Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Fakultät für Biologie
Aquatische Ökologie
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D-45141 Essen

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franziska.struller@stud.uni-due.de

Promotionsthema: Einfluss von lateraler Konnektivität und struktureller Umweltvariablen auf Artengemeinschaft und Verbreitungsmuster von Laufkäfern in Auen.

Die (Wieder-)Herstellung der Fluss-Aue-Konnektivität ist eine zentrale Maßnahme in vielen Programmen zur Gewässer- und Auenrenaturierung. Ob eine erhöhte strukturelle Konnektivität, d.h. die hydrologische, morphologische Vernetzung von Habitaten, auch mit einer erhöhten ökologischen (funktionalen) Konnektivität, d.h. Ausbreitung und Wiederansiedlung von Tier- und Pflanzenarten, einher geht, ist bisher kaum untersucht.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „ElBiota“ wird am Beispiel der Elbe untersucht, wie die laterale Konnektivität Tier- und Pflanzengemeinschaften sowie die Schadstoffverteilung in Fluss-Ufer-Aue-Systemen beeinflusst und steuert. Das Projekt ist eine Kooperation der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG), des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und der Universität Duisburg-Essen.

Meine Promotion untersucht den Einfluss von lateraler Konnektivität und struktureller Umweltvariablen (z.B. Vegetation, Überflutungsereignisse) auf Artengemeinschaft und Verbreitungsmuster von Laufkäfern (Carabidae) in Auen entlang der Mittelelbe.