PANTHER – Die Pathogenese der Anorexia Nervosa: Zusammenhang von reduziertem Fettverzehr und gesteigerter körperlicher Aktivität

Laufzeit: ab 2026

Ansprechpartner*innen: Lara Keller, Charlotte Bovenberg, Dr. Johanna Keeler

Beschreibung:

Das Forschungsprojekt PANTHER untersucht zentrale biologische und verhaltensbezogene Risikofaktoren für die Persistenz der Anorexia nervosa (AN) im Jugendalter. Im Fokus steht die Interaktion von verminderter Energie- und Fettzufuhr, daraus resultierender Hypoleptinämie und erhöhter körperlicher Aktivität als potenzielle Mechanismen, die zur Aufrechterhaltung der Erkrankung beitragen.

Ziel der Studie ist es, ein vertieftes Verständnis der pathophysiologischen Prozesse zu gewinnen, die mit gestörter Makronährstoffaufnahme, veränderten Leptinspiegeln und dysregulierter Bewegungsaktivität einhergehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Rolle des Mikrobioms und seiner Wechselwirkungen mit hormonellen und verhaltensbezogenen Parametern. Durch die Identifikation geeigneter Biomarker sollen neue Ansätze zur Früherkennung, Prävention und individualisierten Therapie entwickelt werden.

Die Studie richtet sich an Jugendliche im Alter von 12–18 Jahren mit AN, die in der Ambulanz unserer Klinik behandelt werden, sowie an gleichaltrige Kontroll- und Risikoproband:innen. Die Erhebung erfolgt im ambulanten Kontext und umfasst umfassende Analysen zu Ernährung, körperlicher Aktivität, Mikrobiomprofilen und metabolischen Parametern

Finanzierung durch: Eigenmittel