Aktuelles

Neues an der UDE

Neues Messinstrument für unterbezahlte Arbeit - Sorgearbeit ist mehr wert!

Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung dauerhaft verortet

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung online

Erfolgreiche Absolventin bei Chance hoch 2

Neue Lernplattform für Frauen in der IT


Veranstaltungen an der UDE

Vätertreff an der UDE

Schulferienprogramm für Kinder

Professuren auf Zeit – Vertretungsprofessur bis Tenure Track


Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 39/2017

Gender-Report 2016

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Neues an der UDE

Institut Arbeit und Qualifikation

Neues Messinstrument für unterbezahlte Arbeit - Sorgearbeit ist mehr wert!

Am 18. März ist Equal Pay Day: Bis zu diesem Datum arbeiten Frauen im Vergleich zu den Männern auf das Jahr bezogen im Schnitt umsonst. Die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern beträgt in Deutschland derzeit 21 Prozent.
Wie kommt es zu dieser Kluft? Entscheidend ist die Bewertung der Arbeit, die die typischen „Frauenberufe“, in der Erziehung und Pflege etwa, benachteiligt: Sie blendet maßgebliche Anforderungen aus, so dass die tatsächliche Leistung nicht ausreichend honoriert wird. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat deshalb zusammen mit dem Düsseldorfer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) ein neues Messinstrument entwickelt: den Comparable Worth-Index.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Verstetigung der Koordinations- und Forschungsstelle durch das MIWF

Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung dauerhaft verortet

Mit der Unterzeichnung der Hochschulvereinbarung zwischen dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und der Universität Duisburg-Essen am Internationalen Frauentag ist es offiziell: Die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW findet eine dauerhafte Heimat am Campus Essen und wird hier ihre Tätigkeit im Bereich Gender- und Gleichstellungsforschung auch zukünftig fortsetzen. Die Verstetigung ist auch ein Zeichen der Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit und ermöglicht darüber hinaus langfristige Planungen, ein gleichbleibend hohes Forschungsniveau und gesicherte Berufsperspektiven für die angestellten Wissenschaftlerinnen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/start-netzwerk/

Gutachten zur zukünftigen besseren Teilhabe von Frauen an Erwerbsarbeit

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung online

Nach wie vor unterscheidet sich die Lebenswirklichkeit von Frauen und Männern teilweise deutlich voneinander. Wie der Bericht offen legt, liegt dies unter anderem an der ungleichen Verteilung unbezahlter Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern. Das Gutachten befasst sich insbesondere mit den Übergängen Berufseinstieg und Berufskarriere, Familienplanung und familiäre Sorgearbeit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der anhaltenden Unterbewertung professioneller Sorgeberufe. 
Prof. Dr. Ute Klammer, Geschäftsführende Direktorin des IAQ, hat als Mitglied der zwölfköpfigen Sachverständigenkommission an der Erstellung des zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung mitgewirkt. 
Weitere Informationen, sowie den Link zum Download erhalten hier.

Förderprogramm für Jugendliche aus Familien ohne akademischen Bildungshintergrund

Erfolgreiche Absolventin bei Chance hoch 2

Als erste Teilnehmerin des Startjahrgangs von Chance hoch 2 hat Valentina Huber in der Regelstudienzeit von sechs Semestern ihre Bachelorprüfung im Studiengang Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen (UDE) erfolgreich bestanden.
Chance hoch 2 ist ein innovatives Förderprogramm für Jugendliche aus Familien ohne akademischen Bildungshintergrund. Sie werden von der Oberstufe bis zum Hochschulabschluss begleitet und unterstützt. In Workshops, Vorlesungen und Seminaren verbessern sie u.a. ihre Sprach-, Fach- und Lernkompetenz. Außerdem werden sie bei der Wahl des passenden Studienfachs beraten.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9721

Projekt IT&me

Neue Lernplattform für Frauen in der IT

Paluno, das Institut für Softwaretechnik an der UDE, entwickelt gemeinsam mit der Forschungseinheit für Gender und IT der Hochschule Heilbronn und der CampusLab GmbH eine IT-Lernplattform für Frauen. Die Lernplatform wird u.a. Frauen in IT-Berufen, die in Teilzeit, freiberuflich oder inzwischen fachfremd arbeiten, ermöglichen, sich weiterzubilden oder ihr Wissen dort auffrischen. Über den Wissenspool sollen die Frauen ganze Kurse, wie etwa „Techniken und Methoden der Digitalen Transformation“, absolvieren können, ebenso wie akut benötigtes Wissen abrufen. Zu den Lernfortschritten gibt die Plattform Rückmeldung, wertet Stärken und Schwächen aus, die dann die weiterführenden Inhalte bestimmen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9709

Veranstaltungen an der UDE

Angebot des Elternservices

Vätertreff an der UDE

Immer mehr Väter nehmen ihre Rolle aktiv wahr. So auch an der UDE und am UK Essen. Dabei stellt sich auch für sie die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Beim nächsten Väter-Kinder-Treffen des UDE-Elternservice können sich im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks vernetzen sowie Anregungen und nützliche Informationen austauschen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zur gemeinsamen Aktivität.
Das Treffen findet am Samstag, den 18. März, ab 10:00 Uhr in der Kindertagesstätte DU-E-Kids (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/campusaktuell.php?id=7159

