Simultionspatienten-Programm

Patientengespräch erlernen Herzlich willkommen auf den Seiten des Simulations-Patienten-Programms (SPP)!

Wir bieten unseren Studierenden ein breitgefächertes unterstützendes Unterrichtsangebot mit Simulations-Patienten an. Viele Fächer setzten Simulations-Patienten gezielt im Unterricht von Gesprächs- und praktischen Untersuchungstechniken ein. Dabei wird der Arzt-Simulations-Patienten-Kontakt dem direkten Kontakt zwischen Arzt und Patient vorgelagert.

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Wertvolles Feedback: Was das Programm bietet

Die eigens für die verschiedenen Krankheitsbilder ausgebildeten Simulations-Patienten geben den Studierenden gezieltes Feedback und leisten so einen wertvollen Beitrag, damit die Ärzte von Morgen ihren Patientinnen und Patienten nicht nur kompetent und empathisch gegenübertreten, sondern dabei auch schon gelernt haben die richtigen Fragen zu stellen und den jeweils richtigen Ton zu treffen. So üben die Studierenden unter Supervision mit Hilfe der Simulations-Patienten Anamnesegespräche, klinische Untersuchungen bis hin zum Überbringen schwieriger Nachrichten.

Die Angebote sind heute bereits an vielen Stellen fester Bestandteil des Studiums. In der vorklinischen Ausbildung gibt es die ersten Simulations-Patienten-Kontakte, welche zu Beginn der klinischen Ausbildung als fester Bestandteil des klinischen Untersuchungskurses strukturiert fortgeführt werden. Im Verlauf des Studiums werden Simulations-Patienten unter anderem im Rahmen der OSCE-Prüfungen am Ende des 4. klinischen Semesters regelmäßig eingesetzt, um die erworbenen praktischen und kommunikativen Kompetenzen zu überprüfen. Im fünften klinischen Semester werden Simulations-Patienten im Rahmen des Psychosomatik Seminars eingesetzt.

Die Notfallmedizinische Sommerakademie des SkillsLab der Medizinischen Fakultät stellt hohe Anforderungen an die Simulations-Patienten, welche bei langen Notfallszenarien mit eingesetzt werden. Bei einem sogenannten MANV-Fall, dem simulierten Massenanfall von Verletzen, üben die frisch ausgebildeten Studierenden auf Notarztniveau und unter realistischen Bedingungen das Versorgen und Retten der Verletzten im Zusammenspiel mit professionellen Rettungskräften.

Das Pilotprojekt „Ärztlicher Umgang mit häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch“ rundet die longitudinale Gesprächsführung kurz vor dem Praktischen Jahr (PJ) ab.

Am Standort Essen ist das Simulations-Patienten Programm Netzzentrum NRW angesiedelt, in dem sämtliche SPP der Medizinischen Fakultäten in NRW vernetzt sind und  welches einen engen fachlichen Austausch fördert