Aktuelles

Neues an der UDE

blog interdisziplinäre geschlechterforschung

Neue Gleichstellungsbeauftragte an der UDE

5jährige Forschungskooperation mit dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung und dem Institut für Soziologie

Zufriedenheit mit der Arbeitszeit - wie kann sie gelingen? Eine Analyse der Arbeitszeiten nach Geschlecht und Statusgruppen

Neues Prorektorat "Gesellschaftliche Verantwortung"


Veranstaltungen/Angebote an der UDE

Der Mythos „Altenrepublik“: multiple politische Ungleichheiten und Gender in alternden Demokratien

Geschlechtergerechte Berufungsverfahren

"Between #spaces – Nutzen digitaler Medien für die Geschlechterforschung"

Der Mensch der Menschenrechte. Eine geschlechterbezogene Perspektive

Kinderferienbetreuung 2018

Zwischen Erlebtem und Erinnertem. Zur Frauenteilnahme am ukrainischen nationalistischen Untergrund der 1930er - 1950er Jahre

Narrationen des Dritten. Intersexualität in literarischen Texten

mentoring³ für Doktorandinnen geht in die 14. Runde

SommerUni in Natur- & Ingenieurwissenschaften (S.U.N.I.)


Neu erschienen an der UDE

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 1/18

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 41/2017

Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen

NEUES AN DER UDE

Ein neues Angebot des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW blog interdisziplinäre geschlechterforschung

Ab dem 29. Mai erscheint regelmäßig der neue Wissenschaftsblog blog interdisziplinäre geschlechterforschung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Unter verschiedenen Rubriken werden Beiträge aus dem Spektrum der Geschlechterforschung veröffentlicht. Mitglieder des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW und interessierte Geschlechterforscher*innen stellen hier Forschungsergebnisse vor und beteiligen sich mit ihren Beiträgen an aktuellen Fragen und Debatten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gender-blog.de.

Prof. Dr. Christine Heil Neue Gleichstellungsbeauftragte an der UDE

Seit dem 01.04.2018 hat die UDE mit Christine Heil, Professorin für Kunstpädagogik, eine neue zentrale Gleichstellungsbeauftragte. An ihrer Seite hat sie drei Stellvertreterinnen, die aus aus der Gruppe der Wissenschaftlerinnen, der Studentinnen und der Verwaltung kommen: Dr. Regina Hauses, Ellen Meister und Elke Währisch-Große.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Prof. Dr. Sylvia Walby - Gewinnerin des Anneliese Maier-Forschungspreises 5jährige Forschungskooperation mit dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung und dem Institut für Soziologie

"Prof. Sylvia Walby gehört zu den acht internationalen Spitzenkräften aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, die von der Alexander von Humboldt-Stiftung 250.000 Euro für eine fünfjährige Forschungskooperation erhalten. Pro Jahr wird Walby drei Monate am Essener Kolleg für Geschlechterforschung und am Institut für Soziologie der UDE zu Gast sein. [...]
Die Preisträgerin ist Distinguished Professor für Soziologie an der britischen Lancaster University, wo sie den einzigen UNESCO‐Lehrstuhl für Gender Research in Europa innehat und Direktorin des Violence and Society UNESCO Centre ist. Walby ist unter anderem Mitglied der National Academy of Sciences und der Royal Society for the Arts in Großbritannien. Sylvia Walby war die erste Präsidentin der European Sociological Association."
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/2018-01-29-anneliese-maier-forschungspreis-fuer-sylvia-walby

Neue Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) Zufriedenheit mit der Arbeitszeit - wie kann sie gelingen? Eine Analyse der Arbeitszeiten nach Geschlecht und Statusgruppen

Das im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erstellte Working-Paper gibt einen Überblick über gruppenspezifische Unterschiede in den Arbeitszeiten von Männern und Frauen. Im Mittelpunkt steht die detaillierte Beschreibung der aktuellen Arbeitszeiten abhängig Beschäftigter sowie ihrer Präferenzen. Welche Arbeits- und Privatzusammenhänge sind für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt besonders förderlich bzw. hemmend? Handlungsbedarf und -empfehlungen für eine gleichberechtigtere Teilhabe von Frauen und Männern im Erwerbs- und Familienleben lassen sich aus den Analysen ableiten.
Weitere Informationen: www.boeckler.de/6299.htm?produkt=HBS-006774&chunk=1

