Der 1. Essener Baufilmtag, den das Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft der Universität Essen in Zusammenarbeit mit dem Ruhrländischen Architekten und Ingenieurverein (RAIV) veranstaltet hat, war ein voller Erfolg.

 

 

Rund 500 Gäste sahen im Audimax der Uni fünf interessante Baufilme über internationale Großprojekte. Hervorzuheben ist ein studentischer Beitrag, der sich mit der Stadtentwicklung der Industriebrache Kruppscher Gürtel befasste.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die die Studenten im Rahmen dieser Semesterarbeit gelernt hätten, sei für den späteren Beruf besonders wichtig, würdigte der Dekan des Fachbereichs Bauwesen, Professor Renatus Widmann, die Leistung.

Auf den sich schon heute abzeichnenden Ingenieurmangel in vier bis fünf Jahren wies Professor Volker Kuhne in seinem Grußwort hin. Umso wichtiger sei es bereits heute, Gymnasiasten auf das vielseitige Berufsbild des Bauingenieurs aufmerksam zu machen. Das gelang mit dem Baufilmtag offenbar.

Denn im Anschluss an die Filmvorführung fand ein reger Meinungsaustausch zwischen Schülern, Studenten und Berufstätigen statt. Interessenten konnten sich an einem Stand über die Arbeit des RAIV und die Studienmöglichkeiten am Fachbereich Bauwesen informieren.