Aktuelles / Termine

Aktuelle Informationen und Termine

Das Simulations-Patienten-Programm informiert auf dieser Seiten über aktuelle Veranstaltungen, Termine, Forschungsprojekte und Neuigkeiten rund um das Programm.

Termine SPP 2019

12. Juli 2019 U-Kurs Prüfungen

17. - 19. Juli 2019 OSCE-Prüfungen

25.- 28. September 2019 GMA-Jahrestag in Frankfurt

Termine Netzwerk:

5.  Dezember 2018 Netzwerktreffen + Kooperation mit Krankenpflegeschule NRW

14.  Januar 2019 "Bochumer IPE-Gespräche"

6.    März 2019    SPP Netzwerktreffen

13.  Juni 2019      SPP Netzwerktreffen (13:00 -16:00)

14.  Juni 2019      "Tag der Lehre" Essen ( 10:00 - 16:00)

Klinischer Untersuchungskurs

Jeden Montag und Mittwoch kommen Simulations-Patienten zum Einsatz zur Anamneseerhebung und der Untersuchung:

  • des akuten Abdomens (Blinddarmdurchbruch) in der Allgemeinchirurgie
  • der großen Gelenke beim Trauma-Patienten in der Unfallchirurgie
  • des Nervensystems in der Neurologie
  • der Lunge in der Inneren Medizin
  • der Pupillomotorik und Visusprüfung in der Augenheilkunde

Alarm auf einem Waldweg in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum Essen. Der Fahrer eines Kleintransporters hat am Steuer das Bewusstsein verloren und ist ungebremst in eine Wandergruppe und mehrere Radfahrer gerast. Es gibt zwei Tote und viele Verletzte. Bei Polizei und Feuerwehr gehen zahllose Notrufe ein. Doch zum Glück ist alles nur eine Übung im Rahmen der Notfallmedizinischen Sommerakademie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen! Hier lernen Essener Medizinstudierende unter realistischen Bedingungen, mit einem Massenanfall von Verletzten umzugehen.

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Ein Simulations-Patient demonstriert den Simulator

Immer mehr Deutsche, etwa 16 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, sind stark übergewichtig (adipös): Dies stellt die ärztliche Betreuung vor neue Herausforderungen. Häufig ist die Beweglichkeit der Betroffenen eingeschränkt und einfache Verrichtungen wie beispielsweise das An- und Ausziehen fallen mitunter schwer. Damit Ärztinnen und Ärzte von morgen den richtigen Umgang mit dieser Patientengruppe lernen, integriert die Medizinische Fakultät ab dem Sommersemester 2015 spezielle Simulatoren in ihren Studierendenunterricht: Über den Einsatz von Adipositas-Anzügen erfahren die Studierenden dann am eigenen Leibe, welche Einschränkungen starkes Übergewicht mit sich bringen kann.

Die Anzüge bestehen im Wesentlichen aus zwei Teilen: Direkt am Körper werden rund 20 Kilogramm Gewicht angebracht, verteilt auf Bauch, Rücken und Oberschenkel. Darüber kommt dann ein Anzug aus Schaumstoff, welcher die Silhouette eines Menschen mit einem BMI von etwa 40 nachbildet. Die dritte und letzte Schicht besteht aus ganz normaler Kleidung. Ziehen die Studierenden den Adipositas-Anzug an, merken sie, wie sich das Körpergefühl verändert. Aber nicht nur die Studierenden selber sollen die Simulatoren tragen. Simulations-Patienten werden die Anzüge ebenfalls einsetzen und den angehenden Ärzten so in Behandlungssituationen gegenüber treten.

Die Adipositas-Anzüge wurden auf Antrag des Simulations-Patienten-Programms und des Instituts für Allgemeinmedizin angeschafft.

Anfragen für den Einsatz in der Lehre können an Herrn Andreas Edelhoff Tel. 1973, Simulationskoordinator im LLZ gerichtet werden.

Teile der Ausstattung wurde von der Bekleidungsfirma Wilhelm Steelerstr. 154 in Essen gesponsert. Dafür herzlichen Dank!

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Die Kooperationspartner der dritten Säule des EI-AP-K-Projektes mit NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (untere Reihe, Mitte)

Laut Studien des AOK-Bundesverbandes verstehen 25 Prozent aller Deutschen ihre behandelnde Ärztin oder ihren behandelnden Arzt nicht. Besonders schwierig wird es, wenn Ärztin und Arzt, Patientin und Patient sowie Pflegende aus unterschiedlichen Ländern kommen und verschiedene Sprachen, Kulturen und Religionen aufeinander treffen. Grundlegende Sprachkenntnisse, Verständnis für die jeweiligen kulturellen Hintergründe und Empathie sind daher entscheidende Faktoren für gute zwischenmenschliche Kommunikation und eine optimale Behandlung.

Um die über 5.000 ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die zurzeit in den Kliniken in NRW arbeiten, und ihre Stationsteams hierbei zu unterstützen, haben Forscherinnen und Forscher am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) in Zusammenarbeit mit den Akademischen Lehrkrankenhäusern Stiftung Krankenhaus Bethanien aus Moers sowie dem Alfried Krupp Krankenhaus aus Essen ein fünfjähriges Modellprojekt zur „Empathisch-Interkulturellen Arzt-Patienten-Kommunikation“ (EI-AP-K) gestartet. Hierbei wollen sie u. a. Dozentinnen und Dozenten ausbilden, die dann NRW-weit Projekte zur Vermittlung von empathischer-interkultureller und patientengerechter Kommunikation aufbauen. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) fördert diese Lehrplanentwicklung mit rund 1 Mio. Euro.

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Angelika Hiroko Fritz, Leiterin Netzzentrum NRW Simulations-Patienten-Programm, Simulations-Patient nach Herz-OP und Stefanie Merse, Ärztliche Leiterin Simulations-Patienten-Programms der Medizinischen Fakultät Essen

Seit zehn Jahren setzt die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) Simulations-Patienten für die Ausbildung der Studierenden ein. Mit ihrer Hilfe lernen die angehenden Ärztinnen und Ärzte, die richtigen Fragen zu stellen und dabei auch den richtigen Ton im Umgang mit ihren Patienten zu treffen. Denn heute weiß man, dass eine empathische Kommunikation entscheidend zum Erfolg einer Therapie beiträgt.

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze lobte das Essener Simulations-Patienten-Programm als einen wichtigen Teil des modernen Medizinstudiums.

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