken für die Wissenschaft

Im Rahmen des diesjährigen Sommerabends für Postdcos der UA Ruhr (Angebot des ScienceCareerNet Ruhr) spricht Prof. Dr. Katharina Morik, Professorin am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz im Fachbereich Informatik an der TU Dortmund, über die "Bedeutung von Netzwerken für die Wissenschaft". Dabei werden Berufungen, Konferenzen, Publikationen und andere Aspekte einer
erfolgreichen Wissenschaftskarriere Thema sein.
Die Veranstaltung findet statt am 19. Juli 2016 ab 17:45 Uhr im Beckmanns Hof im Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.scn-ruhr.de/sommerabende/programm.html

ScienceCareerNet Ruhr

mentoring³ für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Im Herbst 2016 geht das Karriereförderungsprogramm mentoring³für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universitätsallianz Ruhr zum zwöften Mal an den Start. Das Angebot richtet sich in diesem Jahr an Doktorandinnen der Geistes-, Bildungs-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften, der Ingenieurwissenschaften sowie aller naturwissenschaftlichen Fächer (außer der Humanmedizin). Im Zentrum des Programms steht der Aufbau einer Gesprächsbeziehung zu einem/r erfahrenen Wissenschaftler_in. In persönlichen Gesprächen beraten diese als MentorInnen die Teilnehmerinnen bei der Karriereplanung und vermitteln ihr Wissen über Strukturen und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb. Flankierend können die Teilnehmerinnen Seminare zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen und zu karrierespezifischen Inhalten besuchen. Die aktive Vernetzung mit Wissenschaftlerinnen aus der Ruhrregion stellt ein weiteres wesentliches Programmziel dar. Bewerbungsschluss ist der 20. Juli 2016.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.scn-ruhr.de.

 

SommerUni der Natur- & Ingenieurwissenschaften

Was hat Magie mit Magnetismus zu tun? Können Planeten im Labor entstehen? Und wie viele Unendlichkeiten gibt es eigentlich?
Dies sind nur einige der Fragen, mit den sich Jugendliche ab 15 Jahren im Rahmen der SommerUni der Natur- und Ingenieurwissenschaften auseinandersetzen können. Mit spannenden Experimenten und ungewöhnlichen Exkursionen bietet die S.U.N.I. ein einmaliges Forum für die gezielte Studienwahlorientierung.
Der überwiegende Teil der Veranstaltung ist geschlechtergetrennt. Für Schülerinnen und Schüler stehen jeweils 60 Plätze zur Verfügung.
Die S.U.N.I. findet vom 15.-19. August am Campus Duisburg statt.
Anmeldung und weitere Informationen: https://www.uni-due.de/suni/

Väter-Kinder-Treffen

Immer mehr Väter nehmen ihre Rolle aktiv wahr. So auch an der UDE und am Uniklinikum Essen. Dabei ergeben sich für diese Väter einige Fragen, z. B.: Wie kann ich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten? Was kommt auf mich am Arbeitsplatz zu, worauf muss ich achten? Im Rahmen eines informellen gemeinsamen Frühstücks können diese und andere Fragen geklärt werden.
Das Väter-Kinder-Treffen findet statt am 10. September 2016 am Campus Essen.
Weitere Informtion erhalten Sie in Kürze unter folgendem Link: https://www.uni-due.de/elternservice/aktuelles.shtml

 

Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Die Beiträge des Journals Nr. 38 beschäftigen sich in einer Filmanalyse mit dem Zusammenhang zwischen Stadtraum und Geschlecht, diskutieren aus Sicht der theoretischen Philosophie das Verhältnis von Anerkennung und Liebe bei Fichte und Beauvoirs Gegenposition und untersuchen das Potenzial von Karriereplanung und Personalentwicklung bezogen auf Lehrbeauftragte. Einen Blick zurück auf ihre Wissenschaftslaufbahn wirft die Musikwissenschaftlerin Ute Büchter-Römer in einem Interview. Außerdem stellen sich die 13 neuen ProfessorInnen, deren Genderdenominationen über das „Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen“ gefördert werden, vor. Projektvorstellungen, Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen geben weitere Einblicke in aktuelle Forschung und Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-38_Netzwerk_FGF.pdf

