Aktuelles

Neues an der UDE

Emmy Noether Nachwuchsgruppe

Neue Juniorprofessur für Sozioökonomie mit dem Schwerpunkt Empirische Ungleichheitsforschung

Bundesverdienstkreuz

Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung für UDE-Chemikerin

Was Frauen in der IT wollen


Veranstaltungen/Angebote an der UDE

KarriereTag für Geisteswissenschaftler*innen

Where will you go? – Berufsfelder und -perspektiven der Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies

Wissenschaftspreis für Genderforschung 2019

mentoring³ – Start der Programmlinie 2019

SommerUni in Natur- & Ingenieurwissenschaften


Neu erschienen an der UDE

Frauenförderung und Gleichstellungspolitik an Hochschulen – was wissen und wie handeln Professoren und Professorinnen?

Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

Hochschule und Geschlecht

Tätigkeitsbericht 2018 Koordinations- und Forschungsstelle

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 43/2018

NEUES AN DER UDE

Physikerin Dr. Anna Grünebohm Emmy Noether Nachwuchsgruppe

Der Physikerin Dr. Anna Grünebohm ist es gelungen, eine der begehrten Emmy-Noether-Nachwuchsgruppen einzuwerben, die für sechs Jahre mit über 1,3 Mio. € gefördert wird.
Das Forschungsfeld der 35jährigen ist die theoretische Physik. Sie arbeitet mit Simulationen, die große Vorhersagekraft besitzen. Vereinfacht ausgedrückt, kann sie auf diese Weise am Rechner ein ideales Material entwerfen, das später anderen Wissenschaftlern als Bauplan dient. Im Frühjahr wird ihre Gruppe „Skalenübergreifendes rechnergestütztes Design von multifunktionalen ferroelektrischen Verbundwerkstoffen“ mit zunächst zwei Doktoranden innerhalb des Profilschwerpunkts „Materials Chain“ der Universitätsallianz Ruhr starten.
Das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ermöglicht es aufstrebenden Nachwuchswissenschaftlern, sich durch die Leitung einer Nachwuchsgruppe für eine Professur zu qualifizieren.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Prof. Dr. Miriam Rehm Neue Juniorprofessur für Sozioökonomie mit dem Schwerpunkt Empirische Ungleichheitsforschung

Wie verteilen sich die Einkommen und Vermögen im internationalen Vergleich? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Forschung von Dr. Miriam Rehm (36), die die Juniorprofessur für Sozioökonomie mit dem Schwerpunkt Empirische Ungleichheitsforschung an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) angenommen hat.
Miriam Rehm promovierte 2012 mit Auszeichnung an der New School for Social Research in New York und arbeitete neben ihrem Studium der Volkswirtschaft u.a. bei der Internationalen Arbeitsorganisation (2011) und den Vereinten Nationen (2008) sowie am Schwartz Center for Economic Policy Analysis in den USA (2010) und dem österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO (2005). Bevor Rehm an die UDE kam, arbeitete sie in der Österreichischen Bundesarbeitskammer. Ihre Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Young Economists Award der Nationalökonomischen Gesellschaft (NOeG).
Weitere Informationen erhalten Sie hier: www.uni-due.de/2019-02-14-ungleichheit-vermoegen-einkommen-miriam-rehm

Prof. Dr. Ute Klammer Bundesverdienstkreuz

Für ihr vielfaches Engagement in der wissenschaftlichen Politikberatung, besonders für die Gleichstellung von Frauen und Männern und für die Weiterentwicklung der Alterssicherung, ist Prof. Dr. Ute Klammer, Geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) jetzt hochrangig ausgezeichnet worden. Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier hat ihr den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse verliehen. Am Freitag (25.01.2019) übergab ihr Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bei einer Feierstunde in Berlin die Ehrung. Die Laudatio hielt Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Prof. Klammer (geb. 1963) hat die wissenschaftliche Kommission für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung geleitet und am zweiten Bericht als Mitglied maßgeblich mitgearbeitet. Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin ist seit 2007 Professorin an der UDE und leitet seit 2016 das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ). Von 2008 bis 2015 war sie an der Uni Prorektorin für Diversity Management und Internationales. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die europäische Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (insbesondere Familienpolitik und Alterssicherung), die Gender-Forschung sowie Armut und Einkommensverteilung.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/2019-01-31-bundesverdienstkreuz-fuer-ute-klammer

Dr. Helena van Vorst: Anwendungsnaher Chemieunterricht Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung für UDE-Chemikerin

Gute Lehrkräfte benötigen nicht nur fachliches Wissen, sondern müssen den Stoff auch vermitteln können. Damit sie die Strukturierung binnendifferenzierenden Chemieunterrichts untersuchen kann, hat Dr. Helena van Vorst aus der Didaktik der Chemie nun ein Fellowship der Deutschen Telekom Stiftung im Bereich der Fachdidaktik MINT angetreten.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Neues Forschungsprojekt "It&me" Was Frauen in der IT wollen

