Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien / Social Media

Aktuelles

März 2020 Verschiebung von Lehrveranstaltungen und Vorlesungsbeginn

Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus setzen wir auf Empfehlung der Hochschulleitung unsere Lehrveranstaltungen und Prüfungen bis vorraussichtlich zum 19.04.2020 aus.

Mehr Informationen können hier gefunden werden.

Mehr lesen

Januar 2020 Lehrstuhl erhält DAAD-Förderung für Projekt mit der Universität Wollongong in Australien

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Stieglitz hat im Zuge der Programme des projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) des Deutschen akademischen Austauschdienstes (DAAD) eine Projektförderung bewilligt bekommen.

 

Mehr lesen

Mai 2019 Lehrstuhl veröffentlicht Bericht zur Twitter-Kommunikation zur EU-Wahl 2019

Über einen Zeitraum von anderthalb Monaten hat der Lehrstuhl 643.182 Tweets von 168.948 Autoren im Bezug zur EU-Wahl gesammelt und ausgewertet. 

Hier kann der Bericht heruntergeladen werden.

Mehr lesen

März 2020Verschiebung von Lehrveranstaltungen und Vorlesungsbeginn

Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus setzen wir auf Empfehlung der Hochschulleitung unsere Lehrveranstaltungen und Prüfungen bis vorraussichtlich zum 19.04.2020 aus. 

Lehrbetrieb und Vorlesungsbeginn des Sommersemesters 2020

Das Rektorat hat in Abstimmung mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW NRW) entschieden, den Semesterbeginn auf den 20. April 2020 zu verschieben. Dies bedeutet, dass der Lehrbetrieb in Präsenzform bis dahin vollständig eingestellt ist. Dies betrifft Lehrveranstaltungen, Übungen, Tutorien, Seminare, Laborpraktika und ggf. weitere Veranstaltungsformen. 

Prüfungen

Alle geplanten Prüfungen, auch E-Prüfungen, ab Montag, den 16. März 2020, sind zunächst abgesagt. Wir werden uns bemühen, sichere Rahmenbedingungen für die Prüfungen zu schaffen, um diese bis zum 20. April 2020 nachzuholen zu können.

Mehr Informationen können hier gefunden werden.

Wir hoffen, durch diese Maßnahmen einen möglichst guten Schutz für alle Angehörigen der UDE sicherzustellen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Gleichzeitig möchten wir auch an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass jede und jeder Einzelne durch Einhaltung von Hygiene-Maßnahmen und die Reduzierung sozialer Kontakte maßgeblich zum eigenen Schutz und dem anderer Menschen beitragen kann.

Januar 2020Lehrstuhl erhält DAAD-Förderung für Projekt mit der Universität Wollongong in Australien

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Stieglitz hat im Zuge der Programme des projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) des Deutschen akademischen Austauschdienstes (DAAD) eine Projektförderung bewilligt bekommen. Der DAAD stellt Gelder bereit mit dem die Nachwuchswissenschaftler des Lehrstuhls an die University of Wollongong im Bundesstaat New South Wales, südlich von Sydney reisen können. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Prof. Rodney Clarke und untersucht Social-Media-Diskussionen welche während Unternehmenskrisen auftreten. Ziel ist es die Diskussionen besser zu analysieren und zu verstehen indem neue Einblicke über die beteiligten Nutzer gewonnen werden. Das Projekt läuft über 2 Jahre bis Ende 2021.

Weitere Informationen zur Universität Wollongong

Weitere Informationen zu Prof. Rodney Clarke 

Weitere Informationen zum PPP des DAAD 

Mai 2019Lehrstuhl veröffentlicht Bericht zur Twitter-Kommunikation zur EU-Wahl 2019

Über einen Zeitraum von anderthalb Monaten hat der Lehrstuhl 643.182 Tweets von 168.948 Autoren im Bezug zur EU-Wahl gesammelt und ausgewertet. Tweets in englischer und deutscher Sprache, welche zwischen dem 1. April 2019 und 17. Mai 2019 verfasst wurden und einen der folgenden Hashtags enthielten, wurden erfasst: #EUElections2019, #EP2019, #Europawahl2019, #EUElections, #EUElection, #Europawahl, #EUWahl, #EUW19, #EP2019, #EE2019.

Die Daten wurden hinsichtlich verschiedenen Kriterien wie der Sichtbarkeit und Aktivität von Accounts oder der Sichtbarkeit von Tweets ausgewertet. Zudem wurden Zusammenhänge zwischen verschiedenen Accounts per Social-Network-Analysen visualisiert.

Der Bericht im PDF-Format kann hier heruntergeladen werden.

