Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien / Social Media

Willkommen auf unserer Webseite

Technologien und Konzepte, wie Social Media und mobile Applikationen, haben Kommunikation und Kollaboration gravierend verändert. Die Forschungsgruppe Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien / Social Media untersucht die veränderten Strukturen und deren Auswirkungen auf Unternehmen (Digital Enterprise/Digital Innovation) und andere Organisationen, Individuen und Gesellschaft (Digital Society) aus der Perspektive der Information Systems.

Februar 2019

PROCO-Lehrstuhl veröffentlicht EJIS-Artikel zum Einfluss von Social Bots auf die Meinungswahrnehmung in sozialen Medien

In einer demnächst erscheinenden Ausgabe des European Journal of Information Systems (EJIS) veröffentlicht der Lehrstuhl von Prof. Stieglitz einen Artikel, der untersucht, wie Social Bots die öffentliche  Meinung beeinflussen können. Dem liegt die Vermutung zugrunde, dass sie die Tendenz der Nutzer, ihre eigene Meinung zu äußern, beeinflussen, indem sie eine Schweigespirale begünstigen. 

Social Bots, automatisierte Accounts in sozialen Medien, wird nachgesagt, dass sie Einfluss auf den Meinungsbildungsprozess von Nutzern sozialer Medien nehmen. Aus diesem Grund haben sie in jüngster Vergangenheit vermehrt Aufmerksamkeit sowohl aus Medien als auch in der Forschung erfahren. Solch eine Einflussnahme auf die Meinungsbildung konnte bisher, unter Anderem aufgrund methodischer Schwierigkeiten, jedoch nicht konkret beobachtet werden. 

Das Paper mit dem Titel „Are social bots a real threat? An agent-based model of the spiral of silence to analyse the impact of manipulative actors in social networks” nutzt daher einen methodisch innovativen Ansatz um mit Hilfe einer Simulation (über sog. Agent-Based Models) das Potenzial von Social Bots, eine Schweigespirale auszulösen, zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass unter bestimmten Bedingungen bereits eine geringe Anzahl von 4% Bots in einem Netzwerk das Meinungsklima zu deren Gunsten verändern kann.
 
Der Artikel ist aus einer Zusammenarbeit von Teilnehmern des Graduiertenkollegs “User-Centred Social Media” an der Universität Duisburg-Essen hervorgegangen, in welchem Prof. Stieglitz Principal Investigator ist.

Link zum Artikel
Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen
Link zum GRADCO

Januar 2019

Stellenausschreibung: Zwei studentische Hilfskräfte

Der Lehrstuhl für Professionelle Kommunikation in Elektronischen Medien / Social Media sucht zwei studentische Hilfskräfte, die das Lehrstuhlteam in Forschung und Lehre unterstützen. Die Stellen sind jeweils auf 6 Stunden pro Woche (verhandelbar) ausgelegt. Alle Stellen sollten zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 22. Februar 2019. Bewerbungen, die früher eingehen, werden vor Ende der Bewerbungsfrist berücksichtigt.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte ausschließlich per Mail als einzelne PDF-Datei unter der Angabe der Kennziffer "SHK-ProCo2019-01" an
Frau Hilka Roseneit.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung (Technischer Fokus)
Weitere Informationen zur Stellenausschreibung (Social Media Fokus)

RISE_Logo

Januar 2019

EU fördert Internationales Forschungsprojekt "RISE_SMA"

Koordiniert durch den PROCO-Lehrstuhl an der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt "RISE_SMA – Social Media Analytics für Gesellschaft und Krisen" mit Chancen und Risiken der Wirkung sozialer Medien. RISE_SMA zielt darauf ab, Verfahren der Datenanalysen zu verbessern, um relevante Informationen aus sozialen Medien herauszufiltern und sinnvoll aufzubereiten. Um diese Ziele zu erreichen arbeiten innerhalb des Projekts neun Partnerinstitutionen in Europa, Australien, Lateinamerika und Südostasien zusammen.

Das disziplinübergreifende Netzwerk wird durch die EU mit knapp 1,2 Mio. Euro bis 2022 gefördert. Ihm gehören ausgewählte Spitzenforscher, Technologieunternehmen und politische Akteure an. Eingebunden sind die Universitäten Leiden (Niederlande), Agder (Norwegen), Sydney und Queensland (TU/Australien), UNISINOS (Brasilien) und Padjadjaran (Indonesien) sowie der Softwareentwickler Virtimo in Berlin und die Kommune Kristiansand (Norwegen).

RISE_SMA hat zum Ziel der gestiegenen gesellschaftlichen Bedeutung verschiedener Social Media-Kanäle Rechnung zu tragen. Neben der Rolle und dem Ausmaß in dem diese von privaten, politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Akteuren genutzt werden, um Informationen und Botschaften zu verbreiten wird auch die Rolle als Informationsmedium z.B. in Naturkatastrophen oder beim Versuch, vermisste Menschen wiederzufinden untersucht.

Prof. Stieglitz: „Neben den technischen Anforderungen ist hier vor allem auch ein verantwortungsvoller Umgang aus ethischer und datenschutzrechtlicher Sicht von Bedeutung.“ Konkret sollen Privatpersonen, Hilfsorganisationen und politische Akteure von einer höheren Transparenz profitieren, um bessere Entscheidungen treffen zu können, etwa im Zusammenhang von Wahlen oder Rettungseinsätzen.

Website des Projekts

Twitter-Feed des Projekts

Pressemitteilung der Universität

Oktober 2018

Lehrstuhl an Erasmus+-Projekt zum Thema VR beteiligt

Der PROCO-Lehrstuhl von Prof. Stieglitz beteiligt sich an einem Forschungsprojekt im Rahmen des Erasmus+-Programms der EU. Inhalt des Projekts ist die Erforschung und Evaluation von VR-Szenarien für die Lehre. Dabei soll etwa geklärt werden, ob und wie VR-Technologien in diesem Kontext eingesetzt werden können um die Qualität der Lehre zu verbessern. Denkbare Szenarien sind etwa der Einsatz in wissenschaftlichen Übungen mit Gefahrenmaterial, welche so risikolos durchgeführt werden können oder transnationalen Lehrveranstaltungen an denen Studierende aus mehreren Ländern teilnehmen. Das Projekt läuft über 2 Jahre und hat ein Volumen von 220.000 Euro. Neben der Universität Duisburg-Essen ist zudem die Universität Liechtenstein als Koordinator sowie die Universität Agder aus Norwegen in das Projekt involviert. Assoziierte Partner sind zudem das European Research Center for Information Systems (ERCIS) und die University of Nebraska Omaha (USA).

Die Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen

Weitere Informationen zum Erasmus+-Programm

Weitere Informationen zur Universität Liechtenstein

Weitere Informationen zur Universität Agder