Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Veranstaltungsweise und Veröffentlichungen rund um das Thema Gender an der Universität Duisburg-Essen.

NEUES AN DER UDE

Die UDE unterstützt den Orange Day

Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November 2020) hat die UDE am Aktionstag einige ihrer Gebäude ab Dämmerung mit Lichttechnik orange illuminiert (ebenso online auf der Startseite der UDE). Der Orange Day ist Teil einer weltweiten Kampagne, mit der die Vereinten Nationen die Aufmerksamkeit auf die Gewalt gegen Mädchen und Frauen lenken wollen, um dieser langfristig ein Ende zu setzen.

Verleihung des DAAD-Preises 2020 an Informatikstudentin Boshra Faraj

Die 24-jährige Informatikstudentin Boshra Faraj wurde von ihren Dozentinnen Dr. Ursula Ludwig und Prof. Dr. Barbara König für den Preis nominiert. Dieser wird von Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bereitgestellt und in dessen Namen vom Akademischen Auslandsamt der UDE verliehen. Ausgezeichnet wurde sie mit dem auf 1000 € dotierten Preis nicht nur wegen ihrer außerordentlichen Leistungen, sondern auch für ihr gesellschaftliches Engagement.

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Ruf angenommen: Prof. Dr. Christine Heil

Prof. Dr. Christine Heil folgt einem Ruf auf die W3-Professur für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an die Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Sie verlässt die UDE und das Gleichstellungsteam bereits zum 30.9.2020.
Wir lassen Christine Heil nur ungern gehen! Sie hat das Amt der Gleichstellungsbeauftragten mit einer eigenen Handschrift versehen, mit dem Gleichstellungszukunftskonzept wichtige Impulse gesetzt und die Maßnahmen zur Gleichstellung und Frauenförderung sicher – nicht nur durch herausfordernde Corona Zeiten – geführt. Für ihr unermüdliches Engagement danken wir, wünschen ihr einen guten Start an der neuen Wirkungsstätte und für die Zukunft alles Gute!

Das Gleichstellungsteam der UDE

Prof. Dr. Ute Klammer erneut in Sozialbeirat berufen

Seit 2016 gehört Professorin Dr. Ute Klammer dem Sozialbeirat an, der die Bundesregierung zu aktuellen Entwicklungen in der Alterssicherung berät. In ihrem Amt wurde die Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation nun für weitere vier Jahre bestätigt. Den Sozialbeirat gibt es seit 1958. Er ist das älteste Beratungsgremium für die gesetzgebenden Körperschaften und die Regierung und ist beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angesiedelt. Er besteht aus insgesamt zwölf Mitgliedern, die ihre Aufgabe ehrenamtlich wahrnehmen: Drei sind Wissenschaftler*innen, je vier vertreten die Versicherten sowie die Arbeitgeber, ein Mitglied wird von der Deutschen Bundesbank entsendet.

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Dr. Esther Schwich Doktorandin der Medizin erhält Fritz-Schiff-Preis

Mit ihrer Doktorarbeit liefert Dr. Esther Schwich vom Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) wichtige Erkenntnisse zu Brust- und Eierstockkrebs. Der Fritz-Schiff-Preis der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, mit dem sie ausgezeichnet wurde, ist mit 3.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftler*innen bis 35 Jahre vergeben.

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Auszeichnungen für Hautkrebsforscherinnen

In der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikum Essen wurden gleich mehrere Forscherinnen der Dermatologie ausgezeichnet. Im Rahmen der 30.  Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO), die in diesem Jahr im September 2020 virtuell stattgefunden hat, wurde PD. Dr. Lisa Zimmer mit dem Deutschen Hautkrebspreis 2020 geehrt. Sie teilt sich den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit PD Philipp Tschandl von der Medizinischen Universität Wien. Eine Forschungsförderung ihres Projektes mit 40.000 Euro von der Hiege-Stiftung kann Dr. Heike Chauvistre für sich verbuchen. Dr. Renata Varaljai wurde mit einem von drei erstmals ausgelobten MAYA-Förderpreisen der Firma Novartis in Höhe von 20.000 Euro ausgezeichnet.

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Neue digitale Plattform Diversität, Inklusion, Vereinbarkeit und Gleichstellung: Zukunftshandeln in Corona-Zeiten

Anlässlich der aktuellen Situation, die gravierende gesamtgesellschaftliche Änderungen im Alltagsleben durch die Corona-Pandemie prägen, hat das Prorektorat für gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationalität gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Familienservicebüro eine gemeinsame Plattform eingerichtet.
Ziel dieser Plattform ist es, Orientierung zu bieten, Austausch und Zusammenarbeit für alle Statusgruppen der Universität anzuregen und Aufmerksamkeit darauf zu lenken, welche faktischen Auswirkungen die Veränderungen auf die jeweils individuellen Lebenssituationen hat, welche Faktoren zu Benachteiligungen führen können und an welchen Stellen Diskriminierungspotential entsteht. Ziel soll es auch sein, Vorschläge für einen angemessenen Umgang der Hochschule mit den sozialen Effekten der Pandemie zu erarbeiten.
Alle Hochschulangehörigen sind hiermit eingeladen, sich an Austausch, Diskussion, der Veröffentlichung von Positionen und der gemeinschaftliche Arbeit an Lösungsvorschlägen einzubringen.

