Aktuelles

Neues an der UDE

Neues Prorektorat "Gesellschaftliche Verantwortung"

Autonomes Frauen*referat des AStA

Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten

Kicking Girls – soziale Integration von Mädchen durch Fußball  

Neue KWI-Direktorin

Neue Sprecherin des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW


Veranstaltungen/Angebote an der UDE

Körper – Räume – Emotionen. Zur Analyse frühneuzeitlicher Kriegsgewalt aus geschlechtergeschichtlicher Perspektive

Vätertreffen

Karriereforum für promovierte Wissenschaftler_innen: „Wissenschaftswege im Weitwinkel“

Kinderferienbetreuung 2018


Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 41/2017

Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 3/17

Gender-Kongress 2017

NEUES AN DER UDE

Umbenennung und erweiterter Zuschnitt des bisherigen Prorektorats für Diversity Management Neues Prorektorat "Gesellschaftliche Verantwortung"

Mit dem neuen Prorektorat "Gesellschaftliche Verantwortung" will die UDE zukünftig Wissenschaft auf breiterer gesellschaftlicher Ebene zugänglich gestalten und kommunizieren. Unter das Dach des neuen Prorektorats fallen die bereits an der UDE vertretenen Aktionsfelder Bildungsgerechtigkeit und Unternehmengründung, zudem übernimmt es die Zuständigkeit für "alle Akteure der Region, die nicht Mitglied der Hochschule sind".
DIe Leitung des neuen Prorektorats übernimmt die Amerikanistin Prof. Dr. Barbara Buchenau.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/ude-wissenschaft-besser-erklaeren-aid-1.7310464

 

Neue Vorsitzende Autonomes Frauen*referat des AStA

Am 13.12.17 wurde das neue Autonome Frauen*referat gewählt, für das Ellen Meister, Clara Will und Saskia Wroczynski die neuen Referentinnen darstellen. Diesen ist es wichtig, Studentinnen weiterhin einen Schutzraum bieten zu können und gegen sexistische Diskriminierung auf dem Campus zu wirken. In Zukunft plant das Autonome Frauen*referat, feministische Leseabende und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen einzuführen. Ein Flyer-Design-Workshop und feministische Vorträge sind ebenfalls in Planung.
Frau Meister ist derzeit auch im Gleichstellungsbüro als Studentin für Gleichstellungsarbeit, d.h. als Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten aus der Gruppe der Studierenden, tätig.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Webseite des Autonomen Frauen*Referats.

Ausgabe 2/2017 Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten

Zum Jahreswechsel berichtet der Newsletter der Gleichstellungsbeauftragte der UDE über ausgewählte Punkte, die den Gleichstellungsbereich betreffen und informiert über anstehende Tagungen und neue Publikationen.

Auszeichnung des Projektes Kicking Girls – soziale Integration von Mädchen durch Fußball

Das Projekt Kicking Girls richtet sich an Mädchen und weibliche Jugendliche aus sozial benachteiligten Stadtteilen, die oftmals in mehrfacher Hinsicht gesellschaftlich marginalisiert sind. Ihre Lebenssituation ist häufig geprägt durch eine hohe Armut, Arbeitslosigkeit der Eltern und geringe Bildungschancen. Viele der Mädchen besitzen einen Migrationshintergrund und sind im organisierten Sport deutlich unterrepräsentiert. Um ihnen die Teilhabe am Sport zu ermöglichen, werden im Rahmen des Projektes niederschwellige Fußballangebote initiiert.
Das Projekt wurde vor 10 Jahren von Prof. Dr, Ulf Gebken mit dem Verein „Integration durch Bildung und Sport“ gegründet und nunmehr mit einem UEFA-Award for Children ausgezeichnet.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Prof. Dr. Julika Griem Neue KWI-Direktorin

Julika Griem ist Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Sie studierte Anglistik und Germanistik an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und in Amherst, Massachusetts. Nach ihrer Promotion an der Universität Freiburg habilitierte sie sich an der Universität Stuttgart. Von 2005 bis 2012 war sie Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt. 
Seit 2016 ist sie Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG); von 2010-2013 war sie Präsidentin des Deutschen Anglistenverbands. Sie arbeitete zudem in verschiedenen Gremien der DFG und des Wissenschaftsrats, u.a. im Auswahlausschuss des Heinz Maier-Leibnitz-Preises und als Mitglied der Strategie-Kommission des Wissenschaftsrats und der Gemeinsamen Kommission und des Bewilligungsausschusses zur Exzellenz-Initiative. Julika Griems interdisziplinär und komparatistisch ausgerichtete Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen von Literatur- und Gattungstheorie, Literatursoziologie und Gegenwartsliteraturforschung. Seit März 2016 leitet sie das von der Volkswagen-Stiftung geförderte Promotionskolleg „Schreibszene Frankfurt“.
Weitere Informationen: www.uni-due.de/2017-11-02-kwi-nachfolge-griem

VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Vortrag des "Forschungsforum Gender" am Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) Körper – Räume – Emotionen. Zur Analyse frühneuzeitlicher Kriegsgewalt aus geschlechtergeschichtlicher Perspektive

