Aktuelles

Neues an der UDE

Wahl der Gleichstellungsbeauftragten


Humboldt-Stipendiatin in der Chemie


Frauen zahlen den Preis für ein funktionierendes Familienleben

Weniger Lohn, weil „typisch Frau“?

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Drei neue Genderprofessuren für die UDE


Veranstaltungen an der UDE

Väter-Kinder-Treffen

Herbstakademie für Promovierende

Workshop "Gender und Diversity(Management)

Erfahrungsaustausch von Mitarbeiter_innen in Sekretariaten

13. Karriereforum „Forschungsförderung für Postdocs“

Workshop "Neue Strategien für mehr Attraktivität von Studiengängen im Energiebereich"


Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Tagungsdokumentation "Ready for Dialogue"

Liebe – Annäherungen aus Geschlechterperspektive

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Neues an der UDE

Wahl der Gleichstellungsbeauftragten

Am 07. Oktober 2016 findet die nächste Wahl der Gleichstellungsbeauftragten und ihrer Stellvertreterinnen statt. Die Kanditatinnen werden zunächst von den Wahlfrauen benannt, die anschließende Abstimmung erfolgt durch den vor kurzem selbst neu gewählten Senat.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/gleichstellungsbeauftragte/news

Nano-Forschung gegen Krebs

Humboldt-Stipendiatin in der Chemie

Neue Strategien gegen Krebs finden – das möchte auch Prof. Dr. Xiao-Yu Hu von der Nanjing University. Mögliche Lösungen sucht die 35-jährige Chinesin auf der Nano-Ebene. Als Humboldt-Forschungsstipendiatin für erfahrene Wissenschaftler ist sie derzeit Gast bei Prof. Dr. Carsten Schmuck an der Fakultät für Chemie der UDE.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9503

Auswertung zum Gender Time Gap in Deutschland

Frauen zahlen den Preis für ein funktionierendes Familienleben

Immer mehr Frauen sind erwerbstätig, doch nach wie vor klafft bei Lohn und Arbeitszeit eine Lücke zwischen den Geschlechtern. Vor allem Mütter sind meist ausschließlich in Teilzeitjobs tätig. Mit durchschnittlich 30,1 Wochenstunden arbeiteten Frauen im Jahr 2015 hierzulande 8,2 Stunden kürzer als die Männer – und zahlen mit dieser sogenannten Gender Time Gap den Preis für ein funktionierendes Familienleben. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im Informationsportal Sozialpolitik aktuell veröffentlicht wurde.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9525

Neues Forschungsprojekt am IAQ

Weniger Lohn, weil „typisch Frau“?

Dass in „typischen Frauenberufen“ weniger verdient wird, ist häufig nicht gerechtfertigt. Darauf deuten erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) in Kooperation mit dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hin, das die „Blinden Flecken in der Ursachenanalyse des Gender Pay Gaps“ untersucht.
Bei den Analysen zur Bereinigung des Gender Pay Gaps wird berechnet, wie groß die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern ausfallen würde, wenn es zwischen Frauen und Männern am Arbeitsmarkt keine Unterschiede gäbe. Wenn also weibliche und männliche Beschäftigte vergleichbar wären hinsichtlich ihrer Qualifikationen, ihres ausgeübten Berufs, ihrer beruflichen Positionierung, ihrer Erwerbsverläufe und ihrer Arbeitszeiten. Grundsätzlich kommen diese Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass der bereinigte Gender Pay Gap für Deutschland kleiner ausfällt als der unbereinigte Lohnunterschied.
Allerdings wird häufig nur der bereinigte Gender Pay Gap als gleichstellungspolitisch relevant betrachtet - dies scheint problematisch, weil die herangezogen Vergleichsfaktoren selbst nicht frei von Diskriminierung sind.  Wenn Frauen deshalb weniger verdienen, weil sie häufiger in den schlechter bezahlten Berufen beschäftigt sind, muss dies nicht zwangsläufig legitim sein. Denn dies geht auf die gesellschaftliche Abwertung typisch weiblicher Tätigkeiten zurück, ist also eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, kritisieren die IAQ-Forscherinnen. Bislang ist die Relevanz solcher Erklärungsansätze jedoch noch nicht statistisch geprüft worden. Diese Forschungslücke versucht das aktuelle Forschungsprojekt zumindest teilweise zu schließen.
Weitere Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Ute Klammer, Tel. 0203/379-1827, ute.klammer@uni-due.de
Sarah Lillemeier, Tel. 0203/379-2411, sarah.lillemeier@uni-due.de