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VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule" Unser Campus – Hochschule ohne sexualisierte Diskriminierung und Gewalt - Aber wie?

Die Hochschule ist ein sozialer Raum. Gesellschaftliche Problemlagen und Tabuthemen spiegeln sich auch an der Hochschule wider – so auch sexualisierte Diskriminierung und Gewalt. Diese Veranstaltung stellt eine Einführung in die Thematik dar und hat darüber hinaus zum Ziel anhand der Kampagne "Unser Campus" der RUB über mögliche Awareness- und Präventionsstrategien zu informieren.
Der Workshop wird von Laura Chlebos (Ruhr-Universität Bochum) durchgeführt und ist Teil der Reihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule", die von der Studentischen Gleichstellungsbeauftragten und dem AStA der UDE organisiert wird.
Die Veranstaltung findet am Montag, den 18. Januar 2021 um 18:00 Uhr in digitalem Format (Zoom) statt.

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Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule" Sexualität & Konsens

Die Hochschule ist ein Ort des Lernens, auch für die eigene Sexualität. Wie wir unsere Sexualitätentdecken können und uns gleichzeitig versichern, dass wir und unser gegenüber sich dabei wohlfühlen, wird am Konzept des „Consensual Sex“ vorgestellt. Hierbei werden sowohl die Chancen desKonzeptes als auch die Komplexität in der Praxis diskutiert.
Der Workshop wird von Joris Kern gehalten und ist Teil der Reihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule", die von der Studentischen Gleichstellungsbeauftragten und dem AStA der UDE organisiert wird.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 28. Januar 2021 um 18:00 Uhr in digitalem Format (Zoom) statt.

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Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule" Trans* Allyship

Wie sieht die Sicherheitslage für Trans* Menschen an der Uni und außerhalb aus? Wie kann ich undwie kann die Uni einen sicheren Raum für Trans* Menschen gestalten? Und wie kann ich ein*e gute*r Ally sein?
Der Workshop wird von Joshua Gundlach (Kunsthochschule Kassel) durchgeführt und ist Teil der Reihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule", die von der Studentischen Gleichstellungsbeauftragten und dem AStA der UDE organisiert wird.
Die Veranstaltung findet am Montag, den 01. Februar 2021 um 18:00 Uhr in digitalem Format (Zoom) statt.

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Eine gemeinsame Veranstaltung der Fakultäten für Ingenieurwissenschaften, Physik und Wirtschaftswissenschaften und des Graduate Center Plus Heute Studentin! Morgen Doktorandin?

Infoveranstaltung zum Einstieg in die Promotion: Ist eine Promotion das Richtige für mich und welche Karrierechancen bietet der Doktortitel? Interessierte Studentinnen aller Fächergruppen sind herzlich eingeladen!

Die Veranstaltung unter dem Motto "Promovieren! Wie ist das?" findet am Dienstag, den 02.02.2021 am Campus Essen in V15 R05 H25 statt. 

Promovierende und promovierte Wissenschaftlerinnen berichten über ihre Erfahrungen und Wege zum Doktortitel. Warum lohnt sich eine Promotion und wie fühlt es sich an, viele Jahre über ein Thema zu forschen? Sie haben Gelegenheit, Fragen zu stellen und beim anschließenden Get-together mit den Wissenschaftlerinnen ins persönliche Gespräch zu kommen. Die Gäste werden noch bekanntgegeben.

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Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule" Real Men are Feminists?! Über Widersprüche und Notwendigkeit pro:feministischer Männerpolitik

"Wie wird Mann Feminist?" Dieser Frage widmen sich nicht nur Veröffentlichungen, sondern auch wieder (cis) Männer selbst. Doch ist diese Frage überhaupt richtig gestellt? Der Vortrag versucht dieser und anderen Fragen nachzugehen und in der Geschichte (pro)feministischer Bewegung, aktuellen Diskussionen und feministischen Analysen Antworten zu finden.
Der Vortrag wird von Kim Posster gehalten und ist Teil der Reihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule", die von der Studentischen Gleichstellungsbeauftragten und dem AStA der UDE organisiert wird.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 24. Februar 2021 um 18:00 Uhr in digitalem Format (Zoom) statt.

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Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule" Häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie

In dieser Veranstaltung wird die erste große Studie zu Erfahrungen von Frauen und Kindern mit häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie, die von Professorin Janina Steinert & Cara Ebert (TU München & RWI Essen) durchgeführt wurde, vorgestellt.
Der Vortrag ist Teil der Reihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule", die von der Studentischen Gleichstellungsbeauftragten und dem AStA der UDE organisiert wird.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 02. März 2021 um 18:00 Uhr in digitalem Format (Zoom) statt.

