Forschungsschwerpunkt: Ferroika

Ferroelektrika und ihr elektrisches Verhalten

​Oxide sind der klassische Wegbegleiter der Arbeitsgruppe. Insbesondere Ferroelektrika und ihr elektrisches Verhalten sind Teile der fundamentalen Expertise am Institut. Dabei spielen Aspekte der Zuverlässigkeit und Ermüdungsmechanismen eine große Rolle sowie die Herstellung von Nanopartikeln bis hin zu Keramiken dieser Perovskite.

Ferroelekrika bilden die Grundlage für die uns in quasi allen elektronischen Geräten begegnenden keramischen Kondensatoren. Ebenso sind sie für Piezoelektrika unabdingbare Basiswerkstoffe, die Ultraschall, Smart Materials, Echolote, Non-Destructive Testing, nichtlinear Optik, Filter in Handys usw. ermöglichen. Im Institut werden vertieft Relaxorferroelektrika untersucht, die durch ihre komplexe innere Struktur (das Foto zeigt hierzu die schönen innneren Formen des keramischen Gefüges) maximale Werkstoffkoeffizienten ermöglichen. Ferner wird seit geraumer Zeit die zusätzliche Komplexität von Multiferroika genauer betrachtet. Im Rahmen der DFG-Forschungsgruppe 1509 wurden Komposite untersucht, die elektrische and magnetische Speichereigenschaften koppeln und so potentiell exzellente Computerspreicher mit sehr geringem Energieverbrauch ermöglichen können. Seit kurzem sind auch intrinsische Multiferroics, insbesondere deren Raumtemperaturvertreter Bismuth-Ferrit, von großem Interesse.

Als Besonderheit der Methodik ist die Rasterkraftmikroskopie zu nennen, die auf der Nanometerskale Funktionseigenschaften auf Materialoberflächen zu untersuchen gestattet.

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Kontakt

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Doru C. Lupascu
Prof. Dr. rer. nat. habil.

 

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