Eu-Projekt mit UDE-Team aus der Soziologie

Zur Genderdimension von Menschenhandel

Die meisten Opfer von Menschenhändlern werden sexuell ausgebeutet, und das trifft mit 96 Prozent fast ausschließlich Frauen. Zu der Genderdimension von Menschenhandel hat die Europäische Kommission jetzt einen Bericht veröffentlicht, an dem Soziologen der Universität Duisburg-Essen (UDE) mitgearbeitet haben.
In der EU gibt es keine einheitliche Linie, wie mit käuflicher Liebe umgegangen wird. In Deutschland und den Niederlanden etwa ist sie erlaubt. Aber lässt sich der Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung verringern, wenn man die legale Prostitution reguliert? Dies untersuchte ein internationales Team der Lancaster University und der UDE im Auftrag der Europäischen Kommission. Prof. Karen A. Shire, Dr. Birgit Apitzsch und Markus Tünte (UDE) schauten dabei besonders auf zwei Städte: Dortmund und Amsterdam.
Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen und können die englischsprachige Version des Berichts aufrufen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9336
 

Drei neue Genderprofessuren für die UDE

Mit gleich drei Anträgen zur Erweiterung des Forschungsprofils bestehender Professuren war die Universität Duisburg-Essen (UDE) beim Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen erfolgreich. Damit ist die UDE NRW-weit die einzige Hochschule, die drei Professuren mit zusätzlichen 75.000 Euro pro Jahr für drei Jahre finanziert bekommt.
Die drei geförderten UDE-Professorinnen gehören alle dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) an. Zwei von ihnen lehren und forschen an der Medizinischen Fakultät: Prof. Dr. Sigrid Elsenbruch, Experimentelle Psychobiologie unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten sowie Prof. Dr. Anke Hinney, Molekulargenetik von Adipositas und Essstörungen unter Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten.
An der Fakultät für Ingenieurwissenschaften wird künftig Prof. Dr. Nicole Krämer unterstützt mit der Ausrichtung Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation unter Einschluss von Genderperspektiven im Umgang mit neuen Technologien.
Für beide Fakultäten sind es die ersten Genderprofessuren. Die neue geschlechtsspezifische Ausrichtung bleibt für mindestens sechs Jahre bestehen.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=9221
https://www.uni-due.de/ekfg/neue_genderprofessuren.php

 

Veranstaltungen an der UDE

Väter-Kinder-Treffen

Immer mehr Väter nehmen ihre Rolle aktiv wahr. So auch an der UDE und am Uniklinikum Essen. Dabei ergeben sich für diese Väter einige Fragen, z. B.: Wie kann ich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten? Was kommt auf mich am Arbeitsplatz zu, worauf muss ich achten? Im Rahmen eines informellen gemeinsamen Frühstücks können diese und andere Fragen geklärt werden.
Das Väter-Kinder-Treffen findet statt am 10. September 2016 am Campus Essen.
Weitere Informtion erhalten Sie in Kürze unter folgendem Link: https://www.uni-due.de/elternservice/aktuelles.shtml

 

Angebot des ScienceCareerNet Ruhr

Herbstakademie für Promovierende

Die Herbstakademie ist eine gemeinsame Veranstaltung des Nachwuchsförderprogramms „ScienceCareerNet-Ruhr“. Sie wurde konzipiert um Promovierende der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) fachübergreifende Unterstützung in ihrer Karriereentwicklung zu bieten.
Im diesjährigen Programm finden sich Veranstaltung zur Reflektion und Organisation im Promotionsprozess, Konfliktmanagement im Wissenschaftsalltag, Kommunikations- und Stimmtraining, Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben und Umgang mit Arbeitsgruppen.
Die Herbstakademie findet vom 19.-21. September 2016, im Gerhard-Mercator-Haus in Duisburg statt. 
Weitere Informationen: http://www.scn-ruhr.de/akademie/herbst/programm.html

Schnittstelle E-Learning

Workshop "Gender und Diversity (Management)"

Der Workshop Gender und Diversity (Management) am Learning Lab beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie digitale Informationsangebote und offene Bildungsressourcen als Motor für die Kompetenzentwicklung im Bereich Gender & Diversity genutzt werden können. Er richtet sich an Akteur/inn/en aus dem Bereich Gender & Diversity (Management) sowie interessierte E-Learning Beauftragte aus Hochschulen und der Erwachsenenbildung. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, sich über eigene Fragestellungen auszutauschen sowie Einblicke in konkrete Umsetzungsbeispiele zu erhalten.
Der Workshop findet am 22. September, vom 10.00 bis 16.00 Uhr am Campus Essen statt.
Weitere Informationen: http://mediendidaktik.uni-due.de/elnrw/GenderUndDiversity

