Konzept & Behandlungsschwerpunkte

Konzept

Wir arbeiten in der Hochschulambulanz für Psychische Gesundheit (HPG) mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von bewussten und nicht-bewussten Lernprozessen sind.

Zu Beginn der Behandlung wird gemeinsam mit dem*der Patient*in erarbeitet, welche lebensgeschichtlichen Bedingungen zur Entstehung der Problematik beigetragen haben und wie die aktuelle Situation und das aktuelle Verhalten dazu führen, dass die Symptomatik aufrechterhalten wird.

Auf dieser Grundlage werden von Therapeut*in und Patient*in gemeinsam die Therapieziele und der Behandlungsplan festgelegt. In der Verhaltenstherapie soll der*die Patient*in zur aktiven Veränderung seines*ihres Handelns, Denkens und Fühlens motiviert und angeleitet werden. Dabei werden die bereits vorhandenen Stärken und Fähigkeiten herausgearbeitet und für den Veränderungsprozess nutzbar gemacht.

Behandlungsschwerpunkte

Unser Behandlungsangebot richtet sich vorwiegend an Erwachsene, die unter psychischen Erkrankungen leiden. Im Einzelfall können auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an der HPG behandelt werden.

Wir decken die gesamte Bandbreite psychischer Problembereiche ab. Dazu gehören u.A.:

  • Depressionen
  • Ängste
  • Zwänge
  • Tics
  • Essstörungen
  • Reaktionen auf belastende oder traumatische Erfahrungen
  • Anpassungsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Schizophrenie und andere psychotische Störungen
  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Somatoforme Störungen
  • Schlafstörungen

Im Rahmen der ambulanten Therapie an unserer Hochschulambulanz können stoffgebundene Entzugsbehandlungen, u. a. aufgrund der fehlenden ärztlichen Begleitung, leider nicht durchgeführt werden. Ambulante Nachbehandlungen eines Entzugs sind jedoch möglich.

In akuten Krisensituationen oder Notfällen können Sie sich an die angegebenen Notfalladressen wenden.