Umbenennung und erweiterter Zuschnitt des bisherigen Prorektorats für Diversity Management Neues Prorektorat "Gesellschaftliche Verantwortung"

Mit dem neuen Prorektorat "Gesellschaftliche Verantwortung" will die UDE zukünftig Wissenschaft auf breiterer gesellschaftlicher Ebene zugänglich gestalten und kommunizieren. Unter das Dach des neuen Prorektorats fallen die bereits an der UDE vertretenen Aktionsfelder Bildungsgerechtigkeit und Unternehmengründung, zudem übernimmt es die Zuständigkeit für "alle Akteure der Region, die nicht Mitglied der Hochschule sind".
DIe Leitung des neuen Prorektorats übernimmt die Amerikanistin Prof. Dr. Barbara Buchenau.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/ude-wissenschaft-besser-erklaeren-aid-1.7310464

VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe Forschungsforum Gender des Essener Kollges für Geschlechterforschung (EKFG) Der Mythos „Altenrepublik“: multiple politische Ungleichheiten und Gender in alternden Demokratien

Ein sehr populäres Bild im öffentlichen Diskurs europäischer Demokratien ist die „Altenrepublik“, eine liberale Demokratie mit einer „grauen“ Mehrheit von materiell eigennützigen Wählerinnen und Wählern. Diese Wählerinnen und Wähler haben demzufolge sehr einheitliche politische Interessen, die Politikerinnen und Politiker im vorauseilenden Gehorsam für sie umsetzen. Ich werde dieses Bild als einen Mythos entlarven, indem ich die vielfältigen Formen politischer Ungleichheit von Altersgruppen unter besonderer Berücksichtigung von Gender mithilfe von Umfragedaten darstellen und ihre Bedeutung für die Politik in alternden Demokratien herausarbeiten werde. Als vorbereitende Lektüre ist folgende Kollektion von Kurzessays online verfügbar: Goerres, Achim (2017): Grey or Silver Politics in Europe’s Ageing Democracies? Report for the Open Society Foundations and the Centre de Cultura Contemporània de Barcelona. https://goo.gl/nwZS9a
Der Vortrag von Prof. Dr. Achim Goerres, Universität Duisburg-Essen, Institut für Politikwissenschaft findet am Donnerstag, den 14. Juni 2018, von 16.00 c.t. bis 18.00 Uhr in R12 V05 D20 (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Kompetenztraining für Professor_innen und andere Mitglieder von Berufungskommissionen Geschlechtergerechte Berufungsverfahren

Das Training orientiert sich am Ablauf eines Berufungsverfahrens. Die Teilnehmenden setzen sich mit den universitären und gesetzlichen Anforderungen derGleichbehandlung von Frauen und Männern auseinander. Neben einem fachlichen empirischen Input zur Geschlechtergerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen steht im Mittelpunkt des Workshops auch die Sensibilisierung für die Wirkung subjektiver Geschlechterbilder in Personalauswahlverfahren. Ziel ist es, den gendergerechten und gendersensiblen Ablauf von Berufungsprozessen zu verbessern. Dazu werden u. a. worst-case-Szenarien und good practice für Berufungsverfahren erarbeitet.
Der Workshop findet am 19. Juni 2018, von 9:00-16.30 Uhr an der TU Dortmund statt. Anmeldeschluss ist der 22. Mai.
Die Anmeldung für Teilnehmende der UDE erfolgt über das interne Fortbildungsangebot im Themengebiet "Die eigene Schatzkiste - persönliche und soziale Kompetenzen stärken": https://sisonline.uni-due.de/

Mittelbauworkshop 2018 des Netzwerks Frauen-und Geschlechterforschung NRW "Between #spaces – Nutzen digitaler Medien für die Geschlechterforschung"