UDE Netzwerk Sekretariate (UNS)

Erfahrungsaustausch von Mitarbeiter_innen in Sekretariaten

Das UDE Netzwerk Sekretariate (UNS) veranstaltet zweimal jährlich ein Treffen, um den Wissensaustausch untereinander fakultäts- und campusübergreifend zu fördern und zu verstetigen, sich gegenseitig Hilfe und Unterstützung zu bieten, Einblick in übergreifende Strukturen und Entwicklungen der UDE zu erhalten, Einblick in übergreifende Strukturen und Entwicklungen der UDE zu erhalten und gezielte Fortbildungsangebote zu ermitteln. Das Netzwerk umfasst mittlerweile über 170 Beteiligte. 
Das nächste Treffen findet am 27. September 2016 am Campus Duisburg statt.
Weitere Informationen: https://www.uni-due.de/uns/

Veranstaltung des ScienceCareerNet Ruhr

13. Karriereforum „Forschungsförderung für Postdocs“

Das Karriereforum richtet sich an den fortgeschrittenen wissenschaftlichen Nachwuchs aller Fächergruppen und findet zweimal im Jahr statt. Die eintägige Veranstaltung bietet Postdocs und Habilitand/innen umfassende Informationen und intensive Gespräche mit hochkarätigen Playern aus Wissenschaft und Wirtschaft. In konzentrierter Form zeigt es individuelle Möglichkeiten der Laufbahnplanung auf und bietet die Chance, sich mit Expert/innen zu hochschulpolitischen und karriererelevanten Themen auf hohem Niveau auszutauschen. Außerdem ermöglicht das Karriereforum eine (inter-)disziplinäre Vernetzung mit anderen Wissenschaftler/innen im Ruhrgebiet.
Das nächste Karriereforum findet am 06. Oktober 2016 im Erich-Brost-Haus der TU Dortmund statt.
Weitere Informationen: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/programm.html

 

BMBF-Projekts "GENERGIE - Gender in der Energietechnik"

Workshop "Neue Strategien für mehr Attraktivität von Studiengängen im Energiebereich"

Das Projekt "Gender in der Energietechnik" bringt ExpertInnen aus dem In- und Ausland aus dem Bereich Gender und dem Bereich Energietechnik zusammen, um gemeinsam Genderaspekte für Hochschulausbildung und Forschung zu erarbeiten.
Der Workshop bietet Raum für den Austausch zu Indikatoren, Statistiken sowie erfolgreichen Ansätzen, um mehr Frauen an das Studium energierelevanter Themen heranzuführen; in kleineren Gruppen werden Lerneffekte, Strategien und Werkzeuge aus verschiedenen Technik-Bereichen auf den Energiesektor angewendet.
Der Workshop wird vom Steinbeis-Europa-Zentrum unter Kooperation des Essener Kollegs für Geschlechterforschung und des Wissenschaftsladen Bonn e.V. veranstaltet und findet am 13. Oktober 2016, von 10:00-15.30 Uhr, im NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) in Duisburg statt.
Weitere Informationen: http://www.genergietechnik.eu/genergie/pages/13794-programm-duisburg

 

Neu erschienen an der UDE

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 38/2016

Die Beiträge des Journals Nr. 38 beschäftigen sich in einer Filmanalyse mit dem Zusammenhang zwischen Stadtraum und Geschlecht, diskutieren aus Sicht der theoretischen Philosophie das Verhältnis von Anerkennung und Liebe bei Fichte und Beauvoirs Gegenposition und untersuchen das Potenzial von Karriereplanung und Personalentwicklung bezogen auf Lehrbeauftragte. Einen Blick zurück auf ihre Wissenschaftslaufbahn wirft die Musikwissenschaftlerin Ute Büchter-Römer in einem Interview. Außerdem stellen sich die 13 neuen ProfessorInnen, deren Genderdenominationen über das „Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen“ gefördert werden, vor. Projektvorstellungen, Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen geben weitere Einblicke in aktuelle Forschung und Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter folgendem Link: http://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/Journal-38_Netzwerk_FGF.pdf

