Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Veranstaltungsweise und Veröffentlichungen rund um das Thema Gender an der Universität Duisburg-Essen.

NEUES AN DER UDE

Prof. Dr. phil. Franziska Martinsen Neue Professorin für Theoretische Politik

Gehört man zum deutschen Volk, wenn man hier lebt? Oder braucht man dafür den deutschen Pass? „Der Begriff ist politisch wie demokratietheoretisch umkämpft, auch in Deutschland“, sagt Prof. Dr. phil. Franziska Martinsen. Die neue Professorin für Theoretische Politik analysiert an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften unter anderem, wie Wahlrecht und Zugehörigkeit in einer Migrationsgesellschaft zusammenhängen. Aktuell schreibt Martinsen an einem Lehrbuch, in dem sie unter anderem feministische, postkoloniale und rassismuskritische Theorien diskutiert.

Mehr lesen

Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Anzhela Galstyan Neue WISNA-Juniorprofessorin für Nanomaterialien in aquatischen Systemen

Die neue WISNA-Juniorprofessorin für Nanomaterialien in aquatischen Systemen erforscht an der Fakultät für Chemie unter anderem die Synthese photoaktiver Nanomaterialien, die die Mikroorganismen auf Nanoebene ausschalten können.

Sie studierte Chemie von 1998 bis 2002 an der Staatlichen Universität Jerewan, Armenien. Ihre Masterabschlüsse erwarb sie 2004 an der Universität Siegen und 2005 an der armenischen Hochschule. Nach einer sehr guten Promotion (2010) forschte sie unter anderem am Center for Nanotechnology der Uni Münster (2011/12), am European Institute for Molecular Imaging des dortigen Universitätskrankenhauses (2013-2016) und leitete seit 2016 eine Forschungsgruppe am Center for Soft Nanoscience der Uni Münster. Ihre Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet.

Das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU), die UDE-Profilschwerpunkte Wasserforschung und Nanowissenschaften sowie das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) freuen sich über Galstyans Berufung.

Mehr lesen

Professorin Dr. Ute Klammer Vorsitz im Sozialbeirat der Bundesregierung

Professorin Dr. Ute Klammer übernimmt im Januar 2022 den Vorsitz im Sozialbeirat der Bundesregierung. Die Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) wird damit die erste Frau an der Spitze dieses über 50jährigen, noch von Konrad Adenauer eingerichteten politikberatenden Gremiums sein. Klammer ist seit 2016 Mitglied im Beirat und vertritt die Wissenschaft.

Mehr lesen

Professorin Dr. Stefanie Flohé DFG fördert Forschung zur Sepsis

In einem neuen Projekt untersucht das Team von Professorin Dr. Stefanie Flohé mit Forschenden des Universitätsklinikums Düsseldorf, wie Immunstörungen bei Sepsis entstehen – und wie sie verhindert werden könnten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt für drei Jahre mit 450.000 Euro.

Mehr lesen

Dr. Sümeyra Kaya Deutscher Radiopreis in der Kategorie „Beste:r Moderator:in“

Dr. Sümeyra Kaya ist am 2. September 2021 für ihre Moderation bei COSMO in der Kategorie „Beste:r Moderator:in“ mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet worden. Sümeyra Kaya hat an der UDE Geschichte und Germanistik studiert und ist ebenfalls an der UDE mit einer Arbeit zur türkischen Europapolitik promoviert worden.

Mehr lesen

VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Jahrestagung 2022: Macht und Geschlecht

Transdisziplinäre Analysen zu Macht und Geschlecht stehen im Mittelpunkt der Tagung am 04.11.2022, die am Campus Essen und im digitalen Raum stattfinden wird. Unter welchen Voraussetzungen wird Macht von wem ausgeübt, angeeignet, unterlaufen und verinnerlicht? Im Rahmen der Jahrestagung gehen wir diesen Fragen nach und leuchten verschiedene Arenen der Macht aus: von der Politik bis zur Oper, von der Stadt bis zur Datafizierung. Die Keynotes thematisieren „the dis/appearance of Black girls‘ genders“ in Bewegungen Südafrikas, Nigerias und Deutschlands und eine feministische (Außen-)politik.