Angebot des Elternservices

Schulferienprogramm für Kinder

Die Universität bietet in Kooperation mit dem Uniklinikum Essen eine Schulferienbetreuung an. Den Kindern wird jeweils wochenweise ein abwechslungsreiches Ferienprogramm geboten. Jede Woche steht dabei unter einem anderen Thema. Die Betreuung übernimmt ein pädagogisch erfahrenes Team in der Zeit zwischen 8.00 und 16.00 Uhr. Es ist auch möglich, die Kinder tageweise anzumelden.
Teilnehmen können schulpflichtige Kinder von Mitarbeiter_innen und Studierenden der UDE und des Universitätsklinikums-Essen bis zum Alter von 12 Jahren.
Anmeldeschluss ist der 20. März
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

14. Karriereforum für promovierte Wissenschaftler_innen

Professuren auf Zeit – Vertretungsprofessur bis Tenure Track

Das Karriereforum bietet Postdocs und Habilitand_innen aller Fachrichtungen umfassende Informationen und intensiven Austausch mit ehemaligen Junior- und Vertretungsprofessor_innen. Im Rahmen der Veranstaltung sind auch Einzelberatungen und individuelle Bewerbungsunterlagenchecks möglich.
Das Karriereforum ist ein Angebot des ScienceCareerNet Ruhr (SCNR), einem hochschulübergreifenden Karriereförderungsprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund (Universitätsallianz Ruhr). Die Veranstaltung wird von der Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt der TU Dortmund koordiniert. Sie findet am Montag, den 10. April 2017, von 8:30 bis 17:00 Uhr, im Erich-Brost-Haus an der TU Dortmund statt.
Weitere Informationen: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/programm.html

Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 39/2017

Neben der Vorstellung neuer NetzwerkprofessorInnen und aktueller Projekte sowie Informationen zu Aktivitäten, Tagungen und Veröffentlichungen geben die Beiträge des neuen Journals u. a. Einblick in den Bereich des Technikjournalismus aus einer Geschlechterperspektive, fragen nach der Chancengleichheit im öffentlichen Dienst sowie alternativen Konstruktionen zum Erfassen von Geschichte und thematisieren das Wohlbefinden und Diskriminierungserleben von Schwulen und Lesben. Im Interview zwischen Prof. Dr. Anne Schlüter und Dr. Renate Petersen geht es darüber hinaus um die Chancen von Mentoring insbesondere für die Wissenschaftskarriere junger Frauen.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-39_Netzwerk-FGF.pdf

Schwerpunkt: Gender Gap in der Hochschulmedizin

Gender-Report 2016

Der dritte Gender-Report über die Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen ist erschienen. Den Schwerpunkt bildet eine aktuelle Studie zum "Gender Gap in der Hochschulmedizin": Warum sind nur 15,7 % Frauen Professorinnen an den Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten in Nordrhein-Westfalen? Der Report enthält außerdem die Fortschreibung geschlechterbezogener Daten für die 37 Hochschulen in Trägerschaft des Landes. Darüber hinaus werden Gleichstellungspraktiken an den Hochschulen in NRW dokumentiert, vor allem mit Blick auf das neue Hochschulgesetz (Gleichstellungsquote, Gremienbesetzung).
Hier gelangen Sie zur Online-Version: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-genderreport/download/Gender-Report_2016/Gender-Report_2016_f_web.pdf

GENDER-Sonderheft 4

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Die strikte Unterscheidung klar umrissener Geschlechtersphären scheint heute einer vergangenen Epoche anzugehören: Frauen haben sich Zugang zu Bildung, Erwerbsarbeit, Politik und Öffentlichkeit verschafft; gleichzeitig öffnen sich bislang als weiblich konnotierte Sphären von Familie und Sorgearbeit für Männer als Väter. Seltener werden jedoch die weiter bestehenden Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis und die noch immer strikte Trennung in genau zwei Geschlechter thematisiert.
Mit dem GENDER-Sonderheft werden Asymmetrien, Entgrenzungen und Neukonfigurationen im Verhältnis der gesellschaftlichen Sphären von Erwerbsarbeit und privater Lebensführung sowohl theoretisch als auch empirisch in den Blick genommen. Dabei werden Zuschreibungsprozesse, Geschlechterkonstruktionen und Ungleichheitseffekte entlang und quer zu Erwerbs- und Familiensphären analysiert sowie aktuelle Entwicklungstendenzen und Perspektiven diskutiert.

Ausgabe 3/16 der Zeitschrift GENDER

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Rosa für Mädchen, blau für Jungen – was nach einem altbackenen Klischee klingt, ist auch heute eine verbreitete Einteilung in Köpfen und Kinderzimmern. Eine Essentialisierung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien wird bereits in der Kindheit durch visuelle Erkennungszeichen von Geschlecht verstärkt. Warum ist das (immer noch) so? Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welchen Einfluss haben die sich wandelnden Geschlechterverhältnisse und die Vervielfältigungen von Geschlecht auf Kindheit und Jugendphase? Und was bedeutet es für Kinder, Jugendliche oder Eltern, wenn sie sich nicht den heteronormativen Strukturen anpassen?
Fragen wie diesen widmet sich der Schwerpunkt in einer Zusammenführung von Gender- und Kindheits- bzw. Jugendforschung. Bettina Kleiner beschäftigt sich mittels narrativer Interviews den Erfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Jugendlichen im schulischen Alltag. Melanie Kubandt geht im Feld der Kindertageseinrichtungen der Frage nach, wie dort Doing-Gender-Prozesse ablaufen. Sophie Domann und Tanja Rusack rekonstruieren anhand von Gruppendiskussionen und narrativen Interviews mit Jugendlichen aus der Kinder- und Jugendhilfe deren Vorstellungen von Gender und Sexualität und die Rahmung durch pädagogische Angebote. Diese und die weiteren Beiträge geben einen Einblick in das Potenzial von Forschung zu Gender und Generation.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.