Aktuelles

Neues an der UDE

Was Frauen in der IT wollen

Gold für Ruderinnnen

Neue Baudezernentin

Nobelpreisträger_innentreffen in Lindau

blog interdisziplinäre geschlechterforschung


Veranstaltungen/Angebote an der UDE

Kleine Zukunftswerkstatt Vereinbarkeit von Familie und Beruf

CoachingPLUS Programm 2018/2019 online

Herbstakademie für Promovierende der UA Ruhr

Feierliche Eröffnung des Graduate Center Plus

1918 – 1968 – 2018: Geschlechter(un)ordnungen in interdisziplinärer Perspektive

Aspire-Afternoon: „Equal opportunities in scientific research“

Berufungsverfahren im Spannungsfeld von Recht, Hochschulpolitik und Qualitätssicherung


Neu erschienen an der UDE

Neue Forschungsergebnisse zum Gender Pay Gap: (Un-)Gleiches Entgelt bei gleichwertigen Jobanforderungen?

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 2/18

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 42/2018

Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen
 

NEUES AN DER UDE

Neues Forschungsprojekt "It&me" Was Frauen in der IT wollen

Die E-Learning- und Vernetzungsplattform IT&me bietet Frauen in der IT an, sich für ihre berufliche Karriere weiterzubilden und mit IT-Expertinnen und Unternehmen zu vernetzen. Die Plattform wird unter kontinuierlicher
Partizipation der Zielgruppe entwickelt. Ziel ist es, Frauen in der IT-Branche zu ermöglichen sowohl die eigenen Kompetenzen aus- als auch ein starkes Netzwerk aufzubauen und dadurch ihre Karrierechancen deutlich zu verbessern. Das Verbundprojekt wird umgesetzt von dem Lehrstuhl für Software Engineering der Universität Duisburg-Essen, der Fakultät für Informatik der Hochschule Heilbronn, der CampusLab GmbH und dem externen Partner Edkimo.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://itandme.de/.

European University Games 2018 Gold für Ruderinnnen

Bei den dezeit im portugiesischen Coimbra stattfindenden European University Games (bis 28. Juli) haben mit Leonie Neuhaus und Mareike Adams zwei UDE-Ruderinnnen eine Goldmedaille gewonnen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.uni-due.de/2018-07-19-rudern-gold-eug-2018

Sabine Hampel Neue Baudezernentin

Ab Oktober 2018 wird das Dezernat für Gebäudemanagement der UDE von einer Frau geleitet:
Die Volljuristin Sabine Hampel begann ihre berufliche Laufbahn 2000 bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, heute Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund. Als Leiterin des Justitiariats baute sie u.a. ein spezialisiertes Baurechtsteam auf und managte den juristischen Part mehrerer Großbauvorhaben ihrer Arbeitgeberin. Zuletzt leitete sie das übergeordnete Facility Management mit den Aufgabenfeldern Bereitstellen, Betrieb und Sanieren des Gebäudebestands.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.uni-due.de/2018-07-18-neue-baudezernentin-sabine-hampel

Zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der UDE mit dabei Nobelpreisträger_innentreffen in Lindau

Seit 1951 kommen in Lindau am Bodensee einmal jährlich Nobelpreisträger_innen zum alljährlichen Gedankenaustausch zusammen. In diesem Jahr trafen sich vom 24. bis 29. Juni 43 Nobelpreisträger_innen und 600 hervorragende Nachwuchsforschende aus 84 Herkunftsländern. Mit dabei waren Dr. Sonja Ludwig, Assistenzärztin in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik am Universitätsklinikum Essen und Dr. Alexandra Adamczyk, wissenschaftliche Mitarbeiterin am UDE-Lehrstuhl für Infektionsimmunologie und Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg „Immunantwort in Infektionskrankheiten – Regulation zwischen angeborener und erworbener Immunität.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.uni-due.de/2018-06-20-nobelpreistraegertreffen-lindau

Ein neues Angebot des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW blog interdisziplinäre geschlechterforschung

Ab dem 29. Mai erscheint regelmäßig der neue Wissenschaftsblog blog interdisziplinäre geschlechterforschung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Unter verschiedenen Rubriken werden Beiträge aus dem Spektrum der Geschlechterforschung veröffentlicht. Mitglieder des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW und interessierte Geschlechterforscher*innen stellen hier Forschungsergebnisse vor und beteiligen sich mit ihren Beiträgen an aktuellen Fragen und Debatten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gender-blog.de

VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Workshop für alle Beschäftigten der UDE aus Wissenschaft, Technik und Verwaltung Kleine Zukunftswerkstatt Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Mit gutem Gefühl zur Arbeit zu gehen ist wichtig für die eigene Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit. Die Vereinbarkeit von Beruf mit Familienaufgaben kann jedoch zum Gefühl führen, keiner Seite gerecht zu werden. Der eineinhalbstündige Workshop soll die Fantasie angeregen und Spielräume ausloten: Es wird gemeinsam besprochen, wo „der Schuh drückt“ , aber auch wie eine ideale Vereinbarkeit von Beruf mit Familienaufgaben aussehen kann. Vor dem Hintergrund der Wünsche und Impulse der Teilnehmenden werden zum Schluss die Angebote der UDE vorgestellt und diskutiert.
Der Workshop findet am Mittwoch, den 19.09.2018, von 13:00 bis 14:30 Uhr statt.

