Hier finden Sie aktuelle Nachrichten, Veranstaltungsweise und Veröffentlichungen rund um das Thema Gender an der Universität Duisburg-Essen.

NEUES AN DER UDE

Ruf angenommen: Prof. Dr. Christine Heil

Prof. Dr. Christine Heil folgt einem Ruf auf die W3-Professur für Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften an die Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Sie verlässt die UDE und das Gleichstellungsteam bereits zum 30.9.2020.
Wir lassen Christine Heil nur ungern gehen! Sie hat das Amt der Gleichstellungsbeauftragten mit einer eigenen Handschrift versehen, mit dem Gleichstellungszukunftskonzept wichtige Impulse gesetzt und die Maßnahmen zur Gleichstellung und Frauenförderung sicher – nicht nur durch herausfordernde Corona Zeiten – geführt. Für ihr unermüdliches Engagement danken wir, wünschen ihr einen guten Start an der neuen Wirkungsstätte und für die Zukunft alles Gute!

Das Gleichstellungsteam der UDE

Prof. Dr. Ute Klammer erneut in Sozialbeirat berufen

Seit 2016 gehört Professorin Dr. Ute Klammer dem Sozialbeirat an, der die Bundesregierung zu aktuellen Entwicklungen in der Alterssicherung berät. In ihrem Amt wurde die Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation nun für weitere vier Jahre bestätigt. Den Sozialbeirat gibt es seit 1958. Er ist das älteste Beratungsgremium für die gesetzgebenden Körperschaften und die Regierung und ist beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angesiedelt. Er besteht aus insgesamt zwölf Mitgliedern, die ihre Aufgabe ehrenamtlich wahrnehmen: Drei sind Wissenschaftler*innen, je vier vertreten die Versicherten sowie die Arbeitgeber, ein Mitglied wird von der Deutschen Bundesbank entsendet.

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Dr. Esther Schwich Doktorandin der Medizin erhält Fritz-Schiff-Preis

Mit ihrer Doktorarbeit liefert Dr. Esther Schwich vom Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) wichtige Erkenntnisse zu Brust- und Eierstockkrebs. Der Fritz-Schiff-Preis der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie, mit dem sie ausgezeichnet wurde, ist mit 3.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftler*innen bis 35 Jahre vergeben.

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Auszeichnungen für Hautkrebsforscherinnen

In der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikum Essen wurden gleich mehrere Forscherinnen der Dermatologie ausgezeichnet. Im Rahmen der 30.  Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO), die in diesem Jahr im September 2020 virtuell stattgefunden hat, wurde PD. Dr. Lisa Zimmer mit dem Deutschen Hautkrebspreis 2020 geehrt. Sie teilt sich den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit PD Philipp Tschandl von der Medizinischen Universität Wien. Eine Forschungsförderung ihres Projektes mit 40.000 Euro von der Hiege-Stiftung kann Dr. Heike Chauvistre für sich verbuchen. Dr. Renata Varaljai wurde mit einem von drei erstmals ausgelobten MAYA-Förderpreisen der Firma Novartis in Höhe von 20.000 Euro ausgezeichnet.

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Neue digitale Plattform Diversität, Inklusion, Vereinbarkeit und Gleichstellung: Zukunftshandeln in Corona-Zeiten

Anlässlich der aktuellen Situation, die gravierende gesamtgesellschaftliche Änderungen im Alltagsleben durch die Corona-Pandemie prägen, hat das Prorektorat für gesellschaftliche Verantwortung, Diversität und Internationalität gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Familienservicebüro eine gemeinsame Plattform eingerichtet.
Ziel dieser Plattform ist es, Orientierung zu bieten, Austausch und Zusammenarbeit für alle Statusgruppen der Universität anzuregen und Aufmerksamkeit darauf zu lenken, welche faktischen Auswirkungen die Veränderungen auf die jeweils individuellen Lebenssituationen hat, welche Faktoren zu Benachteiligungen führen können und an welchen Stellen Diskriminierungspotential entsteht. Ziel soll es auch sein, Vorschläge für einen angemessenen Umgang der Hochschule mit den sozialen Effekten der Pandemie zu erarbeiten.
Alle Hochschulangehörigen sind hiermit eingeladen, sich an Austausch, Diskussion, der Veröffentlichung von Positionen und der gemeinschaftliche Arbeit an Lösungsvorschlägen einzubringen.

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UDE Chancengleichheitsfonds

Die Corona-Pandemie geht nicht nur mit gesellschaftlichen Herausforderungen, sondern auch für alle Angehörigen der UDE mit fundamentalen Veränderungen in Arbeit, Studium, Lehre und Forschung einher. Dabei treffen die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht alle Angehörigen der Hochschule in gleicher Weise.

