Aktuelles

Neues an der UDE

Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung für UDE-Chemikerin

UDE-Historikerin wird Senior-Fellow des Historischen Kollegs München

Was Frauen in der IT wollen


Veranstaltungen/Angebote an der UDE

ChanceMINT.NRW 2019

Female Bodies and Agents in the Public Discourse

Vortrag "Wohlfahrtsstaat gegen das Patriarchat? Eine Analyse des Staatsfeminismus in Schweden"

Workshop "Frauen in Gremienarbeit II – Den richtigen Ton treffen – Strategien für einen kompetenten Umgang mit herausfordernden (Gesprächs-)Situationen"

Vortrag "Entwicklung der Rolle der Frau in der japanischen Gesellschaft - Ärztinnen in Japan"

Career Mentoring


Neu erschienen an der UDE

Geschlechtsspezifische Unterschiede in den Arbeitszeiten. Fortschritt auf der einen, Stagnation auf der anderen Seite

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 43/2018

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 3/18

Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen
 

NEUES AN DER UDE

Dr. Helena van Vorst: Anwendungsnaher Chemieunterricht Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung für UDE-Chemikerin

Gute Lehrkräfte benötigen nicht nur fachliches Wissen, sondern müssen den Stoff auch vermitteln können. Damit sie die Strukturierung binnendifferenzierenden Chemieunterrichts untersuchen kann, hat Dr. Helena van Vorst aus der Didaktik der Chemie nun ein Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung im Bereich der Fachdidaktik MINT angetreten.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Prof. Dr. Ute Schneider UDE-Historikerin wird Senior-Fellow des Historischen Kollegs München

Große Ehre: Professorin Ute Schneider wurde als Senior-Fellow in das Historische Kolleg in München berufen und kann ab Oktober 2019 ein Jahr lang ein neues Werk zu Ende bringen. Im Mittelpunkt steht die „Modellierung der Welt. Die Internationale Weltkarte (IWK) im Zeitalter der Territorialität (1890–1970)“.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Neues Forschungsprojekt "It&me" Was Frauen in der IT wollen

Die E-Learning- und Vernetzungsplattform IT&me bietet Frauen in der IT an, sich für ihre berufliche Karriere weiterzubilden und mit IT-Expertinnen und Unternehmen zu vernetzen. Die Plattform wird unter kontinuierlicher
Partizipation der Zielgruppe entwickelt. Ziel ist es, Frauen in der IT-Branche zu ermöglichen sowohl die eigenen Kompetenzen aus- als auch ein starkes Netzwerk aufzubauen und dadurch ihre Karrierechancen deutlich zu verbessern. Das Verbundprojekt wird umgesetzt von dem Lehrstuhl für Software Engineering der Universität Duisburg-Essen, der Fakultät für Informatik der Hochschule Heilbronn, der CampusLab GmbH und dem externen Partner Edkimo.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://itandme.de/.

VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Kontakte knüpfen - Unternehmen erkunden - Karriere starten ChanceMINT.NRW 2019

Das Programm ChanceMINT.NRW lädt zum fünften Mal Studentinnen der UDE und der Hochschule Ruhr West (HRW) aus den Ingenieurwissenschaften und der Informatik (ab dem 2. Fachsemester im Bachelor) ein,
- auf Exkursionen Unternehmen aus der Region kennenzulernen,
- im Netzwerk Expert*innen aus der Praxis zu treffen und
- in Workshops Bewerbungen und Auswahlgespräche vorzubereiten.
Die Bewerbung ist bis zum 06. Januar 2019 möglich.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Frauen in Film und Fernsehen Female Bodies and Agents in the Public Discourse

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "The Personal is Political: Feminist Conversations", die von Prof. Isabelle Buchstaller and Dr. Elena Furlanetto vom Institut für Anglistik an der Fakultät für Geisteswissenschaften ausgerichtet wird. Am Mittwoch, den 14. Januar 2019 sind Jun. Prof. Heike Steinhoff (Juniorprofessorin für Amerikanistik RUB) und Dr. Evangelia Kindinger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Amerikanistik RUB) Podiumsgäste der Gesprächsrunde. Die Veranstaltung findet um 18.30 Uhr am Campus Essen im Casino am Reckhammerweg 3 statt.
Weitere Informationen: www.uni-due.de/imperia/md/content/geisteswissenschaften-gleichstellungsbeauftragte/feministconversation.pdf