Ausgabe 2/16 der Zeitschrift GENDER

Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

Queer – damit ist nicht nur die Anerkennung der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Seinsweisen verbunden, sondern auch eine grundsätzliche Infragestellung sozialer Ordnungen, die über Dominanz und Unterordnung, Ein- und Ausschlüsse funktionieren. Welchen politischen Herausforderungen, theoretischen Fragen und empirischen Leerstellen muss sich ein queeres Projekt heute stellen? Dieser Frage wird im aktuellen GENDER-Schwerpunkt nachgegangen. So thematisiert Nicole Shephard das Potenzial queerer Perspektiven in den Diskussionen um Transnationalität, Migrationsforschung und Intersektionalität. Einen Einblick in die Lebensrealitäten nicht-heterosexueller und nicht-cisgeschlechtlicher Jugendlicher geben Claudia Krell und Kerstin Oldemeier, die Ergebnisse ihrer Studie „Coming-out – und dann …?!“ präsentieren. Die Beiträge sind auch Anzeichen dafür, dass queere Perspektiven in Forschung und Praxis angekommen sind und zur Auseinandersetzung herausfordern.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Eine neue Studie, an der EKfG-Mitglied Prof. Dr. Anke Hinney von der LVR-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters federführend beteiligt ist, hat erste Gene gefunden, die Magersucht begünstigen und gleichzeitig das Körpergewicht regeln. „Es stellte sich für uns sehr deutlich heraus, dass die Gene in einem der Bereiche fast ausschließlich das Körpergewicht bei Frauen beeinflussen. Und weil Frauen etwa zehnmal häufiger an der Essstörung Anorexia nervosa erkranken als Männer, ist dieses Ergebnis natürlich hochrelevant“, so Prof. Hinney. Die Wissenschaftlerin wurde unterstützt vom Landesprogramm für Geschlechtergerechte Hochschulen - Programmstrang Förderung von Denominationen in der Genderforschung.
Weitere Informationen: http://dx.doi.org/10.1038/MP.2016.71

Tagungsdokumentation "Ready for Dialogue"

Am 5. November 2015 trafen sich in Berlin rund 120 Vertreterinnen und Vertreter nationaler und europäischer Zusammenschlüsse, Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen, die sich für die Integration der Geschlechterdimension in Wissenschaft und Forschung einsetzen. Die internationale Fachtagung wurde vom Essener Kolleg für Geschlechterforschung und der Europäischen Partnerorganisation European Platform of Women Scientists (EPWS) initiiert. Zentraler Diskussionspunkt war der Vorschlag, einen neuen strategischen Dialog der zentralen Stakeholder des Wissenschaftssystems ins Leben zu rufen, um die Wissensebene und die Handlungsebene intensiver in Austausch zu bringen. Die schriftliche Dokumentation der Tagung jetzt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Bände stehen auf der www.ready-for-dialogue.de unter der Rubrik Tagungsdokumentation zum Download zur Verfügung.

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 23

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Welche Bedeutung haben Netzwerke sowohl für eine geschlechtergerechte Veränderung der Hochschullandschaft als auch für die Lebenspraxis von Akademikerinnen und die Formierung von Genderwissen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie „Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht”, die von Uta C. Schmidt und Beate Kortendiek herausgegeben wird. Unter den Schlagworten Netzwerkforschung, Netzwerkorganisation, Netzwerkwissen, Netzwerkfragen und Netzwerkpraxis wird Einblick in aktuelle Forschungsperspektiven, in das Erfahrungswissen von Netzwerkerinnen und in konkrete Vernetzungspraxen gegeben.
Zur Online-Version der Ausgabe gelangen Sie hier.

Gender Sonderheft 3

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Das Sonderheft versammelt unterschiedlichste Beiträge der 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender e. V., welche die Dynamiken, Auseinandersetzungen, Konflikte und Kämpfe, die sich um Geschlechterkonstruktionen und Geschlechter(un)ordnungen ereignen, in den Blick genommen hat. Dabei steht der Plural sowohl für die Fülle historischer und zeitgenössischer Bewegungen als auch für die Vielfalt der theoretischen, disziplinären, methodischen und empirischen Auseinandersetzungen mit Veränderbarkeit und Veränderungen. Gegenstand des Sonderhefts sind somit Bewegung/en in ihrer Vieldeutigkeit; verschiedene ‚Bewegungen‘ stehen hier als politische Stellungnahmen und soziale Praxen im Zentrum.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.