Die E-Learning- und Vernetzungsplattform IT&me bietet Frauen in der IT an, sich für ihre berufliche Karriere weiterzubilden und mit IT-Expertinnen und Unternehmen zu vernetzen. Die Plattform wird unter kontinuierlicher
Partizipation der Zielgruppe entwickelt. Ziel ist es, Frauen in der IT-Branche zu ermöglichen sowohl die eigenen Kompetenzen aus- als auch ein starkes Netzwerk aufzubauen und dadurch ihre Karrierechancen deutlich zu verbessern. Das Verbundprojekt wird umgesetzt von dem Lehrstuhl für Software Engineering der Universität Duisburg-Essen, der Fakultät für Informatik der Hochschule Heilbronn, der CampusLab GmbH und dem externen Partner Edkimo.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://itandme.de/.

VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Ein Angebot für Studierende und Absolvent*innen KarriereTag für Geisteswissenschaftler*innen

Kontakte sind bekanntlich das A und O für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Der KarriereTag 2019 bietet Studierenden hierfür die ideale Informations- und Diskussionsplattform, um mit Vertreter*innen aus Wirtschaft und Vereinen in direkten Kontakt zu treten. Studierende und angehende Absolvent*innen werden bei der Karrieregestaltung, der Suche nach Praktika und dem Berufseinstieg beraten.
Die Veranstaltung findet am 05. Juni 2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Glaspavillon am Campus Essen statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ein Workshop für Mittelbauer*innen, Professor*innen, Studierende sowie Interessierte aus Wissenschaft und Praxis Where will you go? – Berufsfelder und -perspektiven der Geschlechterforschung, Gender und Queer Studies

Welche Vorteile ergeben sich aus den interdisziplinären Aushandlungen der spezifischen Forschungsansätze für die berufliche Praxis? Der Workshop will an dieser Frage ansetzen und die vielfältigen Möglichkeiten beruflicher Qualifizierung in den und durch die interdisziplinären Gender und Queer Studies in den Blick nehmen. Die Veranstaltung wird vom Netzwerk Frauen und Geschlechterforschung NRW ausgerichtet und findet am 14. Juni 2019 von 10:30 bis 17:00 Uhr im Glaspavillon (Campus Essen) statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ausschreibung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Wissenschaftspreis für Genderforschung 2019

Das MKW NRW schreibt einen Wissenschaftspreis für exzellente Genderforschung aus. Mit dem Genderforschungspreis erhalten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einer nordrhein-westfälischen Hochschule Gelegenheit, ihre bisherigen Leistungen in der Genderforschung herauszustellen und fortzuführen.
Mit der Organisation des Genderforschungspreises hat das MKW NRW die KoFo des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW beauftragt. Nachfragen und Bewerbungen bitte an: genderforschungspreis@netzwerk-fgf.nrw.de
Die Bewerbungsfrist beginnt am 01.04.2019 und endet am 1.07.2019.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Ein Angebot für Postdoktorandinnen mentoring³ – Start der Programmlinie 2019

Im Rahmen der Research Academy Ruhr bieten die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen gemeinsam das etablierte Programm mentoring³ zur Karriereentwicklung für den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs an. Im Herbst 2019 startet die neue Gruppe für Postdoktorandinnen, die über den Zeitraum von zwei Jahren zusammenarbeitet.
Haben Sie Interesse, sich mit einem erfahrenen*r Wissenschaftler*in über Ihre berufliche Entwicklung jenseits des Arbeitsalltags auszutauschen? Möchten Sie zusätzlich informelles Wissen über Strukturen und Spielregeln im Wissenschaftsbetrieb bekommen und Ihre Perspektive erweitern? Dann ist mentoring³ für Sie das Richtige! Das Programm setzt sich aus drei Bausteinen: Mentorship, Workshops und Netzwerktreffen zusammen. Alle zu Ihrer Bewerbung notwendigen Informationen finden Sie unter: www.ra-ruhr.de/mentoring Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2019.

Ein Angebot des ABZ SommerUni in Natur- & Ingenieurwissenschaften

Wie viele Unendlichkeiten gibt es wirklich?
Können Planeten im Labor entstehen und wie programmiert man einen Roboter?
Dank spannender Experimente und ungewöhnlicher Exkursionen bietet die S.U.N.I. ein einmaliges Forum für die gezielte Studienwahlorientierung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.
Teilnehmen können Sie, wenn Sie mindestens 15 Jahre alt sind und Lust auf eine spannende, interessante und ideenreiche Woche haben. Sie bekommen hier die Möglichkeit, in speziellen Veranstaltungen den Universitätsalltag zu erleben und die Arbeitsfelder in Naturwissenschaft und Technik kennenzulernen, um auf diese Weise eine Unterstützung für Ihren Studien- und Berufsfindungsprozess zu erhalten.
Die Veranstaltung findet statt vom 19. bis 23. August 2019.
Weitere Informationen finden Sie hier.

NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

IAQ-Report 04/2019 Frauenförderung und Gleichstellungspolitik an Hochschulen – was wissen und wie handeln Professoren und Professorinnen?

Die neu erschienene Studie stellt die Ergebnisse eines vom NRW-Wissenschaftsministerium geförderten qualitativen Forschungsprojektes am Institut für Soziologie vor. Ausgangspunkt der Studie ist, dass trotz großer gleichstellungspolitischer Bemühungen bis heute weniger als jede vierte Professur in Deutschland mit einer Frau besetzt. DIe an vier Hochschulen geführten Interviews zeigen, dass Gleichstellungsziele von Professor_innen beiderlei Geschlechts grundsätzlich befürwortet oder zumindest akzeptiert werden. Allerdings ist diese Zielvorgabe aus Sicht vieler Professor_innen widersprüchlich und unvereinbar mit der Norm der Bestenauswahl. Die Wissenschaft wird als eine „Kampfarena“ ständiger Bewährungsproben erlebt. Dabei werden Strukturen und Bewertungskriterien des Wissenschaftssystems zumeist nicht hinterfragt. Während hochschulische Gleichstellungsakteur_innen den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG eine hohe Bedeutung beimessen, erweist sich ihr Einfluss auf das Gleichstellungswissen und -handeln der einzelnen Professor_innen (bisher) als gering. Aus den Ergebnissen der Studie ergeben sich vielfältige Handlungsempfehlungen, die von der besseren Verbreitung von Geschlechter- und Gleichstellungswissen über gezielte Entlastungen bei Gremientätigkeiten bis zur Reflexion widersprüchlicher Zielvorstellungen im Hochschulsystem reichen.
Zur Studie gelangen Sie über folgenden Link: www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2019/report2019-04.pdf

Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

Das Handbuch bietet einen systematischen Überblick über den Stand der Geschlechterforschung. Die Beiträge der Geschlechterforscher_innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen spannen die Breite des Forschungs- und Wissenschaftsfeldes auf. Hierdurch werden die Debatten, Analysen und Entwicklungen der deutschsprachigen und internationalen Geschlechterforschung deutlich. Redaktionell betreut wurde das Handbuch vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 1/19 Hochschule und Geschlecht

Die Beiträge im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liefern empirische Ergebnisse und Analysen zu der Frage, welche Folgen die Reform- und Transformationsprozesse im Hochschul- und Wissenschaftssystem für die Geschlechter und deren Verhältnis zueinander haben, wie die Kategorie Geschlecht in ihrer Vielfalt in diesen Zusammenhängen (de)thematisiert und konstruiert, aber auch wie Gleichstellung an Hochschulen aktuell kontextualisiert wird. 
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 30 Tätigkeitsbericht 2018 Koordinations- und Forschungsstelle

Mit dem Tätigkeitsbericht 2018 richtet die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW den Blick noch einmal zurück und dokumentiert ihre Arbeitsschwerpunkte im vergangenen Jahr. Dabei standen folgende Bereiche im Mittelpunkt: die personenbezogene Vernetzung der Professor_innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen zu Themen der Frauen- und Geschlechterforschung, die institutionenbezogene Vernetzung der Gender-Studies-Zentren/-Arbeitsstellen und -Studiengänge, die Hochschul- und Wissenschaftsforschung unter Genderaspekten sowie die Wissenschaftsredaktion. Zudem wird über den Bericht Einblick in Veranstaltungen und Publikationen gegeben.
Zur Online-Version des Berichtes gelangen Sie hier.

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 43/2018

Die aktuelle Ausgabe enthält unter anderem Vorträge der Jahrestagung 2018 des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, z. B. zur Frage, wie die aktuell geringe Repräsentanz von Frauen in den Parlamenten einen Gender Gap in der Demokratie verfestigt. Oder zu der These, dass reproduktive Politiken rund um Schwangerschaft bzw. Schwangerschaftsabbruch eine „Staatsbürgerinnenschaft unter Vorbehalt“ konstituieren. Und ein Plädoyer für „Politics of Love“ als Gegenentwurf zu den aktuellen antifeministischen, antidemokratischen Entwicklungen in Europa. Für alle, die sich über Bewegungen im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW informieren wollen, gibt es in gewohnter Weise kurze Nachrichten, Personalia und Projektankündigungen.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-43_Netzwerk-FGF-neu.pdf.pdf