UDE-Ingenieurin gewinnt Woman DrivING Award

Qualifizierte Betreuung für den Nachwuchs

Vielfältig gemeinsam erfolgreich

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ weitet Online-Beratung aus

audit familiengerechte hochschule

Urlaubsansparung zur Kinderbetreuung nun auch für Tarifbeschäftigte möglich

Veranstaltungen

Frühjahrsakademie 2015 - Für Ihren Start in die Promotion

Diversity-Audit: Zertifikat erhalten – jetzt geht’s weiter!

Guest Talk: "Behind the Quist App: The Importance of LGBTQ History“

Elternstart NRW – Erster Termin am 27.01.2015

MediMent feiert 10-jähriges Jubiläum

Coaching Plus - Angebot für Sommersemester 2015 ist online

Vortragsreihe Forschungsforum Gender: Gesundheit – Care – Geschlecht

(De)constructing (Hi)stories of Inequalities in/through Art and Literature

Neu erschienen  

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung Nr. 35

Karrieren und Lebenswelten – Irritationen, Dynamiken, Strategien

Effektiv! Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen

A Paradox of Activation Strategies: Why Increasing Labour Market Participation among Single Mothers Failed to Bring Down Poverty Rates

Robust und effizient: Nanoleuchten

UDE-Ingenieurin gewinnt Woman DrivING Award

Ihre Ideen bringen die Autos von morgen zum Leuchten: Dr. Ekaterina Nannen entwickelt an der Universität Duisburg-Essen (UDE) innovative Beleuchtungskonzepte aus Nanotechnologien. Für ihre wegweisende Dissertation wurde die 31-Jährige jetzt mit dem Woman DrivING Award 2014 ausgezeichnet. Wettbewerbsausrichter ist das Personalmarketing des Automobilkonzerns Volkswagen.<br>
Mit ihrer neuen Generation von Licht setzte sich die junge Frau gegen fünf weitere Finalistinnen durch. In ihrer Präsentation in Wolfsburg konnte sie überzeugend darlegen, wie vielseitig einsetzbar die Leuchtmittel aus Nanokristallen sind. Sie sind so robust und effizient wie gängige Leuchtdioden und dabei so flexibel und günstig in der Herstellung wie organische LEDs. Diese Technik könnte künftig auf großflächigen Bauteilen eingesetzt werden und z.B. Scheinwerfer, Dach-Innenraumbeleuchtungen oder äußere Hüllen zum Leuchten bringen.<br>
Dr. Ekaterina Nannen hat an der UDE Elektro- und Informationstechnik studiert und leitet derzeit eine Nachwuchs-Forschergruppe am UDE-Lehrstuhl Werkstoffe der Elektrotechnik. Sie ist außerdem Mitglied der Arbeitsgruppe „Smart Environments!? - Technologies Impacting Your Life" der Global Young Faculty (GYF). Hier treffen sich herausragende, engagierte Nachwuchswissenschaftler der Metropole Ruhr, um gemeinsam an interdisziplinären Themen zu arbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Ruhr.

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Qualifizierte Betreuung für den Nachwuchs

Das Elternservicebüro (ESB) der Universität Duisburg-Essen und das MitarbeiterServiceBüro (MSB) am Uniklinikum Essen bieten ihren Beschäftigten und Studierenden Unterstützung bei der Suche nach einer Kinderbetreuung an. Beide Einrichtungen führen dazu auch einen gemeinsamen Pool an Babysitter_innen und vermitteln diese nach Bedarf.Doch Babysitting geht nicht ohne vorherige Qualifizierung. Deshalb gibt es im Vorfeld einegezielte Babysitter-Schulung. Im November dieses Jahres nahmen überwiegend Studierende der UDE an so einer zweitägigen Babysitter-Schulung teil, die am Universitätsklinikum Essenstattfand. Dort ging es um die Themen Erste Hilfe, Rechtliche Grundlagen und Aufsichtspflicht, psychische und physische Entwicklung von Kindern bis zehn Jahre, altersgerechteSpielideen und Kinderliteratur. Praktische Übungen rundeten diese Schulung ab. Die zehn Teilnehmerinnen erhielten anschließend ein entsprechendes Zertifikat.
Kontakt: Nina Abedini (ESB) 0201/183-4716, Sebastian Hacke (MSB) 0201/723-1641 