Digitale Medien haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und dadurch haben sich auch die wissenschaftlichen Publikationsmöglichkeiten verändert. Zum einen bieten Portale wie ResearchGate oder auch Blogs und soziale Medien schnelle und dynamische Plattformen zur individuellen Verbreitung wissenschaftlicher Arbeiten und zum Austausch über Forschungsergebnisse. Zum anderen ist die strategisch sinnvolle Auswahl aufgrund der Vielfalt digitaler Formate und aufgrund rechtlicher Fragestellungen (z. B. Urheber*innenrecht) keineswegs einfach. In dem praxisorientierten Workshop soll deshalb diskutiert werden, inwiefern digitale Medien in der Genderforschung genutzt werden und was es dabei zu beachten gilt. Drei kurze Inputreferate am Vormittag bieten zunächst einen thematischen Einstieg zu rechtlichen Fragen, zur konkreten Nutzung und zum Einsatz digitaler Medien in der Geschlechterforschung. Am Nachmittag werden zur Vertiefung zwei parallele Praxisworkshops angeboten: Der eine stellt und beantwortet Fragen zur Nutzung sozialer Medien wie Facebook, Twitter & Co. Der andere Workshop widmet sich akademischen Netzwerken wie ResearchGate oder academia.edu und damit der Frage nach Open Access-Publikationen. In einer gemeinsamen Abschlussdiskussion im Plenum werden die Ergebnisse zusammengeführt und diskutiert.
Der Workshop findet am 22. Juni 2018 von 11:00 bis 17:00 Uhr an der Universität Bielefeld statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe Forschungsforum Gender des Essener Kollges für Geschlechterforschung (EKFG) Der Mensch der Menschenrechte. Eine geschlechterbezogene Perspektive

Weltweit werden Menschenrechtsverletzungen begangen und beklagt, zugleich hat sich im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert ein eigenes Feld des internationalen Menschenrechtsschutzes, der Menschenrechtspolitik und des Menschenrechtsengagements etabliert. Die Menschenrechte zählen zu den zentralen Werten der Moderne. Im Mittelpunkt menschenrechtlichen Denkens stehen die historisch entwickelte Figur des Menschen als Rechtssubjekt sowie der Glaube an eine Menschenwürde, die es zu achten, zu wahren oder (wieder-)herzustellen gilt. Doch die Geschichte der Moderne ist von tiefgreifenden Brüchen und Asymmetrien durchzogen. Den emanzipatorischen Errungenschaften stehen Deprivation, Ausgrenzung und Vernichtung gegenüber. Insofern stellen die Menschenrechte ein aus sozialen und historischen Kämpfen hervorgegangenes und zugleich in vieler Hinsicht ‚unvollendetes‘ Projekt dar. Der Vortrag beleuchtet das Thema der Menschenrechte nicht vorrangig unter politischen oder normativen Aspekten. Die Frage lautet, welches Menschenbild den Menschenrechten zugrunde liegt und wie sich dies zur Konstitution des Menschen als Menschenrechtssubjekt, seiner Selbstwahrnehmung, Selbsterfahrung und Selbstsorge im Rahmen einer Kultur der Menschenrechte verhält. Thematisch interessiert die Bedeutung von Geschlecht für die Entwicklung einer Soziologie der Menschenrechte, theoretisch knüpft der Vortrag u.a. an das Konzept der Kosmopolitisierung an. Die These ist, dass in der Figur des Menschenrechtssubjektes und ihrer Veränderung zentrale Transformationen der gegenwärtigen Moderne sichtbar werden.
Der Vortrag von Prof. Dr. Angelika Poferl, Technische Universität Dortmund, Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie findet am Donnerstag, den 28. Juni 2018, von 16.00 c.t. bis 18.00 Uhr in R12 V05 D20 (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ein Angebot des Familienservice Kinderferienbetreuung 2018