Zur Anmeldung

Mehr lesen

SUNI: Die UDE SommerUni in Natur- und Ingenieurwissenschaften 2022

Wie wird ein Auto entwickelt? Wie entsteht Laserlicht? Wir vertrauen darauf, dass Hochhäuser, Stadien oder Brücken immer standhalten, was aber sagt das Versagensverhalten? Das sind nur einige wenige Fragen, die Ihnen bei der SUNI Lust auf Natur- und Ingenieurwissenschaften machen sollen. Dank spannender Experimente und ungewöhnlicher Exkursionen bietet die SUNI ein einmaliges Forum für die gezielte Studienwahlorientierung in den MINT-Bereichen. Teilnehmen können Schüler*innen ab 15 Jahren, die Lust auf eine spannende, interessante und ideenreiche Woche haben. Sie bekommen hier die Möglichkeit, in speziellen Veranstaltungen den Universitätsalltag zu erleben und die Arbeitsfelder in Naturwissenschaft und Technik kennenzulernen.

Die SUNI findet vom 01.08.2022 – 05.08.2022 statt. Anmeldungen sind ab sofort online möglich.

Mehr lesen

Ferienprogramm für Schulkinder 2022

Das Programm des Familienservice für 2022 ist veröffentlicht. Kids und Teens haben die Gelegenheit sich in den Schulferien als Klimaschützer*innen, Lebensrettende oder Nachwuchsstudierende zu versuchen. Als Forscherinnen und Forscher kann man verschiedenen Fragen auf den Grund gehen und experimentieren. Für sportliche Abwechslung ist natürlich auch gesorgt, ob Kicken, Klettern oder Fitness-Workouts ... es wird actionreich.​
Teilnehmen können schulpflichtige Kinder und Jugendliche von Beschäftigten und Studierenden der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren. In den Sommerferien werden zudem Kinder betreut, die sich im Übergang befinden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Familienservice: https://www.uni-due.de/familienservice/freizeit_allgemein.php

NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

Neu erschienen: Zeitschrift GENDER 2/22 Ausgabe zu „Männlichkeit und Sorge“

Die Übernahme von unbezahlter sowie bezahlter Sorgearbeit durch Männer ist nicht nur in Anbetracht der sich verschärfenden Care-Krise von Bedeutung. Der Schwerpunkt der Ausgabe betrachtet Männlichkeit und Sorge als sich transformierendes (Spannungs-)Verhältnis. Der Offene Teil thematisiert den Einschnitt der Corona-Pandemie, feministische Natur- und Technikwissenschaften sowie Behinderung/chronische Erkrankung und Talentmanagement.

Mehr lesen

Jubiläumsausgabe 50. Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW erschienen

Die 50. Ausgabe des Journals ist erschienen. Anlässlich des Jubiläums ist es durchgängig in Farbe gestaltet – farbig und facettenreich, wie sich die Frauen- und Geschlechterforschung in den letzten 25 Jahren entwickelt hat. In festen Rubriken über Personen, Projekte, Forschungen und Veröffentlichungen informiert es über die Frauen- und Geschlechterforschung in NRW. Einen erfrischenden Einblick in die Geschichte bietet die Timeline „Das Journal im Wandel der Zeit“.

Mehr lesen

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW (37) Sexualisierter Belästigung, Gewalt und Machtmissbrauch an Hochschulen entgegenwirken. Handreichung

Die Handreichung zum Thema der sexualisierten Gewalt stellt Informationen bereit und zeigt Handlungsperspektiven zur Prävention und zum Umgang mit sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen auf. Dabei werden auch die spezifischen Bedingungen in der Hochschulmedizin, an den Kunst- und Musikhochschulen, im Bereich des Sports, im digitalen Raum sowie im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes berücksichtigt.

Mehr lesen

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW (36) Geschlechterinklusive Sprache an Hochschulen fördern. Handreichung

Zu geschlechterinklusiver Sprache existiert eine breite Forschung. Ausgehend von kurzen Expertisen werden Empfehlungen zur Förderung geschlechterinklusiven Sprachgebrauchs an den Hochschulen abgeleitet. Diese können dazu beitragen, sprachlichen Wandel im Sinne inklusiven Hochschullebens zu fördern.