Autonomes Frauen*referat Vortrag "Wohlfahrtsstaat gegen das Patriarchat? Eine Analyse des Staatsfeminismus in Schweden"

Wie feministisch ist die Politik im Geburtsland von Pippi Langstrumpf und Lisbeth Salander? Ein Besuch der offiziellen Homepage von Schweden (sie wird von Regierungsmitgliedern geführt) zeigt, wie ernst das Thema Gender Mainstreaming, zumindest laut offiziellen Angaben, genommen wird. Über eine ganze Seite werden die verschiedenen Aspekte von Geschlechtergerechtigkeit behandelt. Es geht um geschlechtergerechte Bildung, fair verteilte Machtverhältnisse Bereits seit 1921 sind beide Ehepartner*innen nach dem schwedischen Ehegesetz hinsichtlich der Hausarbeit, der Erziehung und der finanziellen Versorgung gleichberechtigt.
Was bedeutet es, wenn eine Regierung feministisch ist? Dazu wird zu Beginn der Begriff Staatsfeminismus nach der Definition von Birgit Sauer erläutert. Wie wirkungsvoll sind die verabschiedeten Gesetze? Ist es tatsächlich möglich, mit den entsprechenden Gesetzen patriarchale Strukturen zu überwinden? Zur Beantwortung dieser Fragen werden die wichtigsten schwedischen Gleichstellungsgesetze vorgestellt und anschließend wird ihre konkrete Umsetzung betrachtet.
Diesen und weiteren Fragen geht Naomi Novieku in ihrem Vortrag nach.
Der Vortrag findet am Mittwoch, den 16. Januar 2019 von 18:00 bis 20:00 Uhr statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Angebot der Personal- und Organisationsentwicklung Workshop "Frauen in Gremienarbeit II – Den richtigen Ton treffen – Strategien für einen kompetenten Umgang mit herausfordernden (Gesprächs-)Situationen"

Dieser Workshop II soll Frauen, die in Gremien der Universität Duisburg-Essen mitwirken, in Leitung und/ oder in Vertretung ihrer Statusgruppen, in ihrer Arbeit unterstützen. Sie sollen wertvolle Hinweise erhalten, wie sie ihr persönliches Auftreten stilsicher und ihrer Rolle entsprechend gestalten können.
Durch praktische Übungen, Reflektion und Erfahrungsaustausch können die Teilnehmerinnen ihr persönliches ‚Rollenprofil‘ weiterentwickeln, um ihre Aufgaben gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sowie der Verwaltung zu vertreten und sich in Gremiensitzungen weiterhin kompetent und sicher einzubringen.
Schwerpunkte dieser Veranstaltung liegen in den Themenbereichen: Selbstpräsentation und Gesprächsführung.

Der Workshop findet am Donnerstag, den 17. Januar und Freitag, den 18. Januar 2019 statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Angebot der Medizinischen Fakultät Vortrag "Entwicklung der Rolle der Frau in der japanischen Gesellschaft - Ärztinnen in Japan"

Der Gastvortrag von Dr. Akemi Mizuuchi bildet den Auftakt zum Start von zwei Programme zur Nachwuchsförderung in der Medizin: das Josepha- und Charlotte von Siebold Habilitandinnenförderprogramm und das Mentoring-Programm MediMent Peer.
In weiteren Vorträgen wird die Fakultät über Fördermöglichkeiten für den Wissenschaftlichen Nachwuchs sowie die Gleichstellungsarbeit an der Medizinischen Fakultät informieren.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 23. Januar, von 16:00 - 18:00 Uhr im im Deichmann-Auditorium im Lehr- und Lernzentrum der Medizinischen Fakultät in Essen statt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.uni-due.de/med/infoevent

