Organspende: Tabubruch am Körper oder Inbegriff einer guten Tat?
Das Essener Kolleg für Geschlechterforschung (EKfG) freut sich mit EKfG-Mitglied Dr. Mona Motakef: Für ihre Dissertation „Körper Gabe. Ambivalente Ökonomien der Organspende” (Bielefeld: transcript 2011) erhält sie den Nachwuchspreis der Sektion Soziologie des Körpers und des Sports der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Der mit 500 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr erstmals für herausragende Dissertationen im Bereich der Körper-, Bewegungs- und Sportsoziologie vergeben. Die Preisverleihung findet am 10. Mai 2012 im Rahmen einer Sektionstagung an der Universität Hamburg statt. Die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Robert Gugutzer (Sozialwissenschaften des Sport, Goethe Universität Frankfurt), Dr. Yvonne Niekrenz (Soziologische Theorien und Theoriegeschichte, Universität Rostock), Prof. Dr. Gabriele Sobiech (Sportsoziologie und Sportpädagogik, Pädagogische Hochschule Freiburg), wählte mit Mona Motakefs Arbeit eine Dissertation, die zur gesellschaftlichen Diskussion eines höchst aktuellen Themas einen zentralen Beitrag leistet.
Interdisziplinäre Ringvorlesung im Sommersemester 2012
Diversityforschung an der Universität Duisburg - Essen
Ort: Campus Essen, Bibliothekssaal, R09 T00 K18
Zeit: Donnerstag, 16.00 s.t. – 17.30h
Veranstalterin: Prof. Dr. Patricia Plummer, Institut für Anglophone Studien, Fakultät für Geisteswissenschaften
In Kooperation mit:
Prorektorat Diversity Management
Essener Kolleg für Geschlechterforschung
Wie meistern hoch qualifizierte Migrantinnen und Migranten den Übergang in den Arbeitsmarkt? Wie gestaltet sich die Lebenssituation australischer Ureinwohner? Vor welche Aufgaben stellt Sprachenvielfalt die Wirtschaftsinformatik? In unserer durch Migration, Globalisierung und virtuelle Vernetzungen geprägten Welt geraten Differenzen – z.B. im Hinblick auf Ethnizität, Religion, Geschlecht, soziale Herkunft, Bildung, sexuelle Orientierung, Alter und Gesundheit – zunehmend in den Blickpunkt. Die Verhandlung und Anerkennung von Heterogenität bedeutet auch eine Chance für gesellschaftlichen Wandel. Unter dem Titel „Diversityforschung“ findet erstmals an der Universität Duisburg-Essen eine interdisziplinäre Ringvorlesung statt, deren Beiträge Vielfalt in unterschiedlichen sozialen, kulturellen, geographischen und historischen Zusammenhängen untersuchen.
Mit großem Erfolg wurde am 26. und 27. April 2012 der Workshop „Sex und Gender in Neurowissenschaft und Genetik“ im Unperfekthaus in Essen durchgeführt, den die Arbeitsgruppe molekulargenetische Tumorpräventionsforschung des Universitätsklinikums Essen in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Cognition & Gender der Medizinischen Fakultät der Universität Münster und dem Essener Kolleg für Geschlechterforschung organisierte. Rund 50 FachvertreterInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen der Medizin, Psychologie und Geschlechterforschung u.a. aus Bremen, Münster, Magdeburg, München und Essen nutzten die Gelegenheit, um ausführlich über die Rolle von biologischem und sozialem Geschlecht in der Medizin ins Gespräch zu kommen.
Vortragsreihe des Essener Kollegs für Geschlechterforschung
Forschungsforum Gender - WS 2011/12
Im Wintersemester 2011/12 stellten erneut Mitglieder und KooperationspartnerInnen des EKfG im Rahmen der Vortragsreihe "Forschungsforum Gender" ihre Forschungsergebnisse im Bereich der Geschlechterforschung vor. Sie eröffneten damit einen Einblick in die zentralen Arbeitsschwerpunkte des Kollegs. Das Programm sowie Abstracts zu den Vorträgen finden Sie >> hier.