Es ist ein Angebot der Personal- und Organisationsentwicklung, weitere Informationen sind unter folgendem Link zugänglich: https://sisonline.uni-due.de/default.aspx?act=det&pid=2090317209&kid=-1878754701

Angebot für promovierte Nachwuchswissenschaftler_innen der Research Academy Ruhr CoachingPLUS Programm 2018/2019 online

Die Seminarreihe CoachingPLUS beschäftigt sich intensiv mit allen Fragen der akademischen Karriereentwicklung und übermittelt wertvolle Anregungen und Instrumente, um Karriereziele in der Wissenschaft und Wirtschaft schneller und effi zienter zu erreichen. Das Programm richtet sich an promovierte Nachwuchswissenschaftler*innen der Universitätsallianz Ruhr.
Jede Veranstaltung beinhaltet ein eintägiges Seminar (10–18 Uhr) und ein anschließendes einstündiges
Individualgespräch mit einem erfahrenen Coach.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.research-academy-ruhr.de/coachingplus.

Ein Angebot der Research Academy Ruhr Herbstakademie für Promovierende der UA Ruhr

Die zweitägige Herbstakademie bietet Promovierenden eine Asuwahl an interdisziplinären Workshops mit dem Ziel, den Promotionsprozess effizienter zu gestalten, die Motivation für einen zügigen und erfolgreichen Abschluss zu erhöhen und die eigene Karriereplanung zu konturieren. Zu den Themanangeboten zählen unter anderem Selbstmanagement, Networking-Methoden und Disputationstraining.Darüber hinaus bietet die Herbstakademie eine gute Gelegenheit, mit anderen Doktorand_innen ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen.
DIe Herbstakademie findet vom 01. bis  02. Oktober 2018 am Campus Essen statt. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.research-academy-ruhr.de/herbstakademie.html

Ein Angebot des Science Support Center Feierliche Eröffnung des Graduate Center Plus

Das zum Jahreswechsel gegründete Graduate Center Plus (GC Plus) soll zukünftig die
Aktivitäten in der Nachwuchsförderung der UDE bündeln und neue Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs schaffen. Nach der Gründungs- und Etablierungsphase wird das GC Plus am Dienstag,
den 9. Oktober 2018
, von 10:00 bis 13:00 Uhr im Glaspavillion am Campus Essen feierlich eröffnet.
Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie über folgenden Link: www.uni-due.de/gcplus/de/eroeffnung.

Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW 1918 – 1968 – 2018: Geschlechter(un)ordnungen in interdisziplinärer Perspektive

Die Jahreszahlen 1918, 1968 und 2018 stehen für Zeiten, in denen sich Geschlechterordnungen jeweils neu justiert haben bzw. justieren. Sie sind untrennbar verbunden mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts in Deutschland für Frauen nach der Revolution von 1918, der Entstehung der Neuen Frauenbewegungen als Protestbewegung um 1968 sowie aktuellen „Kletterpartien“ um Vervielfältigungen von Geschlecht. Der Wandel von Geschlechterordnungen schafft seit mindestens 100 Jahren immer wieder „Unordnung“.
Im Rahmen der Jahrestagung werden aus interdisziplinärer Perspektive Fragen aufgeworfen und Forschungsergebnisse vorgestellt. Wie verhält sich die repräsentative Demokratie zur Geschlechtergleichheit? Sind im Familienrecht Frauen im eigentlichen Sinne Staatsbürgerinnen? Wie hat sich die Bundesrepublik um 1968 kulturell verändert? Welche Feminismen werden aktuell diskutiert? Und welche Gesellschafts- und Geschlechtermodelle sind denkbar?
Die Tagung findet am Freitag, den 19. Oktober 2018, 09:00 bis 16:15 Uhr im Glaspavillon am Campus Essen statt.
Weitere Informationen erhalten Sie über den Flyer.

Die Sonderforschungsbereiche SFB 1093 und TRR 247 laden ein Aspire-Afternoon: „Equal opportunities in scientific research“

Die beiden Sonderforschungsbereiche SFB 1093 und TRR 247 der Fakultät für Chemie laden zu einer halbtägigen Veranstaltung zum Thema „Equal opportunities in scientific research“ einzuladen. Dazu wurden drei hochkarätige internationale Redner_innen gewonnen.
Die Veranstaltung findet am 21.11.2018, von 14:00 bis 17:00 Uhr in S07 S00 D07 (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Aspire Afternoon.