Es ist zu befürchten, dass der zeitliche Zuwachs an Sorgearbeit durch die Corona-Pandemie das immer noch existierende Ungleichgewicht in der Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern verstärkt und zu beruflichen Nachteilen, insbesondere für Frauen führt. Daher ist es aktuell besonders wichtig, universitäre Bedingungen so zu gestalten, dass alle Lehrenden, Promovierenden und Studierenden ihrer Sorgeverantwortung und ihren Betreuungspflichten unabhängig vom Geschlecht nachgehen können.

Um diesem Ungleichgewicht entgegen zu wirken hat die UDE die Chancengleichheitsfonds StudyPLUSCare und LehrePLUSCARE aufgelegt. Die Antragsfrist war der 22. Juni 2020. Weitere Informationen zu den Fonds erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.uni-due.de/de/covid-19/diversitaet-gleichstellung.php

Diversity-Tag 2020 Aufruf zum Zukunftshandeln

Ein Aufruf zum „Zukunftshandeln“  der Gleichstellungsbeauftragten Prof. Dr. Christine Heil anlässlich des Diversity-Tags am 26. Mai 2020 an der Universität Duisburg-Essen:

https://www.uni-due.de/diversity/diversity_preise2020.php#video_3

Das gesamte Programm und die Preisträger*innen zum Diversity-Tag 2020:

https://www.uni-due.de/diversity/diversity_preise2020.php

Dauerhafte Auszeichnung Audit Familiengerechte Hochschule

Seit 2010 darf sich die UDE familiengerechte Hochschule* nennen. Regelmäßig wird überprüft, welche Maßnahmen sie ergreift, damit sich entsprechende Arbeits- und Studienbedingungen weiter verbessern. Nach drei Re-Audits hat die UDE das Zertifikat jetzt dauerhaft verliehen bekommen. In der virtuellen Veranstaltung wurden insgesamt 334 Arbeitgeber*innen ausgezeichnet, darunter 36 Hochschulen; es gratulierte u.a. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey als Schirmherrin.

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Prof. Dr. Antje Boetius Mercator-Professur 2020

Die Tiefseeforscherin Antje Boetius übernimmt 2020 die Mercator-Professur an der UDE. Sie hat Expeditionen in Arktis und Antarktis geleitet, ist Direktorin des renommierten Alfred-Wegener-Instituts und ambitionierte Verfechterin des Klimaschutzes.
Zahlreiche Auszeichnungen hat die Professorin für Geomikrobiologie für ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr politisches Engagement erhalten, u.a. den Leibniz-Preis und den Communicator Preis der DFG, den Deutschen Umweltpreis sowie das Bundesverdienstkreuz.
Mit Antje Boetius erfüllt sich erneut die Grundidee der Mercator-Professur: Weltoffenheit und debattenanregende Beiträge zu wichtigen Zeitfragen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.uni-due.de/de/mercatorprofessur/

Dr. Heike Maurer Genderforschungspreis

Dr. Heike Maurer von der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW hat einen der beiden neu geschaffenen Wissenschaftspreise für Genderforschung vom Wissenschaftsministerium NRW verliehen bekommen.
Die Arbeiten von Frau Maurer sind in der politik- und sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung verortet. Sie untersucht die politische Problematisierung und Regulierung gesellschaftlicher Phänomene sowie die Aus- und Rückwirkungen dieser Regulierung auf die Gesellschaft. Das Preisgeld in Höhe von 25.000 € dient der Fortführung ihrer wissenschaftlichen Arbeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter folgenden Links:

https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/start-netzwerk/
https://www.mkw.nrw/node/1444

Die UDE ist im Professorinnenprogramm III erfolgreich

Die Universität Duisburg-Essen wurde im Rahmen des Professorinnenprogramms III des Bundes und der Länder bereits das dritte Mal in Folge für ihr Gleichstellungskonzept ausgezeichnet. Bundesweit bewarben sich in der zweiten Antragsrunde 71 Hochschulen für die Teilnahme am Professorinnenprogramm mit Gleichstellungskonzepten, die extern begutachtet wurden. Mit ihrem „Gleichstellungszukunftskonzept“ hat die Universität Duisburg-Essen nun Zugang zur Förderung/Anschubfinanzierung für bis zu drei Erstberufungen von Frauen auf Professuren über einen Zeitraum von fünf Jahren.
Zum Gleichstellungszukunftskonzept

Erneute Auszeichnung mit dem TOTAL-E-QUALITY Prädikat

Die UDE wurde am 5. November 2019 erneut mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat für die Jahre 2019 bis 2021 ausgezeichnet. Das Prädikat wird zum zweiten Mal mit dem Add-On Diversity verliehen. Da die UDE bereits zum fünften Mal in Folge erfolgreich teilnimmt, erhält sie als eine von acht der insgesamt 59 ausgezeichneten Institutionen den Nachhaltigkeitspreis für Chancengleichheit. 

CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2019

Das CEWS Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2019 von GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist erschienen, in der Schriftenreihe cews.publik, 23. Das Ranking macht alle zwei Jahre die Entwicklungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung mit Hilfe quantitativer Indikatoren bundesweit vergleichbar und Veränderungen sichtbar: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-64113-9
Im Vergleich zu allen Universitäten in Deutschland bewegt sich die UDE in der Gesamtbewertung der Universitäten im oberen Drittel (sie befindet sich in Ranggruppe 5 von 10 Rang-Gruppen bzw. unter den ersten 21 von insgesamt 63 Universitäten); bewertet wurde die Steigerung des Frauenanteils in den verschiedenen wissenschaftlichen Gruppen von 2012 bis 2017. 

VERANSTALTUNGEN / ANGEBOTE AN DER UDE

Das Jahresprogramm 2020 der Schulferienbetreuung ist online!

Die Universität Duisburg-Essen bietet den Kindern und Jugendlichen der Angehörigen der Universität in den gesamten Oster-, Sommer- und Herbstferien 2019 ein abwechslungsreiches Ferienangebot an. Täglich von 7.45 - 16.00 Uhr finden unterschiedlichste Angebote vor Ort oder altersspezifische Ausflüge für die Kinder- und Jugendlichengruppe statt. Teilnehmen können schulpflichtige Kinder und Jugendliche von Beschäftigten und Studierenden der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren. Zudem betreuen wir in den Sommerferien die Kinder, die sich im Übergang zur Schule befinden. Die Betreuung findet in Räumlichkeiten auf dem Campus Essen statt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.uni-due.de/familienservice/freizeit_allgemein.php.

 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Fakultäten für Ingenieurwissenschaften, Physik und Wirtschaftswissenschaften und des Graduate Center Plus Heute Studentin! Morgen Doktorandin?

Infoveranstaltung zum Einstieg in die Promotion: Ist eine Promotion das Richtige für mich und welche Karrierechancen bietet der Doktortitel? Wir beantworten Ihre Fragen in einer zweiteiligen Informationsveranstaltung. Interessierte Studentinnen aller Fächergruppen sind herzlich eingeladen!

Der erste Teil der Veranstaltung "Promovieren! Wie geht das?" findet am Donnerstag, den 22.10.2020 von 15.0017.00 Uhr online statt.

Im ersten Teil der Veranstaltung erhalten Sie viele wichtige Informationen rund um den Einstieg in die Promotion: Welche Promotionsarten gibt es? Wie finanziere ich meine Promotion? Wie finde ich ein*e Betreuer*in? Stephanie Sera vom Graduate Center Plus und Dr.-Ing. Angelika Eßer vom Netzwerk „Frauen mit Plan“ geben Antworten und gehen auf Ihre individuellen Fragen ein.

Der zweite Teil der Veranstaltung "Promovieren! Wie ist das?" findet am Dienstag, den 02.02.2021 am Campus Essen in V15 R05 H25 statt. 

Im zweiten Teil berichten promovierende und promovierte Wissenschaftlerinnen über ihre Erfahrungen und Wege zum Doktortitel. Warum lohnt sich eine Promotion und wie fühlt es sich an, viele Jahre über ein Thema zu forschen? Sie haben Gelegenheit, Fragen zu stellen und beim anschließenden Get-together mit den Wissenschaftlerinnen ins persönliche Gespräch zu kommen. Die Gäste werden noch bekanntgegeben.

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Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Intersektionalität zwischen Politik und Paradigma

Die Jahrestagung nimmt die 30-jährige Debatte zum Anlass, um den State of the Art des Konzepts Intersektionalität zu reflektieren. Sie wird eröffnet mit dem Vorschlag, Intersektionalität als produktives Prinzip für eine (feministische) Erinnerungskultur weiterzuentwickeln. Wissenschaftler*innen präsentieren ihre intersektional ausgerichteten Forschungen zu unterschiedlichen Themenfeldern zwischen Politik und Gesellschaft, Kunst und Alltag.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 06.11.2020 von 09.0017.00 Uhr als Liveveranstaltung im Glaspavillon der Universität Duisburg-Essen mit einer begrenzten Teilnehmendenzahl vor Ort und der Möglichkeit der interaktiven digitalen Teilnahme oder ausschließlich online statt. (Aufgrund der Pandemie wird die Veranstaltung an die aktuellen Gegebenheiten im November angepasst.)