Für Hochschulangehörige mit schulpflichtigen Kindern, in der Regel im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, bietet der Familienservice der UDE  in den Oster-, Sommer- und Herbstferien ein Betreuungsprogramm an.
Anmeldeschluss für die Sommerferien ist der 02.07.2018.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.uni-due.de/familienservice/freizeit_allgemein.php

Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe Forschungsforum Gender des Essener Kollges für Geschlechterforschung (EKFG) Zwischen Erlebtem und Erinnertem. Zur Frauenteilnahme am ukrainischen nationalistischen Untergrund der 1930er - 1950er Jahre

Aufgrund der politischen Ereignisse rund um den Majdan 2013/14 ist die Geschichte der Organisation der ukrainischen Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) in den westlichen Medien und der Forschung zwar stärker ins Blickfeld gerückt, was auch der ukrainischen Forschung, etwa durch oral history, neue Impulse gab und eine kritische Beschäftigung mit Geschichtspolitik und Erinnerungskultur, feministische Initiativen u.a. einleitete. Doch wie Franziska Bruder in ihrer (bis heute einzigen deutschsprachigen) Studie zur Geschichte der Organisation der ukrainischen Nationalisten zu Recht bemerkt, liegen keine umfassenden Untersuchungen zum Thema Frauen in OUN und UPA vor.
In dem Vortrag wird somit der Frage nach der weiblichen Teilnahme an beiden Organisationen des ukrainischen nationalistischen Untergrunds nachgegangen. Welche Gründe und Umstände veranlassten die Frauen, in die Strukturen des nationalistischen Untergrunds einzutreten? Welche Handlungsräume betraten die Frauen, und wie änderten diese sich im Verlauf des Untergrundkampfes? Inwiefern waren die Frauen für die sowjetischen Sicherheitsorgane bei der Niederschlagung der UPA von Nutzen bzw. finden sich bei den An- und Abwerbungen auf beiden Seiten geschlechterspezifische Merkmale?
Es werden die vielschichtigen Veränderungen der etablierten Geschlechterordnung während des gewaltsamen Kampfes für die Nation anhand von „typischen“ und „untypischen“ symbolischen weiblichen Rollen, Partizipationsfeldern und Feindbildern beleuchtet. U.a. wird das Thema der diskursiven Zuschreibung „weiblichen Verrats“ problematisiert. Dabei geht es anhand der ausgewählten Fallbeispiele um die Frage, inwiefern denunziatorisches Handeln und die Anwerbung von Agentinnen als typisch weibliche Tätigkeit verstanden und auch entsprechend dargestellt wurden.
Der Vortrag von Dr. Olena Petrenko, Ruhruniversität Bochum, Historisches Institut findet am Donnerstag, den 05. Juli 2018, von 16.00 c.t. bis 18.00 Uhr in R12 V05 D20 (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Beitrag im Rahmen der Vortragsreihe Forschungsforum Gender des Essener Kollges für Geschlechterforschung (EKFG) Narrationen des Dritten. Intersexualität in literarischen Texten

Am Beispiel der Intersexualität erläutert der Vortrag die Bedeutung der Narratologie für die Gender Studies. Nicht erst mit den Neuerungen im deutschen Personenstandsgesetz ist das Erzählen von Intersexualität und Figuren des In-Between wieder virulent geworden. Hermaphrodismus war stets eine Quelle literarischer Produktivität. Antike wie zeitgenössische Erzählverfahren werden an einer Reihe von Beispielen deutlich werden.
Der Vortrag von Prof. Dr. Sigrid Nieberle, Technische Universität Dortmund, Institut für deutsche Sprache und Literatur findet am Donnerstag, den 12. Juli 2018, von 16.00 c.t. bis 18.00 Uhr in R12 V05 D20 (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ein Angebot des ScienceCareerNet Ruhr (SCN Ruhr) mentoring³ für Doktorandinnen geht in die 14. Runde

