Press Reports

 

OOPS! ... WE DID IT AGAIN!

 


Thanks to NIH Funding!!

Graphitic Tribological Layers in Metal-on-Metal Hip Replacements

Smooth Hips

A growing fraction of installed hip replacements are of the metal-on-metal type, in order to avoid the wear and debris problems that arise from devices that use polymer sockets. One might think that a metal-on-metal device would suffer from excessive friction, but somehow within patients a low friction layer forms where the surfaces meet. Liao et al. (SCIENCE, Vol. 334, p. 1687) examined the surface layers from hip replacements retrieved from patients and found a thin graphitic layer.
Because graphite is an excellent solid lubricant, this explains the low friction observed in these types of hip replacements.

Article in REUTERS and Chicago Tribune: Metal hip lubricant reduces wear and tear: study
Chicago Tribune: Rush-Nu team finds clue to longer-lasting hip implants
ASM Medical Materials: Discovery could extend lifetime of metal hip implants

... more links can be found here.

Spektrum: Graphit schmiert künstliche Hüftgelenke wie Motoröl

Interview with co-author Dr. Joshua J. Jacobs at acb7.

 

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Junge Ingenieure lösen weltweit Probleme

 

Prof. Dr. Martina Schnellenbach-Held , Dr. Ingo Samerski, Franz-Josef Stiel, Dr. Andrés Kecskeméthy (vorne v.l.n.r), Dr. Wolf-Eberhard Reiff, Prof. Dr. Alfons Fischer und Dr. Klaus-G. Fischer (hinten v.l.n.r.) (anklicken zur vergrößerten Ansicht)

 

Sparkasse am Niederrhein verleiht drei Innovationspreise

 

NIEDERRHEIN. In diesem Jahr verleiht die Sparkasse am Niederrhein gleich drei jungen Ingenieuren den Innovationspreis Ingenieurwissenschaften. Dr. Ingo Samerski erhält für seine Arbeit über den „Verschleiß von kraftstoffgeschmierten Stahl-Stahl-Paarungen“ die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung. Dr. Peer Lubasch und Dr. Martin Tändl teilen sich einen Preis. Ein vom Vorstand des Fördervereins Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen e.V. beauftragter Gutachter hatte die drei Arbeiten aus insgesamt 17 eingereichten Dissertationen sowie Diplom- und Masterarbeiten ausgewählt. 

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                                                               Abb.: NRZ 07.12.2006

 

 

Aus "DIE ZEIT", Nr.27 (2005) S.35:
 

Geld und Liebe

 

Das Geheimnis guter Forschung


Allzu gerne möchten Politiker wissen, auf wel­chem Nährboden Nobelpreisträger gedeihen. Was für eine Kultur verleiht ihnen Flügel? Geld, Sicherheit, schicke Institute? Eine Grup­pe Laureaten gab auf der Einstein Miracle Cen­tury Celebrarion (E.M.C2) in Berlin vergange­nes Wochenende unbequeme Antworten.
Er möge Politiker nicht, sagt etwa Stanley B. Prusiner, Medizinnobelpreisträger, «sie sind dumm und langweilen mich». In der Wissen­schaft reüssiere nur, wer sich von Autoritäten nicht beeindrucken lasse. Man müsse alles infrage stellen, selbst die Überzeugungen seines Doktorvaters, erklärte Chemienobelpreisträ­ger Yuan Tseh Lee sein Erfolgsrezept. Als Prä­sident der Akademie der Wissenschaft in Tai­wan kämpft Lee für eine Kultur, die Schülern die Kunst des kreativen Fragens beibringt, statt ihnen lediglich Wissen einzutrichtern - das würde auch deutschen Schülern gut tun.
Noch fehlt in den Schulbüchern überdies die Erkenntnis, dass Wissenschaft der Ver­liebtheit gleicht. Mit dieser These würzte Die­ter Simon ein Abendessen der Laureaten in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ähnlich wie Verliebte könn­ten Forscher kaum vernünftige Gründe für ihre Passion angeben; liefen mit in sich gekehrtem Blick durch die Straßen, säßen in Cafes mit seltsamem Lächeln vor ihren Tas­sen und sprängen mitten in der Nacht aus dem Bett, um Nachrichten zu versenden oder in den Nachthimmel zu sinnieren.
Wie lässt sich diese Leidenschaft erzeugen? Reicht dafür eine bessere Forschungsfinanzie­ rung, wie sie Gerhard Schröder und Angela Merkel vergangene Woche unisono in Aus­ sicht stellten? Gefragt, ob sie lieber mehr Geld oder mehr Freiheit zum Forschen hätten, wählten in Berlin die meisten Nobelpreisträ­ ger die Freiheit. Nur Stanley Prusiner lächel­ te schlau. «Money is freedom», verkündete der alte Fuchs. Wer genug Geldgeber habe, brauche sich von der Bürokratie nicht mehr gängeln zu lassen. Denn diese, da waren sich die Forscher in Berlin einig, ist das größte Kreativitätshindernis.

 

 

Jugend forscht - Schüler experimentieren


Wärmeisolationsfähigkeit von Tierhaaren, Haartypen


war Thema einer "Schüler-experimentieren-Arbeit", die im Rahmen von "Jugend forscht" von Carina Gotzen und Waldemar Renz, Schüler des Steinbart–Gymnasiums zu Duisburg, durchgeführt wurde. Im Rahmen der Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass verschiedene Haartypen (Deckhaare, Unterhaare) deutlich unterschiedliche mikroskopische Feinstrukturen aufweisen, unterschiedliches Wärmeisolationsvermögen haben. Es konnten an den Haaroberflächen deutlich unterschiedliche Strukturmerkmale belegt werden, bei Haaren der sog. „Unterwolle“ mit reicher Feinstrukturierung "schollenartig" gestaltete Haaroberflächen, bei Schweif- / Mähnenhaaren von Pferden nahezu texturfreie Oberflächen. Das Wärmeisolationsvermögen ist deutlich unterschiedlich, die „Unterwolle“ liegt hier eindeutig höher, zeigt ein Isolationsverhalten, das im Bereich der als Vergleich herangezogenen Substanz "Styropor" liegt. Funktionsmorphologisch macht dies Sinn: Schweif- / Mähnenhaare sind in ihrer Funktionsweisen wahrscheinlich einem Reetdach nicht unähnlich, garantieren optimalen Wasserablauf, bei Schweifhaaren kommt noch die mechanische Komponente eine "Fliegenwedels" hinzu, "Unterwolle" garantiert durch oberflächenbedingte "Verfilzung" ein hohe Anzahl von Lufteinschlüssen, was die Wärmeisolationsfähigkeit bedingt. Parallelen zu technischen Isolationsmaterialien (Stein- / Glaswolle) wurden diskutiert. Die Zusammenhänge sind in dieser Form in mir bekannter Literatur nicht expl. diskutiert. Die licht- / rasterlektronenmikroskopischen Untersuchungen wurde durch Unterstützung der Universität Duisburg–Essen möglich; das Institut von den Herren Professoren Nowack und Fischer ermöglichte diesen Teil der Arbeiten. Eine Danksagung richtet sich hier ausgesprochen an die Mitarbeiter des Institutes, Frau Schremmer und Herrn Hinkel, die mit den Schülern viel Zeit investierten und diese freundlich begleiteten und anleiteten. Die Arbeit konnte im oben genannten Wettbewerb auf Regionalebene in Duisburg einen ersten Platz und den Regionalsieg, Ende April 2005 beim Landeswettbewerb in Bochum auf Landesebene einen dritten Platz erringen.