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NEU ERSCHIENEN AN DER UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, Nr. 46/2020

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen eine Diskursanalyse zur Homosexualität_en-Ausstellung in Münster (2016) sowie Beiträge zur Stadt- und Raumplanung als Handlungsfeld kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter, zu Frauen und Männern in Studium und Beruf und unter dem Titel „Tango-Fieber“ zur Dekonstruktion einer Passion. Darüber hinaus wird der Blick auf Veranstaltungen aus dem Frühjahr 2020 gerichtet – auf die erste Verleihung des Wissenschaftspreises für Genderforschung des Landes Nordrhein-Westfalen und auf den Gender-Kongress.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/netzwerk_fgf_journal_46_f_web.pdf

Was wissen und wie handeln Professorinnen und Professoren Gleichstellungspolitik an Hochschulen

Welches Wissen haben Professorinnen und Professoren über Gender- und Gleichstellungsfragen und wie setzen sie Gleichstellung in ihren wesentlichen Handlungsfeldern – als Führungskräfte in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung – um? Ziel des Bandes ist es, das Zusammenwirken von Wissen und Haltungen von Professor*innen auf der einen Seite und ihren Handlungsorientierungen im Hinblick auf Gleichstellung auf der anderen Seite zu beleuchten.
Die Veröffentlichung von Prof. Dr. Ute Klammer und Mitarbeiterinnen basiert auf der Studie „Gleichstellungsbezogene Handlungsorientierungen und Handlungsweisen von Professor_innen vor dem Hintergrund gleichstellungspolitischer Regelungen“ (Laufzeit 2015-2018), die am Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) durchgeführt wurde.

Gender-Report 2019 Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen

Den Schwerpunkt bildet eine aktuelle Studie zum Gender Pay Gap: Gibt es an den Hochschulen in NRW systematische Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern? Diese Frage wird für Professor_innen detailliert untersucht, vor allem mit Blick auf die Leistungsbezüge in der W-Besoldung. Im Durchschnitt und über alle Besoldungsgruppen und Hochschularten hinweg haben verbeamtete Professorinnen jeden Monat 521 Euro weniger im Portemonnaie als ihre männlichen Kollegen.

Analysiert werden auch Entgeltungleichheiten bei Mitarbeiter_innen in Technik und Verwaltung sowie im Mittelbau. Der Report enthält außerdem die Fortschreibung geschlechterbezogener Daten für die 37 Hochschulen in Trägerschaft des Landes. Darüber hinaus werden Gleichstellungspraktiken an den Hochschulen in NRW dokumentiert, erstmals auch mit Blick auf sexualisierte Gewalt an Hochschulen und das neue Entgelttransparenzgesetz.


Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: www.genderreport-hochschulen.nrw.de/gender-report-2019/

Gender - Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Nr. 3/19 Gender, Technik und Politik 4.0

Donna Haraway hatte schon 1985 in ihrem Cyborg-Manifest auf die Entstehung einer neuen technowissenschaftlichen Kultur, die Entwicklung eines Turbokapitalismus und auf die daraus folgenden Neuord­nung der Wissens- und Geschlechterordnungen hingewiesen. Etablierte Wissenschaften reagierten nur sehr zögerlich auf diese komplexen, interdisziplinär zu fassenden Entwicklungen. In Deutschland entsteht erst in den letzten Jahren eine breite interdisziplinäre Community der Science & Technology Studies, worin der Heftschwerpunkt einen ersten Einblick gibt.
Darüber hinaus bringt die Zeitschrift Analysen und Debatten zu verschiedenen Themen. Am Beispiel der Kampagne #120db wird die Instrumentalisierung von feministischen Forderungen in rechten Diskursen herausgearbeitet, es wird ein Einblick in die Gründungsförderung und Gleichstellung an Schweizer Fachhochschulen gegeben, arbeitsrechtliche Elternschutzrechte werden aus heteronormativitätskritischer Perspektive analysiert und eine empirische Untersuchung zum Verhältnis von Männlichkeit, Feminisierung und Punitivität in pädagogischen Kontexten bildet den Abschluss des Offenen Teils.
Das Heft wird wie immer abgerundet durch vier Rezensionen zu aktuellen Publikationen der Geschlechterforschung.
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Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

Das Handbuch bietet einen systematischen Überblick über den Stand der Geschlechterforschung. Die Beiträge der Geschlechterforscher_innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen spannen die Breite des Forschungs- und Wissenschaftsfeldes auf. Hierdurch werden die Debatten, Analysen und Entwicklungen der deutschsprachigen und internationalen Geschlechterforschung deutlich. Redaktionell betreut wurde das Handbuch vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW.
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