Neues an der UDE

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

UDE-Professorin mit Wissenschaftspreis geehrt

Wegweiser für Flüchtlinge

Mehr Väter (kurz) in Elternzeit

Veranstaltungen an der UDE

Ein Tabu wird gebrochen – sexualisierte Gewalt an Kindern

Der Beitrag der Gendermedizin zur personalisierten kardiovaskulären Prävention

Die Rosa-Hellblau-Falle. Für eine Kindheit ohne Rollenklischees.

Wer mit wem wozu? Netzwerke in der Wissenschaft


„Entgeltgleichheit auf dem Prüfstand“. Perspektiven auf den Gender Pay Gap


Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 37/2015

Coming-Out im Netz?! Die Bedeutung des Internets im Coming-Out von queer-lesbischen Frauen

Intellektuelle Frauen

GenderWissen - GenderNutzen für die Praxis der Sozialen Arbeit

 

Neues an der UDE

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

Mit gleich drei Anträgen zur Erweiterung des Forschungsprofils bestehender Professuren war die Universität Duisburg-Essen (UDE) beim Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen erfolgreich. Damit ist die UDE NRW-weit die einzige Hochschule, die drei Professuren mit zusätzlichen 75.000 Euro pro Jahr für drei Jahre finanziert bekommt.
Die drei geförderten UDE-Professorinnen gehören alle dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an. Zwei von ihnen lehren und forschen an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Experimentelle Psychobiologie unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten sowie Prof. Dr. Anke Hinney, Molekulargenetik von Adipositas und Essstörungen unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten.
An der Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird künftig Prof. Dr. Nicole Krämer unterstützt mit der Ausrichtung Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation unter Einschluss von Genderperspektiven im Umgang mit neuen Technologien.
Für beide Fakultäten sind es die ersten Genderprofessuren. Die neue geschlechtsspezifische Ausrichtung bleibt für mindestens sechs Jahre bestehen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9221
https://www.uni-due.de/ekfg/neue_genderprofessuren.php

 

UDE-Professorin mit Wissenschaftspreis geehrt

Für ihre herausragende Forschung zu Lehrkräften mit Migrationshintergrund erhält Carolin Rotter, Leiterin des studY Programms und Professorin am Institut für Pädagogik, den diesjährigen Kurt-Hartwig-Siemers-Wissenschaftspreis. Er ist mit 30.000 Euro dotiert und wird von der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung und der Edmund Siemers-Stiftung verliehen.

Wegweiser für Flüchtlinge

Kein Lebenslauf gleicht dem anderen: Zahlreiche Flüchtlinge, die täglich in Deutschland ankommen, haben eine Uni besucht oder möchten hier studieren. Doch zuerst gibt es viele Fragen. Grundlegende Informationen zu Angeboten und Ansprechpartnern der Universität Duisburg-Essen (UDE) liefert eine neue Webseite, die die UDE jetzt freigeschaltet hat.
Flüchtlinge können sich ab Oktober an der Uni individuell beraten lassen und als Gasthörer ausgewählte Veranstaltungen besuchen. Das entsprechende Vorlesungsprogramm ist nun auch online abrufbar unter http://www.uni-due.de/studierendensekretariat/gasthoerer.shtml. Zudem werden Ansprechpartner genannt, die dabei helfen, für jeden Lebensweg das passende Angebot zu finden.
Weitere Informationen: http://www.uni-due.de/fluechtlinge

Untersuchung zum Elterngeld

Mehr Väter (kurz) in Elternzeit

Das Elterngeld wird weit überwiegend (75,1 Prozent) von Frauen in Anspruch genommen, aber immer mehr Männer beteiligen sich an der Betreuung der Kinder. So stieg ihr Anteil am Elterngeld von 17,7 Prozent beim Geburtsjahrgang 2008 auf inzwischen rund ein Viertel. Jeder dritte Vater geht dagegen in Elternzeit. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im Informationsportal Sozialpolitik aktuell veröffentlicht wurde.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9088

Veranstaltungen an der UDE

Öffentliche Vorlesung von Dr. Christine Bergmann

Ein Tabu wird gebrochen – sexualisierte Gewalt an Kindern

Immer noch werden regelmäßig Missbrauchsfälle an Kindern aufgedeckt – in privaten, öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen wie auch in der Familie. Wie gehen Politik und Gesellschaft damit um? Wie wird Betroffenen geholfen und wie werden Kinder und Jugendliche besser geschützt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Christine Bergmann, Gastprofessorin für Politikmanagement an der NRW School of Governance, am 12. Januar 2016 um 18:00 Uhr, in Raum LS 105 am Campus Duisburg. 

