Forschungsaufenthalt in den USA

Duke-University

 

Forschungsaufenthalt in den USA?
Reinschnuppern in ein anderes Wissenschaftssystem?
German Studies statt Germanistik?

 

Der Fachbereich Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen bietet jährlich drei Doktorand/inn/en der Germanistik oder ihrer Nachbarfächer einen finanziell geförderten Studien- und Forschungsaufenthalt an.

Im Rahmen eines Kurzzeit-Austauschs (short term-exchange) haben junge Wissenschaftler/innen die Möglichkeit, einen Monat lang die renommierte Duke University in Durham, North Carolina zu besuchen, eine amerikanische Spitzenuniversität in privater Trägerschaft, um dort Auslandserfahrungen zu sammeln.

Während des Gastaufenthalts gewinnen sie Einblicke in die Arbeit eines anderen, oftmals vorbildlich genannten Hochschul- und Forschungssystems und gewinnen auch im Blick auf ihre eigenen Dissertationsprojekte eine neue, internationale Perspektive. Sie nehmen an Seminaren und Konferenzen teil und stellen im Kreis der dortigen graduate students und Professor/inn/en ihre Projekte vor.

 

  

Rückkoppelungen

"Duke in Essen"

 

 

Im Gegenzug können Doktorand/inn/en (graduate students) und jüngere Dozent/inn/en aus dem Department of Germanic Languages and Literatures von Duke University jeweils im Juni die Universität Duisburg-Essen besuchen.

 

Während ihres Aufenthalts lernen sie die Organisation und Arbeitsweise einer großen deutschen Universität und besonders den Lehr- und Forschungsbetrieb der Essener Germanistik kennen, indem sie an Lehrveranstaltungen, Kolloquien und Vorträgen in den verschiedenen Teilfächern der Germanistik, aber auch in  Nachbarfächern wie Philosophie, Geschichte, Kunstgeschichte und Turkologie teilnehmen, an dem Autorenseminar unseres jeweiligen poet in residence partizipieren, das Literaturwissenschaftliche Kolloquium besuchen und natürlich ihre eigenen Forschungspläne durch Recherchen „vor Ort“ weiter verfolgen.

 

 

Dafür bieten sich Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute in  der Region an, beispielsweise das Kulturwissenschaftliche Institut der Universitätsallianz Metropole Ruhr in Essen, das KWI, oder das Zentrum für Türkeistudien und auch andere Universitäten von Köln über Bonn und Aachen bis Münster.

Für die Diskussion der individuellen Arbeitsprojekte stehen Professor/inn/en aus dem Fach Germanistik und aus Nachbarfächern zur Verfügung. Die Professor/inn/en der Fächer Sprachdidaktik/Deutsch als Fremdsprache sind zur Beratung in Unterrichtsfragen und zum Austausch von Materialen bereit. Bei Bedarf wird ein spezielles Kompakt-Programm (z. B. Wissenschaftssprache) organisiert.

 

 

Und nicht zuletzt sollen unsere Besucher (und durch sie auch ihre künftigen Studierenden) einen vertieften Einblick in die Geschichte, die Sozialstruktur sowie das künstlerische und kulturelle Leben der Rhein-Ruhr-Region gewinnen.