Fortbildungsangebot für dezentrale Gleichstellungsbeauftragte Berufungsverfahren im Spannungsfeld von Recht, Hochschulpolitik und Qualitätssicherung

Mit den Berufungen von neuen Professorinnen und Professoren an die Universitäten sind wissenschaftliche Exzellenz, Dritt-/Mittelzuweisungen sowie die Anzahl der Studierenden verbunden. Deshalb werden Berufungsverfahren zu „strategischen Stellschrauben“, die zum Erfolg einer Universität beitragen. Durch den rechtlichen normativen Rahmen (HG), die hochschuleigenen Ansprüche an die Durchführung von Berufungsverfahren (Berufungsordnung, Leitlinien etc.) sowie die wissenschaftspolitischen Erwartungen an die Universitäten im Allgemeinen (Internationalisierung, Gleichstellung, Diversity etc.) haben sich Rahmenbedingungen der Durchführung und die Anforderungen an die Akteure in den Berufungsverfahren sowie die Erwartungen an die Neuberufenen deutlich erhöht.
Diesem Spannungsfeld widmet sich das Seminar unter der Leitung von Masha Gerding.
Die Veranstaltung findet am Montag, 03. Dezember 2018, 10-15 Uhr in R12 S02 H22 am Campus Essen statt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://sisonline.uni-due.de/default.aspx?act=det&pid=2090317227&kid=2022491206

NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

Projektendbericht "Comparable Worth" des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) und des Wirtschaft- und Sozialwissenschaftliches Instituts (WSI) Neue Forschungsergebnisse zum Gender Pay Gap: (Un-)Gleiches Entgelt bei gleichwertigen Jobanforderungen?

Im Rahmen des Kooperationsprojekts wurde an der UDE untersucht, inwieweit Frauen und Männer bei gleichwertigen beruflichen Anforderungen und Belastungen gleich verdienen oder eine ungleiche Bezahlung vergleichbarer Jobcharakteristika zur geschlechtsspezifischen Verdienstlücke (Gender Pay Gap) beiträgt. Im Ergebnis der nun abgeschlossenen Studie zeigt sich eine für Frauen und Männer unterschiedliche Entlohnung gleichwertiger Berufsanforderungen zuungunsten der Frauen mit der entsprechenden Relevanz für den Gender Pay Gap. (...)
Empirisch gab es bislang nicht die Möglichkeit, berufliche Anforderungen und Belastungen von Frauen und Männern auf Gleichwertigkeit zu überprüfen. In dem Forschungsprojekt wurde zu diesem Zweck ein statistisches Messinstrument entwickelt und getestet. Mit dem entwickelten „CW-Index“ (als Index zur Messung der Gleichwertigkeit von Tätigkeiten) werden Berufe hinsichtlich ihres Wissens, ihrer Verantwortung und ihrer psycho-sozialen sowie physischen Anforderungen verglichen. Der Index basiert auf einem Verfahren der Arbeitsbewertung, das von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes für eine geschlechtsneutrale Arbeitsbewertung empfohlen wird sowie auf Angaben aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung, in der fast 20.000 Beschäftigte u.a. zu ihren Jobanforderungen befragt wurden.
Der gesamte Forschungsbericht steht online kostenfrei zur Verfügung: http://www.iaq.uni-due.de/iaq-forschung/2018/fo2018-04.pdf.

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 2/18

Flucht — Asyl — Gender
In der deutschsprachigen Forschung zu Flucht, Asyl und Flüchtlingsschutz haben Genderdimensionen bislang nur wenig Beachtung gefunden. Diese Ausgabe der GENDER trägt zu aktuellen Diskussionen bei und regt diese an. Im Horizont verschiedener disziplinärer Perspektiven diskutieren die Aufsätze die Bedingungen und Entwicklungen geflüchteter Frauen, Männer und LGBTIQ in unterschiedlichen Regionen der Welt, insbesondere aber in Europa. Die disziplinäre Vielfalt der Beiträge ist ein besonderes Anliegen der Ausgabe, denn Flucht, Asyl und Gender stellen keine geografisch oder disziplinär begrenzten Felder dar.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 42/2018

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen u. a. Beiträge zu Entwicklungen der geschlechtergerechten Zusammensetzung von Gremien in NRW, zu Johanna Elberskirchen, einer radikalen Feministin und unbeugsamen Streiterin für das demokratische Wahlrecht, und zur Neuen Frauenbewegung und der „Kinderfrage“. Im Gespräch mit Dr. Uta C. Schmidt verdeutlicht Prof. Dr. Ilse Lenz zudem, warum Frauenbewegungen im Plural und in ihren Veränderungen gedacht werden müssen. Abgerundet wird das Journal Nr. 42 durch die Vorstellung neuer Netzwerkprofessor_innen und aktueller Projekte sowie durch Informationen zu Aktivitäten, Tagungen und Veröffentlichungen.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/netzwerk_fgf_journal_42_180615_f_web.pdf

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 28 Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen

In ihrer Studie stellen Anike Krämer und Katja Sabisch die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen vor, welche am Lehrstuhl für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt und aus Mitteln des LZG.NRW gefördert wurde. Der Projektbericht zeigt, dass die Diagnose Intersexualität für betroffene Familien weitreichende psychosoziale Folgen hat, die nur in seltenen Fällen von den behandelnden Mediziner_innen wahrgenommen werden. Zudem zeigt sich, dass die gesundheitliche Erstversorgung der Kinder häufig durch nicht fachkundige Ärztinnen erfolgt.