Im Herbst 2018 startet das Karriereförderungsprogramm mentoring³ für Nachwuchswissenschaftlerinnen der Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr (Bochum, Dortmund, Duisburg-Essen), die sich auf ihrem weiteren Karriereweg in der Wissenschaft befinden. Es richtet sich in diesem Jahr an Doktorandinnen der Geistes-, Bildungs-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie aller naturwissenschaftlichen Fächer (außer Humanmedizin).
Im Zentrum des Programms steht der Aufbau einer Gesprächsbeziehung zu einem/r erfahrenen Wissenschaftler/in. In persönlichen Gesprächen beraten diese als MentorInnen die Teilnehmerinnen bei der Karriereplanung und vermitteln ihr Wissen über Strukturen und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb. Zusätzlich gehören zu diesem Programm Seminare zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen und zu karrierespezifischen Inhalten. Die aktive Vernetzung mit Wissenschaftlerinnen aus der Ruhrregion stellt ein weiteres wesentliches Programmziel dar. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2018.
Weitere Details zur Anmeldung s. u. http://www.scn-ruhr.de/mentoring/

Ein Angebot des Akademischen Beratungszentrums SommerUni in Natur- & Ingenieurwissenschaften (S.U.N.I.)

Was hat Magie mit Magnetismus zu tun?
Können Planeten im Labor entstehen und wie viele Unendlichkeiten gibt es eigentlich?
Das sind nur einige wenige Fragen, die Ihnen bei der S.U.N.I. Lust auf Natur- und Ingenieurwissenschaften machen sollen. Dank spannender Experimente und ungewöhnlicher Exkursionen bietet die S.U.N.I. ein einmaliges Forum für die gezielte Studienwahlorientierung  in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Teilnehmen können Schüler_innen, die mindestens 15 Jahre alt sind und Lust auf eine spannende, interessante und ideenreiche Woche haben. Sie bekommen hier die Möglichkeit, in speziellen Veranstaltungen den Universitätsalltag zu erleben und die Arbeitsfelder in Naturwissenschaft und Technik kennenzulernen, um auf diese Weise eine Unterstützung für ihren Studien- und Berufsfindungsprozess zu erhalten.
Die Veranstaltung findet vom 20.08.2018 - 24.08.2018 statt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:www.uni-due.de/suni/

NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 1/18

Praxeologien des Körpers: Geschlecht neu denken
Der Körper ist seit den 1970er-Jahren ein zentraler Gegenstand der Geschlechterforschung. Insbesondere in der Soziologie, aber auch in der Geschichtswissenschaft und der Philosophie sind dabei unter dem Namen „Praxeologie“ Theorieperspektiven formuliert worden, die trotz aller, auch disziplinär begründeter Unterschiede konvergieren. Der Heftschwerpunkt sucht das Verhältnis von Geschlechterforschung und Praxistheorie näher zu bestimmen und Potenziale auszuloten.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 41/2017

Den Schwerpunkt dieser Ausgabe bilden die Beiträge der Jahrestagung 2017 zum Thema „Fremdheit: Das Eigene und das Andere“, in denen u. a. nach dem Eigenen im Fremden und dem Fremden im Eigenen, nach dem Zusammenhang von Sexualisierungen und Fremdenabwehr, Männlichkeiten im Kontext Migration sowie attachment parenting und kulturellen Mütterbildern gefragt wird. Darüber hinaus gibt das aktuelle Journal Einblicke in neue Projekte und Veröffentlichungen. Abgerundet wird das Heft durch Neuigkeiten aus dem Netzwerk FGF NRW, Informationen zu Personalia und Tagungsberichten.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/netzwerk_fgf_journal_41_171219_f_web_2_01.pdf

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 28 Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen

In ihrer Studie stellen Anike Krämer und Katja Sabisch die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen vor, welche am Lehrstuhl für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt und aus Mitteln des LZG.NRW gefördert wurde. Der Projektbericht zeigt, dass die Diagnose Intersexualität für betroffene Familien weitreichende psychosoziale Folgen hat, die nur in seltenen Fällen von den behandelnden Mediziner_innen wahrgenommen werden. Zudem zeigt sich, dass die gesundheitliche Erstversorgung der Kinder häufig durch nicht fachkundige Ärztinnen erfolgt.