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UDE im Diversity-Audit ausgezeichnet

Vielfältig gemeinsam erfolgreich

Talente entfalten und Stärken ausbauen, damit an den NRW-Hochschulen bessere Studien- und Arbeitsbedingungen möglich werden: Ein breites Spektrum an strategischen Maßnahmen wurde hierzu an der Universität Duisburg-Essen (UDE) in einem zweijährigen Auditierungsprozess weiterentwickelt. Belohnt wurde dieses Engagement jetzt durch die Auszeichnung mit dem Zertifikat des Audits "Vielfalt gestalten in NRW" durch Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" weitet Online-Beratung aus

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" wurde im März 2013 beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) eingerichtet. Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116016 und über die barrierefreie Webseite www.hilfetelefon.de stehen mehr als 60 Beraterinnen betroffenen Frauen, Angehörigen und Fachkräften bei allen Fragen zur Seite. Als erstes bundesweites Beratungsangebot ist das Hilfetelefon Tag und Nacht erreichbar. Sprachbarrieren gibt es nicht: Jederzeit können Dolmetscherinnen für 15 Sprachen zu den Gesprächen zugeschaltet werden. Auch hörbeeinträchtigte Menschen können das Hilfetelefon mittels eines Gebärdensprachdolmetschdienstes kontaktieren. Mit der Einrichtung eines so genannten Sofort-Chats hat das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" nun sein Beratungsangebot im Netz ausgeweitet und damit einen äußerst niedrigschwelligen Zugang zur Online-Beratung geschaffen. Auf diese Weise sollen noch mehr Betroffene erreicht werden. Mit nur einem Mausklick gelangen Betroffene von Gewalt seit September dieses Jahres zum Einzel-Chat mit einer erfahrenen Beraterin - ganz ohne Anmeldung und Termin. Der Sofort-Chat ist täglich zwischen 12 und 20 Uhr erreichbar. Er ergänzt die Online-Beratungsangebote des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" zu der die Beratung per E-Mail und der Termin-Chat zählen. Beraten wird - wie am Telefon - zu allen Formen von Gewalt, anonym und kostenlos. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

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Erneute Zertifizierung der UDE

audit familiengerechte hochschule

Bereits zum zweiten Mal wurde die UDE im Juni 2014 mit dem Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ ausgezeichnet.  Mit der erneuten Verleihung werden die bisherigen Maßnahmen und Umsetzungsschritte der UDE hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie mit Beruf und Studium gewürdigt. Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens wurde eine erneute Zielvereinbarung zur  weiteren Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie erarbeitet, die es in den kommenden drei Jahren umzusetzen gilt.  Dazu zählen unter anderem der Ausbau von Arbeitszeitmodellen sowie E- und Blended-Learning-Angeboten im Studium, die Sensibilisierung von Lehrenden und Führungskräften für das Thema  Vereinbarkeit , die Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements  sowie  von Informationen und Unterstützungsmaßnahmen für Beschäftigte und Studierende zum Thema Pflege von Angehörigen. Die Zielvereinbarung und weitere Informationen zum Auditverfahren finden Sie unter: https://www.uni-due.de/familiengerechte-hochschule/informationenumsetzung.php

