Aktuelles

Neues an der UDE

Professorin Dr. Seyla Benhabib

Neue Studierendenpfarrerin an der UDE

Erfolg im Professorinnenprogramm

Total-E-Quality (TEQ)-Prädikat

In Sozialbeirat berufen


Veranstaltungen an der UDE

Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin


Neu erschienen an der UDE

Gender-Report 2016

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Neues an der UDE

Scientist in Residence 2016/17

Professorin Dr. Seyla Benhabib

Als "Scientist in Residence" hat das Rektorat im Wintersemester 2016/17 Prof. Dr. Seyla Benhabib von der Yale University nominiert. Prof. Dr. Seyla Benhabib ist Professorin für Politische Theorie und Philosophie und renommierte Expertin im Bereich der Forschung zu Migration und Globalisierung. Im Zusammenhang mit ihrer Gastprofessur wird Prof. Dr. Seyla Benhabib auch das „Interdisziplinäre Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung“ (InZentIM) der Universität Duisburg-Essen besuchen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/scientist/

Neue Studierendenpfarrerin an der UDE

Dr. Claudia Andrews wird neue Studierendenpfarrerin an der Universität Duisburg-Essen. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland hat die 45-jährige Theologin und Soziologin zum 1. Januar 2017 für acht Jahre auf die Stelle der Landespfarrerin für die Evangelische Studierendengemeinde Duisburg-Essen berufen.
Weitere Informationen: http://www.ekir.de/www/service/pm-claudia-andrews-neue-studierendenpfarrerin-27167.php

Mehr als 1 Mio. Euro Fördermittel

Erfolg im Professorinnenprogramm

Die Förderbescheide sind da, nun ist es offiziell: Alle drei UDE-Anträge im bundesweiten Professorinnenprogramm waren erfolgreich. Um die Geschlechtergerechtigkeit im Bereich der Lehrstuhlbesetzungen voranzubringen, erhält de UDE bis 2019 über eine Mio. Euro Fördermittel vom Land und vom Bund. „Mit dem Geld kann sowohl eine weiblich besetzte Professur in der Männerdomäne Bauwissenschaften finanziert werden, als auch z.B. Angebote, die studieninteressierte Mädchen ermuntern sollen, ein MINT-Studium zu wählen“, freut sich die Uni-Gleichstellungsbeauftragte Ingrid Fitzek.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9664

Auszeichnung

Total-E-Quality (TEQ)-Prädikat

Zum vierten Mal in Folge wurde die UDE mit dem Total-E-Quality (TEQ)-Prädikat ausgezeichnet. Es bescheinigt ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit in Beruf und Studium. Die Jury lobte vor allem, dass überzeugende Initiativen strukturell verankert sind, umgesetzt und weiterentwickelt werden. Außerdem kann die UDE vielfältige innovative Maßnahmen vorweisen, wie die 2015 verabschiedete Diversity-Strategie und den Leitfaden zur diversitätsorientierten Personalauswahl. „Besonders erfreulich ist, dass die UDE nicht nur im Gleichstellungsbereich punkten konnte, sondern auch ihr diversitätsorientiertes Engagement ausdrücklich bestätigt wurde“, betont Professorin Evelyn Ziegler, Prorektorin für Diversity-Management: „Schließlich tragen diese beiden Bereiche nicht unwesentlich zum Profil der UDE bei.“
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9664

Prof. Dr. Ute Klammer

In Sozialbeirat berufen

Professorin Ute Klammer, Geschäftsführende Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), ist jetzt in den Sozialbeirat berufen worden. Er berät die Bundesregierung zu aktuellen Entwicklungen in der Alterssicherung und äußert sich zu ihrem Rentenversicherungsbericht.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9632

Veranstaltungen an der UDE

Gender-Kongress 2017

Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin

Im Medizinstudium haben Frauen in NRW einen deutlichen Vorsprung: Über 60 Prozent der Studierenden sind weiblich. Doch bei den Medizinprofessuren liegt der Frauenanteil nur bei 15,5 Prozent. Was sind die Ursachen dafür? Wie lassen sich die Karrierechancen von Frauen in der Hochschulmedizin verbessern? Mit diesen und weiteren Fragen rund um Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen wird sich der Gender-Kongress 2017 beschäftigen. Die Veranstalter_innen laden ein, sich über Hochschulentwicklungen, Gleichstellungsinstrumente und den "Gender Gap" in der Hochschulmedizin auszutauschen. Ziel ist es, Strategien zur Gleichstellung und für mehr Chancengerechtigkeit zu entwickeln.
Weitere Informationen erscheinen hier in Kürze: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/start-netzwerk/