Für Post/Doktorandinnen und Habilitandinnen Career Mentoring

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "The Personal is Political: Feminist Conversations", die von Prof. Isabelle Buchstaller and Dr. Elena Furlanetto vom Institut für Anglistik an der Fakultät für Geisteswissenschaften ausgerichtet wird. Am Mittwoch, den 04. Februar 2019 ist Dr. Renate Petersen (ehem. Leiterin des Mentoring³
Programms, Graduate Center Plus) Podiumsgaste der Gesprächsrunde. Die Veranstaltung findet um 18.30 Uhr am Campus Essen im Casino am Reckhammerweg 3 statt.
Weitere Informationen: www.uni-due.de/imperia/md/content/geisteswissenschaften-gleichstellungsbeauftragte/feministconversation.pdf

 

NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

IAQ-Report 2018-08 Geschlechtsspezifische Unterschiede in den Arbeitszeiten. Fortschritt auf der einen, Stagnation auf der anderen Seite

Mütter in Deutschland arbeiten heute deutlich länger als noch vor sechs Jahren – ganz besonders Mütter von Klein- und Kleinstkindern. Dabei leben Frauen und Männer weiter in unterschiedlichen Arbeitszeitrealitäten: Im Jahr 2017 war fast jede zweite Frau Teilzeit beschäftigt (46,5%), aber nur knapp jeder zehnte Mann (9,4%). Teilzeit gilt trotz der Nachteile für die Altersabsicherung inzwischen als Blaupause für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – wird aber vor allem von Müttern, sehr viel seltener von Vätern gewählt. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der UDE.
Weitere Informationen: www.uni-due.de/2018-12-13-familienpolitik-arbeitsrealitaet-maenner-frauen.

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 43/2018

Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem Vorträge der Jahrestagung 2018 des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, z. B. zur Frage, wie die aktuell geringe Repräsentanz von Frauen in den Parlamenten einen Gender Gap in der Demokratie verfestigt. Oder zu der These, dass reproduktive Politiken rund um Schwangerschaft bzw. Schwangerschaftsabbruch eine „Staatsbürgerinnenschaft unter Vorbehalt“ konstituieren. Und ein Plädoyer für „Politics of Love“ als Gegenentwurf zu den aktuellen antifeministischen, antidemokratischen Entwicklungen in Europa. Für alle, die sich über Bewegungen im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW informieren wollen, gibt es in gewohnter Weise kurze Nachrichten, Personalia und Projektankündigungen.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-43_Netzwerk-FGF-neu.pdf.pdf


Beiträge zu Entwicklungen der geschlechtergerechten Zusammensetzung von Gremien in NRW, zu Johanna Elberskirchen, einer radikalen Feministin und unbeugsamen Streiterin für das demokratische Wahlrecht, und zur Neuen Frauenbewegung und der „Kinderfrage“. Im Gespräch mit Dr. Uta C. Schmidt verdeutlicht Prof. Dr. Ilse Lenz zudem, warum Frauenbewegungen im Plural und in ihren Veränderungen gedacht werden müssen. Abgerundet wird das Journal Nr. 42 durch die Vorstellung neuer Netzwerkprofessor_innen und aktueller Projekte sowie durch Informationen zu Aktivitäten, Tagungen und Veröffentlichungen.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/netzwerk_fgf_journal_42_180615_f_web.pdf

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 3/18

Mode und Gender
Die Modewissenschaft ist mindestens so heterogen wie die Genderforschung. Beide verbindet das Konzept des Performativen, das den Prozess des Hervorbringens von Identitäten und Bedeutungen im Handeln ins Zentrum rückt. Mode und Gender sind isoliert nicht zu denken, sie beziehen sich unablässig aufeinander, sie bringen sich wechselseitig hervor und modifizieren sich fortlaufend. Das Schwerpunktheft der Zeitschrift GENDER eröffnet Blicke auf ausgewählte und charakteristische Beispiele menschlichen Modehandelns.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 28 Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen

In ihrer Studie stellen Anike Krämer und Katja Sabisch die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen vor, welche am Lehrstuhl für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt und aus Mitteln des LZG.NRW gefördert wurde. Der Projektbericht zeigt, dass die Diagnose Intersexualität für betroffene Familien weitreichende psychosoziale Folgen hat, die nur in seltenen Fällen von den behandelnden Mediziner_innen wahrgenommen werden. Zudem zeigt sich, dass die gesundheitliche Erstversorgung der Kinder häufig durch nicht fachkundige Ärztinnen erfolgt.