Vortrag an der medizinischen Fakultät

Der Beitrag der Gendermedizin zur personalisierten kardiovaskulären Prävention

Der Vortrag von Dr. Sabine Oertelt-Priglione (Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GIM), Charité Berlin) ist der dritte Beitrag einer von Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Priv.-Doz. Dr. Andrea Kindler Röhrborn und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung konzipierten Reihe zum Thema "Geschlechteraspekte in biomedizinischer Forschung und klinischer Medizin" am Universitätsklinikum Essen, die für die Bedeutung von Geschlechterunterschieden sowohl in der präklinischen und klinischen Forschung als auch in der klinischen Medizin bzw. im breiten Kontext Gesundheit/Krankheit sensibilisieren möchte.
Die Veranstaltung findet am 19.01.2016, um 12.00 Uhr c.t, am Universitätsklinikum Essen, Verwaltungsgebäude Hörsaal 2 OG. statt.
Weitere Informationen erhalkten Sie unter folgendem Link: https://www.uni-due.de/ekfg/

Buchvorstellung und Vortrag

Die Rosa-Hellblau-Falle. Für eine Kindheit ohne Rollenklischees.

Rollenklischees im Familienalltag und wie man ihnen entkommt. Rosa ist für Mädchen, hellblau für Jungs, nach diesem Prinzip sind ganze Kaufhausabteilungen geordnet. Lego hat gerade eine neue Mädchen-Spielsteinreihe auf den Markt gebracht, für die Jungs gibt es eigene Cyber-Raketen-Roboterwelten. Als emanzipierte_r Erwachsene_r hat man Geschlechterklischees längst für überwunden gehalten, doch Eltern werden derzeit wieder unerbittlich mit ihnen konfrontiert. Alles nur gut gemeint und kein Problem? Sind Geschlechterunterschiede nicht vielleicht wirklich angeboren und damit eine Lebensrealität? Almut Schnerring und Sascha Verlan, selbst Eltern kleiner Kinder, beschäftigen sich mit den Rollenklischees, die derzeit wieder fröhlich ins Kraut schießen, eine ganze Produktindustrie am Leben halten und sich zunehmend in den Köpfen der Betroffenen festsetzen. Witzig und pointiert beschreiben sie Szenen aus dem Familienalltag, hören sich in Kindertagesstätten um, diskutieren mit Marketingstrategen, Genderforschern, Pädagogen und, natürlich, mit anderen Eltern. Wie würden unsere Kinder aufwachsen, wenn die Klischeefallen und Schubladen nicht immer wieder bedient würden? Ein Aufruf zum Widerstand, der ganz konkrete Tipps bietet, wie sich die Genderfalle im Alltag umschiffen lässt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 27.01.2016, um 18:00 Uhr am Campus Essen statt.

Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Wer mit wem wozu? Netzwerke in der Wissenschaft

Wer mit wem wozu? Der Netzwerkbegriff durchzieht öffentliche Alltagsdiskurse und avancierte in den letzten Jahren zu einem wissenschaftlichen Schlüsselbegriff. Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung fragt mit dieser Tagung nach Netzwerken in der Wissenschaft zwischen Organisationsprinzip und Lebensform.
Die Tagung findet statt am Freitag, den 29. Januar 2016, von ca. 9:00 bis 16:30 Uhr im Glaspavillion am Campus Essen.
Weitere Informationen: www.netzwerk-fgf.nrw.de/netzwerk-interaktiv/veranstaltungen/veranstaltungen-netzwerk-fgf/?month=1

Tagung

"Entgeltgleichheit auf dem Prüfstand". Perspektiven auf den Gender Pay Gap

Die Verdienste von Frauen und Männern unterscheiden sich in Deutschland erheblich. Mit einem Gender Pay Gap von aktuell 22 Prozent ist jedoch nicht nur das Niveau des Unterschieds im europäischen Vergleich hoch. Vielmehr wird durch eine zeitliche Verlaufsbetrachtung der Einkommensunterschiede auch die Persistenz der Verdienstnachteile von Frauen in Deutschland deutlich.
Das Ziel der Tagung ist es, aktuelle Forschungsbeiträge mit unterschiedlichen theoretischen und methodischen Zugangsweisen zum Thema ‚Gender Pay Gap und mögliche Wege in Richtung Entgeltgleichheit‘ zu diskutieren (z.B. Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Gender Studies, Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften). Im Zentrum stehen die eingenommen Perspektiven auf den Gender Pay Gap insgesamt sowie auf einzelne darin enthaltene Erklärungsfaktoren. Insbesondere sollen die jeweiligen Unterschiede und/oder Gemeinsamkeiten der Sichtweisen sowie die jeweils daraus hervorgehenden politischen Implikationen diskutiert werden.
Die Tagung findet statt am 08. April 2016.