Urlaubsansparung zur Kinderbetreuung nun auch für Tarifbeschäftigte möglich

Beamt_innen, denen die Personensorge für ein Kind unter zwölf Jahren zusteht, haben laut geltender Freistellungs- und Urlaubsverordnung NRW (FrUrlV NRW) die Möglichkeit, Urlaub zur Kinderbetreuung anzusparen. Diese Regelung hat die UDE im Rahmen ihrer Maßnahmen zu einer familiengerechten Hochschule auch für die Tarifbeschäftigten übernommen. „Beamt_innen und Tarifbeschäftigte können auf Antrag ihren Erholungsurlaub nach § 18 Absatz 2 der einen Zeitraum von 20 Arbeitstagen im Urlaubsjahr (Mindesturlaub) übersteigt, ansparen, solange ihnen für mindestens ein Kind unter zwölf Jahren die Personensorge zusteht. Dem Mindesturlaub von 20 Arbeitstagen liegt eine Fünf-Tage-Woche bei ganzjähriger Beschäftigung zugrunde“ (§ 20a FrUrlV NRW).
Das bedeutet, dass bei einem jährlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen, maximal 10 Tage im Jahr für Kinderbetreuung angespart werden können. Allerdings ist wichtig zu beachten, dass angesparter nicht in Anspruch genommener Erholungsurlaub bei Wegfall der Personensorge zum Ende des folgenden Urlaubsjahres entfällt. Dieser Wegfall gilt ebenfalls mit Ablauf des zwölften Urlaubsjahres nach der Geburt des letzten Kindes, für das die Personensorge zusteht. Weitere Informationen zum Thema und zur eventuellen Beantragung finden Sie im Rundschreiben des Rektors und Kanzlers unter folgender URL:
www.uni-due.de/imperia/md/content/zentralverwaltung/intern/archiv20131211_rd_urlaubsansparung_wegen_kinderbetreuung.pdf

Veranstaltungen

Frühjahrsakademie 2015 - Für Ihren Start in die Promotionsphase

Die Frühjahrsakademie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Nachwuchsförderprogramms „ScienceCareerNet-Ruhr“, das interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern der Universitätsallianz Ruhr fachübergreifende Unterstützung in ihrer Karriereentwicklung bietet. Die Veranstaltung wendet sich an Promotionsinteressierte und diejenigen, die sich gerade erst für eine Promotion entschieden haben. Das Programm der Frühjahrsakademie spricht Interessierte aus den Natur-, Ingenieur-, Geistes-, Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften an. Ziel des überfachlichen Angebotes ist es, Personen in ihrem Entscheidungsprozess und in der Startphase des Promotionsprozesses zu unterstützen. Die Frühjahrsakademie bietet sowohl Informationsgespräche als auch parallele Workshops. Alle Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit,
bereits in diesem frühen Stadium Karriereperspektiven zu entwickeln und fachinterne und interdisziplinäre Netzwerke zu bilden.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Abschlussveranstaltung

Diversity-Audit: Zertifikat erhalten – jetzt geht’s weiter!

Die UDE wurde im Dezember 2014 von dem Wissenschaftsministerium des Landes NRW im Auditierungsvefahren zur Diversity-Hochschule zertifiziert. Der erfolgreiche Abschluss des DiversityAudits wird am 24. Februar 2015,  10:00 - 13:00 Uhr, im Glaspavillon der Universität Duisburg-Essen (UDE), Campus Essen gefeiert. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Ergebnisse des Prozesses in sechs Poster-Workshops vorgestellt, gefolgt von einem Diskussionsforum mit ausgesuchten Gästen und Projektteilnehmer/innen. Nach dem Motto „Zertifikat erhalten – jetzt geht’s weiter!“ soll der Austausch fortgesetzt und gewonnene Erkenntnisse weiter vertieft werden.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Guest Talk: "Behind the Quist App: The Importance of LGBTQ History“

On February 12, 4-6 pm Sarah Prager, a US American social media consultant and activist for LGBTQ rights, will present her thoughts on why LGBTQ history matters and how everybody can take part in it. Prager is the creator of the popular mobile app Quist which teaches LGBTQ history and that has to date been downloaded over 20,000 times in over 100 countries. She has worked with Apple and Google to make their policies more LGBTQ-friendly and in 2014 she was invited to a conference in the White House. Her talk will cover what it is like to manage Quist and the activism she is doing in the US; therefore it offers a deeper understanding of how social media can function as a communicator to reach different kinds of people around the world. After the talk, there will be ample time for questions and discussion. For further information on the app, please refer to this website: http://www.quistapp.com.