Ausgabe 2/16 der Zeitschrift GENDER

Normalität dekonstruieren: queere Perspektiven

Queer – damit ist nicht nur die Anerkennung der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Seinsweisen verbunden, sondern auch eine grundsätzliche Infragestellung sozialer Ordnungen, die über Dominanz und Unterordnung, Ein- und Ausschlüsse funktionieren. Welchen politischen Herausforderungen, theoretischen Fragen und empirischen Leerstellen muss sich ein queeres Projekt heute stellen? Dieser Frage wird im aktuellen GENDER-Schwerpunkt nachgegangen. So thematisiert Nicole Shephard das Potenzial queerer Perspektiven in den Diskussionen um Transnationalität, Migrationsforschung und Intersektionalität. Einen Einblick in die Lebensrealitäten nicht-heterosexueller und nicht-cisgeschlechtlicher Jugendlicher geben Claudia Krell und Kerstin Oldemeier, die Ergebnisse ihrer Studie „Coming-out – und dann …?!“ präsentieren. Die Beiträge sind auch Anzeichen dafür, dass queere Perspektiven in Forschung und Praxis angekommen sind und zur Auseinandersetzung herausfordern.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Studie zu genetischen Mechanismen bei der Gewichtsregulation

Eine neue Studie, an der EKfG-Mitglied Prof. Dr. Anke Hinney von der LVR-Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters federführend beteiligt ist, hat erste Gene gefunden, die Magersucht begünstigen und gleichzeitig das Körpergewicht regeln. „Es stellte sich für uns sehr deutlich heraus, dass die Gene in einem der Bereiche fast ausschließlich das Körpergewicht bei Frauen beeinflussen. Und weil Frauen etwa zehnmal häufiger an der Essstörung Anorexia nervosa erkranken als Männer, ist dieses Ergebnis natürlich hochrelevant“, so Prof. Hinney. Die Wissenschaftlerin wurde unterstützt vom Landesprogramm für Geschlechtergerechte Hochschulen - Programmstrang Förderung von Denominationen in der Genderforschung.
Weitere Informationen: http://dx.doi.org/10.1038/MP.2016.71

Tagungsdokumentation "Ready for Dialogue"

Am 5. November 2015 trafen sich in Berlin rund 120 Vertreterinnen und Vertreter nationaler und europäischer Zusammenschlüsse, Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen, die sich für die Integration der Geschlechterdimension in Wissenschaft und Forschung einsetzen. Die internationale Fachtagung wurde vom Essener Kolleg für Geschlechterforschung und der Europäischen Partnerorganisation European Platform of Women Scientists (EPWS) initiiert. Zentraler Diskussionspunkt war der Vorschlag, einen neuen strategischen Dialog der zentralen Stakeholder des Wissenschaftssystems ins Leben zu rufen, um die Wissensebene und die Handlungsebene intensiver in Austausch zu bringen. Die schriftliche Dokumentation der Tagung jetzt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Bände stehen auf der www.ready-for-dialogue.de unter der Rubrik Tagungsdokumentation zum Download zur Verfügung.

Studien Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 23

Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht

Welche Bedeutung haben Netzwerke sowohl für eine geschlechtergerechte Veränderung der Hochschullandschaft als auch für die Lebenspraxis von Akademikerinnen und die Formierung von Genderwissen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie „Netzwerke im Schnittfeld von Organisation, Wissen und Geschlecht”, die von Uta C. Schmidt und Beate Kortendiek herausgegeben wird. Unter den Schlagworten Netzwerkforschung, Netzwerkorganisation, Netzwerkwissen, Netzwerkfragen und Netzwerkpraxis wird Einblick in aktuelle Forschungsperspektiven, in das Erfahrungswissen von Netzwerkerinnen und in konkrete Vernetzungspraxen gegeben.
Zur Online-Version der Ausgabe gelangen Sie hier.

Gender Sonderheft 3

Bewegung/en. Beiträge zur 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien

Das Sonderheft versammelt unterschiedlichste Beiträge der 5. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender e. V., welche die Dynamiken, Auseinandersetzungen, Konflikte und Kämpfe, die sich um Geschlechterkonstruktionen und Geschlechter(un)ordnungen ereignen, in den Blick genommen hat. Dabei steht der Plural sowohl für die Fülle historischer und zeitgenössischer Bewegungen als auch für die Vielfalt der theoretischen, disziplinären, methodischen und empirischen Auseinandersetzungen mit Veränderbarkeit und Veränderungen. Gegenstand des Sonderhefts sind somit Bewegung/en in ihrer Vieldeutigkeit; verschiedene ‚Bewegungen‘ stehen hier als politische Stellungnahmen und soziale Praxen im Zentrum.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.