Neu erschienen an der UDE

Neu erschienen

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 37/2015

Den Schwerpunkt des Journals Nr. 37 bilden Beiträge zu Rollenbildern in der TV-Werbung für Kinder, zu den Zusammenhängen zwischen Behinderung, Geschlecht und sozialer Lage und zur Vergabe öffentlicher Aufträge als Weg zur Förderung von Gleichstellung in Unternehmen. Darüber hinaus setzt sich Doris Freer in ihrem Aufsatz anlässlich des 65. Geburtstags von Prof. Dr. Anne Schlüter kritisch mit Frauenforschung im Spannungsfeld von Theorie und Praxis auseinander. Projektvorstellungen, Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen geben wie immer einen umfangreichen und vielfältigen Einblick in aktuelle Forschung, Vernetzung und Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-37_Netzwerk-FGF.pdf

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 22

Coming-Out im Netz?! Die Bedeutung des Internets im Coming-Out von queer-lesbischen Frauen

Auch heute noch gilt Heterosexualität in Deutschland weitgehend als „natürliche Norm“. Das hat zur Folge, dass das sogenannte Coming-Out zum Teil queer-lesbischer Biografien wird und dabei oftmals mit großen emotionalen Herausforderungen sowie mit Auseinandersetzungen mit sich und dem sozialen Umfeld verbunden ist. Das Internet hält in diesem Zusammenhang verschiedene Angebote bereit, die bei der Bearbeitung dieser Herausforderungen möglicherweise unterstützend wirken können. Die Studie „Coming-Out im Netz!? Die Bedeutung des Internets im Coming-Out queer-lesbischer Frauen“ von Ulrike Roth fragt deshalb, wie queer-lesbische Personen das Internet während ihres Coming-Outs nutzen und inwiefern das Internet ein hilfreiches Instrument darstellt, um Herausforderungen zu bewältigen.
Die Studie können Sie unter folgendem Link aufrufen: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Coming_out.pdf

Ausgabe 3/15 der Zeitschrift GENDER

Intellektuelle Frauen

Kluge, gebildete, unangepasste, widerständige Frauen – der aktuelle Schwerpunkt der GENDER stellt weibliche Intellektuelle in den Mittelpunkt. Frauen also, die denkerisch die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse erfassen und ihre Gedanken öffentlich formulieren, auch wenn sie sich in der Öffentlichkeit nicht (immer) als Intellektuelle bezeichnen. Regina Dackweiler führt aus, wie die Codierung der Figur des Intellektuellen mit Männlichkeit, Einzigartigkeit, Öffentlichkeit, Geist und Protest die Diskussion und Erforschung intellektueller Frauen verhindert hat. Nataša Pivec stellt mit Andrea Dworkin eine radikalfeministische Intellektuelle ins Zentrum ihrer Betrachtungen, die als „wütend und fett“ noch weniger in das Bild der Intellektuellen passt. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Verhältnis von Intellektualität und Weiblichkeit und machen deutlich, dass die Auseinandersetzung mit intellektuellen Frauen auch in Zukunft eine herausfordernde, aber wichtige Aufgabe bleibt.
Mehr Informationen zur Zeitschrift GENDER und den Bestellmöglichkeiten erhalten Sie hier: http://www.gender-zeitschrift.de/

 

Tagungsdokumentation

GenderWissen - GenderNutzen für die Praxis der Sozialen Arbeit

Was bedeutet es, die Kategorie Geschlecht, insbesondere in ihrer intersektionalen Verflechtung, als Grundlage für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit zu berücksichtigen? Welcher Mehrwert ergibt sich daraus für die Fachdisziplin und für ihr professionelles Selbstverständnis? Und welche Folgen hat die Vernachlässigung der Genderperspektive für das Berufsfeld und die Entwicklung der Profession? Diesen und anderen Fragen widmen sich die Beiträge dieser Studie und sie wählen dafür ganz unterschiedliche Zugänge, die in der Zusammenschau jedoch die Komplexität und Veränderbarkeit in der Suche nach Antworten deutlich werden lassen.