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MediMent feiert 10-jähriges Jubiläum

An der  Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen bestehen die MediMent-Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im kommenden Jahr zehn Jahre.
Gestartet 2005 als erstes Medizin-Mentoring-Programm in NRW, richtete es sich zunächst exklusiv an den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs. Seit dem Jahr 2009 hat auch der männliche Nachwuchs die Möglichkeit, im Zweijahresrhythmus an dem neu hinzugekommenen Angebot „MediMent-Peer“ teilzunehmen. Seit 2005 haben 105 Frauen und 33 Männer das Programm durchlaufen und bewerten die aus den drei Modulen, „Mentoring“, „Seminarprogramm“ und „Networking“, bestehende Förderung sehr positiv. Inzwischen ist das Konzept der gendersensiblen Nachwuchsförderung über die Landesgrenzen hinweg zu einem Orientierungsmodell für andere Medizinische Fakultäten geworden.
Die Jubiläumsfeier findet am Donnerstag, 29. Januar 2015, 18.00 Uhr, am Universitätsklinikum Essen im Lehr-Lern-Zentrum statt.
Weitere Programmdetails und ein integriertes Online-Anmeldeformular finden Sie unter folgendem siehe Link:  www.uni-due.de/zfh/mediment

Elternstart NRW – Erster Termin am 27.01.2015

 Wie im letzten Newsletter (03/14) berichtet, bietet das Elternservicebüro der UDE für Mitarbeiter/innen und Studierende der UDE, die ein Kind im ersten Lebensjahr haben, Austausch- und Vernetzungstreffen an. Dieses Angebot findet in Kooperation mit dem Familienbildungswerk der AWO Essen und im Rahmen der Landes-Initiative Elternstart NRW statt. Es unterstützt zu vernetzen sowie den Kontakt zur UDE als Arbeitgeberin bzw. als Studienort zu halten.
Die Treffen finden an fünf festen Terminen, jeweils Dienstags von 09:00 – 10:30 Uhr, in den Räumen der UDE auf der Tiegelstraße am Campus Essen statt. Start ist der 27.01.2015. Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten können Sie im Elternservicebüro der UDE erfahren. Ansprechpartnerin ist Claudia Kippschull: 0201/183-4249.

 

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Essener Kolleg für Geschlechterforschung

Vortragsreihe Forschungsforum Gender: Gesundheit – Care – Geschlecht

Im Mittelpunkt der Vortragsreihe steht in diesem Semester die Frage, ob und inwieweit die ganze Spannbreite von medizinischer Versorgung bis hin zur pflegerischen bzw. sozialen Betreuung unter dem Aspekt der Geschlechterverschiedenheit Differenzierungen notwendig erscheinen lässt und auf welche Weise dieser Notwendigkeit heute bereits Rechnung getragen wird.
Längst ist wissenschaftlich belegt – wenn auch noch lange nicht in allen Teilen der Wissenschaft und der Gesellschaft angekommen –, dass sowohl das biologische wie auch das soziale Geschlecht in der Medizin wie überall im Gesundheitswesen eine entscheidende Rolle spielt. Die Vortragenden gehen Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Geschlechter in diesen Bereichen auf die Spur, indem sie Stellung und Entscheidungsmöglichkeiten von Frauen ebenso aufzeigen wie Wege einer geschlechtergerechten Organisation von Versorgungs- und Betreuungsaufgaben in unserer Gesellschaft.
Das vollständige Programm zum Download sowie Abstracts zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier: https://www.uni-due.de/ekfg/vortragsreihe2014-15.php

EKfG-Fachgespräch/ Interdisciplinary Research Seminar

(De)constructing (Hi)stories of Inequalities in/through Art and Literature

Das Essener Kolleg für Geschlechterforschung lädt auch in diesem Semester die aktuelle InhaberIn der Marie-Jahoda-Gastprofessur für internationale Geschlechterforschung an der Ruhr-Universität-Bochum zu einem zweisprachigen (dt./ engl.) Fachgespräch mit KollegInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen in kleinem Kreise ein, um die Anwesenheit internationaler WissenschaftlerInnen für intensiven fachlichen Austausch zu nutzen.
Am 3. Dezember 2014 wird Professorin Şenay Kara im Rahmen eines EKfG-Fachgesprächs in ihrem Vortrag (De)constructing (Hi)stories of Inequalities in/through Art and Literature über ihre aktuellen Forschungsinteressen und Forschungsergebnisse berichten. Şenay Kara ist Professorin für englische Philologie und Koordinatorin im Centre for Women’s Studies sowie Mitglied im Institut für Englische Sprache und Literatur an der Universität Istanbul (Türkei). Ihr Forschungsschwerpunkt ist die (De-)Konstruktion von Geschichten von Ungleichheiten in und durch Kunst und Literatur. Professorin Kara erforscht zeitgenössische Literatur und Diskurse mit poststrukturalistischen, ökonomie- und geschlechterkritischen sowie postkolonialen Ansätzen.
Die Forschung von Professorin Kara korrespondiert mit der Forschung von EKfG-Mitgliedern und ihren Kooperationspartnerinnen, die sich insbesondere im EKfG-Forschungscluster Wahrnehmung – Repräsentation – Sichtbarkeit verortet, und wird im Rahmen des interdisziplinären Fachgesprächs über Forschungsbeiträge von Prof. Dr. Patricia Plummer zu Perceiving and Performing Gender in Eighteenth-Century Orientalism mit dieser insGespräch gebracht. Das Programm finden Sie hier:  (De)constructing (H)istories of Inequalities in/through Art and Literature