Gewalthandeln ist nach wie vor weitgehend männlich konnotiert. Doch auch Frauen üben Gewalt aus. Eine besondere Rolle spielt diese allgemein menschliche Gewaltfähigkeit in sich durch Gewalt definierenden Gemeinschaften wie dem Militär. Angesichts der Tatsache, dass auch die aktuellen Kriege in Afrika und dem arabischen Raum weitgehend von Söldnertruppen und Milizen bestritten werden, die wie die geworbenen Armeen der Frühen Neuzeit ebenfalls keine reinen Männergesellschaften sind, lohnt der Blick in die Kriege der Vormoderne. Anhand des Vergleichs einiger Kriege des 17. Jahrhunderts mit aktuellen Geschehnissen, lässt sich untersuchen, welche Rolle Geschlechter-Stereotype als Gewalt fördernde oder Gewalt hemmende Faktoren spielen.  Zu differenzieren wäre zunächst zwischen Geschlecht als symbolischer Kategorie (Stereotype/Normen von Männlichkeit und Weiblichkeit) und Geschlecht als sozialer Kategorie (Männer und Frauen als handelnde Subjekte). Doch die Beziehung der Beteiligten zu physischem Gewaltverhalten ist außerdem abhängig von einer Reihe weiterer Faktoren und sozialer Rollen (Standeszugehörigkeit, Bezug zum bzw. Positionierung in einem bestimmten Raum / an einem konkreten Ort, zu einem bestimmten Zeitpunkt, in Anwesenheit Dritter, individuellem Erfahrungshorizont). Besonderes Augenmerk wird dabei auf den für die Frühe Neuzeit quellentechnisch nur ansatzweise greifbaren Aspekt sexualisierter Gewalt gelegt.
Der Vortrag von Prof. Dr. Maren Lorenz (Ruhr-Universität Bochum) findet statt am Donnerstag, den 11. Januar 2018, von 16:00-18:00 Uhr, in R12 V05 D81 (Campus Essen).
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ein Angebot des Familienservice der UDE und der Väterbeauftragten des UK Essen Vätertreffen

Beim Vätertreffen können sich Väter, die Mitarbeiter der UDE oder des UK Essen sind und Kinder im Alter von 0 - 6 Jahren haben, austauschen, vernetzen sowie Anregungen und nützliche Informationen erhalten. Das nächste Treffen wird am Samstag, den 24.02.2018, von 11:00 - 15:00 Uhr stattfinden.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Webseite des Familienservicebüros.

Ein Angebot des ScienceCareerNet Ruhr (SCNR) Karriereforum für promovierte Wissenschaftler_innen: „Wissenschaftswege im Weitwinkel“

Das 16. Karriereforum präsentiert in konzentrierter Form Informationen zu verschiedenen Möglichkeiten der individuellen Laufbahnplanung und bietet die Chance, sich mit erfahrenen Persönlichkeiten zu hochschulpolitischen und karriererelevanten Themen auszutauschen. Verschiedene Expert_innen nehmen sich Zeit für intensive Gespräche und beantworten Ihre Fragen.
Das Karriereforum findet am Donnerstag, den 15. März 2018 an der TU Dortmund statt.
Anmeldeschluss ist der 04.02.2018.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/

Ein Angebot des Familienservice Kinderferienbetreuung 2018

Für Hochschulangehörige mit schulpflichtigen Kindern, in der Regel im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, bietet der Familienservice der UDE  in den Oster-, Sommer- und Herbstferien ein Betreuungsprogramm an. In diesem Jahr findet das Angebot auch in den Pfingstferein statt.
Anmeldeschluss für die Osterferien ist der 13.03.2018.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: www.uni-due.de/familienservice/freizeit_allgemein.php

NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 41/2017

Den Schwerpunkt dieser Ausgabe bilden die Beiträge der Jahrestagung 2017 zum Thema „Fremdheit: Das Eigene und das Andere“, in denen u. a. nach dem Eigenen im Fremden und dem Fremden im Eigenen, nach dem Zusammenhang von Sexualisierungen und Fremdenabwehr, Männlichkeiten im Kontext Migration sowie attachment parenting und kulturellen Mütterbildern gefragt wird. Darüber hinaus gibt das aktuelle Journal Einblicke in neue Projekte und Veröffentlichungen. Abgerundet wird das Heft durch Neuigkeiten aus dem Netzwerk FGF NRW, Informationen zu Personalia und Tagungsberichten.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/netzwerk_fgf_journal_41_171214_f_web_2.pdf

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 28 Intersexualität in NRW. Eine qualitative Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen

In ihrer Studie stellen Anike Krämer und Katja Sabisch die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen vor, welche am Lehrstuhl für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt und aus Mitteln des LZG.NRW gefördert wurde. Der Projektbericht zeigt, dass die Diagnose Intersexualität für betroffene Familien weitreichende psychosoziale Folgen hat, die nur in seltenen Fällen von den behandelnden Mediziner_innen wahrgenommen werden. Zudem zeigt sich, dass die gesundheitliche Erstversorgung der Kinder häufig durch nicht fachkundige Ärztinnen erfolgt.

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 3/17

Gender und Design - zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag
Das Heft führt in die Designforschung ein, beleuchtet interne Debatten und liefert eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Geschlecht und Gestaltung.
Da Designausbildung und Designindustrie in ihrer gegenwärtigen Form die hierarchischen Geschlechterverhältnisse in der neoliberalen Gesellschaft in aller Regel reproduzieren, werden in diesem Heft Alternativen dazu und genderbezogene Analysen und Projekte vorgestellt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Tagungsdokumentation erschienen Gender-Kongress 2017

Im Mittelpunkt des Gender-Kongresses 2017 des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung stand die Geschlechter(un)gerechtigkeit an den Hochschulen und in der Hochschulmedizin in Nordrhein-Westfalen. Mit der Tagungsdokumentation werden nun die Vorträge und wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung zugänglich gemacht.
Die Dokumentation steht zum Download zur Verfügung und kann beim Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW als Druckfassung bestellt werden.