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Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule" Sexualisierte Gewalt im Hochschulkontext

Vorstellung der Expertise „Sexuelle Belästigung im Hochschulkontext – Schutzlücken undEmpfehlungen“, erstellt von Eva Kocher und Stefanie Porsche im Auftrag derAntidiskriminierungsstelle des Bundes.
Der Vortrag wird von Eva Kocher (Europa-Universität Frankfurt/Oder) gehalten und ist Teil der Reihe "Sexualität und Geschlecht an der Hochschule", die von der Studentischen Gleichstellungsbeauftragten und dem AStA der UDE organisiert wird.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 11. März 2021 um 18:00 Uhr in digitalem Format (Zoom) statt.

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NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 46/2020

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen eine Diskursanalyse zur Homosexualität_en-Ausstellung in Münster (2016) sowie Beiträge zur Stadt- und Raumplanung als Handlungsfeld kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter, zu Frauen und Männern in Studium und Beruf und unter dem Titel „Tango-Fieber“ zur Dekonstruktion einer Passion. Darüber hinaus wird der Blick auf Veranstaltungen aus dem Frühjahr 2020 gerichtet – auf die erste Verleihung des Wissenschaftspreises für Genderforschung des Landes Nordrhein-Westfalen und auf den Gender-Kongress.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/netzwerk_fgf_journal_46_f_web.pdf

Was wissen und wie handeln Professorinnen und Professoren Gleichstellungspolitik an Hochschulen

Welches Wissen haben Professorinnen und Professoren über Gender- und Gleichstellungsfragen und wie setzen sie Gleichstellung in ihren wesentlichen Handlungsfeldern – als Führungskräfte in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung – um? Ziel des Bandes ist es, das Zusammenwirken von Wissen und Haltungen von Professor*innen auf der einen Seite und ihren Handlungsorientierungen im Hinblick auf Gleichstellung auf der anderen Seite zu beleuchten.
Die Veröffentlichung von Prof. Dr. Ute Klammer und Mitarbeiterinnen basiert auf der Studie „Gleichstellungsbezogene Handlungsorientierungen und Handlungsweisen von Professor_innen vor dem Hintergrund gleichstellungspolitischer Regelungen“ (Laufzeit 2015-2018), die am Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) durchgeführt wurde.

Gender-Report 2019 Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen

Den Schwerpunkt bildet eine aktuelle Studie zum Gender Pay Gap: Gibt es an den Hochschulen in NRW systematische Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern? Diese Frage wird für Professor_innen detailliert untersucht, vor allem mit Blick auf die Leistungsbezüge in der W-Besoldung. Im Durchschnitt und über alle Besoldungsgruppen und Hochschularten hinweg haben verbeamtete Professorinnen jeden Monat 521 Euro weniger im Portemonnaie als ihre männlichen Kollegen.

Analysiert werden auch Entgeltungleichheiten bei Mitarbeiter_innen in Technik und Verwaltung sowie im Mittelbau. Der Report enthält außerdem die Fortschreibung geschlechterbezogener Daten für die 37 Hochschulen in Trägerschaft des Landes. Darüber hinaus werden Gleichstellungspraktiken an den Hochschulen in NRW dokumentiert, erstmals auch mit Blick auf sexualisierte Gewalt an Hochschulen und das neue Entgelttransparenzgesetz.


Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.genderreport-hochschulen.nrw.de/gender-report-2019/

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 3/19 Gender, Technik und Politik 4.0

Donna Haraway hatte schon 1985 in ihrem Cyborg-Manifest auf die Entstehung einer neuen technowissenschaftlichen Kultur, die Entwicklung eines Turbokapitalismus und auf die daraus folgenden Neuord­nung der Wissens- und Geschlechterordnungen hingewiesen. Etablierte Wissenschaften reagierten nur sehr zögerlich auf diese komplexen, interdisziplinär zu fassenden Entwicklungen. In Deutschland entsteht erst in den letzten Jahren eine breite interdisziplinäre Community der Science & Technology Studies, worin der Heftschwerpunkt einen ersten Einblick gibt.
Darüber hinaus bringt die Zeitschrift Analysen und Debatten zu verschiedenen Themen. Am Beispiel der Kampagne #120db wird die Instrumentalisierung von feministischen Forderungen in rechten Diskursen herausgearbeitet, es wird ein Einblick in die Gründungsförderung und Gleichstellung an Schweizer Fachhochschulen gegeben, arbeitsrechtliche Elternschutzrechte werden aus heteronormativitätskritischer Perspektive analysiert und eine empirische Untersuchung zum Verhältnis von Männlichkeit, Feminisierung und Punitivität in pädagogischen Kontexten bildet den Abschluss des Offenen Teils.
Das Heft wird wie immer abgerundet durch vier Rezensionen zu aktuellen Publikationen der Geschlechterforschung.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

Das Handbuch bietet einen systematischen Überblick über den Stand der Geschlechterforschung. Die Beiträge der Geschlechterforscher_innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen spannen die Breite des Forschungs- und Wissenschaftsfeldes auf. Hierdurch werden die Debatten, Analysen und Entwicklungen der deutschsprachigen und internationalen Geschlechterforschung deutlich. Redaktionell betreut wurde das Handbuch vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW.
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