Neu erschienen an der UDE

Schwerpunkt: Gender Gap in der Hochschulmedizin

Gender-Report 2016

Der dritte Gender-Report über die Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen ist erschienen. Den Schwerpunkt bildet eine aktuelle Studie zum "Gender Gap in der Hochschulmedizin": Warum sind nur 15,7 % Frauen Professorinnen an den Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten in Nordrhein-Westfalen? Der Report enthält außerdem die Fortschreibung geschlechterbezogener Daten für die 37 Hochschulen in Trägerschaft des Landes. Darüber hinaus werden Gleichstellungspraktiken an den Hochschulen in NRW dokumentiert, vor allem mit Blick auf das neue Hochschulgesetz (Gleichstellungsquote, Gremienbesetzung).
Hier gelangen Sie zur Online-Version: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-genderreport/download/Gender-Report_2016/Gender-Report_2016_f_web.pdf

GENDER-Sonderheft 4

Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre

Die strikte Unterscheidung klar umrissener Geschlechtersphären scheint heute einer vergangenen Epoche anzugehören: Frauen haben sich Zugang zu Bildung, Erwerbsarbeit, Politik und Öffentlichkeit verschafft; gleichzeitig öffnen sich bislang als weiblich konnotierte Sphären von Familie und Sorgearbeit für Männer als Väter. Seltener werden jedoch die weiter bestehenden Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis und die noch immer strikte Trennung in genau zwei Geschlechter thematisiert.
Mit dem GENDER-Sonderheft werden Asymmetrien, Entgrenzungen und Neukonfigurationen im Verhältnis der gesellschaftlichen Sphären von Erwerbsarbeit und privater Lebensführung sowohl theoretisch als auch empirisch in den Blick genommen. Dabei werden Zuschreibungsprozesse, Geschlechterkonstruktionen und Ungleichheitseffekte entlang und quer zu Erwerbs- und Familiensphären analysiert sowie aktuelle Entwicklungstendenzen und Perspektiven diskutiert.

Ausgabe 3/16 der Zeitschrift GENDER

Gemachte Verhältnisse: Forschungsperspektiven auf Kindheit, Jugend und Geschlecht

Rosa für Mädchen, blau für Jungen – was nach einem altbackenen Klischee klingt, ist auch heute eine verbreitete Einteilung in Köpfen und Kinderzimmern. Eine Essentialisierung von Geschlechterdifferenzen und -hierarchien wird bereits in der Kindheit durch visuelle Erkennungszeichen von Geschlecht verstärkt. Warum ist das (immer noch) so? Wann und wie wird (Doing) Gender gelernt? Welchen Einfluss haben die sich wandelnden Geschlechterverhältnisse und die Vervielfältigungen von Geschlecht auf Kindheit und Jugendphase? Und was bedeutet es für Kinder, Jugendliche oder Eltern, wenn sie sich nicht den heteronormativen Strukturen anpassen?
Fragen wie diesen widmet sich der Schwerpunkt in einer Zusammenführung von Gender- und Kindheits- bzw. Jugendforschung. Bettina Kleiner beschäftigt sich mittels narrativer Interviews den Erfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Jugendlichen im schulischen Alltag. Melanie Kubandt geht im Feld der Kindertageseinrichtungen der Frage nach, wie dort Doing-Gender-Prozesse ablaufen. Sophie Domann und Tanja Rusack rekonstruieren anhand von Gruppendiskussionen und narrativen Interviews mit Jugendlichen aus der Kinder- und Jugendhilfe deren Vorstellungen von Gender und Sexualität und die Rahmung durch pädagogische Angebote. Diese und die weiteren Beiträge geben einen Einblick in das Potenzial von Forschung zu Gender und Generation.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Die Beiträge des Journals Nr. 38 beschäftigen sich in einer Filmanalyse mit dem Zusammenhang zwischen Stadtraum und Geschlecht, diskutieren aus Sicht der theoretischen Philosophie das Verhältnis von Anerkennung und Liebe bei Fichte und Beauvoirs Gegenposition und untersuchen das Potenzial von Karriereplanung und Personalentwicklung bezogen auf Lehrbeauftragte. Einen Blick zurück auf ihre Wissenschaftslaufbahn wirft die Musikwissenschaftlerin Ute Büchter-Römer in einem Interview. Außerdem stellen sich die 13 neuen ProfessorInnen, deren Genderdenominationen über das „Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen“ gefördert werden, vor. Projektvorstellungen, Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen geben weitere Einblicke in aktuelle Forschung und Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-38_Netzwerk_FGF.pdf

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Eine neue Studie, an der EKfG-Mitglied Prof. Dr. Anke Hinney von der LVR-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters federführend beteiligt ist, hat erste Gene gefunden, die Magersucht begünstigen und gleichzeitig das Körpergewicht regeln. „Es stellte sich für uns sehr deutlich heraus, dass die Gene in einem der Bereiche fast ausschließlich das Körpergewicht bei Frauen beeinflussen. Und weil Frauen etwa zehnmal häufiger an der Essstörung Anorexia nervosa erkranken als Männer, ist dieses Ergebnis natürlich hochrelevant“, so Prof. Hinney. Die Wissenschaftlerin wurde unterstützt vom Landesprogramm für Geschlechtergerechte Hochschulen - Programmstrang Förderung von Denominationen in der Genderforschung.
Weitere Informationen: http://dx.doi.org/10.1038/MP.2016.71