Polymorphismus wichtig für Therapie mit Farnesyltransferase-Inhibitoren

18.12.2015 
Ein funktioneller Polymorphismus im FNTB-Promotor identifiziert Patientinnen mit Ovarialkarzinom, denen eine Therapie mit dem Farnesyltransferase-Inhibitor Lonafarnib schadet.

Die Genotypisierung von 57 Patientinnen aus der Phase II Studie „AGO-OVAR-15“ konnte zeigen, dass die Progressionsfreie Überlebenszeit unter Behandlung mit dem Farnesyltransferase-Inhibitor (FTI) Lonafarnib zusätzlich zur Standard-Chemotherapie signifikant mit einem Polymorphismus in der Promotorregion der ß-Untereinheit der Farnesyltransferase (FNTB rs11623866) assoziiert ist. Bei Vorliegen des GG-Genotyps wurde unter zusätzlicher Lonafarnib-Behandlung eine Mediane Progressionsfreie Überlebenszeit von 10 Monaten beobachtet, während bei alleiniger Standard-Chemotherapie die Überlebenszeit 40 Monate betrug. Ziel ist es nun den möglichen Effekt dieses Polymorphismus auch in anderen Studienkollektiven zu untersuchen, in denen Patienten einen Response auf FTI zeigten, um so den Polymorphismus als möglichen Biomarker für eine Personalisierung, also Vorauswahl der geeigneten Patienten für eine FTI-Therapie zu evaluieren.

Zum Artikel: Bachmann HS et al., Br J Clin Pharmacol. Nov 2015

Posterpreis für Henning Verhasselt

08.12.2015
Einen schönen Erfolg erzielte Henning Verhasselt, Doktorand aus der Arbeitsgruppe von PD Dr. Bachmann, im Rahmen  des 14. Forschungstages der Medizinischen Fakultät am 20.11.2015 mit seiner Arbeit "Promoter characterization of the ß-subunit of the human farnesyltransferase".

Er erhielt einen der Posterpreise.
Die Jury wählte von den rund 160 Posterpräsentationen 14 Poster aus, die mit einem Preisgeld von je 250 Euro prämiert wurden.

"Genetische Disposition verdoppelt Herzinfarktrisiko bei Männern"

08.01.2015
Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ist der Nachweis gelungen, dass eine bestimmte genetische Disposition das Risiko eines Herzinfarktes bei Männern mindestens verdoppelt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des UK-Essen oder auf dieser Seiter unter "Publikationen" 

Aktuelles

Information für Einsender
zur genetischen Diagnostik

Ab dem 03.04.2019 bieten wir Ihnen eine erweiterte genetische Analytik zur Thiopurin-Toxizität sowie zur
Dosierungsanpassung bei Tacrolimus/Sirolimus/Ciclosporin-Therapie an.

Bitte laden Sie sich hierzu den
aktualisierten Anforderungsbogen herunter.

Kontakt zum Institut

Prof. Dr. med. Winfried Siffert
Institut für Pharmakogenetik
Medizinisches Forschungszentrum
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55
45122 Essen

Fon: +49 201 - 723 3470
Fax: +49 201 - 723 5968

Diagnostik

Für Einsender aus den
Fachabteilungen des
Universitätsklinikums Essen
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Bitte senden Sie uns die Probe (1 x 2,7 ml EDTA-Röhrchen) und den
ausgefüllten Anforderungsbogen in einem Briefumschlag oder einem Druckverschlussbeutel über den
internen Transportdienst zu.

Befundauskunft

Wichtige Information für alle
Fachabteilungen aus dem
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Unsere Befunde sind über das medico-System abrufbar.
Eine bebilderte "Wegbeschreibung" zu unseren Befunden können Sie hier herunterladen.

Iso 9001 2015