Neu erschienen

Ausgabe 3/14 der Zeitschrift GENDER

Karrieren und Lebenswelten – Irritationen, Dynamiken, Strategien

Karrieren stehen im Fokus der aktuellen GENDER-Ausgabe – und damit auch die sozialen Bedingungen für und die individuellen Erwartungen an Karrieren. Geschlechtsspezifische Zuschreibungen und Normen beeinflussen Karrierewege nach wie vor, was die Schwerpunktbeiträge auf unterschiedliche Weise belegen. Doch die Analysen verweisen auch auf Wandlungen sowie auf Irritationen und Dynamiken im Geschlechterverhältnis.
Wie sich Deutungsmuster von Spitzenführungskräften auf die Handlungspraxen in Organisationen auswirken, zeigt Annette von Alemann am Beispiel der Deutung zur Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen. Markus Gottwald untersucht unter dem Stichwort des decoupling die Diskrepanz zwischen familienfreundlicher Personalpolitik innerhalb der Wirtschaftswelt und den faktischen Unvereinbarkeitsbedingungen. Stefanie Leinfellner arbeitet hemmende und förderliche Faktoren für das Ausbalancieren von doppelter Karriere im Wissenschaftssystem mit Partnerschaft und Familie heraus. Diese und weitere Schwerpunktbeiträge nähern sich auf verschiedene Weisen der Frage nach heutigen Karrierevorstellungen, -hindernissen und -möglichkeiten.<br>
Mehr Informationen zur Zeitschrift GENDER und Bestellmöglichkeiten erhalten Sie hier: http://www.gender-zeitschrift.de/

Ergebnisbroschüre zum Projekt

Effektiv! Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen

Das Projekt "Effektiv! - Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen" hat Angebote zur Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen erfasst und kategorisiert. An Praxisbeispielen wurde unter anderem exemplarisch untersucht, wie die Angebote von verschiedenen Statusgruppen der Hochschule wahrgenommen und beurteilt werden. Das vom BMBF geförderte Projekt wurde vom Kompetenzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung CEWS (GESIS - Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften) durchgeführt. Die Ergebnisse des Projektes wurden in einer Broschüre veröffentlicht. Diese gibt Aufschluss über die Wirksamkeit bestehender Angebote und zeigt Handlungsfelder auf, um die Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft/Studium an deutschen Hochschulen zu verbessern. Die Broschüre steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.familienfreundliche-hochschule.org/home/
Die Webseite des Projektes hält außerdem eine Datenbank bereit, die fortlaufend ausgebaut wird, und an die weitere Praxisbeispiel jederzeit gemeldet werden können.

A Paradox of Activation Strategies: Why Increasing Labour Market Participation among Single Mothers Failed to Bring Down Poverty Rates

Activation strategies have aimed to increase labour market participation among lone mothers in order to reduce the disproportionately high share of them living in poverty and claiming benefits. However, the potential poverty-reducing effects of increasing labour market participation are being weakened by certain counter-trends, and this findings holds true across different types of gender regimes, as a comparison between Germany, France, Sweden and the United Kingdom shows. Although participation rates among single mothers rose in the upswing before the financial and economic crisis, their poverty rate remained the same or actually increased. This is partly to be attributed to the fact that the increase in employment rates has not restored the “pioneering” role of lone parents as working parents.

Den Artikel des Instituts für Arbeit und Qualifikation der UDE können Sie unter folgendem Link herunterladen: http://sp.oxfordjournals.org/content/early/2014/06/24/sp.jxu017.abstract