März 2019Prof. Stieglitz Editor in neuem BISE-Department

Prof. Stefan Stieglitz ist ab sofort einer der Editoren im Department "Human Computer Interaction and Social Computing" des Business & Information Systems Engineering (BISE) Journals. In dem neu gegründeten Department wird er zusammen mit Prof. Shirley Gregor und Prof. Alexander Mädche Einreichungen zu Themen wie Usability Engineering, User Experience-Design oder neuartige interaktive Technologien und Geräte redaktionell betreuen. Interessierte Autoren sind herzlich dazu eingeladen relevante Artikel einzureichen.

Zur Website des BISE Journals
Weitere Informationen zum Department
Weitere Informationen zum Einreichen

Februar 2019PROCO-Lehrstuhl veröffentlicht EJIS-Artikel zum Einfluss von Social Bots auf die Meinungswahrnehmung in sozialen Medien

In einer demnächst erscheinenden Ausgabe des European Journal of Information Systems (EJIS) veröffentlicht der Lehrstuhl von Prof. Stieglitz einen Artikel, der untersucht, wie Social Bots die öffentliche  Meinung beeinflussen können. Dem liegt die Vermutung zugrunde, dass sie die Tendenz der Nutzer, ihre eigene Meinung zu äußern, beeinflussen, indem sie eine Schweigespirale begünstigen. 

Social Bots, automatisierte Accounts in sozialen Medien, wird nachgesagt, dass sie Einfluss auf den Meinungsbildungsprozess von Nutzern sozialer Medien nehmen. Aus diesem Grund haben sie in jüngster Vergangenheit vermehrt Aufmerksamkeit sowohl aus Medien als auch in der Forschung erfahren. Solch eine Einflussnahme auf die Meinungsbildung konnte bisher, unter Anderem aufgrund methodischer Schwierigkeiten, jedoch nicht konkret beobachtet werden. 

Das Paper mit dem Titel „Are social bots a real threat? An agent-based model of the spiral of silence to analyse the impact of manipulative actors in social networks” nutzt daher einen methodisch innovativen Ansatz um mit Hilfe einer Simulation (über sog. Agent-Based Models) das Potenzial von Social Bots, eine Schweigespirale auszulösen, zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass unter bestimmten Bedingungen bereits eine geringe Anzahl von 4% Bots in einem Netzwerk das Meinungsklima zu deren Gunsten verändern kann.
 
Der Artikel ist aus einer Zusammenarbeit von Teilnehmern des Graduiertenkollegs “User-Centred Social Media” an der Universität Duisburg-Essen hervorgegangen, in welchem Prof. Stieglitz Principal Investigator ist.

Link zum Artikel
Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen
Link zum GRADCO

RISE_Logo

Januar 2019EU fördert Internationales Forschungsprojekt "RISE_SMA"

Koordiniert durch den PROCO-Lehrstuhl an der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt "RISE_SMA – Social Media Analytics für Gesellschaft und Krisen" mit Chancen und Risiken der Wirkung sozialer Medien. RISE_SMA zielt darauf ab, Verfahren der Datenanalysen zu verbessern, um relevante Informationen aus sozialen Medien herauszufiltern und sinnvoll aufzubereiten. Um diese Ziele zu erreichen arbeiten innerhalb des Projekts neun Partnerinstitutionen in Europa, Australien, Lateinamerika und Südostasien zusammen.

Das disziplinübergreifende Netzwerk wird durch die EU mit knapp 1,2 Mio. Euro bis 2022 gefördert. Ihm gehören ausgewählte Spitzenforscher, Technologieunternehmen und politische Akteure an. Eingebunden sind die Universitäten Leiden (Niederlande), Agder (Norwegen), Sydney und Queensland (TU/Australien), UNISINOS (Brasilien) und Padjadjaran (Indonesien) sowie der Softwareentwickler Virtimo in Berlin und die Kommune Kristiansand (Norwegen).

RISE_SMA hat zum Ziel der gestiegenen gesellschaftlichen Bedeutung verschiedener Social Media-Kanäle Rechnung zu tragen. Neben der Rolle und dem Ausmaß in dem diese von privaten, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Akteuren genutzt werden, um Informationen und Botschaften zu verbreiten wird auch die Rolle als Informationsmedium z.B. in Naturkatastrophen oder beim Versuch, vermisste Menschen wiederzufinden untersucht.

Prof. Stieglitz: „Neben den technischen Anforderungen ist hier vor allem auch ein verantwortungsvoller Umgang aus ethischer und datenschutzrechtlicher Sicht von Bedeutung.“ Konkret sollen Privatpersonen, Hilfsorganisationen und politische Akteure von einer höheren Transparenz profitieren, um bessere Entscheidungen treffen zu können, etwa im Zusammenhang von Wahlen oder Rettungseinsätzen.

Website des Projekts

Twitter-Feed des Projekts

Pressemitteilung der Universität

Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

Campus Duisburg, L- & M-Bereich

Universität Duisburg-Essen

Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft

Fachgebiet Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien / Social Media

Forsthausweg 2, 47057 Duisburg