FIAT-Studie
FIAT-Studie: Familien-Basierte telemedizinische versus Institutionelle Anorexia nervosa Therapie Studie
Laufzeit: laufend
Ansprechpartner*innen: PD Dr. Gradl-Dietsch, Judith Lepper
Beschreibung:
Die FIAT-Studie (Familien-Basierte telemedizinische versus Institutionelle Anorexia nervosa Therapie Studie) prüft, ob eine online durchgeführte familienbasierte Therapie (FBT) eine wirksame Alternative zur stationären Behandlung bei Jugendlichen mit Anorexia nervosa ist. Im Fokus stehen Gewichtsentwicklung, psychische Symptome, Lebensqualität und Behandlungszufriedenheit. Bei vergleichbarer Wirksamkeit könnte diese Therapie künftig von den Krankenkassen übernommen werden und eine neue Behandlungsoption in Deutschland bieten.
Die Teilnahme an der Studie erfolgt nach dem Zufallsprinzip: Teilnehmende werden entweder der stationären Behandlung oder der familienbasierten Therapie zugeteilt. Beide Therapieformen sind bereits als wirksam belegt. In dieser Studie werden sie erstmals miteinander verglichen.
Die Studie wurde an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité – Universitätsmedizin Berlin initiiert. An der FIAT-Studie nehmen bis zu 22 Zentren teil, darunter auch Essen. So kann die FBTSCM über ganz Deutschland hinweg angeboten und in ihrer Wirksamkeit geprüft werden.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://fbt-fiat.de/home
Finanzierung durch: Innovationsfonds des Bundesministeriums für Gesundheit
Beteiligte Institutionen: Charité - Universitätsmedizin Berlin; Klinik Lüneburger Heide, Bad Bevensen; Diakonie-Klinikum Stuttgart; Schön Klinik Roseneck; Universitätsklinikum Münster; KJF Klinik Josefinum gGmbH Augsburg; Universitätsklinikum Leipzig; Universitätsmedizin Göttingen; Rheinhessen-Fachklinik Mainz; Universitätsklinikum Köln; St. Joseph Krankenhaus Berlin; Universitätsklinikum Freiburg