Mehr lesen

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 49/2021

Die aktuelle Ausgabe des Journals Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW lässt Sie teilhaben an spannenden gesellschaftspolitischen Debatten und Reflexionsprozessen, in denen die Geschlechterforschung ihren Status als kritische Wissenschaft verhandelt. Im November fand die Jahrestagung als Hybridveranstaltung im Glaspavillon der Universität DuisburgEssen statt. Das Thema lautete: „Krise und Utopie. Geschlechterperspektiven auf ein ,gutes Leben“ (nicht nur) in der Pandemie“. Alle Referentinnen haben ihre Vorträge zum Abdruck in diesem Journal zur Verfügung gestellt, sodass auch diejenigen, die weder analog noch virtuell an der Tagung teilnehmen konnten, die Gelegenheit haben, sich dem Thema aus unterschiedlichen Disziplinen und Perspektiven anzunähern.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: netzwerk_fgf_journal_49_f_web.pdf (nrw.de)

Neu erschienen: Zeitschrift GENDER 3/21 Soziale Mobilität und Geschlecht - (Trans)nationale Dynamiken der Gegenwart

Soziale Mobilität – die Möglichkeit, durch eigenes Engagement und durch das Nutzen institutioneller Pfade die soziale Position zu verändern – ist ein Dauerthema der sozial-und erziehungswissenschaftlichen und mittlerweile auch der kultur- und medienwis­senschaftlichen Geschlechterforschung. Im Heftschwerpunkt werden damit verbundene aktuelle Herausforderungen an die Forschung zu sozialer Mobilität, Geschlecht, (trans)nationalen Räumen und intersektionalen Konstellationen aufgegriffen. Der Offene Teil bietet Analysen und Debattenbeiträge zu Misogynie in der INCEL-Community, Sexting auf Instagram, queer-feministische Soziale Arbeit und Prozesse der Schließung/Öffnung und Hierarchisierung in Karrieren von Informatik-Doktorandinnen. Das Heft wird durch Rezensionen von vier aktuellen Publikationen aus dem Kontext der Frauen- und Geschlechterforschung abgerundet.
 

Mehr lesen

Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) Arbeitszeitreduzierungen: Lücke zwischen Frauen und Männern wieder größer

Die Covid-19 Pandemie hat von Beschäftigten (und auch Unternehmen) sehr viel Flexibilität verlangt. Der aktuelle Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) zeigt ein dramatisches Bild des Arbeitszeitgeschehens im vergangenen Jahr: Denn die Arbeitszeitreduzierungen sind im Zeitvergleich extrem ungewöhnlich. Die Corona-Pandemie wirkte sich vor allem geschlechtsspezifisch aus. Die Arbeitszeiten von Frauen in Vollzeit sind in der Krise stärker gesunken als die der Männer. In der Folge wurde die Arbeitszeitlücke seit 2013 erstmals wieder größer. 

Mehr lesen

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft Sonderheft 6: Mobilisierungen gegen Feminismus und ‚Gender‘

Die Autor*innen des aktuellen GENDER-Sonderhefts analysieren Mobilisierungen gegen ‚Gender‘ und Feminismus im Kontext des Erstarkens von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Das Heft bietet einen Überblick über dieses Phänomen, das in der Forschung teils als Antifeminismus, teils als Anti-‚Genderismus‘ bezeichnet wird.

Mehr lesen

Beitrag in der ak[due]ll Frauen* an der Uni - So steht es um die Gleichstellung an der UDE

Die studentische Monatszeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet ak[due]ll hat einen Schwerpunktartikel herausgegeben "Frauen* an der Uni - So steht es um die Gleichstellung an der UDE" bei dem u.a. Dr. Regina Hauses (zentrale Gleichstellungsbeauftragte der UDE) und Susanna Pförtsch (studentische Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragten) mitgewirkt haben. Hier geht es zu der Ausgabe: https://www.akduell.de/home/schwerpunkt/frauen-der-uni-so-steht-es-um-die-gleichstellung-der-ude

Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Jahrbuch geschlechterbezogene Hochschulforschung

Im Jahrbuch 2021 steht der Gender Pay Gap in Hochschule und Wissenschaft im Fokus. In der Wissenschaft wird davon ausgegangen, dass sich Leistung an sachlichen Kriterien messen lässt und dass das Geschlecht der Forschenden und Lehrenden keinen Einfluss auf Leistung und Exzellenz hat. Im „Jahrbuch geschlechterbezogene Hochschulforschung“ werden regelmäßig Forschungsergebnisse zur Geschlechter(un)gleichheit an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

Mehr lesen